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Vier Leimentaler Gemeinden für "Tempo 30"

Liestal, 28. Mai 2020

Vorstoss zur Verkehrsberuhigung: Die vier Leimentaler Gemeinden Binningen, Bottmingen, Oberwil und Therwil haben bei der Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion einen gemeinsamen Antrag auf Einführung von "Tempo 30" auf den Kantonsstrassen bei ihren Ortsdurchfahrten eingereicht.

Der Vorstoss geht auf eine Besprechung im Februar mit den Regierungsräten Isaac Reber (Bau und Umwelt) und Kathrin Schweizer (Sicherheit) zurück. Dabei wurde unter anderem definiert, dass eine "Tempo 30"-Strecke auf Kantonsstrassen nur dann umsetzbar ist, wenn sie in eine angrenzende Tempo-30-Zone auf Quartier­strassen integriert werden kann und die kommunalen Anliegen auch regional abgestimmt sind.

Der Antrag der vier Gemeinden erfüllt diese Vorgaben. Die vorgesehenen Kantonsstrassen-Abschnitte für "Tempo 30" grenzen ausnahmslos an flächendeckende "Tempo 30"-Zonen der Gemeinden an. In einem nächsten Schritt werden die einzelnen Streckenabschnitte durch den Kanton und durch Gutachten geprüft.

Ein Entscheid, der von der Sicherheitsdirektion in Absprache mit der Bau- und Umweltschutzdirektion mitgeteilt wird, ist im ersten Quartal 2021 zu erwarten.

Die Gemeinde Biel-Benken verzichtete aufgrund des negativen Volksentscheides vom 22. März 2020 über die Einführung von "Tempo 30" in Quartierstrassen, am Antrag mitzupartizipieren.



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"Nicht wirklich gut"

Wir wohnen in Leymen, wo wie blöd gebaut wird, und fahren, ebenso wie meine Nachbarn und fast alle, die wir hier kennen, mit dem Auto zur Arbeit in Biel-Benken, Oberwil, Basel etc.

Warum ist das so? Warum benutzen wir nicht das Tram, das wunderbarerweise durch unser Dorf fährt (und im Moment ja immer noch nicht seine Türen für uns öffnet), drudeln gemächlich in einem Riesenbogen über Ettingen nach Basel, um nach einer gefühlten Ewigkeit an unseren Arbeitsplatz in Basel zu kommen. Wenn wir in Biel-Benken arbeiten, könnten wir ja nach 20 Minuten Fahrt, in Therwil auf den Bus dahin umsteigen.

Würde ab Burg ein Bus (der BLT) das hintere Leimental mit Therwil verbinden, mit Haltestelle in jedem Dorf, bin ich sicher, dass viele, sehr viele Leimentaler ihr Auto stehen lassen würden, und mit dem ÖV zur Arbeit fahren würden.

Dies wäre eine echte verkehrsberuhigende Massnahme, die den Ortschaften im vorderen Leimental zu weniger Verkehr verhelfen würde. Bei Tempo 30 stehen wir einfach abends noch länger in Oberwil im Stau herum und stellen unsere Motoren nicht ab, oder rasen noch schnell in den Kreisel, um noch schneller dem ganzen zu entkommen. Nicht wirklich gut, diese Idee.


Gabi Pfeiffer, Leymen F




"Bevölkerung muss geschützt werden"

Hat sich Herr Solari auch schon überlegt, dass die betroffene Bevölkerung zu ihrem Glück respektive zu ihrer Sicherheit, wenn es sein muss, durch ein solches Vorgehen geschützt werden muss, besonders wenn es Verkehrsteilnehmer gibt, die sich einfach nicht an bestehende Regeln halten können? Und von diesen gibt es leider zu viele! Wenn er sich verkehrsgerecht verhält, heisst das noch lange nicht, dass es auch andere machen. Und ich weiss als Oberwiler, von was ich rede.


Bruno Heuberger, Oberwil




"Dank an die Behörden"

Das tönt nach heute! Endlich wird dem Lebensraum der Bewohnerinnen und Bewohner eines Dorfes die Priorität zuerkannt und nicht dem Durchgangsverkehr. Das ist beachtlich und was erstaunt ist, wie lange sich eine Bevölkerung, resp die Behörden nicht vermehrt für diesen Schritt eingesetzt haben.

Die Fahrzeit von Oberwil nach Basel wird auf Routenplanern mit 16 Min angegeben. Das heisst für die 6,5 km wird heute eine Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 25 km/h angenommen. Es könnte also sein, dass mit einem geschicktem Verkehrskonzept die Reisezeit unbedeutend erhöht würde. Vielen Dank den Behörden.


Viktor Krummenacher, Bottmingen




"'Tempo 30' das einzig Richtige"

Natürlich, das sage ich seit Jahren: in Städten und Agglomerationen, in dichtbesiedelten Räumen, ist "Tempo 30" das einzig Richtige! Und selbstverständlich ist der Siedlungsraum von Therwil bis Binningen mittlerweilen eine einzige grosse (Vor-) Stadt.

Die meiner Meinung unsinnige Unterteilung in "siedlungsorientierte" und "verkehrsorientierte" Strassen, welche auf letzteren bis anhin gewöhnlich das Einrichten von "Tempo 30" verhinderte, gehört in den Siedlungsräumen abgeschafft.

Dort wo Menschen wohnen, wo Kinder zur Schule, zu den Spielplätzen gehen, wo sich Einkaufsläden, Alterssiedlungen befinden, kurz wo wir leben, ist es nicht entscheidend, ob wir wenige Minuten früher oder später vom Punkt A zum Ziel B gelangen. Für die Aufenthaltsqualität jedoch besteht ein grosser Unterschied, ob mit flotten 50 oder geruhsameren 30 durch die Wohngebiete verkehrt wird. Als Bewohner der Kernstadt möchte ich meine BaselbieterInnen im vorderen Leimental ermuntern, dieser zukunftsträchtigen Idee zum Durchbruch zu verhelfen!


Steffi Luethi-Brüderlin, Basel




"Wie kommen diese Leute drauf?"

Ich frage mich, wie diese Leute drauf kommen, dass die Bevölkerung sowas will? Da muss zuerst eine Abstimmung erfolgen, danach kann man ja dann sehen, ob ein Antrag gestellt werden soll. Eine Gemeinde hat befragt und es kam ein NEIN raus, was auch bei den andern Gemeinden der Fall sein kann.


Rino Solari, Binningen



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"Fraglos ist der Verbrunnungsmotor ein Meisterwerk der Ingenieurskunst"

BaZ online
vom 2. Oktober 2020
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Das wären dann die revolutionären Wasser-Motoren.

RückSpiegel

 

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Pfeifer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Auf der Autobahn A3 bei Eiken, wo120 km/h erlaubt sind, wurde am frühen Morgen des 24. Oktober eine Autofahrerin mit Tempo 214 km/h als Raserin geblitzt.

Die Basler Juso bitten die Regierung in einer Petition, sich aktiv dafür einzusetzen, 100 Menschen aus dem Camp Moria in den Kanton Basel-Stadt aufzunehmen.

Der Stiftungsrat der Stiftung Brasilea hat die 37-jährige brasilianisch-schweizerische Doppelbürgerin Tatiana Andrade Vieira als neue Geschäftsführerin und Nachfolgerin von Daniel Faust gewählt.

Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

Dominik Beeler wird neuer Präsident der Grünen Liestal und damit Nachfolger von Erika Eichenberger.

Die Volksinitiative "für ein klimagerechtes Basel", die die Treibhausgas-Emissionen in Basel-Stadt bis 2030 auf Null senken will, ist am 8. Oktober mit über 3'700 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht worden.

Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.

Der Deutsche Florian Röthlingshöfer wird neuer Direktor der Schweizerischen Rheinhäfen und Nachfolger von Hans-Peter Hadorn, der Ende Jahr abtreten wird.

Patricia von Falkenstein, die Präsidentin der Liberalen LDP, wird als Nachfolgerin von Helmut Hersberger neue Präsidentin des Hauseigentümer-Verbandes Basel-Stadt.

Roman Brunner (Muttenz) wird per 1. November 2020 neuer Präsident der Baselbieter SP-Landratsfraktion als Nachfolger von Miriam Locher, die sich für das Amt der Parteipräsidentin bewirbt.

Dem Enkeltrickgewerbe fielen in Basel kürzlich Beträge von 15'000 und 4'000 Franken in die Hände, während ein happiger Beutezug von 80'000 Franken misslang.

Der FC Basel und sein Captain Valentin Stocker verlängern den Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis im Sommer 2023 – mit einer Option auf ein weiteres Jahr.

Im vergangenen Sommer lagen die Ozon-Konzentrationen in der Region Basel zwar tiefer als im Vorjahr, aber immer noch deutlich über den Grenzwerten der Luftreinhalte-Verordnung.

Mit zusätzlichen Städtepartnerschaften mit Abidjan (Elfenbeinküste) und einer Stadt in einem Erstfluchtland im Nahen Osten will die Basler Regierung "ein Zeichen der Solidarität setzen".

Teilerwerbstätigen Beziehenden von Ergänzungsleistungen und Beziehenden von Ergänzungsleistungen, die zu einer medizinischen Behandlung fahren, werden im Baselbiet die Kosten für Schutzmasken mit pauschal 30 Franken vergütet.

Ralph Lewin und Andreas Sturm stellen sich nach über zehnjähriger Amtszeit nicht mehr für eine Wiederwahl für die nächste Amtsperiode im Bankrat der Basler Kantonalbank zur Verfügung.

Die auslaufenden Verträge von Cheftrainer Marcel Koller und den Assistenztrainern Thomas Janeschitz und Carlos Bernegger mit dem FC Basel werden "im gemeinsamen Einvernehmen" nicht verlängert.

Die auf Gebäudetechnik und Energiekonzepte spezialisierte Rapp Gebäudetechnik AG plant die Konzentration ihrer Geschäftstätigkeit am Standort Münchenstein und erwägt die Schliessung ihrer beiden Filialen in Lausanne und Genf.

Der Baselbieter Landrat wird vorläufig – mindestens bis zu den Herbstferien – weiterhin im Basler Kongresszentrum tagen, wie die Geschäftsleitung beschlossen hat.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt über den Pendlerfonds das Veloverleihsystem Basel mit 2,15 Millionen Franken.

Wegen der Corona-Situation haben der Gewerbeverband und das Erziehungsdepartement entschieden, die 8. Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse  vom 15. bis 17. Oktober nicht durchzuführen.

Auf der A2 bei Birsfelden wurde in der Nacht des 3. August ein in der Region wohnhafter Italiener als Raser erwischt, der bei erlaubten 80 mit 140 Stundenkilometern in Richtung Bern/Luzern unterwegs war.