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Drei neue Corona-Fälle: Keiner aus der "Steinen-Party" dabei

Die heute bekannt gewordenen drei neuen Fälle von Corona-Infektionen in Basel haben keinen Bezug zur kürzlichen Nacht-Party in der Steinenvorstadt, die wegen der Anhängung an Teilnehmenden landesweit Beachtung und Kritik fand.
Basel, 5. Juni 2020

Dies erklärte heute Freitagmittag der Basler Kantonsarzt Thomas Steffen an einer Online-Medienkonferenz zum aktuellen Stand der Krisenbewältigung. Laut Informationen von OnlineReports ist hingegen ein neuer Fall eines Jugendlichen in einem Wohnheim für unbegleitete minderjährige Asylsuchende aufgetreten.

Gemäss Steffen funktioniert im Wohnheim die Kontakt-Verfolgung. Im letzten Monat seien "mehrere Fälle aus dem Asylbereich" aufgetreten. Es gebe Absprachen mit der Heimleitung, zudem sei das "Setting" der Jugendlichen in einem Wohnheim "abgegrenzter" als andere Fälle. Steffen: "Wir machten Umgebungs-Untersuchungen mit eng befreundeten, die allenfalls mit in die Quarantäne müssten." Allerdings fanden die Gesundheitsbehörden bisher "keine Ansteckungsquelle".

Vorsicht: "Die Bestie zuckt noch"

Sowohl der Kantonsarzt wie sein Chef, Regierungsrat Lukas Engelberger, vermieden es in ihren Ausführungen, bestimmte Begleiterscheinungen im Umgang mit der Corona-Krise kritisch zu reflektieren. Auf die OnlineReports-Frage, ob er rundum zufrieden sei mit dem aktuellen Verhalten der Bevölkerung im öffentlichen Raum, meinte der Gesundheitsdirektor: "Wir bleiben vorsichtig, aber ja, wie es in den letzten Wochen lief, ist es positiv." Die Krise könne nur im "gegenseitigen Vertrauen" bewältigt werden.

Engelberger sprach einleitend davon, dass in der Schweiz nach der "Akutphase" und der "Übergangsphase" jetzt mit dem dritten grossen Lockerungsschritt ab morgen Samstag die "Beobachtungsphase" folge. Allerdings mahnte der Christdemokrat erneut, sich weiterhin "verantwortungsvoll, solidarisch und vorsichtig" zu verhalten. Es sei noch nicht vorbei: "Die Bestie zuckt noch."

Denn: "Das Virus mottet lokal und kann jederzeit neue Brände verursachen." Deshalb seien die kantonalen Behörden "auf eine Art Feuerwehr angewiesen, die rasch und konsequent eingreifen kann, wenn es brennt". Dies insbesondere, wenn der Bundesrat am 19. Juni die "Ausserordentliche Lage" aufheben wird.

Basel-Stadt mit höchstem Ansteckungs-Wert

Laut Engelberger befinden sich, Stand heute, 93 Personen in Quarantäne, davon deren 85 aus den kürzlichen Ansteckungsfällen im Isaak Iselin-Schulhaus, fünf weitere halten sich zu Hause sicher, drei im Spital. Höhepunkt der Krise war der 1. April, an dem sich 119 Personen mit Basler Wohnsitz im Spital befanden.

Die Situation beurteilt Engelberger positiv: "Die Versorgungssicherheit bei uns ist gewährleistet, auch wenn sich die Lage rasch und gravierend verschlechterte." Mit 50 Fällen auf 10'000 Einwohner verzeichnet Basel-Stadt den höchsten Wert in der Deutschschweiz.

Lockerung auch in Pflegeheimen

Der Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen bleibe besonders wichtig. Auch hier kommt es ab morgen Samstag zu Lockerungen – unter Einschränkungen. Besuchende müssen sich für die Kontakt-Verfolgung registrieren. Weiter sind die Abstandsregeln einzuhalten oder gegebenenfalls Masken zu tragen. Die Besuche finden entweder im Zimmer oder in einem für Gäste vorgesehenen Bereich statt. Die Besuchszeiten können eingeschränkt werden. Möglich sind hingegen wieder Spaziergänge.

Steffen führte aus, zwischen Februar und Mai seien in Basel-Stadt 930'000 Hygienemasken verteilt worden, vor allem an Pflegeheime und Spitex, Arztpraxen und Spitäler.

Der Kantonsarzt sprach auserdem von intensiven Gesprächen mit den Ärzten, damit möglichst viele Tests durchgeführt werden können. Allerdings meint er damit nicht die Antikörper-Tests, wie sie der Basler Arzt Martin Schermesser anbietet, sondern vielmehr die PCR-Abstrich-Tests, welche die akute Erkrankung nachweisen.

Quarantäne-App noch kein Renner

Die eigens für Basel entwickelte App, über die Quarantäne-Betroffene mit dem Gesundheitsdepartement in Kontakt treten können, hat sich bisher nicht als Renner erwiesen. Derzeit nutzen die App erst 15 Prozent der Betroffenen. Wieviele Nutzer das sind, konnte Steffen nicht beantworten.

Gut seien die Erfahrungen bei der Umsetzung der Schutzkonzepte in den Betrieben gewesen: "Wir haben dort grosses Verständnis gefunden." Der Fokus sei auf Beratung, nicht auf Bestrafung gelegen. Zu Betriebsschliessungen sei es nur in zwei Coiffeurläden und einer Bar gekommen.




Weiterführende Links:
- Engelberger: "Wir stehen vor einer längeren Phase ..."
- Coronaseuche: "Keine Entwarnung", "nicht nachlassen"
- Drei neue Corona-Fälle: Keiner aus der "Steinen-Party" dabei
- Ein Basler Hautarzt bietet umstrittenen Corona-Antikörper-Test an
- Party in der "Steinen": Regierung drängt Beizer zurück


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Theater Basel

"Milf" im Theater Basel
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"Ein gebrauchter Nachmittag"

BZ Basel
Schlagzeile vom
2. Mai 2022 zur FCB-Niederlage
gegen den FC Zürich
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Eine hochinformative Schlag-Zeile.

RückSpiegel


In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in seinem Artikel über das "Russengrab" auf dem Friedhof "Hörnli" auf die vorausgegangene OnlineReports-Recherche.

In ihrem Bericht über die Forderung nach einer Neudiskussion über ein Windkrafwerk im Muttenzer Hardacker nimmt die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über den Abgang von BLT-Direktor Andreas Büttiker kommendes Jahr auf.

In ihren Bericht über den Streit um öffentliche Wege durch Basler Schrebergärten zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Der SF-Bericht von Schweiz aktuell zitiert OnlineReports mit der Erstmeldung über die defekten Gummieinlagen in Basler Tramschienen.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Wegzug der Bank Vontobel aus der Basler Rittergasse nach.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, das Regionaljournal und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-News über beschädigte Gummiprofile auf der Tram-Teststrecke im Gundeldingerquartier auf.

Das Regionaljournal bezog sich in seinem Bericht über die gescheiterte Ausschreibung zum Betrieb des Gärtnerhauses auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung thematisiert den Flächenmiete-Vorschlag von OnlineReports zu einer kantonalen Medienförderung.

Im Bericht über den Ausstieg der BKB aus dem FCB-Sponsoring bezieht sich 20 Minuten auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Erstmeldung über die Planung von fünf Kraftwerken an Birs und Ergolz auf.

In ihrem Artikel über die hohe "Swisslos"-Vergabung an "Primeo Energie" bezieht sich die BZ Basel auf OnlineReports.

Die OnlineReports-Forderung nach kantonaler Medienhilfe nahmen Bajour, das Regionaljournal und die BZ Basel auf.

Die Basler Zeitung beruft sich in ihrem Bericht über den Zubringer Bachgraben auf eine Erstmeldung in OnlineReports.

Die BZ Basel bezieht sich in ihrem Bericht über Gemeindewahlen in Riehen auf OnlineReports.

Im Einspieler zum "Sonntagstalk" nahm Telebasel Bezug auf eine OnlineReports-Kolumne von Andrea Strahm.

Die OnlineReports-News über die Beschwerde gegen "Tempo 30" auf Teilen der Kantonsstrassen wird von der BZ Basel aufgenommen.

Die Badische Zeitung bezieht sich in ihrem Bericht über den Kauf das Kleinbasler Clara-Areals durch den Staat auf OnlineReports.

Im Interview mit dem Medienökonomen Matthias Künzler stellt Bajour die Frage, ob es fair sei, dass OnlineReports, da kostenlos zugänglich, von der Medienförderung nicht profitieren könnte.

Prime News nimmt im Kommentar gegen das "Medienförderungsgesetz" auf die Position von OnlineReports Bezug.

Die BZ Basel und Happy Radio bezogen sich in ihrer Meldung über die Kündgung der Gelterkinder Schulleitung auf eine OnlineReports-News.

Die Badische Zeitung bezog sich in ihrem Bericht über die Absage des internationalen Reitsport-Turniers "CHI Classics" in der St. Jakobshalle auf OnlineReports.

In ihrer Meldung über den Widerstand gegen ein Kirchenglocken-Läutverbot geht die BZ Basel auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Traiferhöhung auf den Basler Fähren auf.

Bajour interviewt OnlineReports-Gründer Peter Knechtli zu seiner Ablehnung des vor der Volksabstimmung stehenden "Medienförderungsgesetzes". Die Medienwoche nimmt das Interview auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die künftige Direktorin des Basler Waisenhauses ist Anita Conrad, die auf den Ende November 2023 persionierten Uli Hammler folgt.

In der Gemeinderats-Ersatzwahl in Füllinsdorf wurde Christoph Keigel als Kandidat der Ortspartei "Pro Füllinsdorf" und Nachfolger des verstorbenen Beat Keller gewählt.

Die Initiative zum Bau einer neuen Stadthalle für Liestal ist bei einer Stimmbeteiligung von 44 Prozent mit einer Mehrheit von fast 69 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt worden.

Einen Unterstützungsbeitrag in Höhe von 25'000 Franken aus dem Swisslos-Fonds hat die Basler Regierung dem türkisch-islamischen Sozial- und Kulturverein an die Infrastruktur von Küche und Aufenthaltsraum am Leimgrubenweg bewilligt.

Lukas Fischler wird neuer Chefarzt Anästhesie, Chief Medical Officer und Mitglied der Geschäftsleitung der Merian Iselin Klinik.

Der bei der Basler Zeitung in Ungnade gefallene Lokalredaktor Daniel Wahl ist in Markus Somms Nebelspalter untergekommen.

Die Gemeinde Reinach budgetierte war ein Defizit von 9,2 Millionen Franken, herausgekommen ist ein Verlust von 440'000 Franken.

Samuel Meyer, Leiter des Geschäftsbereichs Vertrieb der Bank Cler, wird per 1. Mai neuer CEO und Nachfolger von Mariateresa Vacalli.

Bei einem budgetierten Defizit von 5,7 Millionen Franken schliesst die Liestaler Rechnung 2021 nun ausgeglichen ab "dank höherer Steuereinnahmen und tieferen Sozialhilfekosten als erwartet".


Susanne Fisch und Noé Pollheimer sind die Nachfolgenden von Martin Leschhorn Strebel im Präsidium der SP Riehen.


Marc-Oliver Möller wird am 1. August neuer der Zentralen Dienste im Basler Erziehungsdepartement und Nachfolger von Thomas Riedtmann, der im Sommer pensioniert wird.

Der frühere Basler Regierungsrat Baschi Dürr (45) wird Verwaltungsrat bei der Sicherheitsfirma Pantex.

Die Findungskommission für die Direktion des Historischen Museums Basel ab 1. Mai 2024 ist konstituiert und nimmt ihre Arbeit auf, während der Vertrag mit dem interimistischen Direktor Marc Zehntner bis Ende April 2024 verlängert wurde.

Anstelle des zurücktretenden André Auderset soll Anita Treml Nidecker (64) das Präsidium der "Interessen-Gemeinschaft Kleinbasel" (IGK) übernehmen.

Die 35-jährige Zahnärztin Anja von Büren wird per 25. April 2022 neue Baselbieter Kantonszahnärztin und Leiterin des Kantonszahnärztlichen Dienstes im Amt für Gesundheit – als Nachfogerin von Ludmilla Strickler, die in Pension geht.

Für die zurücktretende Grossrätin Grüne Marianne Hazenkamp-von Arx (Riehen) rückt Béla Bartha nach.

In Riehen steigen EVP, Grüne und SP im dritten Wahlgang der Gemeinderatswahlen vom 24. April mit Daniele Agnolazza (EVP) ins Rennen.

Wegen massiven Preissteigerungen der letzten Monate an den internationalen Energiemärkten bei Gas sowie laufenden Investitionen in die CO2-Neutralität erhöhen die IWB die Fernwärmetarife ab 1. April um 12,25 Prozent.

Stephan Erni wird Chefarzt der neuen "Rehaklinik Basel", die in den Neubau Hirzbrunnen des Claraspitals integriert wird.

Die Justiz-, Sicherheits- und Sportkommission (JSSK) des Basler Grossen Rates beantragt dem Plenum einstimmig, der Stimmbevölkerung die Volksinitiative "Abschaffung des Präsidialdepartements und Reduktion der Anzahl der Mitglieder des Regierungsrats von 7 auf 5 Mitglieder" ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung zu empfehlen.

Der Betrieb des neuen Tagesrestaurants mit Cateringbetrieb, das derzeit im ehemaligen Ökonomiegebäude der Merian Gärten entsteht, wird von der Christoph Merian Stiftung an das Basler Gastronomieunternehmen "Berest" übertragen.

Das Basler Staatsarchiv sichert die Geschichte der Anti-AKW-Bewegung, die sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Zusammenhang mit Plänen eines Atomkraftwerks in Kaiseraugst formierte.

Elena Kasper und Clara Bonk, beide 21-jährig, heissen die neuen Co-Präsidentinnen der Baselbieter Juso.

Die Frenkendörfer SP-Landrätin Mirjam Würth tritt per Ende Februar aus dem Landrat zurück, der Birsfelder FDP-Landrat Christof Hiltmann demissioniert per 1. Juni.

Der emeritierte Basler Soziologieprofessor Ueli Mäder wird am 21. März in Stuttgart für sein gesellschaftspolitisches Engagement mit dem Erich Fromm-Preis geehrt.

Aus 573 steuerbezogenen Selbstanzeigen im Jahr 2021 resultierten im Baselbiet zusätzliche Steuererträge in Höhe von 5,6 Millionen Franken.

Im Baselbiet funktionierten 149 von 150 Sirenen beim Test einwandfrei, in Basel-Stadt heulten alle 39 Sirenen ordnungsgemäss auf.

Aufgrund der stark gesunkenen Nachfrage nach Impfungen stellt das Impfzentrum West in Laufen seinen Betrieb Ende Februar 2022 ein.

Die Basler Kantonalbank (BKB) erweitert jetzt ihr Produktangebot für Firmenkunden, weil dort "ein wachsender Beratungs- und Finanzierungsbedarf mit Blick auf den Klimaschutz, aber auch in anderen Bereichen der Nachhaltigkeit" bestehe.

Die Juso-Initiative für ein Gratis-U-Abo für alle Baselbieter und -innen ist mit über 1'900 Unterschriften zustandegekommen.