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© Foto by Kapo Aargau


Hoch-Zeit für die intelligentesten unter den PS-Potenten

Aarau/Liestal, 2. Juni 2020

Pandemie-Quarantäne und erschreckend ununterbrochenes Sommerwetter scheinen gewissen Vierrad-Kapitänen in den Kopf gestiegen zu sein. Die Häufung entsprechender Meldungen lässt darauf schliessen. Es sind die sogenannten "Autoposer" und Bleifüsser. Die Bleifüsser zeichnen sich dadurch aus, dass sie in masochistischer Art genau und immer wieder dort ihre PS-Potenz beweisen wollen (wem?), wo die Polizei Tempo-Kontrollen macht.

Raser-Suchtstrecke Staffelegg

Im Kanton Aargau zählt die Staffelegg-Strecke zwischen Küttigen und dem Fricktal zu den beliebtesten Pisten, die auf direktem Weg ins Gefängnis führen. Hier proben die Unersättlichen real den Raser-Tatbestand, bei dessen Erfüllung es nicht bei einer marginalen Busse sein Bewenden hat. Sie fahren der Polizei sozusagen direkt in die Arme. Immer und immer wieder, obschon die sensiblen Strecken selbst dem grünsten Jurawanderer bekannt sind.

Die Autoposer sind jene, die ihr Bedürfnis, aufzufallen, mithilfe brüllender Motoren und Auspüffen stillen. Ende Mai fuhr ein 19-Jähriger in einem 360 PS-Mercedes mit "vermeidbarem Auspufflärm" (so die Polizei) durch die Aarauer Bahnhofstrasse. Aus gleichem Grund werden es ein 29-jähriger VW Golf-Pilot, ein 23-jähriger Alfa Romeo-500 PS-Liebhaber und ein 21-jähriger BMW M3-450 PS-Steuermann mit der Justiz zu tun bekommen. Verdacht: "illegal manipulierte Auspuff-Anlage".

Oft ausländische Fahrer

Es sind aber nicht nur Lenker mit Kennzeichen AG ("Achtung, Gefahr!") und deren Statussymbole, die die Polizei aus dem Verkehr zieht. Auch im Baselbiet scheinen Raser und Poser derzeit übermässige Strassen-Präsenz markieren zo wollen. Auszug aus der heutigen Polizeimeldung:

Am Donnerstag, 21. Mai 2020, wurde auf der Delsbergerstrasse in Liesberg ein Personenwagenlenker (57-jähriger Schweizer) mit 152 km/h geblitzt (erlaubte Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h). Am Freitag, 22. Mai 2020, wurde in Aesch ein Sportwagenlenker (24-jähriger Thailänder) innerorts mit 106 km/h gemessen (erlaubte Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h).

Am vergangenen Wochenende lieferten sich zudem ein Personenwagenlenker und ein Motorradlenker in Läufelfingen ein illegales Rennen. Dabei wurde der Personenwagen mit 151 km/h und der Motorradlenker mit 147 km/h gemessen (erlaubte Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h). Der Personenwagenlenker (37-jähriger Italiener) und der Motorradlenker (30-jähriger Kosvare) wurden vorübergehend festgenommen. Ihre Fahrzeuge wurden auf Weisung der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft beschlagnahmt.


Anzeige gegen fünf Poser

Und auch im Baselbiet sind oder werden die "Autofans, die mit heulendem Motor durch die Gegend fahren" und "Ärger bei Anwohnern" (so die Polizei) verursachen, ein Thema. Fünf Lenkende (und etwas wenig Denkende), die ihre Fahrzeuge innerorts kurzfristig stark beschleunigten und dabei die Motoren aufheulen liessen, werden wegen "vorsätzlichem Verursachen von unnötigem Lärm" an die Staatsanwaltschaft verzeigt.



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"Schlicht und einfach Auto-Plagöri"

Auto-Poser? Früher sagte man solchen Typen schlicht und einfach Auto-Plagöri.


Bruno Heuberger, Oberwil



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"Nach der Dompteuse wird Massimo gewaschen, geföhnt."

Migros-Zeitung
vom 18. November 2020
über Hundepflege
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Tondeuse heisst das Hundescheren. Oder war es die Hunde-Dompteuse, die zuvor gewaschen und geföhnt wurde?

Frisch pubertiert

Knutschen im Thermalbad

Alles mit scharf

Der Bart nach dem Maskenball

RückSpiegel


Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"
 

Bajour.ch zitiert OnlineReports in einem Interview mit der Basler Regierungsrats-Kandidatin Stephanie Eymann.

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Pfeifer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Baselbieter Regierung senkt den Verzugszins 2021 bei der Staatssteuer von 6 auf 5 Prozent, während der Vergütungszins unverändert bei 0,2 Prozent bleibt.

Das Budgetdefizit 2021 in Höhe von 2,2 Millionen Franken sei "mehrheitlich coronabedingt", schreibt der Birsfelder Gemeinderat.

Sarah Thönen wird am 1. April 2021 die Leitung des Bereichs "Jugend, Familie und Sport" des Kantons Basel-Stadt übernehmen.

Die Birsfelder Gemeinderätin Regula Meschberger wird ab 1. Januar 2021 als Nachfolgerin von Bianca Maag-Streit den "Verband Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) präsidieren.

Gregor Leonhardt (52) übernimmt im Frühjahr 2021 die Leitung des Geschäftsbereichs Infrastruktur im Basler Tiefbauamt.

Der Basler Anwalt und Notar Andreas Waldmann zieht sich per 1. Januar 2021 aus der Kanzlei Waldmann Petitpierre als Partner zurück.

Der Baselbieter Landrat nahm das Gesetz über die Bekämpfung der Schwarzarbeit und das Arbeitsmarktaufsichts-Gesetz mit 71:18 Stimmen an, doch kommt es zur obligatorischen Volksabstimmung, weil die Vierfüntel-Mehrheit nicht erreicht wurde.

Der Baselbieter Polizeikommandant Mark Burkhard ist zum Präsidenten der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz (KKPKS) gewählt worden.

Die Central Real Estate Basel AG, Eigentümerin im Klybeck-Areal, tritt ab sofort unter dem neuen Namen Rhystadt AG auf.

Das Basler Marionetten Theater unterbricht per sofort seine Saison bis mindestens Ende 2020.

Die Basler FDP nominierte für den zweiten Wahlgang der Regierungsrats-Wahlen erwartungsgemäss ihr Mitglied Baschi Dürr sowie die LDP-Liberale Stephanie Eymann.

Auf der Autobahn A3 bei Eiken, wo 120 km/h erlaubt sind, wurde am frühen Morgen des 24. Oktober eine Autofahrerin mit Tempo 214 km/h als Raserin geblitzt.

Die Basler Juso bitten die Regierung in einer Petition, sich aktiv dafür einzusetzen, 100 Menschen aus dem Camp Moria in den Kanton Basel-Stadt aufzunehmen.

Der Stiftungsrat der Stiftung Brasilea hat die 37-jährige brasilianisch-schweizerische Doppelbürgerin Tatiana Andrade Vieira als neue Geschäftsführerin und Nachfolgerin von Daniel Faust gewählt.

Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

Dominik Beeler wird neuer Präsident der Grünen Liestal und damit Nachfolger von Erika Eichenberger.

Die Volksinitiative "für ein klimagerechtes Basel", die die Treibhausgas-Emissionen in Basel-Stadt bis 2030 auf Null senken will, ist am 8. Oktober mit über 3'700 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht worden.

Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.