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"Viertelkreis": Schmalspur-Tramhaltestelle stösst auf Kritik

Niemand ist ganz zufrieden mit der neuen Tramhaltestelle beim Basler "Viertelkreis", weil der Strassenperimeter für alle Ansprüche letztlich zu schmal ist. Betroffen sind vor allem Behinderte in Rollstühlen, die kaum manövrieren können.
Basel, 29. März 2022

Die neuen Tramhaltestellen der BVB geben weiterhin zu reden. Am "Viertelkreis" im Gundeldingerquartier steht eine kombinierte Haltestelle Bus/Tram vor der Fertigstellung. Ein OnlineReports-Leser und kritischer Beobachter von Behinderten-Situationen moniert nun, dass die neuen Haltekanten zu schmal ausgefallen seien und nicht der Gesetzesvorgabe entsprechen.

 

"Sie weisen nur eine Breite von einem Meter auf. Rollstuhlfahrer können die Tramhaltestelle so gar nicht nutzen." Falsch!, heisst es dazu beim Bau- und Verkehrsdepartement (BVD).

"Autonom einsteigen möglich"

"Die Haltestelle hat mit Geländer eine Breite von 1,7 Meter", sagt dazu Nicole Ryf von der Medienstelle des BVD. Das entspreche dem Minimalmass des Behindertengleichstellungs-Gesetzes: "Wir sind uns bewusst, dass dies für Personen mit Rollstuhl und Rollator keine sehr komfortable Breite darstellt. Sie können hier aber autonom ins Tram einsteigen."

SP-Grossrat Georg Mattmüller, Leiter des Behindertenforums, kennt die Situation und wurde dazu auch konsultiert: "Es ist jetzt letztlich zu schmal, um mit dem Rollstuhl gut wenden zu können." Für Rollatoren sehe es etwas besser aus. Letztlich liege es am Strassenperimeter. Die leider unrealistische Alternative wäre gewesen, die Eingangsbereiche der angrenzenden Liegenschaften zu enteignen.      

Anlieger gaben 80 Zentimeter dazu

Die Tramhaltestelle liegt in der Mitte der Strasse, die links und rechts noch zwei Fahrspuren für den Auto- und Zweiradverkehr aufnehmen muss. Die Normen konnten nur knapp erfüllt werden, weil die privaten Anlieger noch 80 Zentimeter an den Strassenquerschnitt abgaben, erläutert Ryf.

Die künftigen Verhältnisse in der Reinacherstrasse sind auch Gegenstand einer Interpellation von Grossrätin Beatrice Isler (Mitte). Sie kritisiert, dass es in den Fahrbahnen keinen Platz für einen Radstreifen hat, so dass Gefahr bestehe, dass bei einem Rückstau die Velofahrenden auf das Trottoir ausweichen und Fussgänger gefährden.

Die knappen Raumverhältnisse waren allerdings allen Beteiligten seit Auflage der Pläne für die Gesamterneuerung des "Viertelkreis" vor mehr als drei Jahren bewusst.



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"Das war damals ein Fehlentscheid"

Es sind ungefähr fünfzig Jahre her, da wurde die Tram-Haltestelle des 16er (stadtwärts) aus Sicherheitsgründen von der Reinacherstrasse in die Gundeldingerstrasse versetzt. Es scheint fast so, dass dies ein Fehlentscheid war!
 

Dieser Kreisel schützt weder die Fussgängerinnen, Radfahrer und Autofahrenden – nein, er ist eine Gefahr für alle Verkehrsteilnehmenden. Ich frage mich nur: Wer übernimmt die Verantwortung für dieses "SchreibtischtäterProdukt"?

 

PS: Wie kommen die RollstuhlfahrerInnen auf die Traminsel und zu den Trameingangstüren?


Peter Wanner-Rettig, Basel



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"Basler Bauern kämpfen gegen den Dauerregen"

BaZ
in einem Titel
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Zürcher Blattmacher kämpfen für die Kantonsfusion.

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übergibt nach über 23 Jahren seine Stelle als Leiter Unternehmenskommunikation von Primeo Energie an Nachfolger Fabian Hildbrand.

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 von der Universität Basel erhält den mit 200'000 Franken dotierten Otto-Naegeli-Preis für ihre patientenorientierte klinische Forschung.

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