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BaZ: Wessels würde Besitz-Transparenz begrüssen

Basel, 7. Februar 2011

In der Debatte um die wirklichen Geldgeber beim Kauf der "Basler Zeitung" letzten November würde es der Basler Bau- und Verkehrsminister Hans-Peter Wessels begrüssen, wenn Transparenz über die Besitzverhältnisse hergestellt würde. In der Talk-Sendung "Salon Bâle" von TeleBasel sagte er gestern Sonntagabend: "In der jetzigen wirtschaftlichen und imagemässig schwierigen Situation, in der sich die BaZ befindet, wäre es möglicherweise ein Vorteil, wenn bekannt wäre, wer da das Geld drin hat." Und weiter: "Es wäre vertrauensbildend, wenn man etwas mehr wüsste. Es würde dem ganzen Unternehmen gut tun, wenn das offen gelegt würde."

Gestern Sonntag war öffentlich bekannt geworden, dass der Flugunternehmer Moritz Suter ("Crossair", "Hello") nur Eigentümer des Übernahmekonstrukts "BaZ Holdung AG" mit einem Kapital von einer Million Franken ist, nicht aber der Geldgeber, der den Kaufpreis von rund 70 Millionen Franken für "Basler Zeitung Medien"-Gruppe aufbrachte und die Schulden von über 100 Millionen Franken übernahm. Suter weigert sich, die Geldgeber zu nennen.

Noch deutlicher als Wessels wurde der Unternehmer Rudolf Reisdorf, Präsident der "Fracht AG". Suter sei unter diesen Umständen "nicht sehr unabhängig", sagte Reisdorf. "Wenn ein Verhältnis von 1:70 besteht, dann ist doch eine ziemlich grosse Abhängigkeit da." Im Sinne der Transparenz fände er "schon wichtig, wenn man wüsste, wer dahinter steht", sagte Reisdorf in der von Jascha Schneider moderierten Sendung.

Dies hielt der Buusner SVP-Landratskandidat und Wahlkampfleiter Thomas Weber nicht für nötig. Suter habe "so viel erlebt und so viel ethisches Engagement", dass er sich nicht auf eine Funktion als Strohmann einlasse. Weber: "In der Unternehmenswelt ist es an vielen Orten so, dass man nicht genau weiss, wer die Geldgeber sind. Auch bei Ringier oder der SRG weiss ich es nicht genau." Im übrigen ist Weber, früherer Baselbieter SVP-Kantonalpräsident, mit dem heutigen BaZ-Kurs unter Markus Somm zufrieden: Vor Jahren habe er "in der BaZ keinen einzigen Leserbrief" veröffentlichen können. "Heute bildet die BaZ unsere Meinung auch ab."




Weiterführende Links:
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"Säulenheilige und Unberührbare"

Interessant, was der Herr Wessels da im Bittsteller-Ton verkündet; bei der Blocher-Affäre hat das wegen der Transparenz aber viel, viel heftiger geknallt. Und dann gab’s mit "Rettet Basel"-Support auch noch einen fast ägyptischen Aufstand. Jetzt also wäre man schon "sehr zufrieden, wenn der Suter bitteschön Transparenz schaffen würde". Aber nur wenn der heilige St. Moritz deswegen nicht allzu böse würde. Mit dem darf man es ums Himmels willen doch nicht verderben. Der Moritz Suter ist halt auch so ein Säulenheiliger und Unberührbarer. Wie "unser Cello" Ospel, der hat immerhin die UBS an die Wand gefahren. Schliesslich und endlich sind Suter und der Ospel "gute Basler". Bei denen hat man halt einfach Beisshemmungen. Beim Blocher überhaupt nicht; das ist ja sowieso nur ein Zürcher.

 

Diese BaZ wird entweder nach einem langsamen, sanften, mit schwerem Leiden begleitenden Absterben sang- und klaglos verschwinden. Weil die Uhr für die Überlebensfähigkeit schon lange abgelaufen ist. Gute Nacht BaZ, gute Nacht Medienstadt Basel. Daran wird auch "Rettet Basel" nichts ändern.


Max Mantel, Kilchberg



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"Basler Bauern kämpfen gegen den Dauerregen"

BaZ
in einem Titel
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am 16. Juli 2024
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Zürcher Blattmacher kämpfen für die Kantonsfusion.

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Eine Findungskommission sucht eine Nachfolge für Anna Schmid, Direktorin des Museums der Kulturen Basel, die 2025 in Pension geht.

Grünen-Politikerin Flavia Müller aus Allschwil rückt für Biljana Grasarevic in den Baselbieter Landrat nach.

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Jo Krebs
übergibt nach über 23 Jahren seine Stelle als Leiter Unternehmenskommunikation von Primeo Energie an Nachfolger Fabian Hildbrand.

Die Israelitische Gemeinde Basel wählt mit Steffi Bollag als Nachfolgerin von Emmanuel Ullmann erstmals eine Frau zur Präsidentin.

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Christoph Jorns wird am 1. Juli Finanzchef der Basler Lebensversichererin Pax als Nachfolger von Alex Flückiger.

Mirjam Christ-Crain
 von der Universität Basel erhält den mit 200'000 Franken dotierten Otto-Naegeli-Preis für ihre patientenorientierte klinische Forschung.

Kimrobin Birrer übernimmt das Parteisekretariat der GLP Baselland von Yves Krebs.

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1. Mai das Verwaltungsrats-Präsidium des Kantonsspitals Baselland von Madeleine Stöckli übernommen.

Die Baselbieter Regierung hat Kathrin Choffat und Roger Müller als neue Mitglieder des Bankrats der BLKB für die laufende Amtsperiode bis Mitte 2027 gewählt. 

Der Baselbieter Regierungsrat hat Raphael Giossi zum Nachfolger des langjährigen kantonalen Bieneninspektors Marcel Strub gewählt.