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Gemeindepreesi verurteilt "General Sutter"-Protest

Rünenberg, 11. Juni 2020

Der Rünenberger Gemeindepräsident Peter Grieder verurteilt die Verhüllung des Denkmals für Johann August Sutter (genannt "General Sutter") durch die Baselbieter Juso. "Ich finde es traurig, dass man solche Sachen macht. Aber offenbar hatten die nichts Anderes zu tun", meinte er gegenüber OnlineReports. "Man hätte ja auch miteinander reden können."

Der Gemeinderat befasst sich schon vor Monaten mit dem Denkmal (Bild), nachdem eine wissenschaftliche Studie dem nach den USA ausgewanderten Bürger von Rünenberg einen zweifelhaften Charakter bis hin zu sexuellem Missbrauch und Menschenhandel attestiert hatte. Die Dorfbehörde habe aber beschlossen, vorläufig nichts zu unternehmen und "zu schauen, ob aus dem Dorf etwas kommt".

Sutter war "eine gute Person"

Grieder, selbst in Rünenberg aufgewachsen, macht keinen Hehl daraus, dass er die Juso-Aktion nicht verstehen kann: "Für mich war General Sutter immer ein gute Person." So sehe es auch die ältere Dorfbevölkerung, die "gar nicht wusste, was damals lief". Es sei damals eben "eine andere Zeit" gewesen.

Wie Grieder OnlineReports weiter sagte, wird sich der Gemeinderat an seiner nächsten Sitzung mit dem Denkmal nochmals befassen und allenfalls es sogar an einer Gemeindeversammlung zur Sprache bringen. Der Gemeindepräsident will damit verhindern, dass seine Behörde einen Entscheid über die Bronze-Platte fällt, der von der Bevölkerung nicht getragen wird.

Nach dem Tod des Schwarzen George Floyd durch vier Polizisten von Minneapolis werden in den USA Denkmäler und Statuen gestürzt.




Weiterführende Links:
- Juso-Protest gegen Sklavenhändler "General Sutter"


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"Sklavenhändler und sexueller Ausbeuter"

Aber Jakob Speiser, es geht nicht um USA und es geht hier nicht um Mexiko, sondern ganz einfach um einen Sklavenhalter, Sklavenhändler und sexuellen Ausbeuter. Ein «Held"? Für mich ein Unhold! Wer Sutter nicht bejubelt, sei ein unbrauchbarer "Gutmensch" und die heutige Jugend habe so wie so von nichts eine Ahnung. Goths no?


Karl Pümpin, Gelterkinden




"Einige Dinge schief"

Es ist tatsächlich schauerhaft, wie sich heutige unbrauchbare "Gutmein-Gesellschaft" ausbreitet und sich ab allem Unsinn derart enerviert und medial sich in Szene setzt, dass man sich in einer Staatskrise glaubt. Man frägt sich, wieso in der ganzen Schweiz und speziell auch hier in Baselland die meisten jungen Leute in Politik und Gesellschaft offenbar völlig ausserstande sind, einen Sachverhalt eben sachlich und fundiert zu analysieren.

Was nervt, ist, dass auch viele Uni-Abgängerinnen sich "gebildet" fühlen (siehe auch Arena, etc.), aber von nichts eine Ahnung haben und trotzdem das grosse Wort führen. Geschichts- und Staatskundeunterricht war einmal. Betreffend August Sutter, wo ich in Sacramento im Sutter-Fort und auch bei seiner Sägerei vorbei ging, sind doch einige in der Presse zu lesende Dinge schief. Er reiste nicht nach "USA", das man ja jetzt "strafen" will, aus, sondern seine Ländereien erhielt er in Mexiko. Als die "Amerikaner" dann von Mexiko das Gebiet des heutigen Kalifornien kauften, verlor Sutter ja alles! Lasst ihn in Frieden ruhen und wendet euch echt wesentlichen Dingen zu!


Jakob Speiser, Gelterkinden




"Ohne grosses Federlesen"

Manchmal wird man bzw. manche werden gewissermassen von der Vergangenheit eingeholt: Angesichts der fürchterlichen Ereignisse in den USA stünde es wohl allen Beteiligten gut an, vom Bild einer "guten Person" Abstand zu nehmen und die Gedenkplatte ohne grosses Federlesen zu entfernen, bevor Proteste dagegen eskalieren. Auch lieb gewordene Traditionen sollten nicht à tout prix beibehalten werden, wenn sich neue Erkenntnisse ergeben – und wir leben eben, ob wir das wollen oder nicht, in einer globalisierten Zeit und Welt.


Florian Suter, Basel



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"Nach der Dompteuse wird Massimo gewaschen, geföhnt."

Migros-Zeitung
vom 18. November 2020
über Hundepflege
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Tondeuse heisst das Hundescheren. Oder war es die Hunde-Dompteuse, die zuvor gewaschen und geföhnt wurde?

Frisch pubertiert

Knutschen im Thermalbad

Alles mit scharf

Der Bart nach dem Maskenball

RückSpiegel


Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

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In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"
 

Bajour.ch zitiert OnlineReports in einem Interview mit der Basler Regierungsrats-Kandidatin Stephanie Eymann.

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Pfeifer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

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Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Baselbieter Regierung senkt den Verzugszins 2021 bei der Staatssteuer von 6 auf 5 Prozent, während der Vergütungszins unverändert bei 0,2 Prozent bleibt.

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Gregor Leonhardt (52) übernimmt im Frühjahr 2021 die Leitung des Geschäftsbereichs Infrastruktur im Basler Tiefbauamt.

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Die Central Real Estate Basel AG, Eigentümerin im Klybeck-Areal, tritt ab sofort unter dem neuen Namen Rhystadt AG auf.

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Die Basler FDP nominierte für den zweiten Wahlgang der Regierungsrats-Wahlen erwartungsgemäss ihr Mitglied Baschi Dürr sowie die LDP-Liberale Stephanie Eymann.

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Die Basler Juso bitten die Regierung in einer Petition, sich aktiv dafür einzusetzen, 100 Menschen aus dem Camp Moria in den Kanton Basel-Stadt aufzunehmen.

Der Stiftungsrat der Stiftung Brasilea hat die 37-jährige brasilianisch-schweizerische Doppelbürgerin Tatiana Andrade Vieira als neue Geschäftsführerin und Nachfolgerin von Daniel Faust gewählt.

Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

Dominik Beeler wird neuer Präsident der Grünen Liestal und damit Nachfolger von Erika Eichenberger.

Die Volksinitiative "für ein klimagerechtes Basel", die die Treibhausgas-Emissionen in Basel-Stadt bis 2030 auf Null senken will, ist am 8. Oktober mit über 3'700 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht worden.

Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.