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Kleinbasler "Modezar" Roland Vögtli gestorben

Basel, 2. Dezember 2021

Man darf Roland Vögtli mit Fug und Recht als Unternehmer bezeichnen. Eigentlich unternahm er immer was. Natürlich in erster Linie in seinem Unternehmen, dem legendären Kleidergeschäft im Kleinbasel, das Ende Februar wegen fehlender Nachfolge schliessen muss. Aber auch als langjähriges Mitglied der IG Kleinbasel (IGK) und Speaker des auch heute noch oft vermissten Claramatten-Fests. Denn er war ein überzeugter Kleinbasler, auch wenn sein Wohnsitz auf dem Bruderholz war. Man kann sagen, er schlief im Grossbasel, aber er lebte im Kleinbasel – und prägte es auch zu einem nicht geringen Teil mit.
 

Auch politisch unternahm er einige kräftige Schritte und landete als FDP-Vertreter im Grossen Rat. Dort ging es ihm aber oft zu langsam und langweilig zu. Legendär sind die verzweifelten Ausrufe des damaligen Fraktionschefs, wo denn seine Kleinbasler Vögtli, Nanni und Marti wieder seien. Sie waren im "Rathausbüro 503", was bedeutete, dass man für wichtige Abstimmungen in eine benachbarte "Baiz" anrief und den Kellner bat, die Herren doch umgehend zurückzuschicken.
 

Ganz frei von Eitelkeiten war Roland nicht, was sich etwa darin äusserte, dass ihm eine Autobiographie nicht reichte – es mussten drei Bände werden. Und die Ehrendoktor-Würde einer Universität in Kirgisien durfte es auch sein, wobei er diese Ehre sehr ehrenvoll mit einer grosszügigen Spende an dortige Kinderheime erwarb. Und er sah sein kleines Laster durchaus mit Augenzwinkern, etwa als er Roger Federer nach dessen Wahl an der Basler Universität "von Ehrendoktor zu Ehrendoktor" gratulierte.
 

In jüngerer Zeit zeigte sich Roland noch in einem ganz neuen Gebiet als Unternehmer: Er gründete die "Kleinbasler Zeitung". Dank ihm hat das "mindere Basel" immer noch eine eigene "Quartier-Zeitung", nachdem der "Vogel Gryff" Corona-bedingt die Segel gestrichen hat. Dieses Werk wird ihn überleben, hat er doch in bester unternehmerischer Manier rechtzeitig dafür gesorgt, dass die Zeitung auch nach seinem Ableben weiter existieren kann.


Dieses Ableben ist nun gestern Mittwoch leider Tatsache geworden. Diese Woche schlief Roland Vögtli nach tapferem Kampf gegen die pandemische Erkrankung im Alter von 72 Jahren friedlich für immer ein. Basel, vor allem aber das Kleinbasel, verliert einen echten "Patron", einen Unternehmer eben. Mögen sich viele ein Beispiel an ihm nehmen!

 

André Auderset, Präsident IGK, Basel



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"Wenn jetzt die frühere Regierungsrätin und heutige Ständerätin Verena Herzog (SP) antritt, hat sie nach fünfzig Jahren nicht nur den Stadtbasler Anspruch auf ihrer Seite. "

Christoph Mörgeli
"Weltwoche"-Autor
am 1. Dezember 2022
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Herr Mörgeli hätte wohl gern die Thurgauer SVP-Nationalrätin Verena Herzog als Bundesrätin, muss aber mit Eva Herzog Vorlieb (SP) nehmen.

RückSpiegel


Bajour zitierte OnlineReports in seinem Bericht über die Verwicklung von Bundesratskandidatin Eva Herzog in umstrittene Basler Geschäfte.

In ihrer Recherche über die sterbende Kulturberichterstattung in Basler Medien bezieht sich Bajour auf OnlineReports.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Angriff auf den Stiefvater vor dem Muttenzer Gerichtsgebäude auf.

Die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Rückkehr von Christine Keller in den Basler Grossen Rat auf.

In ihrer Analyse über die unklare Gesundheitsversorgung des Laufentals ging die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche ein.

Telebasel konfrontierte die SVP-Regierungsrats-Kandidatin Sandra Sollberger mit einem Kommentar aus OnlineReports (worauf sie die Stellungnahme verweigerte).

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen den OnlineReports-Bericht über Pläne zum Abbruch des Spitals Laufen auf.

Die OnlineReports-News über den Wechsel des Telefon-Anbieters durch die Basler Verwaltung wurde von der BZ Basel und Happy Radio aufgenommen.

In seiner Aufstellung über "Politiker, die Wasser predigen und Wein trinken", nahm der Nebelspalter auch auf einen Artikel in OnlineReports Bezug.

20 Minuten griff die OnlineReports-Meldung über einen Autolenker, der bei der verbotenen Fahrt durch eine Einbahnstrasse in Birsfelden eine Radfahrerin schwer verletzte, auf.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Baselbieter Regierungsrats Urs Wüthrich nahmen Telebasel, die BZ Basel, die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, Prime News, die Nachrichtenagentur SDA, 20 Minuten und Happy Radio auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Recherche über Lärm-Überschreitungen im Osten des Gundeldinger-Quartiers auf.

Auf die OnlineReports-News über den Rücktritt der Laufener Finanzkommission reagierte die BZ Basel mit einem Nachzug.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Analyse der Basler FDP auf einen OnlineReports-Artikel aus dem Jahr 2005 Bezug.

Die BZ Basel nahm in ihrem Bericht über den Protest gegen entwässerte Basler Brunnen auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-News über stehengelassene BVB-Buspassagiere wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Aufnahme von Frauen in die drei Kleinbasler Ehrengesellschaften auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über Login-Probleme bei der Basler Kantonalbank (BKB) nach. Ebenso das Regionaljournal, das aber keine Quelle nannte.

Die BZ Basel und das SRF-Regionaljournal nahmen die OnlineReports-Meldung vom Tod des ehemaligen Baselbieter LdU-Nationalrats Claudius Alder auf.

In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


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