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© Foto by Peter Knechtli, OnlineReports.ch

Weber-Nachfolge: Favorit Johannes Sutter verzichtet

Liestal/Arboldswil, 20. Juli 2022

Er hätte innerhalb seiner Partei die besten Chancen gehabt, als Nachfolger von SVP-Regierungsrat Thomas Weber gewählt zu werden. Doch der Arboldswiler Gemeindepräsident Johannes Sutter verzichtet – vor allem seinem Familienbetrieb zuliebe.

Heute Mittwochmorgen gab der Baujurist bekannt, dass er "nach reiflicher Überlegung" für eine Regierungs-Kandidatur nicht zur Verfügung stehe. Seine Begründung: Sein eigenes Ingenieur-Familienunternehmen, das er strategisch wie operativ führt. Sein Ausstieg aus der Firma "wäre von beträchtlicher Tragweite". Letztlich gehe es im Falle einer Wahl vor allem um 75 oft langjährige Mitarbeitende, "die eine sichere Perspektive verdient haben", und um langjährige Kundenbeziehungen.


Familieninterne Nachfolge nicht möglich

Johannes Sutter, dessen Eltern das Unternehmen vor gut 50 Jahren gegründet haben, könnte nach einer Wahl die Verantwortung nicht auf eines seiner drei Kinder im Alter von 23 und 12 Jahren übertragen. "Einen Familienbetrieb, in dem viel Herzblut, Emotionen und Geschichte stecken, lässt man nicht leichtfertig im Stich oder veräussert ihn an den Meistbietenden. Auch nicht, wenn ein interessantes, hohes Exekutivamt in Aussicht steht", schreibt Sutter weiter.

Mit ausschlaggebend für seinen Verzicht war auch seine Funktion als Arboldswiler Gemeindepräsident – ein Amt, das ihm und seinem Team offentsichtlich ebenso viel Spass bereitet wie sein Verwaltungsrats-Präsidium der Autobahn-Unterhaltsfirma NSNW AG.

"Über den Tellerrand hinaus"

Seinen Entscheid habe er sich "nicht leicht" gemacht, so Sutter, der auch als Vizepräsident der SVP-Kantonalpartei firmiert: "Von den Ermutigungen aus meiner Partei und weit über deren politischen Tellerrand hinaus bis zum anderen Ende des Stubentisches der Politik, aus dem Freundes- und Bekanntenkreis und aus dem beruflichen Umfeld wurde ich schier überrollt."

Laut OnlineReports-Sondierungen in den Parteien FDP und Mitte wäre Sutter ihr Wunschkandidat gewesen. Nun bleibt offen, wie weit die verbleibenden vier Namen – inbesondere die pointiert rechts politisierende Nationalrätin Sandra Sollberger – die Gunst der bürglichen Allianz-Partner zu gewinnen vermögen.




Weiterführende Links:
- Paukenschlag: Thomas Weber (SVP) tritt nicht mehr an
- Frau, scharf rechts: Sandra Sollberger will in die Regierung
- Regierung: Bei der SVP dreht das Kandidaten-Karussell
- SVP nennt vierten Namen für die Thomas Weber-Nachfolge


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"Chapeau!"

Sehr geehrter Herr Sutter, als interessierter Beobachter der landschäftlichen Politiszene beeindruckt mich Ihre verantwortungsvolle Haltung. Die Kirschen in greifbarer Nähe, verzichten Sie auf das hohe Amt und nehmen weiterhin ihre Verantwortung als Patron Ihres mittelgrossen KMU wahr – Chapeau!


Marcel Rünzi, Basel




"Verständlich und lobenswert"

Der Entscheid ist bedauerlich, aber voll verständlich und lobenswert!


Ernst Bringold, Binningen



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"Hätten Sie, im Nachhinein betrachtet, mehr machen müssen, um die Menschen (insbesondere auch im Unterbaselbiet) zu überzeugen?"

BaZ
am 11. Juni 2024
in einer Interview-Frage
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Wie hat der Journalist die Klammer wohl ausgesprochen?

RückSpiegel

 

Baseljetzt, bz, Volksstimme, SDA und Happy Radio nehmen die Recherche von OnlineReports über den geschassten CEO Marcel Allemann auf.

Die bz berichtet, dass Landrat Hannes Hänggi das Mitte-Präsidium übernehmen will, und verweist dabei auf OnlineReports.

Das Portal kath.ch nimmt die OnlineReports-Recherche über die Pläne der Basler Hicret-Moschee in Reinach im Medienspiegel auf.

Baseljetzt nimmt die Recherche von OnlineReports über den "Fuck SVP"-Schriftzug am Nebiker-Turm in Sissach auf.

In ihrem Bericht über die Wahl des neuen Baelbieter SVP-Präsidenten zitiert die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Kommentar.

 

Das Regionaljournal Basel veweist in einem Beitrag über die Probleme der Kitas im Baselbiet auf OnlineReports.

Der Klein Report nimmt die Recherche von OnlineReports über Roger Blums Buch über die Basellandschaftliche Zeitung auf.

Die BaZ bezieht sich in einem Artikel über die Zerwürfnisse in der Baselbieter SVP auf OnlineReports.

Die bz verweist in einem Bericht über die Kita-Krise im Baselbiet auf OnlineReports.

BaZ, Baseljetzt und Happy Radio nehmen die OnlineReports-News über das geplante Ministertreffen in Basel auf.

Der Sonntagsblick zitiert OnlineReports in einer grossen Recherche über die Baselbieter SVP-Politikerin Sarah Regez.

Baseljetzt verweist im Bericht über Basler Schiffsunfälle auf ein OnlineReports-Video.

Die Volksstimme greift die OnlineReports-Recherche über das Aus des Textildruck-Unternehmens Permatrend auf.
 

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