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Nach Boom: Die Basler Bevölkerung schrumpft wieder

Das Wachstum der Basler Wohnbevölkerung kommt ins Stocken. Euphorische Behörden-Prognosen bis 2035 scheinen unerreichbar.
Basel, 23. Dezember 2021

Noch im Oktober 2017 verbreitete der damalige Baudirektor Hans-Peter Wessels (SP) mit Blick auf den überarbeiteten Richtplan Optimismus: Bis 2035 könnte sich die Zahl der Einwohner um 20'000 erhöhen. Zu jenem Zeitpunkt zählte Basel-Stadt 199'000 Einwohner. Wenn die Prognosen zutreffen, wären es im Jahr 2035 also gegen 220'000 Bewohnende.

Tatsächlich feierte der Stadtstaat ein Jahr später – im Oktober 2018 – offiziell die 200'000-ste angemeldete Person. Die Wachstumsannahmen schienen aufzugehen. Doch die Zahlen, die das Statistische Amt heute Donnerstag veröffentlichte, dürfte die Kantons- und Stadtentwicklung unter Regierungspräsident Beat Jans (SP) nicht zu Freudensprüngen verleiten.

2020 war Bevölkerungsrekord

In den vergangenen zwölf Monaten sank die Bevölkerungszahl im Kanton Basel-Stadt um 165 Personen, was einem Rückgang um 0,1 Prozent entspricht. Dies sei "über zwölf Monate betrachtet die sechste Abnahme in Folge", konkret: seit sechs aufeinanderfolgenden Monaten eine stagnierende oder rückläufige Entwicklung.

Gemessen jeweils Ende November erreichte der Kanton im Jahr 2020 mit 202'123 Einwohnern die höchste Bevölkerungszahl der jüngeren Zeit. Ende November dieses Jahres sank die Zahl auf 201'958. Aus diesen Zahlen kann kein langfristiger Trend interpretiert werden. Aber sie lassen doch Zweifel daran wachsen, dass die prognostizierte Bevölkerungsstärke von 220'000 Einwohnern in den nächsten 14 Jahren erreicht wird.

Ein Indiz dafür ist der sogenannte Wanderungs-Saldo, der sich mit einer Differenz von 1'487 innert Jahresfrist negativ entwickelte: Seit Dezember letzten Jahres liessen sich mit 12'304 deutlich weniger Personen neu in Basel-Stadt nieder als jene, die wegzogen (13'791).

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Weiterführende Links:
- Basel wächst bis ins Jahr 2035 um 12'000 Einwohner
- Basel-Stadt hat wieder 200'000 Einwohner
- Arbeitsplätze und Einwohner: Basel setzt auf Wachstum


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"Überdimensionierte Bahn"

Der Optimist Hans-Peter Wessels hat – wie Milliarden von Menschen – die Pandemie nicht voraussehen können. In den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts hatte der Prognostiker Francesco  Kneschaurek von der HSG (Handelshochschule St. Gallen) die Konjunktur- und Wirtschaftspolitik der Schweiz massgeblich mit seinen Voraussagen in eine überdimensionierte Bahn gelenkt.

Nach dem EWR-Nein folgte jedoch eine Rezession von gut zehn Jahren, bis uns die Bilateralen mit der EU wieder Licht am Horizont brachten. Hoffentlich stürzt uns der rabiate Abbruch der Verhandlungen zum Rahmenabkommen durch den Bundesrat im Mai 2021 nicht wieder in eine Depression. Schliesslich verheisst der ungestörte Truppenaufmarsch Putins an der Ostgrenze der Ukraine für die Zukunft des freien Westens gar nichts Gutes. Wer bewahrt uns vor syrischen Zuständen?


Werner Strüby, Reinach



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"Wenn ihr etwas verloren habt, gebt es im Fundbüro ab."

Radio SRF
am 27. August 2022
um 17.28 Uhr
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Mir ist entfallen, was ich soeben vergessen habe.

RückSpiegel


In ihrer Analyse über die unklare Gesundheitsversorgung des Laufentals ging die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche ein.

Telebasel konfrontierte die SVP-Regierungsrats-Kandidatin Sandra Sollberger mit einem Kommentar aus OnlineReports (worauf sie die Stellungnahme verweigerte).

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen den OnlineReports-Bericht über Pläne zum Abbruch des Spitals Laufen auf.

Die OnlineReports-News über den Wechsel des Telefon-Anbieters durch die Basler Verwaltung wurde von der BZ Basel und Happy Radio aufgenommen.

In seiner Aufstellung über "Politiker, die Wasser predigen und Wein trinken", nahm der Nebelspalter auch auf einen Artikel in OnlineReports Bezug.

20 Minuten griff die OnlineReports-Meldung über einen Autolenker, der bei der verbotenen Fahrt durch eine Einbahnstrasse in Birsfelden eine Radfahrerin schwer verletzte, auf.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Baselbieter Regierungsrats Urs Wüthrich nahmen Telebasel, die BZ Basel, die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, Prime News, die Nachrichtenagentur SDA, 20 Minuten und Happy Radio auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Recherche über Lärm-Überschreitungen im Osten des Gundeldinger-Quartiers auf.

Auf die OnlineReports-News über den Rücktritt der Laufener Finanzkommission reagierte die BZ Basel mit einem Nachzug.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Analyse der Basler FDP auf einen OnlineReports-Artikel aus dem Jahr 2005 Bezug.

Die BZ Basel nahm in ihrem Bericht über den Protest gegen entwässerte Basler Brunnen auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-News über stehengelassene BVB-Buspassagiere wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Aufnahme von Frauen in die drei Kleinbasler Ehrengesellschaften auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über Login-Probleme bei der Basler Kantonalbank (BKB) nach. Ebenso das Regionaljournal, das aber keine Quelle nannte.

Die BZ Basel und das SRF-Regionaljournal nahmen die OnlineReports-Meldung vom Tod des ehemaligen Baselbieter LdU-Nationalrats Claudius Alder auf.

In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Das Bau- und Verkehrsdepartement erteilt der Wyniger Gruppe den Zuschlag für den Betrieb der Flora-Buvette ab 2023; es soll sich um die "erste klimaneutrale Buvette" handeln.

Per 1. Januar 2023 übernimmt Christopher Henry Tütsch (49) die Geschäftsleitung des Ausländerdienstes Baselland als Nachfolger von Oliver Bolliger, der zum selben Zeitpunkt die Geschäftsleitung der Stiftung Wohnhilfe in Basel übernimmt.

Die Delegierten des Gewerbeverbandes Basel-Stadt haben am 20. September Hansjörg Wilde zum neuen Präsidenten gewählt.

Nach einjährigem Studium am Basler Gymnasium Kirschgarten konnten dieses Jahr 65 junge Erwachsene ihre Passerelle-Ausweise entgegennehmen, die ihnen nach der Berufs- oder Fachmatur den Zugang zu sämtlichen Studiengängen an den Schweizer Hochschulen ermöglichen.

In Muttenz beim Hallenbad beginnen im September /Oktober die Bohrarbeiten zur Erkundung des Untergrundes, da es dort zu Dolineneinstürzen und grossflächigen Absenkungen gekommen ist.

Der Verein "Treffpunkt Arlesheim" (ehemals "Verkehrsverein Arlesheim") beschloss bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung, sich aufzulösen.

Gleichzeitig mit dem Start der Bundeskampagne zum Energiesparen senkt die Basler Regierung die Heiztemperatur in seinen Verwaltungsgebäuden auf 19 Grad Celsius.

Der Liestaler Stadtrat hat beschlossen, den "Engel-Saal" unter dem Namen "Stadtsaal" in eigener Regie zu betreiben, womit er den Liestaler Vereinen zukünftig zu vergünstigten Konditionen angeboten werden kann.

Die Baumann & Cie übernimmt rückwirkend per 30. Juni 100 Prozent der Aktien der Vögeli Vermögensverwaltung AG.

In Basel-Stadt ist am 19. August die aus Lehrerkreisen angeregte Initiative zur Erweiterung der Integrativen Schule durch heilpädagogisch geführte Förderklassen eingereicht worden.

Die beiden Ludotheken Bläsi und St. Johann der Robi-Spiel-Aktionen werden nach 2022 nicht weiter betrieben.

Anouk Feurer, die Co-Präsidentin des "Jungen grünen Bündnisses Nordwest", ist Nachrückende für die zurücktretende grüne Basler Grossrätin Michelle Lachenmeier.

Die grosse Silberlinde im Riehener Solitude-Park musste durch die Stadtgärtnerei gefällt werden, weil sich aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit zwei gefährliche Risse im Kronenansatz gebildet haben und der Baum zusätzlich stark in Schieflage geraten ist.

Auch die Gemeinden Arisdorf, Bubendorf, Frenkendorf, Füllinsdorf, Hersberg, Itingen, Lausen, Liestal, Lupsingen, Seltisberg und Ziefen haben per sofort das Feuerwerksverbot beschlossen.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt mit 118'000 Franken aus dem Pendlerfonds den Bau einer Mobilitätsdrehscheibe in Lörrach-Brombach, die dazu beitragen soll, den Pendler- und Besucherverkehr nach Basel auf umweltfreundliche Verkehrsmittel zu verlagern.

Der Landrat hat am 30. Juni Lucia Mikeler Knaack (SP) mit 68 von insgesamt 78 abgegebenen Stimmen zur neuen Präsidentin gewählt.

Die Volksinitiative "Sichere Velorouten in Basel-Stadt" ist am 24. Juni mit 3'176 beglaubigten Unterschriften bei der Basler Staatskanzlei eingereicht worden.

Claraspital-Direktor Peter Eichenberger wird per Jahresende Nachfolger von Fritz Jenny als Präsident des Verwaltungsrats der "Rehab Basel".

Nach 12 Jahren als Delegierte des Vorstands trat Ruth Ludwig-Hagemann an der GGG-Mitgliederversammlung vom 16. Juni zurück; als Nachfolger wurde David Andreetti gewählt.

Markus Leuenberger wird ab  August 2023 neuer Rektor des Gymnasiums Laufental-Thierstein und damit Nachfolger von Isidor Huber, der in Pension gehen wird.

Andreas Eggimann, Chief Digital & Information Officer (CDIO) und Mitglied des Executive Board der MCH Group verlässt das Unternehmen im Verlaufe des Sommers.

Der Liestal Gymnasiums-Rektor Thomas Rätz wird im Sommer 2023 in Pension gehen, worauf die bisherigen Konrektoren Urban Kessler und Andreas Langlotz seine Nachfolge als Co-Rektoren antreten werden.

Die Basler Regierung hat die Wohnschutzkommission gewählt: Rico Michael Maritz (vorsitzender Präsident), Béatrice Elisabeth Müller Schnürle, Piotr Franciszek Brzoza (Präsidium); Vera Gruber, Felix Spiegel, und Markus Anderegg (Vermietende); Beat Leuthardt (Mieterschaft); Martin Schlatter (Schreiber).

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) des Basler Grossen Rates unterstützt die Beteiligung des Kantons Basel-Stadt an einer Kapitalerhöhung der MCH Group AG, wie es die Regierung vorschlägt.

Die künftige Direktorin des Basler Waisenhauses ist Anita Conrad, die auf den Ende November 2023 pensionierten Uli Hammler folgt.