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Angespannte Lage auch in psychiatrischen Kliniken

Über Personalenpässe klagen sowohl die Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel-Stadt (UPK) wie auch die Psychiatrie Baselland (PBL). In einem Fall kommt zur Entlastung sogar auf ein Pensionierter zum Einsatz.
Basel/Liestal, 24. Dezember 2021

Nicht nur somatische Spitäler haben wegen der Pandemie Mühe, genügend Personal zu finden, sondern auch die regionalen psychiatrischen Kliniken. Die Klagen von Mitarbeitenden sind zu OnlineReports durchgedrungen.
 

Unter den Patienten befänden sich welche, die seit der Pandemie gegenüber dem Psychiatrie-Personal aggressiver geworden seien. In den Isolierzimmern für Patienten, die sich und andere gefährden könnten, seien keine Plätze mehr frei. Personal werde in fremde Abteilungen verschoben, um jene zu entlasten. Rentner würden als Sitzwachen eingesetzt.

Management sieht es anders
 

Sowohl in der Basler UPK wie auch in der Liestaler PBL sind derzeit je rund 40 Stellen ausgeschrieben bei einem Gesamtpersonalbestand von je 1'200 Mitarbeitenden. Für PBL-Direktorin Barbara Schunk ist das normal. Sie präzisiert: "Alle Ärztestellen sind besetzt." Auch beim Pflegepersonal seien nur 12 von 300 Stellen offen. Von offizieller Seite wird die Personalnot somit weniger dramatisch dargestellt.
 

Die UPK Basel antwortet, dass sie "die geschilderten Situationen nicht bestätigen können". Die aktuelle Auslastung betrage 95 Prozent und sei somit "nicht dramatisch". In einer Psychiatrie komme es immer wieder vor, dass kranke Patienten viele Ressourcen beanspruchten. "In Zeiten der Pandemie fallen selbstverständlich auch Mitarbeitende aus, was zu stärkeren Belastungen führen kann."


"Fachpersonal ist auch bei uns knapp", sagt der frischgewählte UPK-Direktor Michael Rolaz. Dank des Status als Universitätsklinik mit einem erweiterten Behandlungsspektrum gelinge es der UPK Klinik, "ausreichend Personal" anstellen zu können. Die Pandemie habe dazu geführt, dass vor allem in der Kinder- und Jugendpsychiatrie mehr Patienten betreut werden müssten.


Personal-Engpass auch im Baselbiet
 

Ähnlich klingt es bei Psychiatrie Baselland. "Wir haben eine angespannte Personalsituation", sagt Kommunikationsleiter Thomas Lüthi, "es läuft den Umständen entsprechend gut." Die Mitarbeitenden arbeiteten mehr als sonst, zudem seien überdurchschnittlich viele Mitarbeitende aufgrund von Covid-19 in Quarantäne oder Kontaktisolation. "Bis jetzt haben wir aber Glück gehabt", so Lüthi. Die Mitarbeitenden könnten die Überstunden im Verlauf des Jahres auch wieder abbauen.
 

Genügend Personal sei sowohl in der aktiven Pflege wie auch bei ärztliche und psychologische Fachpersonen vorhanden. Zugenommen habe allerdings die Zahl der Jugendlichen, die psychiatrische Hilfe benötigen. Alle Notfälle hätten immer versorgt werden können, so Chefin Schunk. Nicht dringende Fälle in den Ambulatorien müssten sich auf einer Warteliste gedulden. "Auf den Stationen können jedoch alle Patientinnen und Patienten aufgenommen werden."

Zusätzlich 600'000 Franken
 

Die Baselbieter Regierung hat aufgrund der Pandemie für Psychiatrie Baselland zusätzlich 600'000 Franken über 1,5 Jahre gesprochen, damit sie für die ambulanten Kinder- und Jugendpsychiatrie personell verstärken könne. Zur Entlastung der Administration der Reihentestung stellte die Psychiatrie Baselland einen frisch pensionierten Pflegefachmann ein. Der Rentner hat laut Thomas Lüthi einen befristeten Vertrag und arbeitet trotz Ruhestand halbtags weiter.

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"Wenn jetzt die frühere Regierungsrätin und heutige Ständerätin Verena Herzog (SP) antritt, hat sie nach fünfzig Jahren nicht nur den Stadtbasler Anspruch auf ihrer Seite. "

Christoph Mörgeli
"Weltwoche"-Autor
am 1. Dezember 2022
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Herr Mörgeli hätte wohl gern die Thurgauer SVP-Nationalrätin Verena Herzog als Bundesrätin, muss aber mit Eva Herzog Vorlieb (SP) nehmen.

RückSpiegel


Bajour zitierte OnlineReports in seinem Bericht über die Verwicklung von Bundesratskandidatin Eva Herzog in umstrittene Basler Geschäfte.

In ihrer Recherche über die sterbende Kulturberichterstattung in Basler Medien bezieht sich Bajour auf OnlineReports.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Angriff auf den Stiefvater vor dem Muttenzer Gerichtsgebäude auf.

Die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Rückkehr von Christine Keller in den Basler Grossen Rat auf.

In ihrer Analyse über die unklare Gesundheitsversorgung des Laufentals ging die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche ein.

Telebasel konfrontierte die SVP-Regierungsrats-Kandidatin Sandra Sollberger mit einem Kommentar aus OnlineReports (worauf sie die Stellungnahme verweigerte).

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen den OnlineReports-Bericht über Pläne zum Abbruch des Spitals Laufen auf.

Die OnlineReports-News über den Wechsel des Telefon-Anbieters durch die Basler Verwaltung wurde von der BZ Basel und Happy Radio aufgenommen.

In seiner Aufstellung über "Politiker, die Wasser predigen und Wein trinken", nahm der Nebelspalter auch auf einen Artikel in OnlineReports Bezug.

20 Minuten griff die OnlineReports-Meldung über einen Autolenker, der bei der verbotenen Fahrt durch eine Einbahnstrasse in Birsfelden eine Radfahrerin schwer verletzte, auf.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Baselbieter Regierungsrats Urs Wüthrich nahmen Telebasel, die BZ Basel, die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, Prime News, die Nachrichtenagentur SDA, 20 Minuten und Happy Radio auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Recherche über Lärm-Überschreitungen im Osten des Gundeldinger-Quartiers auf.

Auf die OnlineReports-News über den Rücktritt der Laufener Finanzkommission reagierte die BZ Basel mit einem Nachzug.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Analyse der Basler FDP auf einen OnlineReports-Artikel aus dem Jahr 2005 Bezug.

Die BZ Basel nahm in ihrem Bericht über den Protest gegen entwässerte Basler Brunnen auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-News über stehengelassene BVB-Buspassagiere wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Aufnahme von Frauen in die drei Kleinbasler Ehrengesellschaften auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über Login-Probleme bei der Basler Kantonalbank (BKB) nach. Ebenso das Regionaljournal, das aber keine Quelle nannte.

Die BZ Basel und das SRF-Regionaljournal nahmen die OnlineReports-Meldung vom Tod des ehemaligen Baselbieter LdU-Nationalrats Claudius Alder auf.

In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


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