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Handelskammer zu Saladin-Berichten der BaZ: "Unhaltbar"

Basel, 5. März 2015

Franz Saladin (Bild), der freisinnige Direktor der Handelskammer beider Basel, lobte die Zusammenarbeit mit dem wiederkandidierenden Baselbieter SP-Ständrat Claude Janiak mit den Worten: "Janiak macht einen sehr guten Job; wir arbeiten hervorragend mit ihm zusammen." Dieses Zitat, dem inhaltlich auch andere relevante bürgerliche Funktionsträger zustimmen, nahm die "Basler Zeitung" zum Anlass, Saladin ins Visier zu nehmen.

Die kampagneartig wirkende Artikel-Serie gipfelte letzten Montag in einer kaum versteckten Rücktrittsforderung. "Die Handelskammer braucht frischen Wind", lautete der Titel über einem Artikel, der bereits zwei potenzielle Nachfolger präsentierte: Den ehemaligen Novartis Schweiz-Chef Pascal Brenneisen und FDP-Grossrat Stephan Mumenthaler, Leiter Wirtschaftsfragen und Swiss Public Affairs von Novartis International.

Heute Donnerstagnachmittag nimmt die Handelskammer in einer kurzen Medienmitteilung Stellung. Sie nimmt dabei die BaZ-Berichterstattung der letzten Wochen "mit grösstem Befremden zur Kenntnis. Die inhaltlich und sachlich jeglicher Grundlage entbehrenden Aussagen sind unhaltbar und unangebracht". Der Vorstandsausschuss stehe "voll und ganz hinter dem Personal ihrer Geschäftsstelle, insbesondere deren Direktor Franz Saladin".

Der Vorstandsausschuss, so heisst es weiter, lege Wert auf die Feststellung, dass die Arbeit der Handelskammer "stets entlang der mit dem Ausschuss beziehungsweise Vorstand vereinbarten Leitlinien erfolgt und entsprechend unterstützt und mitgetragen wird". Die Handelskammer – so heisst es abschliessend – werde sich "weiterhin unbeirrt mit qualitativ hochstehender und sachlicher Arbeit für die Interessen der Wirtschaftsregion Basel und für ihre Unternehmen und Arbeitsplätze wirkungsvoll einsetzen".

Handelskammer-Präsident Thomas Staehelin sagte gegenüber OnlineReports, es gehe mit der heutigen Verlautbarung darum, "diesen Aktivitäten, um es einmal objektiv zu sagen, ein Ende zu setzen". Über deren Hintergründe wolle er nicht spekulieren. Aber die Handelskammer könne und wolle sich durch die BaZ nicht weiter auf diese Weise "anpflaumen" lassen.



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"Allianzen weiter schmieden"

Ich empfehle der Handelskammer beider Basel, ihre sachbezogene Politik konsequent weiterzuführen und jene Allianzen zu schmieden, welche für einen starken Wirtschaftsstandort wichtig sind.


Elisabeth Schneider-Schneiter, Nationalrätin CVP, Biel-Benken




"Wer nicht auf SVP-Kurs einschwenkt, ..."

An der BaZ-Kampagne gegen Saladin ist überhaupt nichts erstaunlich. Seit die BaZ in den Händen von Blocher und Somm ist, organisiert sie eine Hexenjagd gegen alles, was Links von der Mitte politisiert, insbesondere gegen sozialdemokratische Mandatsträger. Dabei schreckt die BaZ vor nichts zurück. Es werden Unwahrheiten verbreitet, Persönlichkeitsrechte verletzt, journalistische Sorgfalt übergangen, Gegendarstellungen untersagt, Presseratsrügen unterschlagen und Leserbriefe verweigert.

Weil das politisch bisher nichts genützt hat, wird diese Hexenjagd halt ausgeweitet auf Menschen, die ein gutes Wort für Sozialdemokraten wie Claude Janiak übrig haben. Das Ziel ist das selbe. Wer nicht auf SVP-Kurs einschwenkt, soll eingeschüchtert werden. Endlich wehrt sich mit der Handelskammer eine Bürgerliche Organisation. Wo bleibt die Zivilcourage der übrigen Bürgerlichen Organisationen und Parteien, welche die BaZ nur hinter vorgehaltener Hand kritisieren?


Beat Jans, Basel




"Freibrief für tendenziöse Artikel"

Es ist leider so, dass gewisse Mitarbeiter der "Basler Zeitung" (im Lokalressort) Ihre Tätigkeit als eine Art "Freibrief" verstehen, tendenziöse Artikel zu publizieren. Diese Art der Berichterstattung genügt seriöser Arbeit nicht und es ist doch erstaunlich, dass Chefredaktor Markus Somm diese merkwürdige Art von "Narrenfreiheit" in seinem Blatt duldet, qualitätsfördernd ist das nicht!


Albert Augustin, Gelterkinden



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"9 x 40 (...) wir reden hier von 320 Millionen."

Kaspar Sutter
Ökonom und Basler
SP-Regierungsrats-Kandidat
im Telebasel-Wahltalk
vom 1. September 2020
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Neunerprobe!

RückSpiegel

 

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Peiffer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

Dominik Beeler wird neuer Präsident der Grünen Liestal und damit Nachfolger von Erika Eichenberger.

Die Volksinitiative "für ein klimagerechtes Basel", die die Treibhausgas-Emissionen in Basel-Stadt bis 2030 auf Null senken will, ist am 8. Oktober mit über 3'700 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht worden.

Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.

Der Deutsche Florian Röthlingshöfer wird neuer Direktor der Schweizerischen Rheinhäfen und Nachfolger von Hans-Peter Hadorn, der Ende Jahr abtreten wird.

Patricia von Falkenstein, die Präsidentin der Liberalen LDP, wird als Nachfolgerin von Helmut Hersberger neue Präsidentin des Hauseigentümer-Verbandes Basel-Stadt.

Roman Brunner (Muttenz) wird per 1. November 2020 neuer Präsident der Baselbieter SP-Landratsfraktion als Nachfolger von Miriam Locher, die sich für das Amt der Parteipräsidentin bewirbt.

Dem Enkeltrickgewerbe fielen in Basel kürzlich Beträge von 15'000 und 4'000 Franken in die Hände, während ein happiger Beutezug von 80'000 Franken misslang.

Der FC Basel und sein Captain Valentin Stocker verlängern den Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis im Sommer 2023 – mit einer Option auf ein weiteres Jahr.

Im vergangenen Sommer lagen die Ozon-Konzentrationen in der Region Basel zwar tiefer als im Vorjahr, aber immer noch deutlich über den Grenzwerten der Luftreinhalte-Verordnung.

Mit zusätzlichen Städtepartnerschaften mit Abidjan (Elfenbeinküste) und einer Stadt in einem Erstfluchtland im Nahen Osten will die Basler Regierung "ein Zeichen der Solidarität setzen".

Teilerwerbstätigen Beziehenden von Ergänzungsleistungen und Beziehenden von Ergänzungsleistungen, die zu einer medizinischen Behandlung fahren, werden im Baselbiet die Kosten für Schutzmasken mit pauschal 30 Franken vergütet.

Ralph Lewin und Andreas Sturm stellen sich nach über zehnjähriger Amtszeit nicht mehr für eine Wiederwahl für die nächste Amtsperiode im Bankrat der Basler Kantonalbank zur Verfügung.

Die auslaufenden Verträge von Cheftrainer Marcel Koller und den Assistenztrainern Thomas Janeschitz und Carlos Bernegger mit dem FC Basel werden "im gemeinsamen Einvernehmen" nicht verlängert.

Die auf Gebäudetechnik und Energiekonzepte spezialisierte Rapp Gebäudetechnik AG plant die Konzentration ihrer Geschäftstätigkeit am Standort Münchenstein und erwägt die Schliessung ihrer beiden Filialen in Lausanne und Genf.

Der Baselbieter Landrat wird vorläufig – mindestens bis zu den Herbstferien – weiterhin im Basler Kongresszentrum tagen, wie die Geschäftsleitung beschlossen hat.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt über den Pendlerfonds das Veloverleihsystem Basel mit 2,15 Millionen Franken.

Wegen der Corona-Situation haben der Gewerbeverband und das Erziehungsdepartement entschieden, die 8. Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse  vom 15. bis 17. Oktober nicht durchzuführen.

Auf der A2 bei Birsfelden wurde in der Nacht des 3. August ein in der Region wohnhafter Italiener als Raser erwischt, der bei erlaubten 80 mit 140 Stundenkilometern in Richtung Bern/Luzern unterwegs war.