News

© Foto by OnlineReports.ch


FDP: Bürgerlicher Führungsanspruch in Bildungsfragen

Mit einer Präsenz von nicht weniger als sieben Aktivpolitisierenden betonten heute Montagmorgen in Basel die Freisinnigen ihren Anspruch auf bürgerliche Themenführerschaft auch in Bildungsfragen: Mit sechs parlamentarischen Vorstössen wollen sie frühzeitig und entscheidend in die Debatte um das neue Basler Schulmodell eingreifen.
Basel, 29. Mai 2006

Was als Kampagne "Intelligente Schweiz" auf Landesebene dem Bildungsartikel mit zum Durchbruch verhalf, soll in adaptierter Form als "Intelligentes Basel" das in Vorbereitung stehende neue Basler Schulmodell prägen und den seit der letzten grossen Schulreform bestehenden Sonderfall beseitigen: Weg von zwei Stufenwechseln innerhalb der obligatorischen Schulzeit, weg von "Durchlässigkeits- und Gesamtschulideologien" hin zu einem Modell, das die universitäre wie die gewerblich-berufliche Richtung gleichermassen stärkt.

Die "Freisinnigen Wir Liberalen" unterstützen folgerichtig die Koordinations- und Harmonisierungsbemühungen der Bildungsdirektoren auf Konkordatsebene (Projekt "Harmos") und somit das im schweizerischen Trend liegende System 6/3, das auch der liberale Erziehungsdirektor Christoph Eymann in seinem Entwicklungsplan bevorzugt: Sechs Jahre Primarschule, drei Jahre Sekundarschule, unterteilt in drei Leistungszüge. Die Freisinnigen schlagen nun vor, das Progymnasium organisatorisch und räumlich dem Gymnasium anzuschliessen, wie Regula Ruetz, Präsidentin der FDP-Bildungskommission, erklärte.

Mit sechs Vorstössen soll die Debatte um die Zukunft des Basler Schulsystems noch vor Ende der Vernehmlassung angekurbelt werden. Schwerpunkte:

• Frage nach dem Kosten-Nutzen-Vergleich: Wird die Basler Bildung zu teuer angeboten? (Interpellation Emmanuel Ullmann)

• Die geplanten Züge E und A der neue Sekundarschule sollen so attraktiv ausgestaltet werden, dass einerseits ein Ausweichen an die Gymnasien gestoppt und anderseits verhindert werden kann, dass nur noch eine Minderheit der Abgänger nach der obligatorischen Schulzeit eine Lehre beginnt. (Anzug Rolf Stürm)

• Einführung einer differenzierten Beurteilung in Form von Lernberichten und Noten. (Anzug Christian Egeler.)

• Die Förderprogramme sollen im Rahmen eines Gesamtkonzeptes entwickelt werden. (Interpellation Christine Locher-Hoch)

• Neuer Umgang mit renitenten Schülerinnen und Schülern: Analog zu Beispielen in der Stadt Chur oder im Kanton Thurgau soll in Basel-Stadt ein Pilotprojekt mit "Time-out"-Klassen gestartet werden, um die störende Eleven wieder in die Regelklasse zu integrieren. (Anzug Daniel Stolz)

• Die Regierung soll prüfen, wie Eltern finanziell entlastet werden können, deren Kinder eine Privatschule besuchen. (Anzug Baschi Dürr)

Fraktionspräsident Christophe Haller widersprach an der Medienorientierung heftig de Meinung, Bildungspolitik sei "nur ein Gärtchen der SP". Er zeigte sich überzeugt, dass den Vorstössen im Parlament Erfolg beschieden sein werde, da "es auch in der SP viele vernünftige Leute hat". Mit ihren Vorstössen zur Sozialpolitik waren die Freisinnigen im Grossen Rat nur teilweise durchgedrungen.



 Ihre Meinung zu dieser News
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Beim Freisinn steht Qualität im Vordergrund!"

Die FDP ist als eine fortschrittliche und reformwillige Partei bekannt. Sie hat sich auch mit grossem Engagement für die Harmonisierung des Bildungssystems in der Schweiz eingesetzt, welche an der letzten Volksabstimmung mit überwältigendem Mehr vom Volk angenommen wurde. Im Projekt "Avenir radical" hat die FDP aufgezeigt, dass noch einige zeitgemässe Reformen nötig wären. Der freisinnige Bundesrat Hans Rudolf Merz ist bemüht, die Mehrwertsteuer zu vereinfachen. Reformen verbessern meistens die Qualität und sind erst noch kostensparend. Patric C. Friedlin sollte sich besser informieren, bevor er die Qualität der FDP-Demarchen in Frage stellt!


Heinz Jäggi, Buus




"Steht freisinnige Quantität im Vordergrund?"

So notwendig der seit Saskia Freis Wahl-Waterloo erwachte freisinnige Drive ist, sei mir - sozusagen unter "neuen Freunden wider Willen" - die Frage erlaubt, ob man hoffen darf, dass die Radikalen schon bald zu der Erkenntnis gelangen, dass das Gewicht bei ihren Demarchen noch immer traditionell-freisinnig auf der Quantität statt gut liberal auf Qualität liegt. Oder müssen wir darauf weitere 158 Jahre warten?


Patric C. Friedlin, Basel



Weitere aktuelle News

News

Basel BVB dementieren 5-Millionen-Sparrunde
Reinach Frau bei Zebrastreifen angefahren und schwer verletzt
Binningen Nach Todes-Wunsch: SVP-Trautwein verliert Job
Basel WM: Freude, Verhaftungen und Verkehrschaos
Muttenz Rohrleitungsbruch: Wassertiefe unterschätzt
Basel Vier Lehrlinge mit Top-Abschlussnote 5,8
Pratteln Rabiate leicht bekleidete Schmugglerin

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Wenn ihr etwas verloren habt, gebt es im Fundbüro ab."

Radio SRF
am 27. August 2022
um 17.28 Uhr
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Mir ist entfallen, was ich soeben vergessen habe.

RückSpiegel


In ihrer Analyse über die unklare Gesundheitsversorgung des Laufentals ging die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche ein.

Telebasel konfrontierte die SVP-Regierungsrats-Kandidatin Sandra Sollberger mit einem Kommentar aus OnlineReports (worauf sie die Stellungnahme verweigerte).

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen den OnlineReports-Bericht über Pläne zum Abbruch des Spitals Laufen auf.

Die OnlineReports-News über den Wechsel des Telefon-Anbieters durch die Basler Verwaltung wurde von der BZ Basel und Happy Radio aufgenommen.

In seiner Aufstellung über "Politiker, die Wasser predigen und Wein trinken", nahm der Nebelspalter auch auf einen Artikel in OnlineReports Bezug.

20 Minuten griff die OnlineReports-Meldung über einen Autolenker, der bei der verbotenen Fahrt durch eine Einbahnstrasse in Birsfelden eine Radfahrerin schwer verletzte, auf.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Baselbieter Regierungsrats Urs Wüthrich nahmen Telebasel, die BZ Basel, die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, Prime News, die Nachrichtenagentur SDA, 20 Minuten und Happy Radio auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Recherche über Lärm-Überschreitungen im Osten des Gundeldinger-Quartiers auf.

Auf die OnlineReports-News über den Rücktritt der Laufener Finanzkommission reagierte die BZ Basel mit einem Nachzug.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Analyse der Basler FDP auf einen OnlineReports-Artikel aus dem Jahr 2005 Bezug.

Die BZ Basel nahm in ihrem Bericht über den Protest gegen entwässerte Basler Brunnen auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-News über stehengelassene BVB-Buspassagiere wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Aufnahme von Frauen in die drei Kleinbasler Ehrengesellschaften auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über Login-Probleme bei der Basler Kantonalbank (BKB) nach. Ebenso das Regionaljournal, das aber keine Quelle nannte.

Die BZ Basel und das SRF-Regionaljournal nahmen die OnlineReports-Meldung vom Tod des ehemaligen Baselbieter LdU-Nationalrats Claudius Alder auf.

In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Das Bau- und Verkehrsdepartement erteilt der Wyniger Gruppe den Zuschlag für den Betrieb der Flora-Buvette ab 2023; es soll sich um die "erste klimaneutrale Buvette" handeln.

Per 1. Januar 2023 übernimmt Christopher Henry Tütsch (49) die Geschäftsleitung des Ausländerdienstes Baselland als Nachfolger von Oliver Bolliger, der zum selben Zeitpunkt die Geschäftsleitung der Stiftung Wohnhilfe in Basel übernimmt.

Die Delegierten des Gewerbeverbandes Basel-Stadt haben am 20. September Hansjörg Wilde zum neuen Präsidenten gewählt.

Nach einjährigem Studium am Basler Gymnasium Kirschgarten konnten dieses Jahr 65 junge Erwachsene ihre Passerelle-Ausweise entgegennehmen, die ihnen nach der Berufs- oder Fachmatur den Zugang zu sämtlichen Studiengängen an den Schweizer Hochschulen ermöglichen.

In Muttenz beim Hallenbad beginnen im September /Oktober die Bohrarbeiten zur Erkundung des Untergrundes, da es dort zu Dolineneinstürzen und grossflächigen Absenkungen gekommen ist.

Der Verein "Treffpunkt Arlesheim" (ehemals "Verkehrsverein Arlesheim") beschloss bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung, sich aufzulösen.

Gleichzeitig mit dem Start der Bundeskampagne zum Energiesparen senkt die Basler Regierung die Heiztemperatur in seinen Verwaltungsgebäuden auf 19 Grad Celsius.

Der Liestaler Stadtrat hat beschlossen, den "Engel-Saal" unter dem Namen "Stadtsaal" in eigener Regie zu betreiben, womit er den Liestaler Vereinen zukünftig zu vergünstigten Konditionen angeboten werden kann.

Die Baumann & Cie übernimmt rückwirkend per 30. Juni 100 Prozent der Aktien der Vögeli Vermögensverwaltung AG.

In Basel-Stadt ist am 19. August die aus Lehrerkreisen angeregte Initiative zur Erweiterung der Integrativen Schule durch heilpädagogisch geführte Förderklassen eingereicht worden.

Die beiden Ludotheken Bläsi und St. Johann der Robi-Spiel-Aktionen werden nach 2022 nicht weiter betrieben.

Anouk Feurer, die Co-Präsidentin des "Jungen grünen Bündnisses Nordwest", ist Nachrückende für die zurücktretende grüne Basler Grossrätin Michelle Lachenmeier.

Die grosse Silberlinde im Riehener Solitude-Park musste durch die Stadtgärtnerei gefällt werden, weil sich aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit zwei gefährliche Risse im Kronenansatz gebildet haben und der Baum zusätzlich stark in Schieflage geraten ist.

Auch die Gemeinden Arisdorf, Bubendorf, Frenkendorf, Füllinsdorf, Hersberg, Itingen, Lausen, Liestal, Lupsingen, Seltisberg und Ziefen haben per sofort das Feuerwerksverbot beschlossen.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt mit 118'000 Franken aus dem Pendlerfonds den Bau einer Mobilitätsdrehscheibe in Lörrach-Brombach, die dazu beitragen soll, den Pendler- und Besucherverkehr nach Basel auf umweltfreundliche Verkehrsmittel zu verlagern.

Der Landrat hat am 30. Juni Lucia Mikeler Knaack (SP) mit 68 von insgesamt 78 abgegebenen Stimmen zur neuen Präsidentin gewählt.

Die Volksinitiative "Sichere Velorouten in Basel-Stadt" ist am 24. Juni mit 3'176 beglaubigten Unterschriften bei der Basler Staatskanzlei eingereicht worden.

Claraspital-Direktor Peter Eichenberger wird per Jahresende Nachfolger von Fritz Jenny als Präsident des Verwaltungsrats der "Rehab Basel".

Nach 12 Jahren als Delegierte des Vorstands trat Ruth Ludwig-Hagemann an der GGG-Mitgliederversammlung vom 16. Juni zurück; als Nachfolger wurde David Andreetti gewählt.

Markus Leuenberger wird ab  August 2023 neuer Rektor des Gymnasiums Laufental-Thierstein und damit Nachfolger von Isidor Huber, der in Pension gehen wird.

Andreas Eggimann, Chief Digital & Information Officer (CDIO) und Mitglied des Executive Board der MCH Group verlässt das Unternehmen im Verlaufe des Sommers.

Der Liestal Gymnasiums-Rektor Thomas Rätz wird im Sommer 2023 in Pension gehen, worauf die bisherigen Konrektoren Urban Kessler und Andreas Langlotz seine Nachfolge als Co-Rektoren antreten werden.

Die Basler Regierung hat die Wohnschutzkommission gewählt: Rico Michael Maritz (vorsitzender Präsident), Béatrice Elisabeth Müller Schnürle, Piotr Franciszek Brzoza (Präsidium); Vera Gruber, Felix Spiegel, und Markus Anderegg (Vermietende); Beat Leuthardt (Mieterschaft); Martin Schlatter (Schreiber).

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) des Basler Grossen Rates unterstützt die Beteiligung des Kantons Basel-Stadt an einer Kapitalerhöhung der MCH Group AG, wie es die Regierung vorschlägt.

Die künftige Direktorin des Basler Waisenhauses ist Anita Conrad, die auf den Ende November 2023 pensionierten Uli Hammler folgt.