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Gefährlicher Pitbull-Terrier soll eingeschläfert werden

Basel, 18. November 2005

Nach vier Übergriffen auf andere Hunde hat das Basler Veterinäramt genug: Kantonstierarzt Markus Spichtig will einen gefährlichen Pitbull-Rüden einschläfern lassen. Der Hund, der einer sehr wohlhabenden 69-jährigen Basler Kosmetik-Unternehmerin und Kunstsammlerin namens Esther G. gehört, hatte nach einem Bericht der "Basler Zeitung" am 30. Oktober im Hardwald auf Baselbieter Boden einen Schäferhund angegriffen und ihm 43 Bisswunden zugefügt. Der Baselbieter Kantonstierarzt Ignaz Bloch hatte gegenüber Frau G. sodann ein Kantonsverbot erlassen, so dass der Pitbull-Terrier nicht mehr auf Baselbieter Kantonsgebiet ausgeführt werden darf.

Laut dem Basler Kantonstierarzt Spichtig ist Frau G. seit 2002 Besitzerin des gefährlichen Hundes und auch der nötigen Bewilligung, aber schon mehrfach verwarnt worden. Wie er OnlineReports gegenüber erklärte, ist amtsintern der Entscheid gefallen, dass der Hund eingeschläfert werden muss. "Am liebsten wäre mir, wenn Frau G. dies einsähe und selbst verlasste. Bisher war sie nicht erreichbar. Ich werde dieses Wochenende den Kontakt mir ihr weiter suchen." Anderfalls plant das Veterinäramt, am Montag oder Dienstag eine Verfügung zu erlassen, wonach der Pitbull beschlagnahmt und euthanasiert wird, da es bisher schon zu vier Übergriffen auf Hunde gekommen war. Spichtig schliesst weitere Attacken nicht aus: "Es könnte auch einmal ein Mensch betroffen sein." Doch auch bei einer Verfügung ist der Hund nicht mit Sicherheit ausser Gefecht gesetzt: Frau G. kann den Rechtsweg beschreiten - bis vor Bundesgericht.



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"Frau G. besass auch einen giftigen Dackel"

Es ist sehr speziell, wie die Schweizer Medien, inklusive OnlineReports, Frau Esther G. nicht beim Namen nennen, obwohl eigentlich jeder weiss, um wen es geht. (Ob sie Täterin oder Opferin ist, wissen wir nicht. Hat der Hund sie auch schon gebissen? Was sagt die Opfer-/Täter-Statistik?) Oder habt Ihr alle Angst vor der Millionen-Klage eines Medienanwalts?

 

Mir fällt ein Erlebnis ein, das Jahrzehnte zurück liegt. Seinerzeit hatte Frau G. einen giftigen Dackel, der bei Sitzungen immer dabei sein durfte und wie alle anderen Teilnehmer einen Stuhl am Konferenztisch besetzte. Sobald Frau G. die Stimme hob, was häufig geschah, fing er an zu bellen. Mein damaliger Geschäftspartner, Herr E. M. in Z., war in einer Pause, als Frau G. auf dem Klo, beim Zusammenfalten eines Mitarbeiters oder sonstwo war, nur schwer davon abzubringen, das Vieh aus dem Fenster in den Hof der Firma D-G zu werfen.

 

Sowas kann man beruhigt verbreiten, wenn die Persönlichkeit der Betroffenen durch Abkürzungen (alle zumindest der Redaktion bekannt) voll gewahrt ist.


Urs Eberhardt, Basel




"Das Problem liegt am oberen Ende der Leine"

In aller Regel befindet sich bei Hunden das Problem am oberen Ende der Leine. Damen der sogenannten besseren Gesellschaft benötigen keine Kampfhunde, um Ansehen und Selbsbewusstsein aufzumöbeln. Wenn sie nicht verzichten kann, dann verfügt sie gewiss über das nötige Kleingeld, um das Tier künftig ausschliesslich auf eigenem und ausbruchssicherem Areal laufen zu lassen. Damit wäre allen gedient und die arme Kreatur muss nicht eingeschläfert werden.


Urs Martin, Itingen



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Theater Basel

"Un sentiment de vie"
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Oberbaselbieter Zeitung
vom 7. Oktober 2021
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Frau Bildlegende heisst mit bürgerlichem Namen Irene Wolf.

RückSpiegel


20 Minuten nahm die OnlineReports-Geschichte über einen FCB-Hooligan und vor Appellationsgericht erfolglosen DNA-Verweigerer auf.

Die BZ Basel, Telebasel, Bajour und Prime News nahmen zum Rücktritt des Basler Nationalrats Christoph Eymann Bezug auf ein OnlineReports-Interview.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die Polizei-Kontrolle von Rechtsextremen in Bubendorf nach.

Telebasel nahm den OnlineReports-Primeur über die Sichtung einer Waschbären-Familie in Gelterkinden auf.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Meldung über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Basler Grossrat Eric W. auf.

20 Minuten, Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Durchführung der Basler Herbstmesse auf. Die Basler Zeitung kam einen Tag später und unterliess die Quellennennung.

Bajour nahm im Artikel über die Basler Nano-Forschung auf eine OnlineReports-Meldung Bezug.

Im Beitrag von Prime News über die "zunehmende Missachtung der Aufgabentrennung zwischen Staat und Medien" wird OnlineReports zitiert.

Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über den Grund des Tramunglücks vom Oktober 2019 auf.

Die OnlineReports-Erstmeldung über die zweite Beschwerde von ex ASE-Präsident Simon Müller vor Bundesgericht wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die Medienwoche nahm den OnlineReports-Leitartikel über die Förderung von Onlinemedien ohne Subventionen in ihr Monitoring auf.

Telebasel, 20 Minuten und Primenews nahmen die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz

 

Flavio Casanova und Thomas Schneider werden neue Verwaltungsräte der Basler Verkehrs-Betriebe anstelle von Sibylle Oser und Kurt Altermatt, die nicht mehr zur Wiederwahl antreten.

Die SP Riehen nominierte den bereits amtierenden Gemeinderat Guido Vogel zusammen mit Grossrätin Edibe Gölgeli für den Gemeinderat.

Die grünliberale Fraktion wählt Grossrat Bülent Pekerman ins Büro des Basler Grossen Rates und nominiert ihn damit im kommenden Jahr für das Amt des Statthalters und im 2023 zum ersten Grossratspräsidenten der GLP.

Das Basler Silvester-Feuerwerk kann auch dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden.

Die frühere Baselbieter SP-Landrätin und Landrats-Präsidentin Heidy Strub ist am 21. September im Alter von 83 Jahren gestorben.

Die Birsfelder EVP-Landrätin Sara Fritz tritt nach zwölf Jahren zurück, um ihren Muttenzer Parteikollegen Thomas Buser nachrücken zu lassen.

Der Kanton Basel-Stadt budgetiert für das Jahr 2022 einen Überschuss von 78 Millionen Franken.

Ab dem 1. Oktober übernimmt Jonathan Koellreuter die Leitung des Portfolio-Managements bei Immobilien Basel-Stadt (IBS).

Raffael Kubalek wird per 1. Oktober neuer stellvertretender Generalsekretär in der Baselbieter Sicherheitsdirektion und Nachfolger von Katrin Bartels, die Gemeindeverwalterin von Arlesheim wird.

Laut Beschluss der Mitgliederversammlung stehen Patricia von Falkenstein als Präsidentin und Michael Hug als Vize "für (mindestens) vier weitere Jahre" (so die offizielle Medienmitteilung) der Basler LDP vor.

Der 52-jährige Museumsfachmann Werner Hanak übernimmt auf 15. Oktober 2021 die stellvertretende Leitung der Abteilung Kultur Basel-Stadt.

Die Basler Regierung beantragt für die Weiterführung der kantonalen Entwicklungs-Zusammenarbeit für die Jahre 2022 bis 2025 Ausgaben in der Höhe von acht Millionen Franken.

Im Baselbiet sinkt der Leerwohnungsbestand auf 1 Prozent, was einem noch tieferen Wert entspricht, der derzeit in Basel-Stadt gilt.

Die Baselbieter Juso haben am 16. August über 2’100 Unterschriften für ihre Initiative "ÖV für alle" eingereicht, die das U-Abo für alle im Kanton wohnhaften Personen gebührenfrei machen will.

Die imposante Kanada-Pappel auf dem Basler Wiesendamm steht nicht mehr stabil und ihr Stammfuss ist teilweise faul, weshalb sie am 16. August gefällt und durch einen Jungbaum ersetzt wird.

Der 30-jährige Rechtsverteidiger Michael Lang wechselt per sofort von Borussia Mönchengladbach zurück zum FC Basel.

Barbara Rentsch wird neue Geschäftsleiterin der staatlichen Liegenschafts-Verwaltung Immobilien Basel-Stadt (IBS) und Nachfolgerin von Rolf Borner, der das Finanzdepartement per Ende Juli verlassen wird.

Christoph Gloor wird per 1. Juli neuer Präsident der Stiftung des Kunstmuseums Basel als Nachfolger von Markus Altwegg.

Sämtliche Nacht-S-Bahnen, Nachttrams und Nachtbusse des TNW-Nachtnetzes verkehren ab dem ersten Wochenende im Juli wieder gemäss Fahrplan.

Hptm Pascal Geiger wird per 1. Juli 2021 die Leitung der Sicherheitspolizei Ost von Hptm Armin Reichenstein übernehmen, der intern in die Verkehrspolizei wechselt.

Das Basler Gesundheitsdepartement hebt die befristete Verfügung "Allgemeine Maskentragpflicht und Konsumationsverbot von Speisen und Getränken auf Allmend in der Steinenvorstadt" per Samstag, 26. Juni, auf.

Corinne Hügli wird per 1. Oktober neue Leiterin des Statistischen Amts Baselland und Nachfolgerin von Johann Christoffel, der Ende September in den Ruhestand tritt.

Als Nachfolger von Felix Keller übernimmt am 1. Juli Simon Oberbeck das Präsidium der Baselbieter CVP/GLP-Fraktion.

Der diplomierte Ingenieur Florian Kaufmann wird per 1. September im Baselbieter Amt für Raumplanung die Leitung der Abteilung Öffentlicher Verkehr übernehmen (Nachfolge von Eva Juhasz).