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"Rot-grüne Welle": Baselbieter FDP in Alarmstimmung

Bei der Baselbieter FDP herrscht unmittelbar vor den kantonalen Wahlen grösste Nervosität. Ein Zirkular hält eine "rot-grüne Mehrheit im Landrat" für möglich.
Liestal, 30. März 2019

Das Schreiben, das am Mittwoch in den Briefkästen eines bürgerlichen Publikums lag, ist unterschrieben von Interims-Präsidentin Saskia Schenker und Fraktionspräsident Rolf Richterich. Die fette Betreff-Zeile: "Helfen Sie mit, die rot-grüne Welle zu stoppen".

Es ist so etwas wie ein letzter Hilferuf vor den Regierungs- und Landratswahlen von diesem Wochenende. Zu ihm griff die FDP-Führung offensichtlich aufgeschreckt durch die Machtverschiebung weg von Rechts in den Zürcher Wahlen, bei denen die "besonnenen, bürgerlichen Kräfte auf der ganzen Linie verloren haben". Als Grund ortete die FDP-Spitze, "dass die bürgerlich denkenden Wählerinnen und Wähler zu einem grossen Teil den Wahlurnen fernblieben".

Warnung vor der "totalen Blockade"

Um zu verhindern, dass sich solches auch im Baselbiet wiederholt, dann wäre die Folge (so der Brief weiter) "eine rot-grüne Welle im Kanton Basel- Landschaft – mit verheerenden Auswirkungen auf die Baselbieter Verkehrs- und Wohnbaupolitik".

Für möglich gehalten wird eine "rot-grüne Mehrheit" im Landrat, durch die in der Verkehrspolitik eine "totale Blockade" drohe. "Stundenlange und nervenaufreibende sowie kostenintensive Staus" wären in einem solchen Fall ebenso die Folge wie "massiver ideologischer Widerstand gegen noch so kleine Ausbauprojekte".

"Bevormundung" und "Enteignung"

In der Wohnbaupolitik, so die FDP-Befürchtung, werde "die Bevormundung" der Wohneigentümer zunehmen. Der rot-grüne Druck, "mit staatlichen Zwangsmassnahmen mehr nach innen zu verdichten", werde trotz abgelehnter nationaler Zersiedelungsinitiative steigen. Es drohe im Zuge der "Bauland-Verflüssigung" gar die Enteignung.

Der Brief ist eine reine FDP-Aktion. Er schliesst denn auch mit der Aufforderung, die "Liste 1" einzuwerfen und so die "rot-grüne Welle" zu stoppen.

KURZ-KOMMENTAR: Der Zweck des FDP-Mobilisierungsbriefs besteht offensichtlich darin, den Baselbieter Freisinnigen einen massiven Verlust zu ersparen, wie ihn ihre Zürcher Parteifreunde vergangenes Wochenende erleben mussten. Nach Meinung von OnlineReports ist die Formulierung dramatisierend überhöht, um damit der FDP-Gemeinschaft einen letzten "Motivations-Kick" zu applizieren. Die nervenaufreibenden Strassen-Staus – immerhin unter bürgerlicher Mehrheit entstanden – sind längst Realität. Doch soviel kann jetzt schon gesagt werden: Rot-Grün wird es nicht zu einer Mehrheit im Landrat schaffen, auch wenn der Trend diesen Frühling in diese Richtung zeigt.




Weiterführende Links:
- Kurz und knapp: Die OnlineReports-Wahlprognose


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"FDP hat kein politisches Bewusstsein"

Die schlimmsten Ideologen sind diejenigen, die ihre eigene Ideologie nicht erkennen! Was hat diese FDP für ein politisches Bewusstsein? Meiner Ansicht nach keines! Oder anders gesagt: Da schimpft im besten Fall ein Esel den anderen Langohr.


Dieter Stumpf, Basel




"Woher die Adresse?"

Wir haben dieses Pamphlet auch bekommen – obwohl in keiner Partei Mitglied. Ausserdem wählen wir seit je links und grün. Woher der/die Absender unsere Adresse haben, ist uns schleierhaft.


Rosemarie Mächler, Aesch



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Frisch pubertiert

Die Angst vor dem alten Mann

RückSpiegel


Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

Den OnlineReports-Bericht über Masken-Sicherheit an Spital-Porten nahm die Konsumenten-Sendung "Espresso" von Radio SRF zum Anlass, das Thema vertieft zu untersuchen.

Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Die BZ, die zu Recht die Intransparenz der Baselbieter Steuer(ab)rechnungen kritisierte, nahm in ihren Nachzug auf einen bestätigenden OnlineReports-Kommentar Bezug.

Prime News ging in der Kritik an "Weltwoche"-Kolumnist Christoph Mörgeli auf einen satirischen OnlineReports-Text über Lukas Engelberger ein.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in einem Artikel über Impf-Privilegien auch auf einen OnlineReports-Artikel über UKBB-CEO Marco Fsicher.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Abschiedstext über den Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels in Text und Bild auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-Todesnachricht über alt-Landrat Peter H. Müller wurde von der BZ aufgenommen.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Lina Arti hat heute als 10'000. Baslerin im Impfzentrum die Corona-Zweitimpfung und von Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger einen grossen Blumenstrauss erhalten.

Der Kanton Basel-Stadt hat bis 2. März gesamthaft 25,2 Millionen Franken A-fonds-perdu-Beiträge aus dem Härtefall-Programm an Unternehmen ausbezahlt und 4,9 Millionen Franken Bürgschaften für KMU-Kredite bewilligt.

Dominik Scherrer wird als Nachfolger von Titus Hell neuer Präsident der Jungfreisinnigen Basel-Stadt.

Die Fluxdock AG wird den Kasernen-Hauptbau betreiben, in dem Anfang 2022 das Kultur- und Kreativzentrum seine Tore öffnet.

Marcus Vetter ist neuer Chefarzt für Onkologie und Hämatologie des Kantonsspitals Baselland.

Alexa Ipen-Providoli wird ab 1. April neue Leiterin des Amtes für Beistandschaften und Erwachsenenschutz und damit Nachfolgerin von Sarah Thönen, die ins Erziehungsdepartement wechselt.

Bis 1. Februar erhielten in Basel-Stadt über 9'800 Personen eine erste Impfdosis gegen das Coronavirus, über 3'700 weitere Personen haben bereits zwei Dosen erhalten.

Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat bei 36 Haarfärbemittel-Proben neun Produkte mit einem Verkaufsverbot belegt.

Die Wahlvorbereitungs-Kommission beantragt dem Grossen Rat, am 10. März Staatsanwalt Urs Jürg Müller-Egli zum Leitenden Staatsanwalt und Leiter der Allgemeinen Abteilung zu wählen.

Elisabeth Simon wird am 1. August neue Rektorin des Gymnasiums Bäumlihof und somit Nachfolgerin von Anna-Katharina Schmid, die auf diesen Zeitpunkt in Pension geht.

Mit einer Mehrheit von 89,4 Prozent beschlossen die Mitglieder der CVP Basel-Stadt am 25. Januar den Namenswechsel in "Die Mitte Basel-Stadt".

Gegen die Kreditbewilligung des Landrates in Höhe von 17,15 Millionen Franken für die Verlängerung der Tramlinie 14 von Pratteln nach Augst reichte am 25. Januar die Aktionsgruppe "aapacke" Pratteln das Referendum ein.

Mark Eichner (Präsident), Carol Baltermia, Liselotte Henz, Isabelle Mati und Karin Sartorius bilden die Findungskommission zur Evaluation eines neuen Basler FDP-Präsidiums.

Medbase und das Kantonsspital Baselland (KSBL) werden das "Regionale Gesundheitszentrum Laufen" im "Birs Center" betreiben und damit ein breites ambulantes Angebot mit Notfallversorgung anbieten.

Am 18. Januar reichte in Basel das überparteiliche Komitee seine Volksinitiative zur Abschaffung des Präsidialdepartements und Reduktion der Anzahl der Regierungs-Mitglieder von 7 auf 5 mit 3'524 beglaubigten Unterschriften ein.

Am 1. April 2021 tritt Thomas Wenk (48) die neu geschaffene Stelle des Leiters der zentralisierten Informatik des Erziehungsdepartements an.

Der Basler SP-Grossrat Christian von Wartburg übernimmt für das Jahr 2021 die Präsidentschaft des Oberrheinrats.

Über das Referendum gegen den Allschwiler Quartierplan ALBA wid am 13. Juni abgestimmt.

Seit dem 4. Januar werden die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Laufental in einem Neubau unterrichtet.

Raphael Kissling (29) wird zum Jahresbeginn neuer Geschäftsführer der Luftseilbahn Reigoldswil–Wasserfallen und Nachfolger von Johannes Sutter, der Stiftungsrat bleibt.

Die Muttenzer Gemeindeversammlung vom 9. Januar, 14 Uhr, wird auf Beschluss des Gemeinderates Corona-bedingt in der St. Jakob-Halle durchgeführt.

Für das Herbstsemester 2020 hat sich die Rekordzahl von 13'139 Studierenden und Doktorierenden für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben.

In Allschwil ist das Referendum gegen den Quartierplan "Alba" mit 601 gültigen Unterschriften zustande gekommen.

Michael Rolaz, derzeit Chief Development Officer CDO am Kantonsspital Baselland, wird neuer CEO der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK).