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Historisches Museum: Ackermann stellt Chef Fehlmann frei

Die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann greift durch: Sie stellt Marc Fehlmann, den Direktor des Historischen Museums Basel (HMB), mit sofortiger Wirkung frei.
Basel, 6. August 2020

Die Bombe platzte heute Donnerstag am späten Nachmittag: Nachdem die BZ in ihrer heutigen Ausgabe noch gemeldet hatte, HMB-Direktor Marc Fehlmann (Bild) habe sich zurückgemeldet, verkündete Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann wenige Stunden später, sie stelle den Museumsdirektor frei. Solcherlei gilt in der Regel mit sofortiger Wirkung.

Tadel der Chefin

Fehlmanns Arbeit in Basel nahm keinen glücklichen Verlauf. Nach verschiedenen Unstimmigkeiten und Differenzen mit dem Museums-Personal, aber auch mit der für Kultur zuständigen Regierungsrätin Ackermann war Fehlmann monatelang krank geschrieben abwesend.

Einmal, an einer Medienkonferenz, sagte Fehlmann vor Journalisten, dass die Exklusiv-Marke "Basler Tübli" im Bestand längere Zeit nicht habe gefunden werden können, das dürfe nicht passieren. Aus dem Hintergrund war die Stimme Ackermanns zu hören, die tadelnd repetierte: "Nein, das darf nicht mehr passieren."

Das interne Zerwürfnis manifestierte sich unzweifelhaft, als eine Gruppe oppositioneller Mitarbeitender ihren Chef in der "Basler Zeitung" angriff.

Konfliktlösung gescheitert

Wie Ackermann nun schreibt, habe der vergangenen Januar initiierte "Konfliktklärungs-Prozess" mit externer Unterstützung im Historischen Museum "nicht zur gewünschten Verbesserung geführt". Das Ziel wäre es gewesen, innerhalb des Museums "konstruktive Lösungen für die anhaltenden Differenzen im Haus zu finden". Im Laufe dieses Prozesses sei deutlich geworden, "dass das angestrebte Ziel nicht erreicht werden kann".
 

Die Regierungspräsidentin lässt sich in der Mitteilung zitieren mit den Worten, der Entscheid sei ihr "schwer gefallen". Im Fokus stehe, "das Haus in eine ruhige und stabile Zukunft zu begleiten". Dazu brauche es "ein funktionierendes Führungsteam und Ruhe unter den Mitarbeitenden".

Ende nach drei Jahren

Über die weiteren Modalitäten der Beendigung des Anstellungsverhältnisses hätten sich die Parteien "bereits einvernehmlich geeinigt". Für die Führung des Museums werde die Geschäftsleitung neu aufgestellt und es wird eine "externe interimistische Leitung" geben.

Fehlmann hatte seine Stelle als Museumsdirektor vor drei Jahren angetreten. Unglücklich endete auch die Basler Tätigkeit seiner Vorgängerin Marie-Paule Jungblut. Auch sie musste nach drei Jahren gehen.




Weiterführende Links:
- "Basler Dybli": Wir haben es mit eigenen Augen gesehen
- "Wir haben gar nichts unter dem Deckel gehalten"
- Neue Direktorin des Historischen Museums Basel
- Morin trennt sich von Museums-Direktorin Jungblut
- Museums-Direktorin Jungblut hinterliess Finanzdebakel
- GPK: "Die Führung der Abteilung Kultur ist ungenügend"
- Marc Fehlmann neuer Direktor des Historischen Museums


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"Wer sagt die Unwahrheit?"

Die Regierungspräsidentin erklärt, "die Parteien hätten sich auf eine einvernehmliche Lösung geeignet". Fehlmanns Anwalt Philipp Nordmann dementiert das gegenüber der BaZ: "Wir werden den Freistellungsentscheid mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpfen."
 

Beides kann nicht stimmen. Wer sagt die Unwahrheit?


Roland Stark, Steuerzahler, Basel



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"Nach der Dompteuse wird Massimo gewaschen, geföhnt."

Migros-Zeitung
vom 18. November 2020
über Hundepflege
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Tondeuse heisst das Hundescheren. Oder war es die Hunde-Dompteuse, die zuvor gewaschen und geföhnt wurde?

Frisch pubertiert

Knutschen im Thermalbad

Alles mit scharf

Der Bart nach dem Maskenball

RückSpiegel


Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"
 

Bajour.ch zitiert OnlineReports in einem Interview mit der Basler Regierungsrats-Kandidatin Stephanie Eymann.

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Pfeifer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

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Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Baselbieter Regierung senkt den Verzugszins 2021 bei der Staatssteuer von 6 auf 5 Prozent, während der Vergütungszins unverändert bei 0,2 Prozent bleibt.

Das Budgetdefizit 2021 in Höhe von 2,2 Millionen Franken sei "mehrheitlich coronabedingt", schreibt der Birsfelder Gemeinderat.

Sarah Thönen wird am 1. April 2021 die Leitung des Bereichs "Jugend, Familie und Sport" des Kantons Basel-Stadt übernehmen.

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Gregor Leonhardt (52) übernimmt im Frühjahr 2021 die Leitung des Geschäftsbereichs Infrastruktur im Basler Tiefbauamt.

Der Basler Anwalt und Notar Andreas Waldmann zieht sich per 1. Januar 2021 aus der Kanzlei Waldmann Petitpierre als Partner zurück.

Der Baselbieter Landrat nahm das Gesetz über die Bekämpfung der Schwarzarbeit und das Arbeitsmarktaufsichts-Gesetz mit 71:18 Stimmen an, doch kommt es zur obligatorischen Volksabstimmung, weil die Vierfüntel-Mehrheit nicht erreicht wurde.

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Die Central Real Estate Basel AG, Eigentümerin im Klybeck-Areal, tritt ab sofort unter dem neuen Namen Rhystadt AG auf.

Das Basler Marionetten Theater unterbricht per sofort seine Saison bis mindestens Ende 2020.

Die Basler FDP nominierte für den zweiten Wahlgang der Regierungsrats-Wahlen erwartungsgemäss ihr Mitglied Baschi Dürr sowie die LDP-Liberale Stephanie Eymann.

Auf der Autobahn A3 bei Eiken, wo 120 km/h erlaubt sind, wurde am frühen Morgen des 24. Oktober eine Autofahrerin mit Tempo 214 km/h als Raserin geblitzt.

Die Basler Juso bitten die Regierung in einer Petition, sich aktiv dafür einzusetzen, 100 Menschen aus dem Camp Moria in den Kanton Basel-Stadt aufzunehmen.

Der Stiftungsrat der Stiftung Brasilea hat die 37-jährige brasilianisch-schweizerische Doppelbürgerin Tatiana Andrade Vieira als neue Geschäftsführerin und Nachfolgerin von Daniel Faust gewählt.

Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

Dominik Beeler wird neuer Präsident der Grünen Liestal und damit Nachfolger von Erika Eichenberger.

Die Volksinitiative "für ein klimagerechtes Basel", die die Treibhausgas-Emissionen in Basel-Stadt bis 2030 auf Null senken will, ist am 8. Oktober mit über 3'700 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht worden.

Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.