News

© Foto by Peter Knechtli, OnlineReports.ch


Erster Patient im Baselbiet am Coronavirus gestorben

Im Kanton Baselland ist heute Sonntagmorgen der erste am Coronavirus erkrankte Patient im Kantonsspital Liestal verstorben. Um das Spitalpersonal zu entlasten, soll ab morgen Montag Zivilschutzeinheiten eingesetzt werden.
Liestal, 8. März 2020

Es handelt sich um einen 76-jährigen Mann, der schon vorher an mehreren chronischen Krankheiten litt, und nach dem Tod einer 74-jährigen Frau in Lausanne (Waadt) um den zweiten Todesfall in der Schweiz.

Gesundheitsdirektor Thomas Weber sprach an der Medienkonferenz den Angehörigen sein Beileid und Mitgefühl aus. Im Baselbiet sind derzeit 19 bestätigte Fälle bekannt. Der Verstorbene gehörte zur Gruppe der Risikopatienten.

Verstorbener gehörte zur Risikogruppe

Laut Professor Jörg D. Leuppi (Bild), Chefarzt Medizin des Kantonsspitals Baselland (KSBL), litt der Verstorbene, ein Mann aus dem Baselbiet ohne Bezug zum Elsass oder Mailand, an einer Herzkranzgefäss-Erkrankung, einer Altersdiabetes und an hohem Blutdruck. Zudem hatte er kürzlich einen Herzinfarkt erlitten. Der Betroffene war letzte Wochen ins Kantonsspital in Liestal eingeliefert worden und hatte gemäss Leuppi "eine Intensivbehandlung explizit abgelehnt", was respektiert worden sei.

Der Verstorbene war im Verlauf der letzten Woche von einer andern Klinik in das Kantonsspital überwiesen worden und war bereits zu jenem Zeitpunkt infiziert. Es könne nicht klar rekonstruiert werden, wo er sich angesteckt haben könnte. Ein Medikament sei eingesetzt worden, auf ein weiteres habe verzichtet werden müssen, weil es zu gefährlichen Interaktionen mit andern Medikamenten hätte kommen können.

Leuppi betonte weiter, es gebe keinen Grund, "sich bezüglich der anderen nicht am Coronavirus erkrankten und im KSBL behandelten Patienten zu beunruhigen". Es bestehe keine Gefährdung, das Spital habe entsprechende Vorkehrungen getroffen. Patienten mit einer Conoravirus-Erkrankung seien im Spital isoliert und getrennt von allen andern Patienten, die nicht erkrankt sind. Unter den 19 bestätigten Krankheitsfällen befinde sich keine Mitarbeitende oder Mitarbeiter des Kantonsspitals.

Ziel ist, "die Spitze zu dämpfen"

Regierungsrat Weber wies darauf hin, dass es "eine sehr steile Welle an Erkrankungen geben wird, wenn wir nichts machen". Diese Welle drohe das Gesundheitssystem und auch andere relevante Gesundheitseinrichtungen zu gefährden. Mit den vorbereiteten und umgesetzten Massnahmen gehe es darum, die Spitze zu dämpfen, damit weniger Leute erkranken. Es müsse auch ein "möglichst friktionsloses Wirtschaften und Alltagsleben" ermöglicht werden.

Es handle sich derzeit um eine "sehr volatile Lage", sagte Weber weiter. Im Gegensatz zum Elsass, wo sich die Epidemie stark verbreitet, das aber noch nicht als Risikogebiet erklärt wurde, würden in der badischen Nachbarschaft "praktisch keine Massnahmen ergriffen".

Kantonsärztin Monika Hänggi rief die vom Bundesamt für Gesundheit angeordneten Massnahmen zum Schutz vor einer Ansteckung in Erinnerung: Häufiges Händewaschen und bei Erkrankung mit Fieber oder Husten zu Hause bleiben und zuerst den Hausarzt aufsuchen. Wichtig sei, dass das Gesundheitswesen geschützt werde und jenen Personen vorbehalten bleibe, "die es wirklich brauchen". Das Spitalpersonal, das Kontakt mit Virus-Patienten hat, sei durch die angemessenen Hygienemassnahmen geschützt.

Zivilschützer in Notfallstationen

Der Kantonale Krisenstab plant nach den Worten seines Leiters Patrick Reiniger "Kapazitätserweiterungen der Notfallstationen" an den Standorten Liestal, Bruderholz und Laufen. Dazu seien Zivilschutzkompanien aufgeboten worden. Im Einsatz seien rund 40 Zivilschützer. In Liestal gehe es schwergewichtig darum, zusätzliche Infrastruktur aufzubauen und ab Montag das Spital bei der Personallenkung zu unterstützen. An den Standorten Bruderholz und Laufen werde erst die Infrastruktur aufgebaut und bei Bedarf würden die Spitäler weitergehend unterstützt.

Geplant sind ausserdem die Rekrutierung und Bildung mobiler Test-Teams aus Medizinischen Praxisassisteninnen und assistenten, die ab kommender Woche zum Einsatz kommen. Dies ermögliche, dass die Personen zu Hause per Abstrich getestet werden und nicht mehr den Hausarzt oder die Notfallstation aufsuchen müssen. Die Tester sind wie das Spitalpersonal geschützt.

In den Gemeinden sollen Institutionen mit Risikogruppen wie Altersheime unterstützt werden. Weiter will der Krisenstab die Hotline sicherstellen und die Prüfung von Veranstaltungen sicherzustellen.

Auf neue Gefahrenlage wenig vorbereitet

Doch auf das Risiko einer Verschleppung potenziell lebensbedrohender, unbekannter Viren sind die kantonalen Behörden offenbar nicht vorbereitet.

Auf die Frage von OnlineReports, ob die Gesundheitsdirektion eine Gefahrenlage wie die aktuelle als Option schon durchgedacht habe, sagte Thomas Weber allgemein: Es gebe einen Strategieplan des Bundes, der allerdings bloss auf die saisonale Grippe ausgerichtet sei, und ein Papier über kantonale Sicherheitsverbunds-Übungen. Das aktuelle Problem sei, "dass man sich gegen das neuartige Virus nicht impfen kann".




Weiterführende Links:
- Virus: MCH Group sagt "Art Basel in Hong Kong" 2020 ab
- Coronavirus: Verhaltensregeln bei Verdachtsfällen
- Zwei Fälle von Coronavirus-Erkrankungen in der Region
- Aus für Basler Fasnacht: Gross-Veranstaltungen verboten
- Das Baselbiet meldet einen zweiten Coronavirus-Fall
- Liestal und Sissach werden renitent: Beizenverbot
- Coronavirus: Es bleibt bei einem Fall in Basel-Stadt
- BL-Regierung hebt sämtliche Freinachtbewilligungen auf
- Zwei neue Fälle von Coronavirus-Ansteckung
- Zahl der am Coronavirus Erkrankten steigt auf acht
- Corona "noch mehrere Monate verbreitet": Klinik-Regeln
- Südtirol-Ferien: Monica Gschwind zu Home Office verknurrt
- Corona: Auch in Basel-Stadt ist Schulbeginn am Montag
- Zwei Fälle von Coronavirus-Erkrankungen in beiden Basel
- Basel steht unter Virus-Schock: Fasnacht 2020 ist abgesagt


 Ihre Meinung zu dieser News
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Unnötige Geheimniskrämerei"

Mein herzliches Beileid an die Angehörigen des heute Morgen im Kantonsspital Baselland an Covid-19 verstorbenen Patienten.

Seit Mitte Februar 2020 verfolge ich die weltweite Ausbreitung des Virus und die entsprechenden Empfehlungen seitens Gesundheitsintitutionen und Behörden. Was mich an der heutigen Pressekonferenz in Liestal gestört hat, ist diese unnötige Geheimniskrämerei, die niemandem dient. Verteidigt wurde sie mit dem Scheinargument, es gälte die Privatsphäre des Verstorbenen zu schützen. Das ist unbestritten. Die Fragen seitens Journalisten jedoch, ob man wisse, wo sich der Patient infiziert haben könnte, wo er sich die vergangenen Tage aufgehalten habe, ob er in jüngster Zeit Veranstaltungen besucht hätte etc. haben jedoch nichts mit Privatsphäre zu tun, sondern sind von grossem Allgemeininteresse.

Es sind alles Informationen, die nicht schützenswert sind, sondern im Gegenteil Aufschluss darüber geben könnten, wie effizient die Schutzmassnahmen greifen bzw. welche zusätzlichen Massnahmen vor einer Infektion schützen und damit die Weiterverbreitung des Virus verlangsamen könnten.

Ich erlaube mir diesbezüglich einen Link von der Stadt Essen beizufügen, welche ihre Bevölkerung beispielhaft darüber informiert, über welche Wege sich das Virus in Essen bislang ausgebreitet hat. Damit trägt sie massgeblich zur Aufklärung der Bevölkerung bei und zeigt transparent auf, wo das Risiko sich zu infizieren besonders hoch ist und wo weniger.
www.essen.de/gesundheit/coronavirus_aktuell.de.html


Jacqueline Hauser, Freienbach SZ



Weitere aktuelle News

News

Corona Unispital-Forscher starten Plasma-Therapie bei Patienten
Basel Selbstständig Erwerbende: Regierung schliesst Ausfall-Lücke
Basel Jetzt drei Corona-Patienten aus dem Elsass – Zustand "stabil"
Pratteln Ätzender Stoff: Arbeiter nach chemischer Reaktion verletzt
Basel Rhein-Terrassen: Verbände ziehen Einsprachen zurück
Basel "Lehenmatt"-Fussball-Chaoten: Staatsanwalt appelliert
Erholung Der Hardwald ist – unter Auflagen – wieder begehbar

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Fussballer! Virile Typen! Wollen total indivi­duell sein – und sehen aus wie alle: wie drapierte Äffchen."

Ludwig Hasler
in der "Schweiz am Wochenende"
vom 23. Januar 2021
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Herrlich zutreffend formuliert.

Frisch pubertiert

Die Angst vor dem alten Mann

RückSpiegel


Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

Den OnlineReports-Bericht über Masken-Sicherheit an Spital-Porten nahm die Konsumenten-Sendung "Espresso" von Radio SRF zum Anlass, das Thema vertieft zu untersuchen.

Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Die BZ, die zu Recht die Intransparenz der Baselbieter Steuer(ab)rechnungen kritisierte, nahm in ihren Nachzug auf einen bestätigenden OnlineReports-Kommentar Bezug.

Prime News ging in der Kritik an "Weltwoche"-Kolumnist Christoph Mörgeli auf einen satirischen OnlineReports-Text über Lukas Engelberger ein.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in einem Artikel über Impf-Privilegien auch auf einen OnlineReports-Artikel über UKBB-CEO Marco Fsicher.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Abschiedstext über den Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels in Text und Bild auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-Todesnachricht über alt-Landrat Peter H. Müller wurde von der BZ aufgenommen.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Bajour.ch zitiert OnlineReports in einem Interview mit der Basler Regierungsrats-Kandidatin Stephanie Eymann.

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Pfeifer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Dominik Scherrer wird als Nachfolger von Titus Hell neuer Präsident der Jungfreisinnigen Basel-Stadt.

Die Fluxdock AG wird den Kasernen-Hauptbau betreiben, in dem Anfang 2022 das Kultur- und Kreativzentrum seine Tore öffnet.

Marcus Vetter ist neuer Chefarzt für Onkologie und Hämatologie des Kantonsspitals Baselland.

Alexa Ipen-Providoli wird ab 1. April neue Leiterin des Amtes für Beistandschaften und Erwachsenenschutz und damit Nachfolgerin von Sarah Thönen an, die ins Erziehungsdepartement wechselt.

Bis 1. Februar erhielten in Basel-Stadt über 9'800 Personen eine erste Impfdosis gegen das Coronavirus, über 3'700 weitere Personen haben bereits zwei Dosen erhalten.

Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat bei 36 Haarfärbemittel-Proben neun Produkte mit einem Verkaufsverbot belegt.

Die Wahlvorbereitungs-Kommission beantragt dem Grossen Rat, am 10. März Staatsanwalt Urs Jürg Müller-Egli zum Leitenden Staatsanwalt und Leiter der Allgemeinen Abteilung zu wählen.

Elisabeth Simon wird am 1. August neue Rektorin des Gymnasiums Bäumlihof und somit Nachfolgerin von Anna-Katharina Schmid, die auf diesen Zeitpunkt in Pension geht.

Mit einer Mehrheit von 89,4 Prozent beschlossen die Mitglieder der CVP Basel-Stadt am 25. Januar den Namenswechsel in "Die Mitte Basel-Stadt".

Gegen die Kreditbewilligung des Landrates in Höhe von 17,15 Millionen Franken für die Verlängerung der Tramlinie 14 von Pratteln nach Augst reichte am 25. Januar die Aktionsgruppe "aapacke" Pratteln das Referendum ein.

Mark Eichner (Präsident), Carol Baltermia, Liselotte Henz, Isabelle Mati und Karin Sartorius bilden die Findungskommission zur Evaluation eines neuen Basler FDP-Präsidiums.

Medbase und das Kantonsspital Baselland (KSBL) werden das "Regionale Gesundheitszentrum Laufen" im "Birs Center" betreiben und damit ein breites ambulantes Angebot mit Notfallversorgung anbieten.

Am 18. Januar reichte in Basel das überparteiliche Komitee seine Volksinitiative zur Abschaffung des Präsidialdepartements und Reduktion der Anzahl der Regierungs-Mitglieder von 7 auf 5 mit 3'524 beglaubigten Unterschriften ein.

Am 1. April 2021 tritt Thomas Wenk (48) die neu geschaffene Stelle des Leiters der zentralisierten Informatik des Erziehungsdepartements an.

Der Basler SP-Grossrat Christian von Wartburg übernimmt für das Jahr 2021 die Präsidentschaft des Oberrheinrats.

Über das Referendum gegen den Allschwiler Quartierplan ALBA wid am 13. Juni abgestimmt.

Seit dem 4. Januar werden die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Laufental in einem Neubau unterrichtet.

Raphael Kissling (29) wird zum Jahresbeginn neuer Geschäftsführer der Luftseilbahn Reigoldswil–Wasserfallen und Nachfolger von Johannes Sutter, der Stiftungsrat bleibt.

Die Muttenzer Gemeindeversammlung vom 9. Januar, 14 Uhr, wird auf Beschluss des Gemeinderates Corona-bedingt in der St. Jakob-Halle durchgeführt.

Für das Herbstsemester 2020 hat sich die Rekordzahl von 13'139 Studierenden und Doktorierenden für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben.

In Allschwil ist das Referendum gegen den Quartierplan "Alba" mit 601 gültigen Unterschriften zustande gekommen.

Michael Rolaz, derzeit Chief Development Officer CDO am Kantonsspital Baselland, wird neuer CEO der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK).

Für die zurückgetretenen Ralph Lewin und Andreas Sturm wurden neu Kristyna Ters und Mathis Büttiker in den BKB-Bankrat gewählt, während das Präsidium und die bisherigen Mitglieder durch die Regierung bestätigt wurden.

Die Basler Regierung beschloss zur Unterstützung von Unternehmen in der zweiten Corona-Welle, das Kreditbürgschafts-Programm wiederaufzunehmen.

Urs Bühler wird per 1. März 2021 neuer Leiter der "Zentralen Informatik" des Kantons Baselland.

Die Baselbieter Regierung senkt den Verzugszins 2021 bei der Staatssteuer von 6 auf 5 Prozent, während der Vergütungszins unverändert bei 0,2 Prozent bleibt.

Das Budgetdefizit 2021 in Höhe von 2,2 Millionen Franken sei "mehrheitlich coronabedingt", schreibt der Birsfelder Gemeinderat.

Sarah Thönen wird am 1. April 2021 die Leitung des Bereichs "Jugend, Familie und Sport" des Kantons Basel-Stadt übernehmen.

Die Birsfelder Gemeinderätin Regula Meschberger wird ab 1. Januar 2021 als Nachfolgerin von Bianca Maag-Streit den "Verband Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) präsidieren.

Gregor Leonhardt (52) übernimmt im Frühjahr 2021 die Leitung des Geschäftsbereichs Infrastruktur im Basler Tiefbauamt.

Der Basler Anwalt und Notar Andreas Waldmann zieht sich per 1. Januar 2021 aus der Kanzlei Waldmann Petitpierre als Partner zurück.

Der Baselbieter Landrat nahm das Gesetz über die Bekämpfung der Schwarzarbeit und das Arbeitsmarktaufsichts-Gesetz mit 71:18 Stimmen an, doch kommt es zur obligatorischen Volksabstimmung, weil die Vierfüntel-Mehrheit nicht erreicht wurde.