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© Foto by Peter Knechtli, OnlineReports.ch


OnlineReports-Kolumnist Peter Achten 82-jährig gestorben

Basel, 31. März 2022

Der Basler Journalist und OnlineReports-Kolumnist Peter Achten ist vergangenen Samstag im Alter von 82 Jahren gestorben. Noch vergangenes Jahr äusserte er den Wunsch, eine neue Kolumne schreiben zu wollen. "Basilea" war geboren, eine Form, in der er frühe Erlebnisse seiner Heimatstadt Basel mit Entwicklungen in der weiten Welt verband.

Die OnlineReports-Leserinnen und Leser dürften bemerkt haben, dass seine Kolumnen in letzter Zeit ausfielen. Nachdem er eine Corona-Infektion noch erfolgreich überstand, schrieb er mir zu Jahresbeginn: "Ich liege nach einem schweren Zusammenbruch seit gestern im Spital mit vorerst ungewissem Ausgang."

Seit
28. Mai 2007 war Achten Kolumnist bei OnlineReports. Dabei berichtete er in mehreren Abschnitten aus seinem Leb en in China und der weiten Welt, aber auch aus seiner Heimatstadt Basel ("Brief aus ...", "De Gustibus", "Far East", "Basilea"). Keinen seiner pfannenfertig angelieferten Texte hätte ich für unbedeutend gehalten. Er musste höchstens einmal an den Abgabetermin erinnert werden.

Korrespondent, international

Peter Achten, stets perfekt gekleidet und polyglott, war ein wertbewusster Monsieur, der überall auf der Welt Wurzeln schlagen konnte. Seine journalistische Karriere begann
1967 als Lokalredaktor bei der "National-Zeitung" und den "Basler Nachrichten" als Lokalredaktor. Später arbeitete er als Radio-Korrespondent aus Madrid, später wechselte er zum Schweizer Fernsehen, wo er Produzent und Moderator der "Tagesschau" und Mitglied der Chefredaktion wurde.

Mit Sitz in Beijing, Hanoi und Hongkong arbeitete Achten ab 1986 als Fernost-Korrespondent für Schweizer Radio DRS sowie verschiedene Schweizer Tageszeitungen. Zwischen 1990 und 1994 war er in Washington USA-Korrespondent für SF DRS. Von 1997 bis 1999 war er Chief Representative für Ringier in Vietnam. Von 1999 bis 2008 war Peter Achten Asienkorrespondent unter anderem für Schweizer Radio DRS.

Die Stimme vom
Tiananmen-Platz

Spektakulär waren Achtens Radio-Reportagen über den blutig niedergeschlagenen Volksaufstand im Frühjahr 1989 auf dem Tiananmen-Platz in Beijing, den Tsunami in Banda Aceh 2004 und den Zyklon in Burma 2008. Wie unter vielen international tätigen Journalisten üblich, bot er auch Reiseleitungen in Ländern an, die er journalistisch bereist hatte.

Während fast fünfzig Jahren war ich mit Peter Achten beruflich verbunden. Als Redaktionskollege der "National-Zeitung" führte er mich 1974 mit andern in meinen neuen Arbeitsplatz als Baselland-Redaktor in Liestal ein. Wie er, ganz dem äusseren Klischee des Journalisten entsprechend, in seinen Mantel mit hochgestelltem Kragen vor dem "Törli" stand, werde ich nie vergessen.

Nach seiner Rückkehr aus China verbrachte er sein Leben als Rentner in seinem Domizil in Estavayer-le-Lac
– immer schreibend, solange es überhaupt ging.

Peter Achtens Kolumnen in OnlineReports:
"Brief aus ..."
"De Gustibus"
"Far East"
"Basilea"



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"Eine ernst zu nehmende Stimme"

Das ist eine sehr traurige Nachricht – aber sehr persönlich und berührend überbracht von seinem langjährigen Kollegen Peter Knechtli. Ich habe Peter Achtens Verlautbarungen immer sehr geschätzt und immer gewusst, dass sie ernst zu nehmen und wert sind, bedacht zu werden, auch wenn die eigene Meinung davon abwich.

Ich erinnere mich an ein sehr eindrückliches und wunderbares Gespräch von Peter Achten mit Caspar Selg (eine andere Radionews-Ikone) im Rahmen einer Veranstaltung der SRG-Regionalgruppe Nordwestschweiz. Auch diese beiden "News-Gentlemen" hatten, was China anbelangt, divergierende Meinung, aber beide, die sich seit Schulzeiten gekannt hatten, liessen einander ausreden und hörten dem Gegenüber zu. Eine Sternstunde!


Florian Suter, Basel




"Journalisten seines Formats mehr denn je gefragt"

Seit ich (Jahrgang 66) angefangen habe, mich für das Weltgeschehen zu interessieren, war Peter Achten ein Journalist, dem ich mit Interesse zuhörte oder den ich gerne lass. Im heutigen Newsbusiness, wo die Community (dass es Leser sein könnten wird gar nicht mehr angenommen) über Pandemien und Kriege per Newsticker berieselt werden, sind Journalisten in seinem Format mehr denn je gefragt. Ich tröste mich über Achtens Tod mit der Annahme, dass er ein ausserordentlich spannendes und vielseitiges Leben gehabt haben wird.


Tom Wiederkehr, Basel



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"Wenn jetzt die frühere Regierungsrätin und heutige Ständerätin Verena Herzog (SP) antritt, hat sie nach fünfzig Jahren nicht nur den Stadtbasler Anspruch auf ihrer Seite. "

Christoph Mörgeli
"Weltwoche"-Autor
am 1. Dezember 2022
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Herr Mörgeli hätte wohl gern die Thurgauer SVP-Nationalrätin Verena Herzog als Bundesrätin, muss aber mit Eva Herzog Vorlieb (SP) nehmen.

RückSpiegel


In ihrer Recherche über die sterbende Kulturberichterstattung in Basler Medien bezieht sich Bajour auf OnlineReports.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Angriff auf den Stiefvater vor dem Muttenzer Gerichtsgebäude auf.

Die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Rückkehr von Christine Keller in den Basler Grossen Rat auf.

In ihrer Analyse über die unklare Gesundheitsversorgung des Laufentals ging die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche ein.

Telebasel konfrontierte die SVP-Regierungsrats-Kandidatin Sandra Sollberger mit einem Kommentar aus OnlineReports (worauf sie die Stellungnahme verweigerte).

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen den OnlineReports-Bericht über Pläne zum Abbruch des Spitals Laufen auf.

Die OnlineReports-News über den Wechsel des Telefon-Anbieters durch die Basler Verwaltung wurde von der BZ Basel und Happy Radio aufgenommen.

In seiner Aufstellung über "Politiker, die Wasser predigen und Wein trinken", nahm der Nebelspalter auch auf einen Artikel in OnlineReports Bezug.

20 Minuten griff die OnlineReports-Meldung über einen Autolenker, der bei der verbotenen Fahrt durch eine Einbahnstrasse in Birsfelden eine Radfahrerin schwer verletzte, auf.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Baselbieter Regierungsrats Urs Wüthrich nahmen Telebasel, die BZ Basel, die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, Prime News, die Nachrichtenagentur SDA, 20 Minuten und Happy Radio auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Recherche über Lärm-Überschreitungen im Osten des Gundeldinger-Quartiers auf.

Auf die OnlineReports-News über den Rücktritt der Laufener Finanzkommission reagierte die BZ Basel mit einem Nachzug.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Analyse der Basler FDP auf einen OnlineReports-Artikel aus dem Jahr 2005 Bezug.

Die BZ Basel nahm in ihrem Bericht über den Protest gegen entwässerte Basler Brunnen auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-News über stehengelassene BVB-Buspassagiere wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Aufnahme von Frauen in die drei Kleinbasler Ehrengesellschaften auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über Login-Probleme bei der Basler Kantonalbank (BKB) nach. Ebenso das Regionaljournal, das aber keine Quelle nannte.

Die BZ Basel und das SRF-Regionaljournal nahmen die OnlineReports-Meldung vom Tod des ehemaligen Baselbieter LdU-Nationalrats Claudius Alder auf.

In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Heiko Vogel (47), der frühere Cheftrainer, kehrt am 1. Januar 2023 als Sportdirektor zum FC Basel zurück, um den "gesamten operativen Fussball-Alltag des FCB" zu verantworten.

Die Baselbieter Regierung hat die Mietung von Räumlichkeiten für das Amt für Migration und Bürgerrecht im Helvetia Tower in Pratteln beschlossen.

Auf die im Februar zurücktretende "Basta"-Grossrätin Beatrice Messerli (70) wird die Präsidentin des Jungen Grünen Bündnisses Nordwest, die Klimaaktivistin Fina Girard (Jahrgang 2001) folgen.

Lorenz Amiet, bisher Vizepräsident, wird neuer Präsident der SVP-Grossratsfraktion als Nachfolger von Pascal Messerli, der neu Parteipräsident wurde.

In Lörrach bewarf dieser Tage ein Unbekannter die Fassade der Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde mit Eiern.

Am Riehenring entsiegelt das Basler Bau- und Verkehrsdepartement als Versuch ab 31. Oktober insgesamt 14 Parkfelder, so dass dort zukünftig Regenwasser in den Untergrund geleitet wird.

Witterungsbedingt muss die Eröffnung der Kunsteisbahn Eglisee in diesem Jahr um zwei Wochen nach hinten verschoben werden, nämlich auf den 12. November.

Ab 1. November müssen sämtliche Personen, die den Kanton in strategischen Führungsorganen der Beteiligungen des Kantons Basel-Landschaft vertreten, ihre Vergütungen offenlegen.

Der Kanton Baselland beteiligt sich mit 900'000 Franken an der von der Wirtschaftskammer organisierten grössten Berufswahlmesse der Schweiz.

Am 29. Oktober, ab 10.15 Uhr, findet an der Oristalstrasse 100 A in Liestal die öffentliche Fahrzeug-Versteigerung von rund 140 Velos diverser Marken, 4 Autos (BMW X6 xDrive30d, Honda Civic 2.0i Typ R, VW T5 Kombi D 4M BMT, VW Polo Blue GT) und ein Arbeitsanhänger (BZS MA MA MA) statt.

Die Kunsteisbahn Margarethen eröffnet am 22. Oktober, die Eislaufsaison und eine Woche später; ab dem 29. Oktober, ist auch die Kunsteisbahn Eglisee geöffnet.

Die Evangelische Volkspartei Baselland (EVP) feierte am vergangenen 9. Oktober mit Partei- und ihren 100. Geburtstag.

Das Bau- und Verkehrsdepartement erteilt der Wyniger Gruppe den Zuschlag für den Betrieb der Flora-Buvette ab 2023; es soll sich um die "erste klimaneutrale Buvette" handeln.

Per 1. Januar 2023 übernimmt Christopher Henry Tütsch (49) die Geschäftsleitung des Ausländerdienstes Baselland als Nachfolger von Oliver Bolliger, der zum selben Zeitpunkt die Geschäftsleitung der Stiftung Wohnhilfe in Basel übernimmt.

Die Delegierten des Gewerbeverbandes Basel-Stadt haben am 20. September Hansjörg Wilde zum neuen Präsidenten gewählt.

Nach einjährigem Studium am Basler Gymnasium Kirschgarten konnten dieses Jahr 65 junge Erwachsene ihre Passerelle-Ausweise entgegennehmen, die ihnen nach der Berufs- oder Fachmatur den Zugang zu sämtlichen Studiengängen an den Schweizer Hochschulen ermöglichen.

In Muttenz beim Hallenbad beginnen im September /Oktober die Bohrarbeiten zur Erkundung des Untergrundes, da es dort zu Dolineneinstürzen und grossflächigen Absenkungen gekommen ist.

Der Verein "Treffpunkt Arlesheim" (ehemals "Verkehrsverein Arlesheim") beschloss bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung, sich aufzulösen.

Gleichzeitig mit dem Start der Bundeskampagne zum Energiesparen senkt die Basler Regierung die Heiztemperatur in seinen Verwaltungsgebäuden auf 19 Grad Celsius.

Der Liestaler Stadtrat hat beschlossen, den "Engel-Saal" unter dem Namen "Stadtsaal" in eigener Regie zu betreiben, womit er den Liestaler Vereinen zukünftig zu vergünstigten Konditionen angeboten werden kann.

Die Baumann & Cie übernimmt rückwirkend per 30. Juni 100 Prozent der Aktien der Vögeli Vermögensverwaltung AG.

In Basel-Stadt ist am 19. August die aus Lehrerkreisen angeregte Initiative zur Erweiterung der Integrativen Schule durch heilpädagogisch geführte Förderklassen eingereicht worden.

Die beiden Ludotheken Bläsi und St. Johann der Robi-Spiel-Aktionen werden nach 2022 nicht weiter betrieben.

Anouk Feurer, die Co-Präsidentin des "Jungen grünen Bündnisses Nordwest", ist Nachrückende für die zurücktretende grüne Basler Grossrätin Michelle Lachenmeier.