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© Visualisierung FD/BVD


Kanton baut beim Horburgpark sechs Recycling-Wohnungen

Bis 2026 sollen im Kleinbasel günstige Wohmöglichkeiten entstehen. Wie hoch die Mieten sein werden, ist noch offen. 
Basel, 1. September 2023

Basel-Stadt erstellt am Schliengerweg 31 in Kleinbasel sechs preisgünstige Wohnungen in Eigeninvestition. Zudem entstehen im Erdgeschoss des Gebäudes ein Regelkindergarten und ein heilpädagogischer Kindergarten, wie es in einer gemeinsamen Medienmitteilung des Finanzdepartements (FD) und des Bau- und Verkehrsdepartements (BVD) vom Freitag heisst.

Das Vorhaben soll bis 2026 realisiert werden. Das Planungsteam Solanellas Van Noten Meister und Thomas Kohlhammer ist für die Umsetzung verantwortlich. Dieses habe mit dem Projekt "L’Eclisse" die interdisziplinär zusammengesetzte Jury "mit funktionalen, flexibel nutzbaren Grundrissen und einem hohen Anteil an wiederverwendeten Bauteilen" überzeugen können.

 

Gebrauchte Stahlstützen und Geländer

 

Um möglichst umweltschonend zu bauen, hat der Kanton den Wettbewerbsteilnehmenden einen Katalog mit Baumaterialen zur Verfügung gestellt, die aus dem Rückbau von Liegenschaften stammen. Das Siegerteam habe das Angebot "intensiv genutzt und kreative Lösungen" gefunden, um die Bauteile wiederzuverwenden, heisst es im Communiqué.

So sollen etwa Rippendecken und Stützen aus dem Rückbau des Lysbüchel-Parkhauses als Tragwerk des Gebäudes dienen. Auch würden gebrauchte Stahlstützen und Geländer eingesetzt.

"Das zahlt sich aus", halten FD und BVD fest. Denn für den Bau der Liegenschaft benötige der Kanton nur rund halb so viel CO2 wie ein Neubau im Schweizer Durchschnitt. Da eine Photovoltaik-Anlage an der Fassade und auf dem Dach mehr Strom produziere als benötigt werde, weise das Gebäude zudem bereits nach sieben Jahren eine positive Gesamtenergiebilanz auf. 

 

Wohnungsprogramm 1000+

 

Wie hoch die Mieten sein werden, ist allerdings noch nicht bekannt. "Wir befinden uns ganz am Anfang der Projektphase und viele Fragen zur Detailgestaltung der Wohnungen sind noch offen, sagt Jonathan Koellreuter von Immobilien Basel-Stadt auf Anfrage von OnlineReports. Deshalb würden die konkreten Mietpreise erst zu einem späteren Zeitpunkt detailliert berechnet.

Fest steht aber, dass der Kanton die Liegenschaften im Rahmen des Wohnbauprogramms 1000+ baut und deshalb der Mietvertrag Plus zur Anwendung kommt. Konkret bedeutet das, dass Mietende die grossen Familienwohnungen im Vergleich zur Nettomarktmiete um 20 Prozent günstiger mieten können, wenn sie unter anderem Vorgaben zur Belegung (Anzahl Personen pro Wohnung) und zum Einkommen erfüllen. Mit diesem Anreiz zur Reduktion der Wohnfläche pro Person leiste das Projekt einen Beitrag zu einem haushälterischen Umgang mit dem Boden, sagt Koellreuter. 

Über die Kosten des Bauvorhabens ist nichts bekannt. "Zu spezifischen Bau- und Investitionskosten einzelner Projekte äussern wir uns nicht. Über die Finanzen berichten wir einmal jährlich in unserem Jahresbericht für die Immobilien im Finanzvermögen mit einer Erfolgsrechnung", sagt Koellreuter.



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"Anwätltin"

Schweizer Fernsehen
Text auf einem Standbild
der Verteidigerin
des Fussballers Dani Alves
am 22. Februar 2024
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Drippelfehler.

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Die bz zitiert den OnlineReports-Artikel über die Wiedereröffnung des Gefängnisses in Sissach.

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In einem Artikel über die Leerstandsquote bei Büroflächen in Basel nimmt die bz den Bericht von OnlineReports über einen möglichen Umzug der Basler Polizei ins ehemalige Roche-Gebäude an der Viaduktstrasse auf.

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