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Rechtfertigung einer "Gross-Offensive" gegen Einbrecher

Militärpolizei auf Einbrecherjagd im Baselbiet? Die politisch und operativ Verantwortlichen rechtfertigten heute Mittwochmittag die umstrittene Aktion in Baselland als "wertvolle" Ausbildungs-Zusammenarbeit. Der Fahndungserfolg liegt nahe Null.
Liestal, 30. Oktober 2013

Zusammen mit Vertretern von Kantonspolizei und Militärpolizei zog der Baselbieter Sicherheitsdirektor Isaac Reber (Bild rechts) heute Mittag Bilanz zum umstrittenen Einsatz von Armeeangehörigen bei der Bekämpfung der Einbruchskriminalität. Die Verantwortlichen bemühten sich, die einwöchige Ausbildungs-Zusammenarbeit zwischen der Kantonspolizei und dem Militärpolizei Bataillon 1 in den grösseren Zusammenhang zu rücken.

"Kein schweizerisches Pilotprojekt"

"Es war kein schweizerisches Pilotprojekt", betonte Reber. Die Zusammenarbeit zwischen den Polizeibehörden der Kantone und der Militärpolizei bestehe seit zehn Jahren, sagte Brigadier Beat Eberle (Bild links), Kommandant "Militärische Sicherheit". WK-Einheiten der Militärpolizei hätten sich schon in anderen Kantonen an Personen- und Verkehrskontrollen der zivilen Polizei beteiligt.

Eberle betonte den Unterschied zwischen dem im Baselbieter Fall vorliegenden Ausbildungsdienst und einem subsidiären Einsatz. Bei letzterem würde ein Kanton bei einer ausserordentlichen Lage den Bund um Hilfe ersuchen, wenn auch die Polizeikontingente der anderen Kantone nicht ausreichen würden. Reber nannte als Beispiel für eine solche Krisensituation ein grösseres Erdbeben, wie es in der Übung "Seismo" durchgespielt worden war.

Einbruchsbekämpfung "war Zufall"

Die kombinierte Übung hatte nun allerdings Aufsehen erregt, weil sie im Rahmen der Einbruchsbekämpfung stattfand. Dies stellten die Verantwortlichen quasi als Zufall dar, weil der WK der Militärpolizisten eben im Herbst in der Nordwestschweiz stattfand, wo die Einbruchskriminalität eine Hauptsorge ist.

Polizeikommandant Mark Burkhard (Bild Mitte) betonte, dass nur die Kantonspolizisten die Kompetenz hatten, Zwangsmassnahmen vorzunehmen, das heisst Personen anzuhalten oder zu verhaften. Zwischen dem 11. und dem 18. Oktober wurden in  13 Gemeinden im unteren und mittleren Baselbiet insgesamt fünf Kontrollen vorgenommen.

Weniger Einbrüche gegenüber Vorwoche

Die Bilanz: Von 1'122 Kontrollierten wurden vier Personen vorläufig festgenommen und 15 angehalten. Zumeist handelte es sich um Verstösse gegen das Ausländergesetz wie zum Beispiel illegalen Aufenthalt. Der spektakulärste Fall ist nicht dem direkten Eingreifen von Polizei oder Militär zu verdanken, sondern aufmerksamen Nachbarn: Es konnten zwei Kriminelle festgenommen werden, welche kurz zuvor in Allschwil eine ganze Zahnarztpraxis ausgebaut und Inventar im Wert von über 100'000 Franken abtransportiert hatten.

Nicht überbewerten sollte man die Tatsache, dass im erwähnten Zeitraum die Einbrüche gegenüber der Vorwoche um 23 Prozent zurückgingen. Die Polizei kommuniziert solche Zahlen normalerweise erst im Jahreszusammenhang, weil sie von zufälligen Faktoren abhängig sind.

Der Kommentar: "Isaac Rebers Sicherheits-Valium fürs Volk"



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Frisch pubertiert

Sommer: Wem gehört die Stadt?
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"Ein ukrainischer Soldat mit einer Antipanzerabwehrrakete."

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vom 8. Juni 2022
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(Kurz vor dem Suizid.) Das sind jene Geräte, deren Sprengsätze hinten rausgehen.

RückSpiegel


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Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Volksinitiative "Sichere Velorouten in Basel-Stadt" ist am 24. Juni mit 3'176 beglaubigten Unterschriften bei der Basler Staatskanzlei eingereicht worden.

Claraspital-Direktor Peter Eichenberger wird per Jahresende Nachfolger von Fritz Jenny als Präsident des Verwaltungsrats der "Rehab Basel".

Nach 12 Jahren als Delegierte des Vorstands trat Ruth Ludwig-Hagemann an der GGG-Mitgliederversammlung vom 16. Juni zurück; als Nachfolger wurde David Andreetti gewählt.

Markus Leuenberger wird ab  August 2023 neuer Rektor des Gymnasiums Laufental-Thierstein und damit Nachfolger von Isidor Huber, der in Pension gehen wird.

Andreas Eggimann, Chief Digital & Information Officer (CDIO) und Mitglied des Executive Board der MCH Group verlässt das Unternehmen im Verlaufe des Sommers.

Der Liestal Gymnasiums-Rektor Thomas Rätz wird im Sommer 2023 in Pension gehen, worauf die bisherigen Konrektoren Urban Kessler und Andreas Langlotz seine Nachfolge als Co-Rektoren antreten werden.

Die Basler Regierung hat die Wohnschutzkommission gewählt: Rico Michael Maritz (vorsitzender Präsident), Béatrice Elisabeth Müller Schnürle, Piotr Franciszek Brzoza (Präsidium); Vera Gruber, Felix Spiegel, und Markus Anderegg (Vermietende); Beat Leuthardt (Mieterschaft); Martin Schlatter (Schreiber).

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) des Basler Grossen Rates unterstützt die Beteiligung des Kantons Basel-Stadt an einer Kapitalerhöhung der MCH Group AG, wie es die Regierung vorschlägt.

Die künftige Direktorin des Basler Waisenhauses ist Anita Conrad, die auf den Ende November 2023 persionierten Uli Hammler folgt.

In der Gemeinderats-Ersatzwahl in Füllinsdorf wurde Christoph Keigel als Kandidat der Ortspartei "Pro Füllinsdorf" und Nachfolger des verstorbenen Beat Keller gewählt.

Die Initiative zum Bau einer neuen Stadthalle für Liestal ist bei einer Stimmbeteiligung von 44 Prozent mit einer Mehrheit von fast 69 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt worden.

Einen Unterstützungsbeitrag in Höhe von 25'000 Franken aus dem Swisslos-Fonds hat die Basler Regierung dem türkisch-islamischen Sozial- und Kulturverein an die Infrastruktur von Küche und Aufenthaltsraum am Leimgrubenweg bewilligt.

Lukas Fischler wird neuer Chefarzt Anästhesie, Chief Medical Officer und Mitglied der Geschäftsleitung der Merian Iselin Klinik.

Der bei der Basler Zeitung in Ungnade gefallene Lokalredaktor Daniel Wahl ist in Markus Somms Nebelspalter untergekommen.

Die Gemeinde Reinach budgetierte war ein Defizit von 9,2 Millionen Franken, herausgekommen ist ein Verlust von 440'000 Franken.

Samuel Meyer, Leiter des Geschäftsbereichs Vertrieb der Bank Cler, wird per 1. Mai neuer CEO und Nachfolger von Mariateresa Vacalli.

Bei einem budgetierten Defizit von 5,7 Millionen Franken schliesst die Liestaler Rechnung 2021 nun ausgeglichen ab "dank höherer Steuereinnahmen und tieferen Sozialhilfekosten als erwartet".


Susanne Fisch und Noé Pollheimer sind die Nachfolgenden von Martin Leschhorn Strebel im Präsidium der SP Riehen.


Marc-Oliver Möller wird am 1. August neuer der Zentralen Dienste im Basler Erziehungsdepartement und Nachfolger von Thomas Riedtmann, der im Sommer pensioniert wird.

Der frühere Basler Regierungsrat Baschi Dürr (45) wird Verwaltungsrat bei der Sicherheitsfirma Pantex.

Die Findungskommission für die Direktion des Historischen Museums Basel ab 1. Mai 2024 ist konstituiert und nimmt ihre Arbeit auf, während der Vertrag mit dem interimistischen Direktor Marc Zehntner bis Ende April 2024 verlängert wurde.

Anstelle des zurücktretenden André Auderset soll Anita Treml Nidecker (64) das Präsidium der "Interessen-Gemeinschaft Kleinbasel" (IGK) übernehmen.

Die 35-jährige Zahnärztin Anja von Büren wird per 25. April 2022 neue Baselbieter Kantonszahnärztin und Leiterin des Kantonszahnärztlichen Dienstes im Amt für Gesundheit – als Nachfogerin von Ludmilla Strickler, die in Pension geht.

Für die zurücktretende Grossrätin Grüne Marianne Hazenkamp-von Arx (Riehen) rückt Béla Bartha nach.

In Riehen steigen EVP, Grüne und SP im dritten Wahlgang der Gemeinderatswahlen vom 24. April mit Daniele Agnolazza (EVP) ins Rennen.

Wegen massiven Preissteigerungen der letzten Monate an den internationalen Energiemärkten bei Gas sowie laufenden Investitionen in die CO2-Neutralität erhöhen die IWB die Fernwärmetarife ab 1. April um 12,25 Prozent.