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UPK-Unregelmässigkeiten: EU will Forschungs-Gelder zurück

Administrative Unregelmässigkeiten in den Universitäten Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK): Die EU verlangt Forschungsgelder in Millionenhöhe zurück.
Basel, 12. April 2012

Es ist wohl eine der unangenehmen Restanzen, die der zurücktretende UPK-Direktor Gerhard Ebner seinem Nachfolger hinterlässt. Bei Überprüfungen stiess die EU-Kommission darauf, dass Forschungsgelder des 6. Forschungsrahmenprogramms 2002 bis 2007, die in die UPK-Forschungsabteilung "Center for Applied Technologies in Mental Health" flossen, nicht regelkonform administriert wurden.

4 Millionen Franken Rückstellungen

Nach Informationen von OnlineReports, die Gerhard Ebner heute Donnerstag bestätigte, handelt es sich um eine maximale Grössenordnung von 3,2 Millionen Franken und eine mögliche zusätzliche Busse, die die EU-Kommission zurückfordern dürfte. Vorsorglich tätigte die UPK Rückstellungen in Höhe von 4 Millionen Franken. Ein Rückforderungsentscheid wurde der UPK angekündigt, ist aber noch nicht gefallen.

2006 – noch vor Amtsantritt Ebners als Direktor – war intern eine Unterdeckung des acht Projekte umfassenden EU-Forschungsfonds festgestellt worden. Ebner zur OnlineReports: Unser Controller und ich erkannten dies gemeinsam." Vertiefte Abklärungen, zu denen auch PricewaterhouseCoopers (PWC) zugezogen wurden, ergaben, dass Dokumente fehlten und unter anderem auch Gelder im Rahmen der Leistungserbringung auf private Konten flossen. Die UPK entliessen den verantwortlichen Projektleiter und schalteten die Staatsanwaltschaft ein. Die Strafuntersuchung sei aber im Herbst 2008 eingestellt worden.

Wie Ebner gegenüber OnlineReports weiter ausführte, müsste die Staatskasse den Betrag nach altem Recht an Brüssel zurückzahlen, und nicht die seit Anfang Jahr in die Selbstständigkeit entlassene Psychiatrie-Klinik.

Universität spricht von "Reputationsschaden"

Die Universität Basel, in deren Namen die Forschungsgelder beantragt und gesprochen wurden, ist technisch für die Unregelmässigkeiten nicht verantwortlich, weil das Controlling für die acht Projekte bei der UPK lag. "Aber die Unregelmässigkeiten bedeuten einen Reputationsschaden für die Universität als Ganzes", bedauerte Sprecher Matthias Geering gegenüber OnlineReports. Die Forschungsmittel der Universität seien nicht tangiert und korrekt administriert. "Peinlich" sei der Fall, sagte Erziehungsdirektor Christoph Eymann auf Anfrage. Es gehe jetzt darum, "Schaden von der Universität abzuwenden".

Laut Ebner soll künftig das Controlling über UPK-Forschungsgelder Sache der Universität sein. Am Universitätsspital dagegen werden die Forschungsmittel vom eigenen Controlling überwacht. Obschon der Fall schon seit sechs Jahren ruchbar ist, wurde der Universitätsrat als Aufsichtsgremium bisher über die in Aussicht stehende Millionen-Rückforderung nicht informiert.




Weiterführende Links:
- Basler Psychiatrie-Direktor Gerhard Ebner nimmt den Hut
- UPK-Unregelmässigkeiten: Nachspiel im Grossen Rat


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"Anpralldämper"

Kantonspolizei Basel-Stadt
in einer Unfallmeldung
vom 7. November 2022
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Er dämpft sogar Buchstaben weg.

RückSpiegel


matthiaszehnder.ch nimmt die beiden News-Artikel aus OnlineReports zum Anlass, sich über die schrumpfende Kulturberichterstattung in den Schweizer Medien Gedanken zu machen.

Bajour zitierte OnlineReports in seinem Bericht über die Verwicklung von Bundesratskandidatin Eva Herzog in umstrittene Basler Geschäfte.

In ihrer Recherche über die sterbende Kulturberichterstattung in Basler Medien bezieht sich Bajour auf OnlineReports.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Angriff auf den Stiefvater vor dem Muttenzer Gerichtsgebäude auf.

Die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Rückkehr von Christine Keller in den Basler Grossen Rat auf.

In ihrer Analyse über die unklare Gesundheitsversorgung des Laufentals ging die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche ein.

Telebasel konfrontierte die SVP-Regierungsrats-Kandidatin Sandra Sollberger mit einem Kommentar aus OnlineReports (worauf sie die Stellungnahme verweigerte).

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen den OnlineReports-Bericht über Pläne zum Abbruch des Spitals Laufen auf.

Die OnlineReports-News über den Wechsel des Telefon-Anbieters durch die Basler Verwaltung wurde von der BZ Basel und Happy Radio aufgenommen.

In seiner Aufstellung über "Politiker, die Wasser predigen und Wein trinken", nahm der Nebelspalter auch auf einen Artikel in OnlineReports Bezug.

20 Minuten griff die OnlineReports-Meldung über einen Autolenker, der bei der verbotenen Fahrt durch eine Einbahnstrasse in Birsfelden eine Radfahrerin schwer verletzte, auf.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Baselbieter Regierungsrats Urs Wüthrich nahmen Telebasel, die BZ Basel, die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, Prime News, die Nachrichtenagentur SDA, 20 Minuten und Happy Radio auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Recherche über Lärm-Überschreitungen im Osten des Gundeldinger-Quartiers auf.

Auf die OnlineReports-News über den Rücktritt der Laufener Finanzkommission reagierte die BZ Basel mit einem Nachzug.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Analyse der Basler FDP auf einen OnlineReports-Artikel aus dem Jahr 2005 Bezug.

Die BZ Basel nahm in ihrem Bericht über den Protest gegen entwässerte Basler Brunnen auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-News über stehengelassene BVB-Buspassagiere wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Aufnahme von Frauen in die drei Kleinbasler Ehrengesellschaften auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über Login-Probleme bei der Basler Kantonalbank (BKB) nach. Ebenso das Regionaljournal, das aber keine Quelle nannte.

Die BZ Basel und das SRF-Regionaljournal nahmen die OnlineReports-Meldung vom Tod des ehemaligen Baselbieter LdU-Nationalrats Claudius Alder auf.

In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Nicola Goepfert, seit Juni Mitglied des Basler Grossen Ratse, wurde als neuer Co-Präsident der Links-Partei "Basta" gewählt.

Heiko Vogel (47), der frühere Cheftrainer, kehrt am 1. Januar 2023 als Sportdirektor zum FC Basel zurück, um den "gesamten operativen Fussball-Alltag des FCB" zu verantworten.

Die Baselbieter Regierung hat die Mietung von Räumlichkeiten für das Amt für Migration und Bürgerrecht im Helvetia Tower in Pratteln beschlossen.

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Lorenz Amiet, bisher Vizepräsident, wird neuer Präsident der SVP-Grossratsfraktion als Nachfolger von Pascal Messerli, der neu Parteipräsident wurde.

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Am Riehenring entsiegelt das Basler Bau- und Verkehrsdepartement als Versuch ab 31. Oktober insgesamt 14 Parkfelder, so dass dort zukünftig Regenwasser in den Untergrund geleitet wird.

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Die Kunsteisbahn Margarethen eröffnet am 22. Oktober, die Eislaufsaison und eine Woche später; ab dem 29. Oktober, ist auch die Kunsteisbahn Eglisee geöffnet.

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Das Bau- und Verkehrsdepartement erteilt der Wyniger Gruppe den Zuschlag für den Betrieb der Flora-Buvette ab 2023; es soll sich um die "erste klimaneutrale Buvette" handeln.

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In Muttenz beim Hallenbad beginnen im September /Oktober die Bohrarbeiten zur Erkundung des Untergrundes, da es dort zu Dolineneinstürzen und grossflächigen Absenkungen gekommen ist.