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"Basler Zeitung" droht "Rettet Basel" mit Strafanzeige

Basel, 25. Januar 2012

Kaum zum Konzernanwalt der "Basler Zeitung" ernannt, wurde Martin Wagner ganz im Sinne des Unternehmens aktiv. Am 15. Januar hatten Aktivisten der BaZ-kritischen Aktion "Rettet Basel" auf der Redaktion am Aeschenplatz gut tausend Exemplare der nach ihrer Meinung unerwünschten BaZ-Sonntagsausgabe zurückgegeben. In einem Brief an "Rettet Basel"-Koordinator Guy Krneta (Bild) drohte Wagner im Wiederholungsfall mit einer Strafanzeige.

Wörtlich heisst es in diesem Brief: "Die Meinungsfreiheit gilt in der Schweiz für alle. Allerdings haben auch Sie sich im Rahmen Ihrer Grundrechtsausübung an das rechtlich zulässige Mass zu halten. Sie dürfen keine Zeitungen entwenden, diese vernichten und in die Redaktionsräumlichkeiten eindringen, um Filmaufnahmen von unseren Mitarbeitern zu machen." Wagner bestätigte den Brief gegenüber OnlineReports und sagte, solche Aktionen sprengten den gesetzlichen Rahmen: "Herr Krneta darf Basel retten, aber nicht als Gesetzesbrecher."

Im Antwortbrief, den Krneta heute Mittwoch an Wagner abschickte, heisst es: "Weder haben wir Zeitungen entwendet, noch haben wir Zeitungen vernichtet. Auch sind wir nicht in Redaktionsräume eingedrungen, um Filmaufnahmen von Mitarbeitern zu machen." Vielmehr seien die zur Rückgabe bestimmten Zeitungen "gesammelt, gebündelt und persönlich dem stellvertretenden Chefredaktor David Thommen überreicht" worden. Die Tür zur Redaktion sei von einem Mitarbeiter geöffnet worden. "Wir haben Herrn Thommen die Hand geschüttelt und Film- und Foto-Kameras auf Thommens Wunsch hin ausgeschaltet."




Weiterführende Links:
- Blocher-Kritiker Martin Wagner steigt wieder in die "Basler Zeitung" ein


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"Gute Nacht!"

Da hat sich aber Herr Wagner recht in die Nesseln gesetzt – wenn das sein Beitrag sein soll zur Genesung dieser Zeitung, dann kann man nur sagen: Gute Nacht Basler Zeitung und Gute Nacht Herr Wagner!


Buno Heuberger, Oberwil




"Solche Rundumschläge"

SO schlimm steht's um die BaZ, dass sie solche Rundumschläge nötig hat!


Rosemarie Mächler, Aesch




"Nichts von alle dem trifft zu"

So geht das jetzt also? "Rettet Basel" soll Zeitungen entwendet, in die Redaktionsräume eingedrungen und widerrechtlich gefilmt und fotografiert haben. NICHTS von alle dem trifft zu. Ich war an der inkriminierten Aktion mit dabei und kann die Abläufe demzufolge so wiedergeben, wie sie tatsächlich stattgefunden haben.

 

Fakt ist, dass die rund 1'200 Exemplare der "Sonntags-BaZ" von Menschen an die Sammelstelle im Elisabethenpark gebracht wurden, welche diese UNAUFGEFORDERT in ihren privaten Briefkästen gefunden haben – und notabene auch dieses Wochenende wieder da raus fischen mussten, in meinem Falle trotz einem deutlich erkennbaren Kleber mit der Aufschrift: "Keine BaZ – auch nicht geschenkt".

 

Es wurden keine Exemplare gestohlen oder vernichtet! Sie wurden sauber gebündelt und verschnürt zurück gebracht. Wir drangen nicht in die Räumlichkeiten der Redaktion ein. Uns wurde, wie Herr Krneta richtig festhält, von Herrn Thommen geöffnet. Das ist dokumentiert. Nachdem wir im übrigen sachlich darauf hingewiesen wurden, dass wir in den Redaktionsräumlichkeiten weder filmen noch fotografieren dürfen, haben wir das unverzüglich akzeptiert.

 

Wenn Herr Wagner rechtmässiges Verhalten einfordert, sollte er als versierter Anwalt zunächst einmal dafür sorgen, dass die Verteilung der "BaZ" auf rechtlich sauberen Bahnen läuft. Wenn ich als Privatperson unerwünschte Werbung in meinem Briefkasten ablehne, dann ist das von Seiten aller Verteiler von Werbematerial zu akzeptieren.

 

Nun erachte ich die "Sonntags-BaZ", so wie sie jetzt breit in alle Haushaltungen gestreut wird, als von mir nicht gewünschtes Werbematerial. Somit habe ich das Recht, dieses ablehnen zu dürfen. Und die "BaZ" mit ihrer aggressiven Strategie tritt dieses Recht mit Füssen.

 

"Rettet Basel" hat keinen irgendwie gearteten Rechtsbruch begangen. Vielmehr ist diese Aktion an Sie, Herr Wagner, beziehungsweise an das Unternehmen, das Sie jetzt vertreten, die unmissverständliche Einforderung eines jeden Bürgers, einer jeden Bürgerin, sich nicht durch unerwünschte Werbung drangsalieren zu lassen.


Markus Christen, Basel




"Erstaunlicher Zuspruch"

Als "Mitdabeigewesene" kann ich versichern, dass Zeitungen weder entwendet, noch zerstört und schon gar nicht in Redaktionsräume eingedrungen wurde!

"Rettet Basel" hat eine Aktion lanciert, die jedem Anspruch auf Fairness, rechtsstaatlichem Bewusstsein, Anstand und kultiviertem Verhalten Rechnung trägt. So habe ich die Aktivisten von "Rettet Basel" kennen und schätzen gelernt. Und genau deshalb haben sich wohl auch so viele andere Interessierte spontan der Aktion angeschlossen! Ich auch.

 

Die Aktion des Sommtagszeitung-Sammelns wurde meines Wissens in bescheidenem, ausschliesslich und zwangsläufig kostenlosem Rahmen über elektronische Kanäle bekanntgemacht. Umso erstaunlicher war der Zuspruch! Hunderte Baslerinnen und Basler brachten an diesem Sonntagnachmittag die von ihnen unerwünschten Wurfsendungen in den Elisabethenpark. Auch "Bitte-keine-Werbung"-Kleber an den Briefkästen wurden bei der aggressiven Gratis-Verteil-Offensive der Sonntags-BaZ kaum respektiert.

 

Einige der BaZ-Abliefernden wollten bis zur Übergabe bleiben. An aussenstehenden ZeugInnen fehlt es daher bei Weitem nicht. Niemand ist irgendwo "eingedrungen". Es wurde am Sitz der BaZ-Redaktion geläutet, die Türe wurde geöffnet und die Zeitungsbunde in Türnähe abgeladen. Die unerwünschten Wurfsendungen wurden an den Absender zurück gebracht. Mehr nicht. Niemand hat uns weggewiesen. Es fielen keine unfreundlichen Worte und die fotografierenden Aktionsteilnehmer haben der Aufforderung des anwesenden Redaktors, das Fotografieren zu unterlassen, sofort Folge geleistet.

 

Wendehals-Verleger und -Anwalt Wagner scheint nach seinem temporären Ausstieg aus dem BaZ-Klüngel und als temporärer Blocher-Kritiker nun für seinen Wieder- und Neueinstieg bei der "BaZ-Familie" Aktivismus und Präsenz markieren zu müssen. Seine Anschuldigungen sind einfach nur lächerlich.


Regina Rahmen, Riehen




"Ein Zeichen der Ratlosigkeit"

Jetzt wird’s aber bunt! Wenn Juristen anfangen, spitzfindig zu werden, weil Altpapier fein gestapelt dem Absender zurück gebracht wird, dann ist das ein Zeichen für Ratlosigkeit. Ich rate Herrn Wagner, in sich zu gehen, ruhig zu überlegen, was in seiner neuen Firma falsch läuft und dann seine Konsequenzen zu ziehen. Rechtliche Schritte gegen Andersdenkende anzudrohen, führt eher zum eigenen Rücktritt als zu einer besseren BaZ.


Niklaus Rüegg, Basel



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"Basler Bauern kämpfen gegen den Dauerregen"

BaZ
in einem Titel
im Regionalteil
am 16. Juli 2024
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Zürcher Blattmacher kämpfen für die Kantonsfusion.

RückSpiegel

 

20 Minuten und zentralplus zitieren die OnlineReports-Recherche über die Baselbieter Obstbauern, die ihre Kirschen nicht verkaufen können.

Die BaZ und 20 Minuten beziehen sich in einem Artikel über den tödlichen Unfall im St. Johann auf einen Bericht aus dem OnlineReports-Archiv.

Die bz nimmt die OnlineReports-Recherche über den Kunst-Coup der Stiftung Im Obersteg auf.

Die bz vermeldet den Tod von Aurel Schmidt und bezieht sich dabei auf OnlineReports.

Baseljetzt, bz, Volksstimme, SDA und Happy Radio nehmen die Recherche von OnlineReports über den geschassten CEO Marcel Allemann auf.

Die bz berichtet, dass Landrat Hannes Hänggi das Mitte-Präsidium übernehmen will, und verweist dabei auf OnlineReports.

Das Portal kath.ch nimmt die OnlineReports-Recherche über die Pläne der Basler Hicret-Moschee in Reinach im Medienspiegel auf.

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In ihrem Bericht über die Wahl des neuen Baelbieter SVP-Präsidenten zitiert die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Kommentar.

 

Das Regionaljournal Basel veweist in einem Beitrag über die Probleme der Kitas im Baselbiet auf OnlineReports.

Der Klein Report nimmt die Recherche von OnlineReports über Roger Blums Buch über die Basellandschaftliche Zeitung auf.

Die BaZ bezieht sich in einem Artikel über die Zerwürfnisse in der Baselbieter SVP auf OnlineReports.

Die bz verweist in einem Bericht über die Kita-Krise im Baselbiet auf OnlineReports.

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Der Sonntagsblick zitiert OnlineReports in einer grossen Recherche über die Baselbieter SVP-Politikerin Sarah Regez.

Baseljetzt verweist im Bericht über Basler Schiffsunfälle auf ein OnlineReports-Video.

Die Volksstimme greift die OnlineReports-Recherche über das Aus des Textildruck-Unternehmens Permatrend auf.
 

Weitere RückSpiegel







In einem Satz


Der Basler Rechtsanwalt und Baurechtsexperte Daniel Gebhardt wird neuer Verwaltungsratspräsident der Rhystadt AG, der grössten Eigentümerin auf dem Klybeck-Areal. 

Die Baselbieter Grünen-Landrätin Erika Eichenberger tritt im September zurück, Natalie Oberholzer rückt nach.

Ass. Prof. Dr. Prisca Liberali wird für ihre Forschung auf dem Gebiet der Gewebebildung mit dem Wissenschaftspreis der Stadt Basel ausgezeichnet.

Sarah Mehler folgt am
1. Oktober als neue Geschäftsführerin der Kaserne Basel auf Eva Heller.

Markus Jordi,
langjähriges Mitglied der SBB-Konzernleitung, übernimmt am 1. Januar 2025 den Vorsitz des Fachhochschulrats der Fachhochschule Nordwestschweiz.

Karoline Sutter und Urs Berger treten nach über zehn Jahren per 31. März 2025 aus dem Bankrat der Basler Kantonalbank zurück, die Vakanzen werden demnächst ausgeschrieben.

Jacqueline Herrmann und Alexander Bieger lösen Brigitte Jäggi ab, die als Rektorin des Gymnasiums Muttenz in Pension geht.

Bettina Zeugin folgt als Präsidentin von insieme Baselland auf Röbi Ziegler.

Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Peter Schmid gibt das Präsidium des Freundevereins Zoo Basel an seine Parteikollegin und Landrätin Miriam Locher ab.

Eine Findungskommission sucht eine Nachfolge für Anna Schmid, Direktorin des Museums der Kulturen Basel, die 2025 in Pension geht.

Grünen-Politikerin Flavia Müller aus Allschwil rückt für Biljana Grasarevic in den Baselbieter Landrat nach.

Doppel-Pensionierung am Euro-Airport: Direktor Matthias Suhr geht Ende März 2025, sein Stellvertreter Marc Steuer Ende Dezember 2025 in den Ruhestand.

Jo Krebs
übergibt nach über 23 Jahren seine Stelle als Leiter Unternehmenskommunikation von Primeo Energie an Nachfolger Fabian Hildbrand.

Die Israelitische Gemeinde Basel wählt mit Steffi Bollag als Nachfolgerin von Emmanuel Ullmann erstmals eine Frau zur Präsidentin.

Sabina Brocal wird am
1. August Förderchefin der Abteilung Kultur im Präsidialdepartement Basel-Stadt.

Die Stadtreinigung des Basler Tiefbauamts wird ab 12. August neu von Markus Müller geleitet, sein Vorgänger Dominik Egli geht in Pension.

Christoph Jorns wird am 1. Juli Finanzchef der Basler Lebensversichererin Pax als Nachfolger von Alex Flückiger.

Mirjam Christ-Crain
 von der Universität Basel erhält den mit 200'000 Franken dotierten Otto-Naegeli-Preis für ihre patientenorientierte klinische Forschung.

Kimrobin Birrer übernimmt das Parteisekretariat der GLP Baselland von Yves Krebs.

Barbara Staehelin hat am
1. Mai das Verwaltungsrats-Präsidium des Kantonsspitals Baselland von Madeleine Stöckli übernommen.

Die Baselbieter Regierung hat Kathrin Choffat und Roger Müller als neue Mitglieder des Bankrats der BLKB für die laufende Amtsperiode bis Mitte 2027 gewählt. 

Der Baselbieter Regierungsrat hat Raphael Giossi zum Nachfolger des langjährigen kantonalen Bieneninspektors Marcel Strub gewählt.

Cyril Bleisch übernimmt bei den Jungfreisinnigen Baselland das Präsidium von Lucio Sansano.

Die Basler Sozialdemokraten haben die SP queer Basel-Stadt gegründet und als neues Organ in den Statuten der Partei verankert.