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Psychoterror: Sozialdienst erwägt Wohnheim-Lösung

Arlesheim, 17. März 2021

In den Fall von Psychoterror in einem Arlesheimer Wohnblock, über den OnlineReports gestern Dienstag berichtete, kommt mehr Licht. Wie Sabine Hammel, die Leiterin der Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde Birstal (KESB), auf Anfrage mitteilt, handelt es sich beim Störenfried S. um einen vorläufig aufgenommenen Asylbewerber, der bei der Gemeinde Arlesheim Sozialhilfe bezieht und vom kommunalen Sozialdienst betreut wird.

Wohnheim oder Psychiatrie

Der Schwarzafrikaner, der vor einem Jahr an der General Guisan-Strasse 18 einzog, wird von den Mietern als bedrohend empfunden. Er knallt zu jeder Tages- und Nachtzeit wiederholt heftig Türen, warf schon einen Fernseher und Hanteln aus seiner Wohnung im zweiten Stock und tritt Mitbewohnenden aggressiv gegenüber. Er soll es auch gewesen sein, der letzten Samstag einen faustgrossen Stein durch die Fensterscheibe in ein Schlafzimmer warf und dabei ein Kleinkind nur knapp verfehlte.

Die KESB Birstal plant laut Hammel "keine Massnahme", sie sei aber "aufgrund der Komplexität des Falles" mit dem kommunalen Sozialdienst "im Austausch". Diese Kontakt-Institution erwäge aufgrund der Kündigung des Mietvertrags und der drohenden Ausweisung, den Bedroher in einem Wohnheim mit Tagesstruktur und Therapieangebot unterzubringen.

Wie die Behörden-Chefin weiter ausführt, sei es "nicht Aufgabe" der KESB Birstal, zu entscheiden, ob der Asylbewerber ausgewiesen wird. Dies sei die Sache der Migrationsbehörden. Sollte es der Gesundheitszustand des Aggressors aber erfordern, könne die KESB "ihn gegen seinen Willen auf Antrag eines Arztes in eine Psychiatrische Klinik einweisen". Dafür sei eine medizinische Einschätzung mit Diagnose "zwingend notwendig".

Angst vor der Rückkehr

Die "Wohngenossenschaft Nordwest" als Liegenschafts-Eigentümerin hat S. die Wohnung per Ende März gekündigt und eine Räumung in Aussicht gestellt. Die Mieter befürchten jedoch, dass der Mann später an seinen Noch-Wohnort zurückkehren und die Ruhe stören könnte.

Sabine Hammel, die sich vom Ausschuss der Delegiertenversammlung von der Schweigepflicht entbinden liess, meinte gegenüber OnlineReports, die KESB könne "nicht sicherstellen", dass S. auch nach seinem Auszug an die General Guisan-Strasse zurückkehre. Wenn er die Mieter bedrohen sollte, "muss die Polizei gerufen werden".




Weiterführende Links:
- Faustgrosser Stein im Kinderbettchen: Ein Migrant verbreitet Schrecken


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Theater Basel

"Un sentiment de vie"
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"Häxegässli"

Regionaljournal
von Radio SRF
am 5. Oktober 2021
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gehort.gif

Klingt nacht Altstadt. Wir wussten offen gestanden auch nicht, dass es ein "Hexenweglein" gibt.

RückSpiegel


20 Minuten nahm die OnlineReports-Geschichte über einen FCB-Hooligan und vor Appellationsgericht erfolglosen DNA-Verweigerer auf.

Die BZ Basel, Telebasel, Bajour und Prime News nahmen zum Rücktritt des Basler Nationalrats Christoph Eymann Bezug auf ein OnlineReports-Interview.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die Polizei-Kontrolle von Rechtsextremen in Bubendorf nach.

Telebasel nahm den OnlineReports-Primeur über die Sichtung einer Waschbären-Familie in Gelterkinden auf.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Meldung über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Basler Grossrat Eric W. auf.

20 Minuten, Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Durchführung der Basler Herbstmesse auf. Die Basler Zeitung kam einen Tag später und unterliess die Quellennennung.

Bajour nahm im Artikel über die Basler Nano-Forschung auf eine OnlineReports-Meldung Bezug.

Im Beitrag von Prime News über die "zunehmende Missachtung der Aufgabentrennung zwischen Staat und Medien" wird OnlineReports zitiert.

Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über den Grund des Tramunglücks vom Oktober 2019 auf.

Die OnlineReports-Erstmeldung über die zweite Beschwerde von ex ASE-Präsident Simon Müller vor Bundesgericht wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die Medienwoche nahm den OnlineReports-Leitartikel über die Förderung von Onlinemedien ohne Subventionen in ihr Monitoring auf.

Telebasel, 20 Minuten und Primenews nahmen die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die grünliberale Fraktion wählt Grossrat Bülent Pekerman ins Büro des Basler Grossen Rates und nominiert ihn damit im kommenden Jahr für das Amt des Statthalters und im 2023 zum ersten Grossratspräsidenten der GLP.

Das Basler Silvester-Feuerwerk kann auch dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden.

Die frühere Baselbieter SP-Landrätin und Landrats-Präsidentin Heidy Strub ist am 21. September im Alter von 83 Jahren gestorben.

Die Birsfelder EVP-Landrätin Sara Fritz tritt nach zwölf Jahren zurück, um ihren Muttenzer Parteikollegen Thomas Buser nachrücken zu lassen.

Der Kanton Basel-Stadt budgetiert für das Jahr 2022 einen Überschuss von 78 Millionen Franken.

Ab dem 1. Oktober übernimmt Jonathan Koellreuter die Leitung des Portfolio-Managements bei Immobilien Basel-Stadt (IBS).

Raffael Kubalek wird per 1. Oktober neuer stellvertretender Generalsekretär in der Baselbieter Sicherheitsdirektion und Nachfolger von Katrin Bartels, die Gemeindeverwalterin von Arlesheim wird.

Laut Beschluss der Mitgliederversammlung stehen Patricia von Falkenstein als Präsidentin und Michael Hug als Vize "für (mindestens) vier weitere Jahre" (so die offizielle Medienmitteilung) der Basler LDP vor.

Der 52-jährige Museumsfachmann Werner Hanak übernimmt auf 15. Oktober 2021 die stellvertretende Leitung der Abteilung Kultur Basel-Stadt.

Die Basler Regierung beantragt für die Weiterführung der kantonalen Entwicklungs-Zusammenarbeit für die Jahre 2022 bis 2025 Ausgaben in der Höhe von acht Millionen Franken.

Im Baselbiet sinkt der Leerwohnungsbestand auf 1 Prozent, was einem noch tieferen Wert entspricht, der derzeit in Basel-Stadt gilt.

Die Baselbieter Juso haben am 16. August über 2’100 Unterschriften für ihre Initiative "ÖV für alle" eingereicht, die das U-Abo für alle im Kanton wohnhaften Personen gebührenfrei machen will.

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Als Nachfolger von Felix Keller übernimmt am 1. Juli Simon Oberbeck das Präsidium der Baselbieter CVP/GLP-Fraktion.

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