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© Foto by Peter Knechtli, OnlineReports.ch


"Houruniverse": Genialer Markenname der MCH Group

Basel, 26. Juli 2020

Die neue Generation der Basler Uhren- und Schmuckmesse "Baselworld" bekommt einen neuen Namen: "Houruniverse" soll der Nachfolger jener Messe heissen, die Basel jahrzehntelang internationales Renommee und viel, viel Geld eingetragen hat.

Wie genau man sich dieses neue Produkt vorstellen muss, ist erst in Konturen erkennbar. Sicher aber geht es um eine digitale Transformation, in der die physische Präsenz von Anbietern und internationaler Kundschaft nur noch Teil des Geschäftsmodells sein wird.

Beim ersten Anblick des Kunstbegriffs "Houruniverse" war ich irritiert. Mein spontaner Gedankenblitz erzeugte die Verbindung zum Matterhorn, das in seiner Standortgemeinde Zermatt "Horu" heisst. Doch mit dem weltbekannten Fels hat "Houruniverse" vermutlich nichts zu tun ausser mit dem Anspruch, ebenfalls "hoch hinaus" zu wollen.

Englisch als our universe ausgesprochen bedeutet "Houruniverse" so etwas wie "unsere Welt" oder eben "unser Universum". Als Marke ausgeschrieben ist das Akronym eine Verbindung von "Hour" (Stunde, Zeit) und "Universe" (Welt, Universum).

"Ein vernichtendes Urteil"

Die "Basler Zeitung" benutzt dazu die Einschätzung eines einzigen Markenexperten (Markus Gut), um über die sprachliche Kunstschöpfung "ein vernichtendes Urteil" (so der Haupttitel, allerdings ohne Anführungszeichen) zu fällen, als stehe hinter der Voraus-Vernichtung des Neustarts Absicht. Wenn das saftigste Zitat einer singulären Meinung nicht in Anführungszeichen als Titel gesetzt wird, dann wird damit eine Übereinstimmung mit der Meinung der Redaktion signalisiert.

Ich vertrete dazu eine völlig andere Meinung. Nämlich: Wie erfolgreich die neue Markenschöpfung tatsächlich ist, kann heute noch gar nicht beurteilt werden. War etwa "Baselworld" jene geniale Erfindung, die die 170'000 Einwohner-Stadt Basel zur Weltmetropole machte? Vielleicht während ein paar Tagen zum Mekka der Uhren- und Schmuckbranche. Das ist schon viel. Aber das war's dann. Und die Erfolgs-Marke geriet umgehend zum Etikett des Misserfolgs, weil sich Branche, Technologie und Verkaufskanäle sozusagen über Nacht – und auch von den heutigen Kritikern unbemerkt – in eine völlig unerwartete Richtung verändert haben.

"Novartis" löste Stirnrunzeln aus

Wer vor 24 Jahren die spektakuläre Basler Pharma-Fusion von Ciba-Geigy und Sandoz miterlebt hat, wird sich lebhaft daran erinnern, wie irritiert sich Basel zeigte, als die damaligen Konzernchefs ihrem neuen Mega-Konstrukt die Bezeichnung "Novartis" verliehen. Es dauerte eine gewisse Zeit, bis auch der letzte Stirnrunzler begriffen hatte, dass sich der neue Name vom lateinischen "nova ars" (neue Kunst) ableitete, was für ein Forschungskonglomerat der Plausibilität nicht entbehrt. Heute stört sich kein Mensch mehr an "Novartis" (ausser wenn die Kurse fallen).

Was stimmt: "Novartis" geht dreisilbig leichter über die Lippen als das fünfsilbige "Houruniverse". Und ob die Einwort-Konstruktion gegenüber zumindest einem "HourUniverse" mit Versal-U der Weisheit letzter Schluss ist, bleibe dahingestellt. Aber letztlich ist die Marke so gut wie ihr Produkt – und nicht umgekehrt. Wenn sich das neue Uhren-Geschäftsmodell der MCH Group erfolgreich entwickelt – was keinesfalls sicher ist –, dann sonnt sich auch die Marke im Erfolg.



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"Name hat viel Potential"

Peter Knechtli hat absolut recht: Der Markenname "houruniverse" ist genial, vielschichtig und hat sehr viel Potential. Wenn das Produkt so gut wird wie der Name, dürfen wir uns auf ein veritables Comeback freuen.


Isaac Reber, Regierungsrat, Liestal




"Wahrhaftige Schlagzeile"

Eine wahrhaftige Schlagzeile …


Roland Gass, Liestal




"Name hat viel Potential"

Peter Knechtli hat absolut recht: Der Markenname "houruniverse" ist genial, vielschichtig und hat sehr viel Potential. Wenn das Produkt so gut wird wie der Name, dürfen wir uns auf ein veritables Comeback freuen.


Isaac Reber, Regierungsrat, Liestal




"Schade, dass die Marke schon verrissen wird"

Ich finds schade, dass die neue Schöpfung "Houruniverse" bereits vor der Vorstellung des Konzepts verrissen wird. Die "Baselworld" ist Geschichte, weil man die Marktentwicklung nicht sehen wollte, respektive verschlafen hat. Das ist die Vergangenheit; schauen wir nach vorn.

 

Die Messe Schweiz muss sich neu erfinden, oder sie wird in kurzer Zeit wie die "Baselworld" Geschichte sein. Geben wir ihr also die Chance zum Neustart mit neuen und zeitgemässen Messeformaten, solange sie noch die Möglichkeiten dazu hat. 

 

Der Erfolg hat viele Väter – wenn "Houruniverse" einschlägt, werden die Kritiker sogleich verstummen. Wenn die neue Plattform hingegen floppt, ist es eh vorbei mit dem Messestandort Basel. Definitiv etwas, was in unserer Wirtschaftsregion wohl niemand herbeischwatzen möchte.


Phil Bösiger, Basel



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"Der hat nicht nur die Kantonen, sondern auch Politikern verärgert."

Aargauer Zeitung
im Artikel "Fehler können passieren" vom 4. August 2020 über BAG-Direktor Pascal Strupler.
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Böcken schiessen auch Journaliste.

RückSpiegel

 

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz

 

Auf der A2 bei Birsfelden wurde in der Nacht des 3. August ein in der Region wohnhafter Italiener als Raser erwischt, der bei erlaubten 80 mit 140 Stundenkilometern in Richtung Bern/Luzern unterwegs war.

Der Kanton Basel-Stadt, die IWB und Pro Innerstadt Basel gaben heute den offiziellen Startschuss für die Erneuerung der Freien Strasse und der angrenzenden Gassen.

Weil bei Bauarbeiten am Hochbergerplatz ein Stromkabel durchtrennt wurde, kam es am 30. Juli kurz vor 7.30 Uhr in Teilen von Kleinhüningen zu einem Stromunterbruch.

Die Friedhöfe Basel schreiben die Dienstleistungen für die Einsargung und die Überführung von Verstorbenen im Rahmen der unentgeltlichen Bestattung neu aus.

Die Universität Basel hat entschieden, ihren Dies academicus auf Grund der Corona-Pandemie nicht durchzuführen.

Die Baselbieter Corona-Abklärungs- und Teststation befindet sich neuerdings im Spenglerpark in Münchenstein.

Daniela Martin wird neue Geschäftsführerin der Basel Sinfonietta.

Am 8. Juli wurde im Basler Rathaus die Initiative für echten Wohnschutz und das Referendum gegen das "mieterfeindliche Nichtwohnschutzgesetz" eingereicht.

Mit über 4'000 Unterschriften ist in Basel-Stadt das Referendum gegen den umstrittenen Bau des Hafenbeckens 3 zustande gekommen, so dass es am 29. November zur Volksabstimmung kommt.

2. Juli: Einreichung der Initiative "Basel baut Zukunft", die 50 Prozent gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum auf Transformations-Arealen verlangt.

Niggi Rechsteiner übernimmt die Geschäftsführung der Basler "Stiftung Sucht" und folgt damit auf Francesco Castelli, der die Stiftung während neun Jahren geführt hat.

Jeanne Locher, seit 2016 Vizepräsidentin des Gemeinderates, ist mit 1'276 Stimmen neue Gemeindepräsidentin von Münchenstein, während Herausforderer Daniel Altermatt (GLP) auf 906 Stimmen kam.

Eveline Sprecher (SP) wurde in Aesch mit 1'087 Stimmen zur Gemeindepräsidentin gewählt, wobei FDP-Gemeinderat Stephan Hohl 726 Stimmen und Andreas Spindler (SVP) 305 stimmen erzielte.

In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.

"Teufelhof"-Chef Raphael Wyniger wird neuer Präsident des Basler Hotelier-Vereins und Nachfolger von Felix W. Hauser, der dieses Amt seit 2014 ausübte.

Der Baselbieter FDP-Landrat Heinz Lerf wurde heute Donnerstag, 25. Juni, mit 76 von 81 gültigen Stimmen zum Landratspräsidenten für das Amtsjahr 2020/2021 gewählt.

Die BLT und die AAGL nehmen ab Montag, 29. Juni, den Ticketverkauf durch das Fahrpersonal auf ihrem Liniennetz wieder auf.

Mit Carmen Kolp übernimmt zum 1. Juli erstmals eine Frau die Geschäftsführung der IG Kleinbasel (IGK), als Nachfolger von Benny Zeuggin.

An seiner Sitzung vom 22. Juni wählte der Vorstand der CVP Basel-Stadt Marco Natoli zum neuen Vizepräsidenten.

Nachdem die Baselbieter Polizei ihren Postenbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend an einigen zentralen Standorten konzentriert hat, wird sie per 29. Juni alle Polizeiposten wieder öffnen.

OnlineReports-Kolumnistin Andrea Strahm wurde per brieflicher Wahl einstimmig als neue Präsidentin der CVP-Sektion Grossbasel-West gewählt.

Ein Baselbieter Automobilist fuhr mit seinem Mercedes auf einer 80 km/h-Strecke bei Schöftland AG mit 131 km/h in eine Tempokontrolle der Aargauer Kantonspolizei.

Die Gemeinde Gelterkinden ist mit 3'824 Franken pro Kopf (6'300 Einwohnende) verschuldet.