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Die "BZ" erhält Gender-Schelte von den "Jungen Grünen"

Basel, 8. Mai 2020

Das ist aber ungerecht: Die "BZ" hat von den "Jungen Grünen Nordwest" bös Haue bekommen – OnlineReports nicht. Was hat die Printzeitung denn Unökologisches verbrochen? Gar nichts. Die grünen Jungschnäbel werfen ihrer Redaktion vielmehr vor, sie sei "in Sachen Gleichstellung zurückgeblieben". Was ist geschehen? Hat einer ihrer Journalist*innen die so lesefreundliche Sternchen*regel missachtet oder gar den so genderneutralitäts-bekenndenden Versal im Nomen vergessen?

Nichts da. Die "BZ" schrieb ganz einfach über eine Frau im besten Alter, die möglicherweise in die Basler Politik einsteigen will – sogar vielleicht als Regierungs*rats-KandidatIn. Stephanie Eymann hat eine sehr bemerkenswerte Biografie.

Die heutige Chefin der Baselbieter Verkehrspolizei im Rang einer MajorIn ist promovierte JuristIn, ehemalige StaatsanwältIn, FDP-GemeinderätIn im Mineralwasser-Dorf Eptingen – und ehemalige Ehefrau des "Phantom"-Sängers Florian Schneider. Nach der Trennung zog sie vom Oberbaselbiet ins Kleinbasel und entwirft von dort aus ihren Einstieg in die Politik. Und sie ist eben eine Eymann (ist das genderkorrekt überhaupt möglich?), was im politischen Basel nicht ganz ohne Belang ist.

Das alles, was wirklich wahr ist, berichtete die "BZ" in ungetrübter Sachlichkeit. Doch damit aktivierte sie die Lust der Grünen*innen, zwecks Presse-Schelte die Communiqué-Maschine anzuwerfen und zu plakatieren, dass es sie immer noch gibt, die "Jungen Grünen Nordwest". Aus dem Empörungs-Arsenal zogen sie die "grosse Bestürzung" über den "BZ"-Artikel, um die Redaktion sogleich aufzufordern, "einen Kurs zum Thema Gleichstellung zu absolvieren und ihre Redaktion vielfältiger zu besetzen", damit der "abwertende und sexistische Stil des Artikels" nicht erneut Urständ feiere.

Es braucht euch ja, liebe "Junge Grüne Nordwest", wie auch die Junge SVP. Wenn ihr's gut macht, trägt ihr und eure Mitglieder*innen zur Belebung der öffentlichen Debatte bei. Aber bittebitte: Spart euch eure Schimpf-Wörter für Situationen auf, in denen sie tatsächlich angemessen sind.

Die unbegründete "BZ"-Medienschelte diskreditiert euch doch als profilierungssüchtig am falschen Objekt. Schaut euch in der Werbung die auf Männerfantasien konfektionierten Models mit Muster-Proportionen an und protestiert dagegen, dass in den Bild-Medien die weniger Perfekten (Frauen) gegen die sogenannten "Schönen" chancenlos bleiben. Das ist ein Aspekt beklemmender Frauen-Wirklichkeit. Bewerbt euch als hart recherchierende Redaktorinnen bei der "BZ" und setzt euch gegen männliche Bewerber durch.

Apropos ungerecht: Weshalb bekam OnlineReports von den "Jungen Grünen" nichts ab? Wir berichteten schon im Januar – vielleicht einfach etwas ausführlicher – über den "Schaltkreis Eymann". Da waren Stephanie Eymann und ihre Biografie auch ein Thema. Was haben wir denn falsch gemacht, dass wir von den pressefreiheitsliebenden, toleranten "Jungen Grünen" nicht auch sogleich in die Pfanne gehauen wurden?




Weiterführende Links:
- Es herrscht Bewegung im Schaltkreis der Familie Eymann


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"Haben die sich was gedacht?"

So wie ich Stephanie kenne (ich lernte sie bei einem Meeting kennen), lacht sie sich den Buckel voll über diese Medienmitteilung. Wahrscheinlich freut sie sich noch über diese Gratis-PR – und das von den Grünen. Ob die sich was gedacht haben, als sie diese Medienmitteilung losschickten?


Bruno Heuberger, Oberwil




"Stets gibt es Empört*innen"

Worum es auch immer geht: Stets gibt es Empört*innen ...


Andreas Egger, Basel



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Frisch pubertiert

Die Angst vor dem alten Mann

RückSpiegel


Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

Den OnlineReports-Bericht über Masken-Sicherheit an Spital-Porten nahm die Konsumenten-Sendung "Espresso" von Radio SRF zum Anlass, das Thema vertieft zu untersuchen.

Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Die BZ, die zu Recht die Intransparenz der Baselbieter Steuer(ab)rechnungen kritisierte, nahm in ihren Nachzug auf einen bestätigenden OnlineReports-Kommentar Bezug.

Prime News ging in der Kritik an "Weltwoche"-Kolumnist Christoph Mörgeli auf einen satirischen OnlineReports-Text über Lukas Engelberger ein.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in einem Artikel über Impf-Privilegien auch auf einen OnlineReports-Artikel über UKBB-CEO Marco Fsicher.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Abschiedstext über den Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels in Text und Bild auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-Todesnachricht über alt-Landrat Peter H. Müller wurde von der BZ aufgenommen.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Lina Arti hat heute als 10'000. Baslerin im Impfzentrum die Corona-Zweitimpfung und von Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger einen grossen Blumenstrauss erhalten.

Der Kanton Basel-Stadt hat bis 2. März gesamthaft 25,2 Millionen Franken A-fonds-perdu-Beiträge aus dem Härtefall-Programm an Unternehmen ausbezahlt und 4,9 Millionen Franken Bürgschaften für KMU-Kredite bewilligt.

Dominik Scherrer wird als Nachfolger von Titus Hell neuer Präsident der Jungfreisinnigen Basel-Stadt.

Die Fluxdock AG wird den Kasernen-Hauptbau betreiben, in dem Anfang 2022 das Kultur- und Kreativzentrum seine Tore öffnet.

Marcus Vetter ist neuer Chefarzt für Onkologie und Hämatologie des Kantonsspitals Baselland.

Alexa Ipen-Providoli wird ab 1. April neue Leiterin des Amtes für Beistandschaften und Erwachsenenschutz und damit Nachfolgerin von Sarah Thönen, die ins Erziehungsdepartement wechselt.

Bis 1. Februar erhielten in Basel-Stadt über 9'800 Personen eine erste Impfdosis gegen das Coronavirus, über 3'700 weitere Personen haben bereits zwei Dosen erhalten.

Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat bei 36 Haarfärbemittel-Proben neun Produkte mit einem Verkaufsverbot belegt.

Die Wahlvorbereitungs-Kommission beantragt dem Grossen Rat, am 10. März Staatsanwalt Urs Jürg Müller-Egli zum Leitenden Staatsanwalt und Leiter der Allgemeinen Abteilung zu wählen.

Elisabeth Simon wird am 1. August neue Rektorin des Gymnasiums Bäumlihof und somit Nachfolgerin von Anna-Katharina Schmid, die auf diesen Zeitpunkt in Pension geht.

Mit einer Mehrheit von 89,4 Prozent beschlossen die Mitglieder der CVP Basel-Stadt am 25. Januar den Namenswechsel in "Die Mitte Basel-Stadt".

Gegen die Kreditbewilligung des Landrates in Höhe von 17,15 Millionen Franken für die Verlängerung der Tramlinie 14 von Pratteln nach Augst reichte am 25. Januar die Aktionsgruppe "aapacke" Pratteln das Referendum ein.

Mark Eichner (Präsident), Carol Baltermia, Liselotte Henz, Isabelle Mati und Karin Sartorius bilden die Findungskommission zur Evaluation eines neuen Basler FDP-Präsidiums.

Medbase und das Kantonsspital Baselland (KSBL) werden das "Regionale Gesundheitszentrum Laufen" im "Birs Center" betreiben und damit ein breites ambulantes Angebot mit Notfallversorgung anbieten.

Am 18. Januar reichte in Basel das überparteiliche Komitee seine Volksinitiative zur Abschaffung des Präsidialdepartements und Reduktion der Anzahl der Regierungs-Mitglieder von 7 auf 5 mit 3'524 beglaubigten Unterschriften ein.

Am 1. April 2021 tritt Thomas Wenk (48) die neu geschaffene Stelle des Leiters der zentralisierten Informatik des Erziehungsdepartements an.

Der Basler SP-Grossrat Christian von Wartburg übernimmt für das Jahr 2021 die Präsidentschaft des Oberrheinrats.

Über das Referendum gegen den Allschwiler Quartierplan ALBA wid am 13. Juni abgestimmt.

Seit dem 4. Januar werden die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Laufental in einem Neubau unterrichtet.

Raphael Kissling (29) wird zum Jahresbeginn neuer Geschäftsführer der Luftseilbahn Reigoldswil–Wasserfallen und Nachfolger von Johannes Sutter, der Stiftungsrat bleibt.

Die Muttenzer Gemeindeversammlung vom 9. Januar, 14 Uhr, wird auf Beschluss des Gemeinderates Corona-bedingt in der St. Jakob-Halle durchgeführt.

Für das Herbstsemester 2020 hat sich die Rekordzahl von 13'139 Studierenden und Doktorierenden für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben.

In Allschwil ist das Referendum gegen den Quartierplan "Alba" mit 601 gültigen Unterschriften zustande gekommen.

Michael Rolaz, derzeit Chief Development Officer CDO am Kantonsspital Baselland, wird neuer CEO der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK).