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© Visualisierung by Psychiatrie Baselland


Zwei Neubauten: Neues Gesicht für Psychiatrie Baselland

Statt mehreren Gebäude am Standort Liestal teuer zu sanieren, baut Psychiatrie Baselland (PBL) unter der Bezeichnung "Masterplan Campus Liestal" mit Investitionen von 66 Millionen Franken zwei neue Gebäude.
Liestal, 21. Mai 2019

Die Finanzierung mit Fremd- und Eigenkapital ist garantiert, teilt die Klinik heute Dienstag mit. Gebaut werden die beiden Häuser vom Architekturbüro Burkard Meyer aus Baden, das nach einem Projektwettbewerb den Zuschlag erhalten hat.

Für Alterspsychiatrie und Krisenintervention

Für die Alterspsychiatrie wird das "Haus im Wald" gebaut auf dem Areal des heutigen grossen Parkplatzes zwischen Waldrand und Haus B. Es umfasst drei Abteilungen mit je 24 Betten, ein Ambulatorium, Arbeitsräume und eine Autoeinstellhalle mit 35 Plätzen. Auf der obersten Etage wird die Privatklinik mit 24 Betten eingerichtet, die derzeit im Haus A untergebracht ist.

Dank des Ersatzbaus kann sich die PBL aus dem alten und sanierungsbedürftigen Haus D an der Rheinstrasse zurückziehen und das Zentrum für Alterspsychiatrie neu in einem einzigen Gebäude in unmittelbarer Nähe zur zentralen Infrastruktur vereinen.

Unterirdisch mit dem Haus B verbunden

Das "Haus am Hügel" wird südlich direkt neben das Haus B gebaut und ersetzt das Zentrum für Krisenintervention mit zwei Abteilungen zu je 24 Betten, die heute im Haus B untergebracht sind. Das Parking in den Untergeschossen bietet 199 Parkplätze. Nach dem Umzug ins Ersatzgebäude wird das mittlerweile 45 Jahre alte Haus B saniert und umgenutzt, unter anderem als Ambulatorium und Tagesklinik.

Beide Gebäude sind unterirdisch mit dem Haus B verbunden und an dessen zentrale Infrastruktur mit Cafeteria, Hotellerie, Sitzungs- und Tagungsräume sowie andere Logistikdienste angeschlossen.

Ende für weitläufiges Betriebsgelände

"Den heutigen Anforderungen an die Effizienz unseres Klinikbetriebes genügt das weitläufige Betriebsgelände nicht mehr", wird CEO Hans-Peter Ulmann in einer Medienmitteilung zitiert. "Die Wege zwischen den einzelnen Gebäuden sind zu lang und ihr Unterhalt zu kostspielig. Zudem ist die Raumstruktur der alten Klinikgebäude für moderne Therapiekonzepte nicht mehr geeignet". Ullmann legt auch "grossen Wert darauf, dass die Gebäude klimafreundlich und naturnah gebaut werden".

Die Architektur passt sich der grünen Umgebung mit dem Tierpark an, die Dächer werden bepflanzt, und die heute kahle Umgebung wird mit Baumgruppen und Hecken aufgewertet. Den elektrischen Strom produzieren zum Teil Photovoltaik-Anlagen, die auf den Dächern montiert werden. Zudem werden die Liegenschaften an den Fernwärmeverbund der Elektra Baselland angeschlossen.

Baugesuch in Juni

"Mit dieser Investition sichern wir die Zukunft der Psychiatrie Baselland am Standort Liestal, die hohe Qualität unserer Leistungen in freundlichen, bedarfsgerechten Räumen sowie die attraktiven Arbeitsplätze", sagt Alice Scherrer, Präsidentin des Verwaltungsrates zur langfristigen Strategie des Unternehmens. Die historisch gewachsene Struktur der PBL mit dem verzettelten Areal beidseits der Bahnlinie sei "nicht mehr zeitgemäss".

Die PBL reicht im Juni 2019 die Baugesuche für beide Ersatzbauten ein. Wenn alles nach Plan läuft, können sie 2023 in Betrieb genommen werden.




Weiterführende Links:
- Vom Irren-Gefängnis zur Psychiatrie-Revolution
- "Persönlichkeits-Störungen werden immer häufiger diagnostiziert"


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https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Er soll mehrere Gedichtbänder veröffentlicht haben."

bz
am 16. Mai 2024
über den Attentäter
in der Slowakei
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Das kann man auch nicht mit Schweizer-Hochdeutsch erklären.

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