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Immer mehr Velos – immer weniger Autos in der Stadt

Das Ziel einer Reduktion des Autoverkehrs von 10 Prozent in der Stadt Basel wird dieses Jahr erreicht. Das sagt das Bau- und Verkehrsdepartement (BVD) voraus.
Basel, 15. Juni 2020

Die Basler Bevölkerung tritt massiv häufiger in die Pedale: Vergangenes Jahre nahm der Veloverkehr gegenüber dem Vorjahr um 16 Prozent zu, wie aus dem neusten Verkehrsindex des Amtes für Mobilität hervorgeht. In den vergangenen neun Jahren stieg er gar um insgesamt 45 Prozent. Der Zuwachs hat auch mit den E-Bikes zu tun, die bei den Velofahrenden immer beliebter werden, weil sie aufgrund ihrer Reichweite und Schnelligkeit oftmals das Auto oder den öffentlichen Verkehr ersetzen.

Abnehmender Autoverkehr

Die neusten Zahlen zeigen anderseits, dass der motorisierte Individualverkehr auf den Basler Stadtstrassen zwischen 2018 und 2019 erneut um 2 Prozent abgenommen hat. Somit ging der Autoverkehr auf dem Stadtstrassennetz seit 2010 insgesamt um 8 Prozent zurück. Die im Umweltschutzgesetz geforderte Reduktion von 10 Prozent bis Ende 2020 wird damit voraussichtlich erreicht. Dies umso mehr, als dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie mit einem "überdurchschnittlichen Verkehrsrückgang" zu rechnen sei.

Die Verkehrsmenge auf den Hochleistungsstrassen, die in der Kompetenz des Bundes liegen, nahm seit 2010 hingegen um 11 Prozent zu. Das zeige einerseits, dass die gewünschte Verlagerung des Durchgangsverkehrs aus den Wohnquartieren auf die Autobahnen funktioniert. Anderseits werde deutlich, wie wichtig ausreichende Kapazitäten auf den Hochleistungsstrassen für die Entlastung des städtischen Strassennetzes seien, schreibt das BVD.

Mehr Gewerbeverkehr wegen Onlinehandel

Eine spürbare Zunahme ist auch beim Gewerbeverkehr zu beobachten, der einen immer grösseren Anteil des motorisierten Verkehrs in der Stadt ausmacht. Dies unter anderem aufgrund des stark zunehmenden Online-Handels. Das Ziel sei es, den Zustellverkehr möglichst am Stadtrand zu bündeln. Die Feinverteilung in der Innenstadt erfolgt anschliessend mit geeigneten Fahrzeugen wie zum Beispiel Cargobikes oder kleineren Elektrofahrzeugen.

Nach drei rückläufigen Jahren konnte der öffentliche Verkehr im Jahr 2019 wieder zulegen und bewegte sich leicht über dem Niveau von 2014. Zwischen 2010 und 2019 hat er um 8 Prozent zugenommen.



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"Die Stadt soll nicht veröden"

Die Leute würden gescheiter in den vielen guten Läden einkaufen. Da hat man meistens ein Einkaufserlebnis mit freundlicher Bedienung, guter Beratung und nimmt nach Hause, was man gesehen hat. Die Stadt soll doch leben und nicht veröden.


Louis van der Haegen, Aesch




"Menschen sollten weniger online kaufen"

Ich persönlich bin der Meinung, man sollte nicht bündeln und feinverteilen mit dem Zustellverkehr vom Onlinehandel. Die Menschen sollten umdenken und weniger online kaufen. Amazon, Zalando und Co. sind wohl kaum faire Arbeitgebende. Dort schuften Menschen zu Niedriglöhnen. Ausserdem kommt Ware aus aller Welt hierher geflogen, was auch nicht dem Klimagedanken entspricht, welcher heute in aller Munde ist.

Da will man Klimagerechtigkeit, geht an Klimademos und lässt sich Billigkleider und Billigobjekte einfliegen. Ist doch schräg, oder? Regional einkaufen soll "in" sein. Die Corona-Krise hat uns gezeigt, wie wichtig der Handel vor Ort ist.


Beatrice Isler, Basel




"Dieser Bericht macht mich stolz"

Als Basler macht mich so ein ermutigender Bericht mit solchen motivierenden Feststellungen ganz einfach stolz. Nun sollte es den letzten verbohrten Autoköpfen einleuchten, dass ein privater, sinnloser Autoverkehr in einer Stadt nichts mehr verloren hat.

Nicht das Suchen nach "besseren" Motoren (ob Benzin, Diesel oder Elektro) ist für die Zukunft entscheidend, sondern ganz einfach weniger Autos!

Die Entwicklung in Basel ist lobenswert und nun muss die Politik dieser Entwicklung noch mehr Rechnung tragen und für den Veloverkehr mehr positive Voraussetzungen schaffen – das heisst in den Strassen weiniger Auto-Parplätze und sichere Veloverbindungen!


Paul Bachmann, Rheinfelden D



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"Der hat nicht nur die Kantonen, sondern auch Politikern verärgert."

Aargauer Zeitung
im Artikel "Fehler können passieren" vom 4. August 2020 über BAG-Direktor Pascal Strupler.
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Böcken schiessen auch Journaliste.

RückSpiegel

 

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz

 

Auf der A2 bei Birsfelden wurde in der Nacht des 3. August ein in der Region wohnhafter Italiener als Raser erwischt, der bei erlaubten 80 mit 140 Stundenkilometern in Richtung Bern/Luzern unterwegs war.

Der Kanton Basel-Stadt, die IWB und Pro Innerstadt Basel gaben heute den offiziellen Startschuss für die Erneuerung der Freien Strasse und der angrenzenden Gassen.

Weil bei Bauarbeiten am Hochbergerplatz ein Stromkabel durchtrennt wurde, kam es am 30. Juli kurz vor 7.30 Uhr in Teilen von Kleinhüningen zu einem Stromunterbruch.

Die Friedhöfe Basel schreiben die Dienstleistungen für die Einsargung und die Überführung von Verstorbenen im Rahmen der unentgeltlichen Bestattung neu aus.

Die Universität Basel hat entschieden, ihren Dies academicus auf Grund der Corona-Pandemie nicht durchzuführen.

Die Baselbieter Corona-Abklärungs- und Teststation befindet sich neuerdings im Spenglerpark in Münchenstein.

Daniela Martin wird neue Geschäftsführerin der Basel Sinfonietta.

Am 8. Juli wurde im Basler Rathaus die Initiative für echten Wohnschutz und das Referendum gegen das "mieterfeindliche Nichtwohnschutzgesetz" eingereicht.

Mit über 4'000 Unterschriften ist in Basel-Stadt das Referendum gegen den umstrittenen Bau des Hafenbeckens 3 zustande gekommen, so dass es am 29. November zur Volksabstimmung kommt.

2. Juli: Einreichung der Initiative "Basel baut Zukunft", die 50 Prozent gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum auf Transformations-Arealen verlangt.

Niggi Rechsteiner übernimmt die Geschäftsführung der Basler "Stiftung Sucht" und folgt damit auf Francesco Castelli, der die Stiftung während neun Jahren geführt hat.

Jeanne Locher, seit 2016 Vizepräsidentin des Gemeinderates, ist mit 1'276 Stimmen neue Gemeindepräsidentin von Münchenstein, während Herausforderer Daniel Altermatt (GLP) auf 906 Stimmen kam.

Eveline Sprecher (SP) wurde in Aesch mit 1'087 Stimmen zur Gemeindepräsidentin gewählt, wobei FDP-Gemeinderat Stephan Hohl 726 Stimmen und Andreas Spindler (SVP) 305 stimmen erzielte.

In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.

"Teufelhof"-Chef Raphael Wyniger wird neuer Präsident des Basler Hotelier-Vereins und Nachfolger von Felix W. Hauser, der dieses Amt seit 2014 ausübte.

Der Baselbieter FDP-Landrat Heinz Lerf wurde heute Donnerstag, 25. Juni, mit 76 von 81 gültigen Stimmen zum Landratspräsidenten für das Amtsjahr 2020/2021 gewählt.

Die BLT und die AAGL nehmen ab Montag, 29. Juni, den Ticketverkauf durch das Fahrpersonal auf ihrem Liniennetz wieder auf.

Mit Carmen Kolp übernimmt zum 1. Juli erstmals eine Frau die Geschäftsführung der IG Kleinbasel (IGK), als Nachfolger von Benny Zeuggin.

An seiner Sitzung vom 22. Juni wählte der Vorstand der CVP Basel-Stadt Marco Natoli zum neuen Vizepräsidenten.

Nachdem die Baselbieter Polizei ihren Postenbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend an einigen zentralen Standorten konzentriert hat, wird sie per 29. Juni alle Polizeiposten wieder öffnen.

OnlineReports-Kolumnistin Andrea Strahm wurde per brieflicher Wahl einstimmig als neue Präsidentin der CVP-Sektion Grossbasel-West gewählt.

Ein Baselbieter Automobilist fuhr mit seinem Mercedes auf einer 80 km/h-Strecke bei Schöftland AG mit 131 km/h in eine Tempokontrolle der Aargauer Kantonspolizei.

Die Gemeinde Gelterkinden ist mit 3'824 Franken pro Kopf (6'300 Einwohnende) verschuldet.