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SF-"Glanz&Gloria" politisch matt: Basel statt Liestal

Zürich, 6. April 2019

Die SRG-Gebühren bezahlen wir ja unter anderem deshalb, weil sich die staatlich finanzierten Radio- und TV-Sender als "Klammer der Nation" sehen. Diese "Raison d'être" kann ihnen tatsächlich nicht abgesprochen werden, auch wenn der Trend eher zugunsten von Unterhaltung, Heimat-Show und People-News steigt.

Die Klatsch-Sendung "Glanz&Gloria", Inbegriff der Verlustigung des Schweizer Fernsehens, ist so ein Gefäss, für das ich keinen Gebühren-Rappen zahlen würde, könnte ich nach freiem Willen entscheiden (im Gegensatz zu andern Sendungen). Erst recht nicht, wenn einmal geistig Unseichtes verlangt wird.

"Nach Basel gekommen"

Am Freitag wagte sich Moderatorin Nicole Berchtold (Bild) an Carl Spitteler, den "einzigen gebürtigen Schweizer, der jemals den Literatur-Nobelpreis erhielt". Aus Anlass der 100 Jahr-Feier sei Bundesrat Alain Berset "persönlich nach Basel gekommen", behauptete die Dame in flüssigem Berndeutsch. In Tat und Wahrheit kam der Kultur-Minister natürlich keineswegs "nach Basel", sondern in die Stadtkirche zu Liestal, das, wie wenige Insider wissen, Hauptort des Kantons Baselland ist.

Dass solche Randnotizen der Schweizer Geschichte einer "Glanz&Gloria"-Moderatorin bisher nicht zugänglich waren, ist mit etwas gutem Willen noch entschuldbar. Weniger hingegen, dass offenbar auch die Redaktion im Hintergrund den glanz- und glorialosen Moderations-Patzer nicht bemerkte. Im Studio Leutschenbach scheint ohnehin alles "z Basel une" zu sein, was sich jenseits des Bözbergs abspielt.

"In Basel erschossen"

Dieser fixe Irrtum hält sich hartnäckig: Vor einem Jahr hatte "Arena"-Moderator Jonas Projer seine Sendung im Zürcher Fernsehen mit der Behauptung eröffnet, der Anwalt Martin Wagner sei "in Basel" erschossen worden. Die Bluttat geschah in der Oberbaselbieter Gemeinde Rünenberg.




Weiterführende Links:
- "Arena"-Projer macht Rünenberg zum Basler Stadtquartier


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"Lieschtal und Baselbi-et"

Unklar ist mir auch, weshalb die Moderator*innen von SRF oft von "Lieschtal" und "Baselbi-et" sprechen, in hochdeutschen Texten also in Dialekt fallen. "Basel" ist schon einfacher auszusprechen. Wo liegt eigentlich Leutschenbach und wie spricht man es aus – und verlegen die Kulturellen von SRF nicht schon bald ihre Studios nach Liestal (oder ist es Basel?). 


Christoph Rudin, Birsfelden




"Stimmt hinten und vorne nicht"

Dazu passen:

• SRF1, 10-11 Uhr: eine knappe Stunde zu Spitteler mit einem unbedarften Adrian Küpfer und teilweise schwachen Literaturredaktoren, nur die Bloggerin Annette König war gut. Die Herren Redaktoren klangen sehr nach angelesenem Wissen. Lebensdaten wurden nicht genannt, "um 1900 gelebt" ist dann doch etwas vage. Liestal wäre in dieser Stunde nie namentlich genannt worden, wenn nicht um 10:58 noch eine Hörerin zitiert worden wäre, die eben angerufen und mitgeteilt habe, dass in Liestal heute im Dichtermuseum eröffnet worden sei, was so ja auch nicht richtig ist.

• SF1, Tagesschau: Kurzbeitrag zur Feier in der Kirche beginnt mit einer Einstellung, die ohne Kontext missverstanden wird: die beiden Wappenscheiben mit den schwarzen Baselstäben in einem Kirchenfenster. Später wird noch aus gebildetem Munde gesagt, Spitteler sei nach Basel zurückgekehrt. Stimmt hinten und vorne nicht, denn Spitteler lebte nie in Basel, ausser als Kind kurze Ferientage bei einer Verwandten in der Steinenvorstadt.

Mehrfach an diesem Tag war zu hören, Spitteler sei sperrig. Das ist aber gewiss kein Grund, Liestal bei der Berichterstattung auszusperren ...


Dominik Wunderlin, Basel




"Balkan beginnt am Bözberg"

Einmal mehr zeigt es sich für uns, dass der Balkan kulturell und politisch am Bötzberg beginnt.


Christoph Senn, Arlesheim




"Geografische Entgleisung"

Treffend formuliert. Die "Wurschtigkeit" und der Larifari-Betrieb gewisser TV-Exponenten ist notorisch für das "beste TV-Programm". Sie lernen's nie, darf nach Zürich geschrieben werden. Besonders die geografische Entgleisung von Jonas Projer inbezug auf den Tod von Martin Wagner war ja ein "schurnalistisches" Glanzstück.


Albert Augustin, Gelterkinden



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"Nach der Dompteuse wird Massimo gewaschen, geföhnt."

Migros-Zeitung
vom 18. November 2020
über Hundepflege
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Tondeuse heisst das Hundescheren. Oder war es die Hunde-Dompteuse, die zuvor gewaschen und geföhnt wurde?

Frisch pubertiert

Knutschen im Thermalbad

Alles mit scharf

Der Bart nach dem Maskenball

RückSpiegel


Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"
 

Bajour.ch zitiert OnlineReports in einem Interview mit der Basler Regierungsrats-Kandidatin Stephanie Eymann.

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Pfeifer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Baselbieter Regierung senkt den Verzugszins 2021 bei der Staatssteuer von 6 auf 5 Prozent, während der Vergütungszins unverändert bei 0,2 Prozent bleibt.

Das Budgetdefizit 2021 in Höhe von 2,2 Millionen Franken sei "mehrheitlich coronabedingt", schreibt der Birsfelder Gemeinderat.

Sarah Thönen wird am 1. April 2021 die Leitung des Bereichs "Jugend, Familie und Sport" des Kantons Basel-Stadt übernehmen.

Die Birsfelder Gemeinderätin Regula Meschberger wird ab 1. Januar 2021 als Nachfolgerin von Bianca Maag-Streit den "Verband Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) präsidieren.

Gregor Leonhardt (52) übernimmt im Frühjahr 2021 die Leitung des Geschäftsbereichs Infrastruktur im Basler Tiefbauamt.

Der Basler Anwalt und Notar Andreas Waldmann zieht sich per 1. Januar 2021 aus der Kanzlei Waldmann Petitpierre als Partner zurück.

Der Baselbieter Landrat nahm das Gesetz über die Bekämpfung der Schwarzarbeit und das Arbeitsmarktaufsichts-Gesetz mit 71:18 Stimmen an, doch kommt es zur obligatorischen Volksabstimmung, weil die Vierfüntel-Mehrheit nicht erreicht wurde.

Der Baselbieter Polizeikommandant Mark Burkhard ist zum Präsidenten der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz (KKPKS) gewählt worden.

Die Central Real Estate Basel AG, Eigentümerin im Klybeck-Areal, tritt ab sofort unter dem neuen Namen Rhystadt AG auf.

Das Basler Marionetten Theater unterbricht per sofort seine Saison bis mindestens Ende 2020.

Die Basler FDP nominierte für den zweiten Wahlgang der Regierungsrats-Wahlen erwartungsgemäss ihr Mitglied Baschi Dürr sowie die LDP-Liberale Stephanie Eymann.

Auf der Autobahn A3 bei Eiken, wo 120 km/h erlaubt sind, wurde am frühen Morgen des 24. Oktober eine Autofahrerin mit Tempo 214 km/h als Raserin geblitzt.

Die Basler Juso bitten die Regierung in einer Petition, sich aktiv dafür einzusetzen, 100 Menschen aus dem Camp Moria in den Kanton Basel-Stadt aufzunehmen.

Der Stiftungsrat der Stiftung Brasilea hat die 37-jährige brasilianisch-schweizerische Doppelbürgerin Tatiana Andrade Vieira als neue Geschäftsführerin und Nachfolgerin von Daniel Faust gewählt.

Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

Dominik Beeler wird neuer Präsident der Grünen Liestal und damit Nachfolger von Erika Eichenberger.

Die Volksinitiative "für ein klimagerechtes Basel", die die Treibhausgas-Emissionen in Basel-Stadt bis 2030 auf Null senken will, ist am 8. Oktober mit über 3'700 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht worden.

Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.