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"Baloise"-Baustelle: Unia erhebt schwere Corona-Vorwürfe

Die Gewerkschaft Unia erhebt schwere Vorwürfe an die "Baloise": Der Versicherungskonzern setze die Arbeiter auf der Baustelle am Basler Centralbahnplatz einem "unnötigen Risiko" aus.
Basel, 19. März 2020

Das Unternehmen weigere sich, "die über 200 Bauarbeiter auf der Baustelle ausreichend zu schützen" und ignoriere die Massnahmen des Bundesamts für Gesundheit, schreibt die Unia heute Donnerstagnachmittag. Die "Baloise" habe Unia-Mitarbeitende "mit physischer Gewalt daran gehindert, eine Kontrolle auf der Baustelle durchzuführen und die Einhaltung der Arbeitsbedingungen zu überprüfen". Erst unter Polizeischutz habe die Kontrolle vorgenommen werden können.

Dabei habe sich herausgestellt, dass den Bauarbeitenden "weitgehend weder Seife noch Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt wurden". Die wenigen Toitoi-Klos verfügten "nicht einmal über fliessend Wasser, mit dem sich die Bauarbeiter die Hände waschen könnten". Zudem werde auch der Mindestabstand von zwei Metern, den das Bundesamt verlangt, nicht eingehalten.

Regierung soll intervenieren

Ausserdem ist der Regierungsrat gefordert, flächendeckende Massnahmen zum Schutz der Bauarbeiter zu treffen und Baustellen wie diejenige von Baloise sofort und kompromisslos zu schliessen. Der Kanton muss die Einhaltung der BAG-Massnahmen endlich konsequent durchsetzen.

Dieses Verhalten, so die Unia weiter, müsse "sofort von den Behörden geahndet werden". Überdies müsse die Basler Regierung flächendeckende Massnahmen zum Schutz der Bauarbeiter treffen" und Baustellen wie diejenige von "Baloise" sofort schliessen.

"Baloise": "Keine Mängel auf der Baustelle"

Die "Baloise" verwahrt sich "gegen sämtliche Vorwürfe der Unia", deren Mitarbeiter "widerrechtlich die Baustelle betreten" hätten (so Sprecherin Isabelle Guggenheim zu OnlineReports). Bei ihrer Besichtigung und im Gespräch mit vielen Mitarbeitenden hätten sie keine Mängel auf der Baustelle feststellen können. Seit Mitte dieser Woche seien auf der Baustelle "umfangreiche Massnahmen"  umgesetzt  worden, um die Gesundheit der Mitarbeitenden sicherzustellen.

In verschiedenen Bereichen – Wartezonen Liftbenützung oder vertikale Personenfluss im Einbahnbetrieb – seien Massnahmen zum Sicherheitsabstand und gegen Menschenansammlungen eingerichtet worden. Ebenso seien die Handschuh-Tragpflicht auf der gesamten Baustelle, zusätzliche Handwaschbecken und Waschmöglichkeiten und zusätzliche sanitäranlagen eingerichtet worden.

Zum Vorwurf, dass Seife und Desinfektionsmittel Mangelware seien, nahm "Baloise" nicht Stellung.



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RückSpiegel

 

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Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

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In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

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Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

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Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

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Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Das Basler Marionetten Theater unterbricht per sofort seine Saison bis mindestens Ende 2020.

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