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Sensationsfund aus der Vorzeit: Auerochs und Bronzedolch

Waren unsere Vorfahren im Grossraum Basel noch reine Jäger und Sammler? Oder pflanzten sie bereits Essbares an? Der neuste Fund eines Bronzedolches und eines Auerochsenknochens im elsässischen Lutter soll diese Fragen lösen helfen.
Basel, 23. August 2011

Vor 4000 Jahren gab es noch keine Basler Kantone, kein Elsass und keine Gemeinde Lutter. Dafür streiften Jäger – wie heute noch ein paar wenige indigene Völker  anderswo – durch die Rheingegend,  vielleicht sogar auf der Suche nach Jagdwild wie die mächtigen Auerochsen.  Das vermuten Archäologinnen und Archäologen aus Basel und Strassburg. Sie sind eben wieder fündig geworden, in einer als Unterstand dienenden Höhle beim elsässischen Lutter.

So beförderten sie einen fast 4000 Jahre alten, 10 Zentimeter langen Bronzedolch (Bild) aus der Frühbronzezeit und das untere Ende des Mittelhandknochens eines Auerochsen ans Tageslicht.

Die Freude der Forschenden war gross, ihr Erkenntnisdurst ist aber noch lange nicht gestillt. In welchem Zusammenhang Klinge und Knochen stehen und aus welcher Zeit sie tatsächlich stammen, dies muss erst noch untersucht werden, bedeutet eine Medienmitteilung der Universität Basel. So soll der wahrscheinlich aus der Jungsteinzeit stammende Knochen des Wildrinds mittels Radiokarbondatierung (14C) überprüft werden. Überdies wird er auch genetisch unter die Lupe genommen, "um Hinweise auf die lokale Präsenz dieser 1627 ausgestorbenen Wildtierart zu erhalten".

 

Der Bronzedolch, so vermuten die Forschenden, wurde verloren oder er steht mit einer Bestattung in Zusammenhang. Die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen interessiert vor allem, wann unsere Vorfahren ihr Leben als reine Jäger und Sammler aufgaben und zur Hacke griffen.

Für kurzfristige Aufenthalte

Seit 2005 wird die Fundstelle, das  so genannte Abri Saint-Joseph in Lutter, vom Institut für Prähistorische und Naturwissenschaftliche Archäologie der Universität Basel und dem Maison interuniversitaire des sciences de l’Homme-Alsace der Universität Strassburg wissenschaftlich untersucht. Gefunden wurden vor allem Schichten  aus der Mittelsteinzeit (8500–5500 v. Chr.) und der Jungsteinzeit (5500–2200 v. Chr.). Diese waren von weniger mächtigen Schichten aus der Bronzezeit (2200–800 v. Chr.), der späten Eisenzeit (400–50 v. Chr.) und der römischen Epoche (50 v. Chr.–450 n. Chr.) überdeckt. Die Folgerung der Archäologen: " Dieser Fundplatz  wurde rund 10'000 Jahre lang immer wieder genutzt, meist wohl aber nur für kurzzeitige Aufenthalte."

Die Ausgrabungskampagnen dauerten in den letzten Jahren jeweils vier bis fünf  Wochen im Jahr und dienten angehenden Archäologinnen und Archäologen als Lehrgrabung. Nun wird mit den Auswertungen "der vielfältigen und grossen Datenmenge dieser überregional bedeutsamen Fundstelle" gestartet.  Im Herbst 2012 sollen die ersten Ergebnisse in einer kleinen Ausstellung in Lutter gezeigt werden.  Doch wollen die Vergangenheitsforscher auch in Zukunft weiter graben: "Die Fundstelle wurde nicht ganz ausgegraben, sodass für zukünftige Forschungen noch genügend archäologische Substanz vorhanden ist", schliesst die Meldung.



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Theater Basel

"Un sentiment de vie"
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"weibliche Schriftstellerinnen"

Schweizer Radio SRF 2 Kultur
Kultur kompakt
vom 6. Oktober 2021
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Genderpolitisch korrekt, es gibt heutzutage auch männliche Schriftstellerinnen.

RückSpiegel


20 Minuten nahm die OnlineReports-Geschichte über einen FCB-Hooligan und vor Appellationsgericht erfolglosen DNA-Verweigerer auf.

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Die OnlineReports-Erstmeldung über die zweite Beschwerde von ex ASE-Präsident Simon Müller vor Bundesgericht wurde von der BZ Basel aufgenommen.

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Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


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