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Basel: Eine Stadt unter der Fuchtel von "Kroo Security"

Basel, 23. April 2019

"Das gibt einen Artikel in OnlineReports!", rief mir heute Dienstagabend um 17 Uhr ein entgegenkommender Fussgänger zu. Ein älterer vitaler Herr, weisse Haare, braun gebranntes Gesicht.

Es war an der Kreuzung Aeschengraben / Nauenstrasse in Basel. Beim BIZ-Hochhaus. Stossverkehr. Alle wollen vorwärts: Autos, Lastwagen, Motorräder, Velofahrende. Auch die Fussgänger, die aus Richtung Aeschenplatz zum Bahnhof drängen.

Sie warten auf der Insel, derweil die Gelbwesten der "Kroo Security" gefühlte zwei Minuten den Auto-Verkehr aus Richtung Heuwaage-Viadukt energisch durchwinken. Die Bahnpendler werden zappelig. Plötzlich steht die Autokolonne auf den Fussgängerstreifen still: Die "Kroo Security" hat, nur in die eine Richtung schauend, nicht bemerkt, dass sich der Autotatzelwurm weiter vorn staut. Nun gibt es kein Halten mehr. Ohne Rücksicht auf die wild gestikulierende "Kroo"-Kraft überschwemmen die Fuss-Mobilen kaltblütig die Fahrbahn.

Eine neue Generation von Handzeichen?

Ich stelle mir täglich die Frage, ob die "Kroo"-Crew rund um die baulich bedingten Verkehrskalamitäten am Basler Bahnhof SBB eine neue Generation von Handzeichen, quasi eine neue optische Signal-Sprache erfunden hat, die meist auch von unüberhörbaren akustischen Befehlen ("Hee Du dort! – Warten!") begleitet wird, mir aber in keiner Weise zugänglich ist. Oft bleibt vollkommen unergründbar, wem das wackere Winke-Winke gilt, und so starten oft Autos und Fussgänger gleichzeitig.

Wie wünscht man sich da den mitten auf der Kreuzungs-Kanzel stehenden stummen Verkehrspolizisten zurück, der mit unmissverständlicheen Fortbewegungs-Anweisungen Ruhe und Sicherheit in den Kreuzungsverkehr brachte.

Man kann es auch anders sehen und bange hoffend feststellen, dass die Arm- und Ganzkörpergymnastik der "Kroo Securities" bisher erstaunlicherweise zu keinen Missverständnissen mit Kollisionsfolgen geführt hat. Zudem ist ein Beobachten der gelben Ordnungs-Bemühten an der "Markthalle"-Kreuzung (Bild) im Stossverkehr zuweilen nicht ohne Unterhaltungswert. Wenn der vereinigte Modal-Split vor den "Kroo"-Anweisungen kapituliert, stehen die Unsecurities auch mal regungslos im Gewimmel.



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"Kroo-Gelbwesten abtreten!"

Wenn Verkehrsregelung zu mehr Verkehrschaos führt, dann muss die Reissleine gezogen werden, denn es gilt immer noch das Strassenverkehrsgesetz (SVG) für alle Verkehrsteilnehmer. Wer in einem Schadenfall haftet, ist dort klar definiert und verkompliziert sich noch, wenn unfähige Regler im Spiel sind.

Es gilt das 1-Personen-Prinzip auf einer Kreuzung, das heisst alle Teilnehmer schauen auf die zentrale Regel-Person, eventuell einen bis zwei Helfer an der Seitenlinie (beispielsweise wegen starkem Fussgänger-Druck) zusätzlich. Es kann nur einen Dirigenten geben. Kann ich aus eigener Erfahrung an vielen Basler Kreuzungen bei der Verkehrsregelung übermitteln – das Spalentor war das Meisterstück.

Vielleicht erinnern Sie sich auch noch an den legendären Karo-Polizisten Hasler vom PP Marktplatz; für ihn war diese Kreuzung mit Tram und Bus fast blind zu schaffen. Völlig klar, dass die heutigen Verkehrsteilnehmer echte Menschen auf einer Kreuzung, die den Verkehr regeln, nicht mehr kennen. Was diese Kroo-Gelbwesten nach meiner Meinung bieten, mag vielleicht für einen YouTube Film gut sein, schadet aber dem ganzen Verkehrsfluss in der Stadt. Abtreten!


Simon Gilgen, Breitenbach




"Bewegungen wie eine Windmühle"

Mir und auch meinen Bekannten ist aufgefallen, dass diese Kroo-Leute zum Teil da stehen mit unverständlichen Handzeichen, so dass die Verkehrsteilnehmer hinten und vorne nicht wussten, was jetzt gemeint ist. "Was isch jetzt?", rief ein genervter Autofahrer, "was mues i jetzt mache...". Und die Arme und Hände dieses Kroo-Mannes bewegten sich wie eine Windmühle. Das zum Gaudi der Fussgänger und zum Ärger der motorisierten Verkehrsteilnehmer.

Den Kroo-Verantwortlichen sei unbedingt geraten, ihre Leute diesbezüglich besser und konkreter auszubilden, also ab zum Nachhilfeunterricht. Solche Verkehrs-Situationen kann man nicht mit billigen Teilzeit-Gelbwesten bewältigen. Der grosse Ärger ist logischerweise vorprogrammiert.


Bruno Heuberger, Oberwil




"Trotz Uniform ein Unikat"

Das Witzige ist, dass ich zwar grundsätzlich gleicher Meinung bin und trotzdem widersprechen muss: Am Markplatz beim Fussgängerübergang Richtung 30er Busstation kommentiert ein Mitarbeiter eben dieser Sicherheitsfirma seine Anweisungen mit Humor und grüsst die «Fussmobilen» freundlich. Trotz "Uniform" ein "Unikat", sozusagen, und ein wahrer Lichtblick in einer ziemlich chaotischen und nicht optimal geregelten Situation am Bahnhof SBB.


Danielle Schwab, Bubendorf




"Winke-Winke-Chaos pur!"

"Das kann ich besser...", gab’s bei SRF kürzlich eine Sendereihe mit diesem Namen – passt zu dem, was ich täglich an der Heuwaage, unten an der Inneren Margaretenstrasse in Sachen Verkehrregelung beobachte. Ohne Kroo liefe es besser! Winke-Winke-Chaos pur! Dilettanten und Dilettonkel... Ist halt billiger – und allfällige Opfer zahlten Unfall- oder Krankenversicherung und nicht das Bau- und Verkehrsdepartement. Spare ohne Not, dann hast Du keine Zeit oder irgend so was? Logik ist ja auf diesem Departement längst keine mehr gefragt.


Dieter Stumpf, Basel



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"Nach der Dompteuse wird Massimo gewaschen, geföhnt."

Migros-Zeitung
vom 18. November 2020
über Hundepflege
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Tondeuse heisst das Hundescheren. Oder war es die Hunde-Dompteuse, die zuvor gewaschen und geföhnt wurde?

Frisch pubertiert

Knutschen im Thermalbad

Alles mit scharf

Der Bart nach dem Maskenball

RückSpiegel


Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"
 

Bajour.ch zitiert OnlineReports in einem Interview mit der Basler Regierungsrats-Kandidatin Stephanie Eymann.

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Pfeifer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Baselbieter Regierung senkt den Verzugszins 2021 bei der Staatssteuer von 6 auf 5 Prozent, während der Vergütungszins unverändert bei 0,2 Prozent bleibt.

Das Budgetdefizit 2021 in Höhe von 2,2 Millionen Franken sei "mehrheitlich coronabedingt", schreibt der Birsfelder Gemeinderat.

Sarah Thönen wird am 1. April 2021 die Leitung des Bereichs "Jugend, Familie und Sport" des Kantons Basel-Stadt übernehmen.

Die Birsfelder Gemeinderätin Regula Meschberger wird ab 1. Januar 2021 als Nachfolgerin von Bianca Maag-Streit den "Verband Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) präsidieren.

Gregor Leonhardt (52) übernimmt im Frühjahr 2021 die Leitung des Geschäftsbereichs Infrastruktur im Basler Tiefbauamt.

Der Basler Anwalt und Notar Andreas Waldmann zieht sich per 1. Januar 2021 aus der Kanzlei Waldmann Petitpierre als Partner zurück.

Der Baselbieter Landrat nahm das Gesetz über die Bekämpfung der Schwarzarbeit und das Arbeitsmarktaufsichts-Gesetz mit 71:18 Stimmen an, doch kommt es zur obligatorischen Volksabstimmung, weil die Vierfüntel-Mehrheit nicht erreicht wurde.

Der Baselbieter Polizeikommandant Mark Burkhard ist zum Präsidenten der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz (KKPKS) gewählt worden.

Die Central Real Estate Basel AG, Eigentümerin im Klybeck-Areal, tritt ab sofort unter dem neuen Namen Rhystadt AG auf.

Das Basler Marionetten Theater unterbricht per sofort seine Saison bis mindestens Ende 2020.

Die Basler FDP nominierte für den zweiten Wahlgang der Regierungsrats-Wahlen erwartungsgemäss ihr Mitglied Baschi Dürr sowie die LDP-Liberale Stephanie Eymann.

Auf der Autobahn A3 bei Eiken, wo 120 km/h erlaubt sind, wurde am frühen Morgen des 24. Oktober eine Autofahrerin mit Tempo 214 km/h als Raserin geblitzt.

Die Basler Juso bitten die Regierung in einer Petition, sich aktiv dafür einzusetzen, 100 Menschen aus dem Camp Moria in den Kanton Basel-Stadt aufzunehmen.

Der Stiftungsrat der Stiftung Brasilea hat die 37-jährige brasilianisch-schweizerische Doppelbürgerin Tatiana Andrade Vieira als neue Geschäftsführerin und Nachfolgerin von Daniel Faust gewählt.

Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

Dominik Beeler wird neuer Präsident der Grünen Liestal und damit Nachfolger von Erika Eichenberger.

Die Volksinitiative "für ein klimagerechtes Basel", die die Treibhausgas-Emissionen in Basel-Stadt bis 2030 auf Null senken will, ist am 8. Oktober mit über 3'700 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht worden.

Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.