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Joël Thüring (SVP) ist neuer Basler Grossrats-Präsident

Joël Thüring (SVP) heisst der neue Basler Grossrats-Präsident. Finanzkommissions-Präsident Patrick Hafner (SVP) schaffte die Wiederwahl erst im dritten Wahlgang – mit einem düsteren Ergebnis.
Basel, 8. Februar 2017

Der Basler Grosse Rat wird im ersten Amtsjahr der neuen Legislaturperiode von einem SVP-Politiker präsidiert: Der bisherige Statthalter Joël Thüring (Bild rechts) wie der Vizepräsident offiziell heisst, wurde mit mässigen 63 von 98 Stimmen zum Grossrats-Präsidenten gewählt. Damit löst er Dominique König-Lüdin (SP) ab. Als 33-Jähriger ist er der jüngste Basler Parlaments-Präsident seit über hundert Jahren.

Thüring war von 2005 bis 2006 Mitglied des Grossen Rates und nun wieder seit 2013. Er ist gelernter Kaufmann. Heute arbeitet er beruflich als Polit-Konsulent und führt so unter anderem das Sekretariat der SVP Basel-Stadt. Neben dem Grossen Rat gehört er auch dem Bürgergemeinderat an und ist ehrenamtlich im Vorstand der Mobilen Jugendarbeit Basel und Riehen sowie beim Bund der Steuerzahler Basel-Stadt tätig.


Der Politik hat sich Thüring bereits in jungen Jahren verschrieben. So war er Präsident der Jungen SVP Basel-Stadt und der Jungen SVP Schweiz, später (bis 2006) auch Fraktionspräsident der SVP Basel-Stadt. Zu seinen Hobbies zählt Thüring neben der Politik das Reisen und ein gutes Essen mit Freunden. Thüring ist auch Kolumnist bei OnlineReports.

Neuer Statthalter ist der CVP-Grossrat Remo Gallacchi (48, Bild links) der 81 von 96 Stimmen erzielte.

Denkzettel für Finanzkommissions-Präsident

Nicht unbestritten war die Wahl des Vorsitzenden der Finanzkommission, die bisher der SVP-Grossrat Patrick Hafner präsidierte. Die SP hatte gegen den Willen der SVP erfolgreich eine geheime Wahl beantragt, was einem Misstrauens-Votum des bisherigen Amtsinhabers gleichkommt.

Im ersten Wahlgang kam keine Wahl zustande. Von 97 gültigen Stimmen bei einem Absoluten Mehr von 49 Stimmen erzielte Hafner nur gerade 38 Stimmen. Im zweiten Wahlgang zeigte sich ein ähnliches Ergebnis. Erst im drittten Wahlgang, in dem das relative Mehr zählt, setzte sich Hafner mit 37 von 98 eingelegten Wahlzetteln durch.

Eine bürgerliche Quelle sagte gegenüber OnlineReports, Hafner sei im Grossen Rat "nicht beliebt". Die Führung der Kommissionssitzungen sei nicht über alle Zweifel erhaben. Auch politisiere er "am rechten Rand der SVP". Dagegen habe es an seinen Auftritten im Grossrats-Plenum nichts auszusetzen gegegeben.

Da in den drei Wahlgängen SVP-Grossrat Alexander Gröflin rund ein Dutzend Stimmen auf sich vereinigte, kann davon ausgegangen werden, dass das bürgerliche Lager geschlossen SVP gewählt hat, aber nicht konsequent Hafner.



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