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Der Google-Chef, der konsequente Mail-Abstinenz übt

Die Handelskammer beider Basel verbreitet positive Wirtschafts-Botschaften zu Jahresbeginn. Am Neujahrs-Apéro forderte die Präsidentin den Google-Länderchef Schweiz als Überraschungsgast heraus.
Basel/Liestal, 8. Januar 2020

Der Wegfall des Neujahrs-Empfangs durch die Basler Regierung scheint die Apéro-Lust nach dem Jahreswechsel noch beflügelt zu haben. 900 Gäste haben sich zum gleichnamigen Anlass der Handelskammer beider Basel angemeldet. Sie standen im Foyer der UBS so dichtgedrängt, dass kein Durchkommen mehr möglich war, bis das Öffnen eines Seitenflügels für Aufatmen sorgte.

Gute Voraussetzungen, der Verbands-Präsidentin Elisabeth Schneider-Schneiter zuzuhören. Nachdem die Wirtschaftskammer Baselland im November den "Erfolgsfaktor Mensch" ins Zentrum ihres "Tags der Wirtschaft" gestellt hatte, stellte die Baselbieter CVP-Nationalrätin jetzt "Menschen" in den Mittelpunkt. Offenbar scheint ein Bedürfnis zu bestehen, die sich digitalisierende Wirtschaft nicht nur unter dem Gesichtspunkt von Zahlen zu sehen, sondern auch unter jenem von Fleisch und Blut (und Hirn).

Wirtschaftlich bei den Weltbesten

Den Menschen hierzulande geht es gut, jedenfalls gemessen an der Aussenhandelsstatistik. Der Handelsbilanzsaldo lag 2018 bei 30,5 Milliarden Franken, was einem Plus von vier Prozent entspricht. Die Region Basel, so die Präsidentin, "bleibt schweizweit der stärkste Handels- und Logistikhub" und betreibt mit Priorität Wirtschaftsbeziehungen zu Deutschland und zu Baden-Württemberg.

"Unserer Region geht es gut", rief Schneider-Schneiter der Neujahrs-Gemeinde entgegen, auf die tiefe Arbeitslosigkeit und ein "ansehnliches Bruttosozialprodukt" Bezug nehmend. Basel-Stadt legte 2018 um 6,9 Prozent zu, das Baselbiet um 
3,6 Prozent. "Wir sind schweizweit die dynamischste Wachstumsregion überhaupt." Die Schweiz im Allgemeinen und Basel im Besonderen gehörten "zu den innovativsten und wettbewerbsfähigsten Wirtschaftsstandorten der Welt".

Solidaritätsbeitrag der Gutverdiener

Umso schädlicher aber seien "Beziehungskiller" wie die Begrenzungs-Initiative oder die Unternehmensverantwortungs-Initiative. Schneider-Schneiter rief explizit dazu auf, die Begrenzungs-Initiative der SVP abzulehnen. Denn wer auf gute Beziehungen mit dem Ausland angewiesen ist wie die Schweiz, brauche solide Vereinbarungen.

Wohl auch auf Pläne zur Einführung einer Steuer für Superreiche anspielend warnte die Präsidentin davor, den "gesellschaftlichen Wohlstand zu Lasten einiger weniger" abstützen zu wollen. Immerhin zahlten in Basel-Stadt rund zehn Prozent der Steuerpflichtigen 50 Prozent der Einkommens- und 95 Prozent der Vermögenssteuern. "Auch wenn das manche nicht gerne hören: Gutverdienende leisten einen hohen Solidaritätsbeitrag zum Gesamtwohl."

Interessante Töne eines Google-Managers

Als "Überraschungsgast" zauberte Elisabeth Schneider-Schneiter sodann Patrick Warnking (52, Bild) aus dem Hut und stellte dem für die Schweiz zuständigen CEO von Google einige pfiffige Fragen. Der gebürtige Deutsche Vater von fünf Kindern sucht immer wieder die Erdung, etwa in einer familiären Ferienreise durch Indonesien im Zug dritter Klasse, wo er sich und seine Sprösslinge "aus der Komfortzone" holte. Im üblichen zivilen Leben gehöre es zu den "grössten Herausforderungen", den Kindern "die richtige Erziehung im Umgang mit digitalen Medien" und sehr klare Spielregeln" beizubringen.

Klare Regeln befolgt der Google-Manager auch in der Beschränkung der Erreichbarkeit mit digitalen Kommunikationsmitteln. Ab 20 Uhr und an Wochenenden verschickt er keine geschäftlichen Mails: "Wir wollen, dass die Leute einfach mal abschalten können." Warnking selbst schaltet auch in den Ferien "immer alles aus, einfach auch, um eine Balance zu finden". Damit soll Raum für Erholung und lebenslanges Lernen geschaffen werden.

Liestal als Wiege von Google Schweiz

Warnking sagte anschliessend, es sei "nicht übertrieben, dass die Geschichte von Google Schweiz hier im Baselbiet angefangen hat". Genau gesagt war es der Liestaler Urs Hölzle. Er ist der Sohn des früheren FDP-Einwohnerrats Gerd Hölzle, der nun in den USA lebt und inzwischen als Verantwortlicher für sämtliche Rechenzentren zu "weltweit Google-Mitarbeiter Nummer acht" aufgestiegen ist. Dass die Schweizer Niederlassung nicht in Liestal, sondern in Zürich ihre Zelte aufgeschlagen hat, habe mit der Nähe zur Informatik-Knowhow der ETH zu tun gehabt.

Den Industrie und KMU-Kapitänen empfahl Warnking, "die Umsatzziele etwas herunterzunehmen", um Zeit für langfristiges Nachdenken zu gewinnen. So bietet Google den Mitarbeitenden die Möglichkeit, 20 Prozent der Arbeitszeit "in eigene Ideen zu investieren", als "Wettbewerb, der von unten nach oben läuft". Ein Privileg freilich, das sich hiesige KMU in diesem Ausmass wohl kaum leisten können.



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RückSpiegel

 

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.
 

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.

Der Deutsche Florian Röthlingshöfer wird neuer Direktor der Schweizerischen Rheinhäfen und Nachfolger von Hans-Peter Hadorn, der Ende Jahr abtreten wird.

Patricia von Falkenstein, die Präsidentin der Liberalen LDP, wird als Nachfolgerin von Helmut Hersberger neue Präsidentin des Hauseigentümer-Verbandes Basel-Stadt.

Roman Brunner (Muttenz) wird per 1. November 2020 neuer Präsident der Baselbieter SP-Landratsfraktion als Nachfolger von Miriam Locher, die sich für das Amt der Parteipräsidentin bewirbt.

Dem Enkeltrickgewerbe fielen in Basel kürzlich Beträge von 15'000 und 4'000 Franken in die Hände, während ein happiger Beutezug von 80'000 Franken misslang.

Der FC Basel und sein Captain Valentin Stocker verlängern den Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis im Sommer 2023 – mit einer Option auf ein weiteres Jahr.

Im vergangenen Sommer lagen die Ozon-Konzentrationen in der Region Basel zwar tiefer als im Vorjahr, aber immer noch deutlich über den Grenzwerten der Luftreinhalte-Verordnung.

Mit zusätzlichen Städtepartnerschaften mit Abidjan (Elfenbeinküste) und einer Stadt in einem Erstfluchtland im Nahen Osten will die Basler Regierung "ein Zeichen der Solidarität setzen".

Teilerwerbstätigen Beziehenden von Ergänzungsleistungen und Beziehenden von Ergänzungsleistungen, die zu einer medizinischen Behandlung fahren, werden im Baselbiet die Kosten für Schutzmasken mit pauschal 30 Franken vergütet.

Ralph Lewin und Andreas Sturm stellen sich nach über zehnjähriger Amtszeit nicht mehr für eine Wiederwahl für die nächste Amtsperiode im Bankrat der Basler Kantonalbank zur Verfügung.

Die auslaufenden Verträge von Cheftrainer Marcel Koller und den Assistenztrainern Thomas Janeschitz und Carlos Bernegger mit dem FC Basel werden "im gemeinsamen Einvernehmen" nicht verlängert.

Die auf Gebäudetechnik und Energiekonzepte spezialisierte Rapp Gebäudetechnik AG plant die Konzentration ihrer Geschäftstätigkeit am Standort Münchenstein und erwägt die Schliessung ihrer beiden Filialen in Lausanne und Genf.

Der Baselbieter Landrat wird vorläufig – mindestens bis zu den Herbstferien – weiterhin im Basler Kongresszentrum tagen, wie die Geschäftsleitung beschlossen hat.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt über den Pendlerfonds das Veloverleihsystem Basel mit 2,15 Millionen Franken.

Wegen der Corona-Situation haben der Gewerbeverband und das Erziehungsdepartement entschieden, die 8. Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse  vom 15. bis 17. Oktober nicht durchzuführen.

Auf der A2 bei Birsfelden wurde in der Nacht des 3. August ein in der Region wohnhafter Italiener als Raser erwischt, der bei erlaubten 80 mit 140 Stundenkilometern in Richtung Bern/Luzern unterwegs war.

Der Kanton Basel-Stadt, die IWB und Pro Innerstadt Basel gaben heute den offiziellen Startschuss für die Erneuerung der Freien Strasse und der angrenzenden Gassen.

Weil bei Bauarbeiten am Hochbergerplatz ein Stromkabel durchtrennt wurde, kam es am 30. Juli kurz vor 7.30 Uhr in Teilen von Kleinhüningen zu einem Stromunterbruch.

Die Friedhöfe Basel schreiben die Dienstleistungen für die Einsargung und die Überführung von Verstorbenen im Rahmen der unentgeltlichen Bestattung neu aus.

Die Universität Basel hat entschieden, ihren Dies academicus auf Grund der Corona-Pandemie nicht durchzuführen.

Die Baselbieter Corona-Abklärungs- und Teststation befindet sich neuerdings im Spenglerpark in Münchenstein.

Daniela Martin wird neue Geschäftsführerin der Basel Sinfonietta.

Am 8. Juli wurde im Basler Rathaus die Initiative für echten Wohnschutz und das Referendum gegen das "mieterfeindliche Nichtwohnschutzgesetz" eingereicht.

Mit über 4'000 Unterschriften ist in Basel-Stadt das Referendum gegen den umstrittenen Bau des Hafenbeckens 3 zustande gekommen, so dass es am 29. November zur Volksabstimmung kommt.

2. Juli: Einreichung der Initiative "Basel baut Zukunft", die 50 Prozent gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum auf Transformations-Arealen verlangt.

Niggi Rechsteiner übernimmt die Geschäftsführung der Basler "Stiftung Sucht" und folgt damit auf Francesco Castelli, der die Stiftung während neun Jahren geführt hat.

Jeanne Locher, seit 2016 Vizepräsidentin des Gemeinderates, ist mit 1'276 Stimmen neue Gemeindepräsidentin von Münchenstein, während Herausforderer Daniel Altermatt (GLP) auf 906 Stimmen kam.

Eveline Sprecher (SP) wurde in Aesch mit 1'087 Stimmen zur Gemeindepräsidentin gewählt, wobei FDP-Gemeinderat Stephan Hohl 726 Stimmen und Andreas Spindler (SVP) 305 stimmen erzielte.

In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.