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Grosser Universitäts-Zirkus auf südlichem Dreispitz

Neben dem Kunstfreilager erhält der südliche Dreispitz einen weiteren Unversitäts-Campus, mit dem dieses immer noch etwas spröde und im Sommer sehr heisse Areal zu einem neuen Quartier umgeformt werden soll. So wollen es die beiden Basel, die Universität und die Christoph Merian Stiftung (CMS).
Münchenstein/Basel, 4. Mai 2022

Im Herbst 2018 gaben die Regierungen beider Basel bekannt, die juristische und die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität am südlichen Ende des Dreispitz-Areals anzusiedeln. Dies in Einlösung des Versprechens, den Kanton Baselland als Mitträger der Universität auch als Standortkanton zu berücksichtigen.

OnlineReports unternahm danach einen Augenschein und fragte sich: Wo hat es denn hier Platz für eine Universität? Es ist ja südlich der Hochschule für Kunst und Gestaltung alles von Speditionsgebäuden, Bahngeleisen und einem hässlichen Parkhaus belegt. Man könnte es auch positiv formulieren: Eine Herausforderung für Planer und Architekten.

Städtebaulicher Studienauftrag

Heute Mittwoch präsentierten die Verantwortlichen (CMS, Universität und Baselbieter Regierung) die Ergebnisse eines städtebaulichen Studienauftrags und einen "Plan Guide Dreispitz", ein Leitbild für die weitere Transformation des Areals, das in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Herzog & de Meuron (HdM) erabeitet wurde. Dieses Büro beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Areal und hat auch ein Vorprojekt mit Wohntürmen für die Nordspitze vorgelegt.

Grundbedingung ist, dass die Baurechtsverträge mit dem im Südareal sehr präsenten Speditionsunternehmen Fiege abgelöst werden. Dafür wurde für einen Teil des Areals ein neuer Investor und Baurechtsnehmer gefunden: der Immobilieninvesor "Swiss Pime Site".

Erster Preis für irisches Büro

Für den städtebaulichen Entwurf waren fünf Architekturbüros eingeladen, von denen sich die Jury für den Vorschlag des renommierten irischen Architekturbüros Grafton (in Zusammenarbeit mit Blaser Architekten, Basel) entschied.

Wie Jurypräsident Pierre de Meuron und auch Unversitätspräsident Beat Oberlin betonten, hat das Areal einen grossen Nachteil. Im Sommer wird es wegen fehlenden Grünflächen glutheiss. Dies trifft im übrigen auch auf den Platz beim Kunstfreilager mit seinem dürftigen Baumbestand zu.  

Abbruchorgie soll vermieden werden

Der erstprämierten Entwurf will diesem Zustand nun mit einer intensiven Begrünung (zum Beispiel an Stelle der Eisenbahngeleise) abhelfen. Auch in "Plan Guide" ist von einem eigentlichen "Stadtwald" am Südende des Areals bei der Ruchfeldstrasse die Rede.

Im Trend der Nachhaltigkeit und der Klimaverträglichkeit liegt vor allem der Grundgedanke, keine Abbruchorgie zu veranstalten, sondern die bestehenden Bauten weiterzunutzen. Dies trifft insbesonde für das Parkhaus und die Fiege-Gebäude zu, die für die neuen Zwecke transformiert und überformt werden sollen.

Mit Zirkusschule


Daneben enstehen aber auch Neubauten und drei Hochhäuser auf Pfeilerstützen, die den Universitäts-Standort gegen aussen signalisieren. Als weitere Nutzungen sind Studentenwohnungen, Wohnungen in einem höherklassigen Segment, Kinderbetreuung, Gastronomie und eine Zirkusschule (neudeutsch "Swiss Circus Center Basel") vorgesehen.


Der Standort befindet sich auf dem Areal  der Gemeinde Münchenstein, die dafür erst einen Quartierplan beschliessen muss. Der optimistische Zeithorizont für das Uni-Gesamtprojekt ist 2030. Von den Kosten war noch nicht die Rede.             




Weiterführende Links:
- Der Universitäts-Standort "Dreispitz" – ein ungelegtes Ei


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"Denkmalschutz war Grund des Abbruchs"

Basler Zeitung / Tamedia
Zwischentitel
vom 26. August 2022
über Bundesrat Alain Bersets
privaten Antennen-Kampf
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Keine Sorge, es ging bloss um den Verfahrensabbruch.

RückSpiegel


In ihrer Analyse über die unklare Gesundheitsversorgung des Laufentals ging die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche ein.

Telebasel konfrontierte die SVP-Regierungsrats-Kandidatin Sandra Sollberger mit einem Kommentar aus OnlineReports (worauf sie die Stellungnahme verweigerte).

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen den OnlineReports-Bericht über Pläne zum Abbruch des Spitals Laufen auf.

Die OnlineReports-News über den Wechsel des Telefon-Anbieters durch die Basler Verwaltung wurde von der BZ Basel und Happy Radio aufgenommen.

In seiner Aufstellung über "Politiker, die Wasser predigen und Wein trinken", nahm der Nebelspalter auch auf einen Artikel in OnlineReports Bezug.

20 Minuten griff die OnlineReports-Meldung über einen Autolenker, der bei der verbotenen Fahrt durch eine Einbahnstrasse in Birsfelden eine Radfahrerin schwer verletzte, auf.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Baselbieter Regierungsrats Urs Wüthrich nahmen Telebasel, die BZ Basel, die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, Prime News, die Nachrichtenagentur SDA, 20 Minuten und Happy Radio auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Recherche über Lärm-Überschreitungen im Osten des Gundeldinger-Quartiers auf.

Auf die OnlineReports-News über den Rücktritt der Laufener Finanzkommission reagierte die BZ Basel mit einem Nachzug.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Analyse der Basler FDP auf einen OnlineReports-Artikel aus dem Jahr 2005 Bezug.

Die BZ Basel nahm in ihrem Bericht über den Protest gegen entwässerte Basler Brunnen auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-News über stehengelassene BVB-Buspassagiere wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Aufnahme von Frauen in die drei Kleinbasler Ehrengesellschaften auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über Login-Probleme bei der Basler Kantonalbank (BKB) nach. Ebenso das Regionaljournal, das aber keine Quelle nannte.

Die BZ Basel und das SRF-Regionaljournal nahmen die OnlineReports-Meldung vom Tod des ehemaligen Baselbieter LdU-Nationalrats Claudius Alder auf.

In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Das Bau- und Verkehrsdepartement erteilt der Wyniger Gruppe den Zuschlag für den Betrieb der Flora-Buvette ab 2023; es soll sich um die "erste klimaneutrale Buvette" handeln.

Per 1. Januar 2023 übernimmt Christopher Henry Tütsch (49) die Geschäftsleitung des Ausländerdienstes Baselland als Nachfolger von Oliver Bolliger, der zum selben Zeitpunkt die Geschäftsleitung der Stiftung Wohnhilfe in Basel übernimmt.

Die Delegierten des Gewerbeverbandes Basel-Stadt haben am 20. September Hansjörg Wilde zum neuen Präsidenten gewählt.

Nach einjährigem Studium am Basler Gymnasium Kirschgarten konnten dieses Jahr 65 junge Erwachsene ihre Passerelle-Ausweise entgegennehmen, die ihnen nach der Berufs- oder Fachmatur den Zugang zu sämtlichen Studiengängen an den Schweizer Hochschulen ermöglichen.

In Muttenz beim Hallenbad beginnen im September /Oktober die Bohrarbeiten zur Erkundung des Untergrundes, da es dort zu Dolineneinstürzen und grossflächigen Absenkungen gekommen ist.

Der Verein "Treffpunkt Arlesheim" (ehemals "Verkehrsverein Arlesheim") beschloss bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung, sich aufzulösen.

Gleichzeitig mit dem Start der Bundeskampagne zum Energiesparen senkt die Basler Regierung die Heiztemperatur in seinen Verwaltungsgebäuden auf 19 Grad Celsius.

Der Liestaler Stadtrat hat beschlossen, den "Engel-Saal" unter dem Namen "Stadtsaal" in eigener Regie zu betreiben, womit er den Liestaler Vereinen zukünftig zu vergünstigten Konditionen angeboten werden kann.

Die Baumann & Cie übernimmt rückwirkend per 30. Juni 100 Prozent der Aktien der Vögeli Vermögensverwaltung AG.

In Basel-Stadt ist am 19. August die aus Lehrerkreisen angeregte Initiative zur Erweiterung der Integrativen Schule durch heilpädagogisch geführte Förderklassen eingereicht worden.

Die beiden Ludotheken Bläsi und St. Johann der Robi-Spiel-Aktionen werden nach 2022 nicht weiter betrieben.

Anouk Feurer, die Co-Präsidentin des "Jungen grünen Bündnisses Nordwest", ist Nachrückende für die zurücktretende grüne Basler Grossrätin Michelle Lachenmeier.

Die grosse Silberlinde im Riehener Solitude-Park musste durch die Stadtgärtnerei gefällt werden, weil sich aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit zwei gefährliche Risse im Kronenansatz gebildet haben und der Baum zusätzlich stark in Schieflage geraten ist.

Auch die Gemeinden Arisdorf, Bubendorf, Frenkendorf, Füllinsdorf, Hersberg, Itingen, Lausen, Liestal, Lupsingen, Seltisberg und Ziefen haben per sofort das Feuerwerksverbot beschlossen.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt mit 118'000 Franken aus dem Pendlerfonds den Bau einer Mobilitätsdrehscheibe in Lörrach-Brombach, die dazu beitragen soll, den Pendler- und Besucherverkehr nach Basel auf umweltfreundliche Verkehrsmittel zu verlagern.

Der Landrat hat am 30. Juni Lucia Mikeler Knaack (SP) mit 68 von insgesamt 78 abgegebenen Stimmen zur neuen Präsidentin gewählt.

Die Volksinitiative "Sichere Velorouten in Basel-Stadt" ist am 24. Juni mit 3'176 beglaubigten Unterschriften bei der Basler Staatskanzlei eingereicht worden.

Claraspital-Direktor Peter Eichenberger wird per Jahresende Nachfolger von Fritz Jenny als Präsident des Verwaltungsrats der "Rehab Basel".

Nach 12 Jahren als Delegierte des Vorstands trat Ruth Ludwig-Hagemann an der GGG-Mitgliederversammlung vom 16. Juni zurück; als Nachfolger wurde David Andreetti gewählt.

Markus Leuenberger wird ab  August 2023 neuer Rektor des Gymnasiums Laufental-Thierstein und damit Nachfolger von Isidor Huber, der in Pension gehen wird.

Andreas Eggimann, Chief Digital & Information Officer (CDIO) und Mitglied des Executive Board der MCH Group verlässt das Unternehmen im Verlaufe des Sommers.

Der Liestal Gymnasiums-Rektor Thomas Rätz wird im Sommer 2023 in Pension gehen, worauf die bisherigen Konrektoren Urban Kessler und Andreas Langlotz seine Nachfolge als Co-Rektoren antreten werden.

Die Basler Regierung hat die Wohnschutzkommission gewählt: Rico Michael Maritz (vorsitzender Präsident), Béatrice Elisabeth Müller Schnürle, Piotr Franciszek Brzoza (Präsidium); Vera Gruber, Felix Spiegel, und Markus Anderegg (Vermietende); Beat Leuthardt (Mieterschaft); Martin Schlatter (Schreiber).

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) des Basler Grossen Rates unterstützt die Beteiligung des Kantons Basel-Stadt an einer Kapitalerhöhung der MCH Group AG, wie es die Regierung vorschlägt.

Die künftige Direktorin des Basler Waisenhauses ist Anita Conrad, die auf den Ende November 2023 pensionierten Uli Hammler folgt.