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Salzwasser-Fontäne aus Bohrloch: Verfahren eingestellt

Muttenz, 20. Juni 2019

Der Austritt von Salzwasser aus einem stillgelegten Bohrloch der Schweizer Salinen AG in Muttenz vor zwei Jahren hat keine weiteren rechtlichen Konsequenzen: Die Baselbieter Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren gegen Firmen-Verantwortliche wegen Widerhandlung gegen das Umweltschutz- und das Gewässerschutzgesetz eingestellt.

Fischbestand vernichtet

Am Morgen des 13. Juni 2017 war aus einem seit dem Jahr 2009 stillgelegten Salzabbaubohrloch im Gebiet Sulz oberhalb von Muttenz Salzwasser ausgetreten. Durch den Druck des Salzwassers wurde die metallene Schachtabdeckung hochgedrückt, so dass schätzungsweise 500 Kubikmeter Sole entweichen konnten.

Das Salzwasser floss in danach über mehrere bewirtschaftete Flächen und Wege hinunter und gelangte so in den Riedbach, der über den Dorfbach von Muttenz in den Rhein fliesst. Durch einen durch die Salzfontäne verursachten Nebel wurde im Gebiet des Sulzhofes die Umwelt geschädigt und die betroffenen Gewässer verschmutzt, so dass ein grosser Teil des Fischbestands vernichtet wurde.

Vorfall war "nicht vorhersehbar"

Die Untersuchungen zweier spezialisierter Firmen mit Expertisen zum Hergang des Geschehens, welche von der Schweizer Salinen AG in Auftrag gegeben worden waren und in die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Eingang fanden, seien "unabhängig voneinander" zum Schluss gekommen, "dass die Vorgänge in den Kavernen für die Schweizer Salinen AG nicht vorhersehbar gewesen waren", wie die Staatsanwaltschaft schreibt.

Da das Ereignis unvorhersehbar war und keine strafrechtlich relevante Sorgfaltspflicht-Verletzung festgestellt werden konnte, entfalle eine strafrechtliche Verantwortlichkeit.

Schäden wiedergutgemacht

Die Schweizer Salinen AG war darum besorgt, die verursachten Schäden wiedergutzumachen. Der Boden des betroffenen Gebiets wurde abgetragen und Ersatzmaterial aufgetragen, der Fischbestand im Dorfbach ersetzt, beschädigte Bäume ersetzt und die vom Ernteverlust betroffenen Pächter der Parzellen wurden, soweit es bereits möglich war, entschädigt.




Weiterführende Links:
- Salzwasser-Fontäne: Schwere Schäden am Dorfbach


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"Der frühere Lichthof wird zum Spatio"

bz
vom 28. Februar 2024
in einem Zwischentitel
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Fremdwörter sind Glücksache. Im Text steht "Patio", spanischer Begriff für (Innen-)Hof. Spazium ist auch hübsch.

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Die bz zitiert den OnlineReports-Artikel über die Wiedereröffnung des Gefängnisses in Sissach.

Baseljetzt erzählt den OnlineReports-Artikel über die Räppli-Krise nach.

Das Regionaljournal Basel, Baseljetzt, BaZ und 20 Minuten vermelden mit Verweis auf OnlineReports den Baufehler bei der Tramhaltestelle Feldbergstrasse.

Die Basler Zeitung bezieht sich in einem Interview zu den Gemeindefusionen auf OnlineReports.

persoenlich.com und Klein Report vermelden mit Verweis auf OnlineReports die Personalrochade bei Prime News.

Die Volksstimme schreibt über die Wahl von Claudio Miozzari zum Grossratspräsidenten von Basel-Stadt und zitiert dabei OnlineReports.

In einem Artikel über die Leerstandsquote bei Büroflächen in Basel nimmt die bz den Bericht von OnlineReports über einen möglichen Umzug der Basler Polizei ins ehemalige Roche-Gebäude an der Viaduktstrasse auf.

Das Regionaljournal Basel und die bz berichten über die Bohrpläne der Schweizer Salinen im Röserental und beziehen sich dabei auf OnlineReports.

Landrat Thomas Noack zitiert in einem Carte-blanche-Beitrag in der Volksstimme aus dem OnlineReports-Artikel über die Finanzkrise in Baselbieter Gemeinden.

Die Nachrichtenagentur SDA nimmt Bezug auf OnlineReports und schreibt, dass SP-Nationalrätin Sarah Wyss für eine Regierungs-Kandidatur nicht zur Verfügung steht.

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