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Universität Basel: Imam-Ausbildung ist kein Thema mehr

Vor Jahren war es ein aufregendes Traktandum auf der politischen Agenda: Jetzt ist es um eine mögliche Imam-Ausbildung an der Universität Basel still geworden. Die Pläne verliefen im Sand.
Basel, 15. August 2020

Es herrschte einige Aufregung, als vor fünfzehn Jahren Pläne bekannt wurden, an der Universität Basel eine Imam-Ausbildung einzurichten. Die Initiative dazu hatte Elsayed Elsahed, der Direktor der "Islamischen Religionspädagogischen Akademie" in Wien, ergriffen. Elsahed sprach bereits von Zusagen potenzieller Sponsoren eines Lehrstuhls und einem Startbudget von drei Millionen Franken. Jedenfalls führte die Universität Sondierungsgespräche.

Der damalige SVP-Präsident und heutige Finanzminister Ueli Maurer hatte sich seinerzeit entschieden gegen die Ausbildung von muslimischen Vorbetern in der Schweiz ausgesprochen. In diesem christlichen Land, so Maurer, habe es für Islam-Lehrgänge an staatlichen Universitäten "keinen Platz".

"Pläne nicht weiterverfolgt"

Seither herrscht Ruhe. Wie der Basler Theologie-Professor Reinhold Bernhardt auf Anfrage gegenüber OnlineReports erklärte, seien die Pläne Elsaheds "nicht weiterverfolgt" worden. Der Grund dafür dürfte nach seiner Erinnerung gewesen sein, dass im Hintergrund "unseriöse Finanzquellen vermutet" und dass der Promoter "zu viel Einfluss auf die Ausgestaltung der Ausbildung und die Besetzung der Professuren nehmen wollte".

Auf die Frage, ob eine Imam-Ausbildung an der Basler Universität noch auf der Agenda stehe, sagte Bernhardt, der damalige Rektor Antonio Loprieno habe auf Bundesebene eine Arbeitsgruppe präsidiert, die sich mit der Frage beschäftigte, wie in der Schweiz – im Unterschied zur Islamwissenschaft, die es ja an einigen Universitäten gibt – ein islamisch-theologisches Studium auf akademischer Ebene  angeboten werden könnte. Dieser Studiengang sei aber "nicht als Imam-Ausbildung konzipiert" gewesen.

Keine Imam-Ausbildung auch an der Uni Fribourg

Das Resultat sei die Gründung des "Schweizerischen Zentrums für Islam und Gesellschaft" an der Universität Fribourg gewesen, das von Hansjörg Schmid geleitet wird. Aber auch dort finde keine Imam-Ausbildung statt und es sei "auch nicht die Entwicklung einer solchen geplant".

In Basel ist die Frage einer universitären Imam-Ausbildung derzeit kein Thema mehr. Bernhardt: "Aktuell ist mir keine solche Nachfrage bekannt."




Weiterführende Links:
- Imam-Ausbildung an Basler Uni: Schon ab Wintersemester?


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"Imam-Ausbildung könnte die Lösung sein"

Das Problem bei allen Universitäten ist, dass sie natürlich auch denken, dass an solchen Ausbildungsgängen Geld zu verdienen ist. Geldsponsoren hat es aber praktisch keine. Die muslimischen Gemeinden in der Schweiz verfügen nicht über so viel Geld. Also müssen andere Sponsoren einspringen. Das sind dann die reicheren, arabischen Potentaten, die natürlich ihre Interpretation des Islam ins Spiel bringen – was wir in der Schweiz auf jeden Fall vermeiden sollten.
 

Eine andere, eher machbare Variante wäre, dass die zu ausbildenden Imame in Österreich die Ausbildung machen – dort ist der Islam schon seit vielen Jahren staatlich anerkannt. Was die Kandidaten (evtl. auch Kandidatinnen) zusätzlich in der Schweiz mitbekommen müssten, wäre: Schweizer Recht, Gepflogenheiten etc. Eine solche Ausbildung wäre viel billiger – auch wenn der Staat sich sicher finanziell beteiligen müsste, wie es in allen Studienlehrgängen an Schweizer Universitäten ist.
 

Ein anderes Anliegen ist, dass die Imame, die aus dem Ausland in die Schweiz kommen, eine gute Einführung in die Schweizergesetzte und Gesellschaft bekommen. Damit ihnen von Beginn an klar ist, was erlaubt, was unerwünscht ist und wie die Konsequenzen aussehen. Dieser Schritt ist fast noch wichtiger als die Imamausbildung, denn die Türken wollen einen Imam der türkisch spricht oder arabische Muslime, einen, der Arabisch spricht. Was man nicht vergessen darf ist, dass viele junge Menschen aus diesen Ländern besser Schwizerdütsch sprechen als ihre "Muttersprache". Wie soll dieses Problem gelöst werden? Da wäre die Lösung vermutlich wieder die Imam-Ausbildung in der Schweiz.


Yahya Hassan Bajwa, Baden



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"Basel SBB, c’est Endbahnhof."

SBB
Zugsdurchsage
vom 3. November 2022
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Basel, bilingue.

RückSpiegel


matthiaszehnder.ch nimmt die beiden News-Artikel aus OnlineReports zum Anlass, sich über die schrumpfende Kulturberichterstattung in den Schweizer Medien Gedanken zu machen.

Bajour zitierte OnlineReports in seinem Bericht über die Verwicklung von Bundesratskandidatin Eva Herzog in umstrittene Basler Geschäfte.

In ihrer Recherche über die sterbende Kulturberichterstattung in Basler Medien bezieht sich Bajour auf OnlineReports.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Angriff auf den Stiefvater vor dem Muttenzer Gerichtsgebäude auf.

Die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Rückkehr von Christine Keller in den Basler Grossen Rat auf.

In ihrer Analyse über die unklare Gesundheitsversorgung des Laufentals ging die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche ein.

Telebasel konfrontierte die SVP-Regierungsrats-Kandidatin Sandra Sollberger mit einem Kommentar aus OnlineReports (worauf sie die Stellungnahme verweigerte).

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen den OnlineReports-Bericht über Pläne zum Abbruch des Spitals Laufen auf.

Die OnlineReports-News über den Wechsel des Telefon-Anbieters durch die Basler Verwaltung wurde von der BZ Basel und Happy Radio aufgenommen.

In seiner Aufstellung über "Politiker, die Wasser predigen und Wein trinken", nahm der Nebelspalter auch auf einen Artikel in OnlineReports Bezug.

20 Minuten griff die OnlineReports-Meldung über einen Autolenker, der bei der verbotenen Fahrt durch eine Einbahnstrasse in Birsfelden eine Radfahrerin schwer verletzte, auf.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Baselbieter Regierungsrats Urs Wüthrich nahmen Telebasel, die BZ Basel, die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, Prime News, die Nachrichtenagentur SDA, 20 Minuten und Happy Radio auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Recherche über Lärm-Überschreitungen im Osten des Gundeldinger-Quartiers auf.

Auf die OnlineReports-News über den Rücktritt der Laufener Finanzkommission reagierte die BZ Basel mit einem Nachzug.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Analyse der Basler FDP auf einen OnlineReports-Artikel aus dem Jahr 2005 Bezug.

Die BZ Basel nahm in ihrem Bericht über den Protest gegen entwässerte Basler Brunnen auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-News über stehengelassene BVB-Buspassagiere wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Aufnahme von Frauen in die drei Kleinbasler Ehrengesellschaften auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über Login-Probleme bei der Basler Kantonalbank (BKB) nach. Ebenso das Regionaljournal, das aber keine Quelle nannte.

Die BZ Basel und das SRF-Regionaljournal nahmen die OnlineReports-Meldung vom Tod des ehemaligen Baselbieter LdU-Nationalrats Claudius Alder auf.

In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Heiko Vogel (47), der frühere Cheftrainer, kehrt am 1. Januar 2023 als Sportdirektor zum FC Basel zurück, um den "gesamten operativen Fussball-Alltag des FCB" zu verantworten.

Die Baselbieter Regierung hat die Mietung von Räumlichkeiten für das Amt für Migration und Bürgerrecht im Helvetia Tower in Pratteln beschlossen.

Auf die im Februar zurücktretende "Basta"-Grossrätin Beatrice Messerli (70) wird die Präsidentin des Jungen Grünen Bündnisses Nordwest, die Klimaaktivistin Fina Girard (Jahrgang 2001) folgen.

Lorenz Amiet, bisher Vizepräsident, wird neuer Präsident der SVP-Grossratsfraktion als Nachfolger von Pascal Messerli, der neu Parteipräsident wurde.

In Lörrach bewarf dieser Tage ein Unbekannter die Fassade der Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde mit Eiern.

Am Riehenring entsiegelt das Basler Bau- und Verkehrsdepartement als Versuch ab 31. Oktober insgesamt 14 Parkfelder, so dass dort zukünftig Regenwasser in den Untergrund geleitet wird.

Witterungsbedingt muss die Eröffnung der Kunsteisbahn Eglisee in diesem Jahr um zwei Wochen nach hinten verschoben werden, nämlich auf den 12. November.

Ab 1. November müssen sämtliche Personen, die den Kanton in strategischen Führungsorganen der Beteiligungen des Kantons Basel-Landschaft vertreten, ihre Vergütungen offenlegen.

Der Kanton Baselland beteiligt sich mit 900'000 Franken an der von der Wirtschaftskammer organisierten grössten Berufswahlmesse der Schweiz.

Am 29. Oktober, ab 10.15 Uhr, findet an der Oristalstrasse 100 A in Liestal die öffentliche Fahrzeug-Versteigerung von rund 140 Velos diverser Marken, 4 Autos (BMW X6 xDrive30d, Honda Civic 2.0i Typ R, VW T5 Kombi D 4M BMT, VW Polo Blue GT) und ein Arbeitsanhänger (BZS MA MA MA) statt.

Die Kunsteisbahn Margarethen eröffnet am 22. Oktober, die Eislaufsaison und eine Woche später; ab dem 29. Oktober, ist auch die Kunsteisbahn Eglisee geöffnet.

Die Evangelische Volkspartei Baselland (EVP) feierte am vergangenen 9. Oktober mit Partei- und ihren 100. Geburtstag.

Das Bau- und Verkehrsdepartement erteilt der Wyniger Gruppe den Zuschlag für den Betrieb der Flora-Buvette ab 2023; es soll sich um die "erste klimaneutrale Buvette" handeln.

Per 1. Januar 2023 übernimmt Christopher Henry Tütsch (49) die Geschäftsleitung des Ausländerdienstes Baselland als Nachfolger von Oliver Bolliger, der zum selben Zeitpunkt die Geschäftsleitung der Stiftung Wohnhilfe in Basel übernimmt.

Die Delegierten des Gewerbeverbandes Basel-Stadt haben am 20. September Hansjörg Wilde zum neuen Präsidenten gewählt.

Nach einjährigem Studium am Basler Gymnasium Kirschgarten konnten dieses Jahr 65 junge Erwachsene ihre Passerelle-Ausweise entgegennehmen, die ihnen nach der Berufs- oder Fachmatur den Zugang zu sämtlichen Studiengängen an den Schweizer Hochschulen ermöglichen.

In Muttenz beim Hallenbad beginnen im September /Oktober die Bohrarbeiten zur Erkundung des Untergrundes, da es dort zu Dolineneinstürzen und grossflächigen Absenkungen gekommen ist.

Der Verein "Treffpunkt Arlesheim" (ehemals "Verkehrsverein Arlesheim") beschloss bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung, sich aufzulösen.

Gleichzeitig mit dem Start der Bundeskampagne zum Energiesparen senkt die Basler Regierung die Heiztemperatur in seinen Verwaltungsgebäuden auf 19 Grad Celsius.

Der Liestaler Stadtrat hat beschlossen, den "Engel-Saal" unter dem Namen "Stadtsaal" in eigener Regie zu betreiben, womit er den Liestaler Vereinen zukünftig zu vergünstigten Konditionen angeboten werden kann.

Die Baumann & Cie übernimmt rückwirkend per 30. Juni 100 Prozent der Aktien der Vögeli Vermögensverwaltung AG.

In Basel-Stadt ist am 19. August die aus Lehrerkreisen angeregte Initiative zur Erweiterung der Integrativen Schule durch heilpädagogisch geführte Förderklassen eingereicht worden.

Die beiden Ludotheken Bläsi und St. Johann der Robi-Spiel-Aktionen werden nach 2022 nicht weiter betrieben.

Anouk Feurer, die Co-Präsidentin des "Jungen grünen Bündnisses Nordwest", ist Nachrückende für die zurücktretende grüne Basler Grossrätin Michelle Lachenmeier.