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Baselworld-Krise: Messe mit Verlust von 110 Millionen

Wer hätte das noch vor wenigen Jahren gedacht: Die starke Basler Messe als Verlust-Geschäft. 2017 war es so.
Basel, 16. Februar 2018

Die Basler Messe-Gruppe MCH rutscht in die roten Zahlen: Das Jahresergebnis 2017 schliesst mit einem Verlust von 110 Millionen Franken ab. Grund sind Sonderabschreibungen auf die Messegebäude in Basel (102,3 Millionen Franken) und Sonderrückstellungen für strukturelle Optimierungen im nationalen Messe- und Eventgeschäft (17,7 Millionen Franken).

Der Umsatz stieg trotz zyklusbedingt schwachem Messejahr und Rückgängen im nationalen Messe- und Eventgeschäft auf 493,3 Millionen Franken (+12 Prozent). Dies ist in erster Linie wegen der Akquisition des amerikanischen Live Marketing Unternehmens MC2 ("MC-squared"). Ohne die Sondermassnahmen hätte ein Gewinn von 10 Millionen Franken resultiert.

"Baselworld" erfordert Wertberichtigung

Eine Prüfung der Bewertung der Messehallen in Basel hat ergeben, dass eine Wertberichtigung auf Grund der Verkleinerung der "Baselworld 2018" notwendig ist. Die beschlossene Wertminderung um rund 25 Prozent des bisherigen Wertes ist auf die erwartete Geschäftsentwicklung am Standort Basel im Jahr 2018 und in den folgenden Jahren ausgerichtet.

Wegen der gestärkten Bilanz seien die Sondermassnahmen "verkraftbar", schreibt die MCH heute Freitag. Sie hätten keinen Einfluss auf die flüssigen Mittel, die über 115 Millionen Franken liegen. Die Eigenkapitalquote liege noch immer deutlich über 30 Prozent.

Dass das wirtschaftliche Umfeld für das nationale Messe- und Eventgeschäft zunehmend schwieriger wird, habe sich "schon seit Jahren" abgezeichnet. Die MCH habe deshalb "frühzeitig Massnahmen zur Diversifikation und Internationalisierung ihrer Geschäftstätigkeit ergriffen". In den letzten Jahren wurde der Bereich "Live Marketing Solutions" ausgebaut und seine internationale Position insbesondere mit der Übernahme des amerikanischen Unternehmens MC2 im Geschäftsjahr 2017 markant verstärkt.

2018 wird "nochmals schwierig"

Mit dem Ausbau der internationalen Position im Kunstmarkt und der Entwicklung der "Collector Events Strategy" durch die Lancierung der Grand Basel und der Akquisition der Masterpiece London seien im letzten Jahr "weitere zukunftsorientierte Initiativen gestartet" worden.

Die MCH Group geht aufgrund der Umsetzung der strategischen Initiativen davon aus, dass das Geschäftsjahr 2018 nochmals schwierig werden wird, erwartet aber ein positives Ergebnis aus der ordentlichen Geschäftstätigkeit. Sie geht davon aus, dass die strategischen Effekte ab 2019 wieder zu einer positiven Ergebnisentwicklung führen werden.



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"Häxegässli"

Regionaljournal
von Radio SRF
am 5. Oktober 2021
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Klingt nacht Altstadt. Wir wussten offen gestanden auch nicht, dass es ein "Hexenweglein" gibt.

Alles mit scharf

Auf die Zutaten kommt es an

RückSpiegel


20 Minuten nahm die OnlineReports-Geschichte über einen FCB-Hooligan und vor Appellationsgericht erfolglosen DNA-Verweigerer auf.

Die BZ Basel, Telebasel, Bajour und Prime News nahmen zum Rücktritt des Basler Nationalrats Christoph Eymann Bezug auf ein OnlineReports-Interview.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die Polizei-Kontrolle von Rechtsextremen in Bubendorf nach.

Telebasel nahm den OnlineReports-Primeur über die Sichtung einer Waschbären-Familie in Gelterkinden auf.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Meldung über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Basler Grossrat Eric W. auf.

20 Minuten, Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Durchführung der Basler Herbstmesse auf. Die Basler Zeitung kam einen Tag später und unterliess die Quellennennung.

Bajour nahm im Artikel über die Basler Nano-Forschung auf eine OnlineReports-Meldung Bezug.

Im Beitrag von Prime News über die "zunehmende Missachtung der Aufgabentrennung zwischen Staat und Medien" wird OnlineReports zitiert.

Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über den Grund des Tramunglücks vom Oktober 2019 auf.

Die OnlineReports-Erstmeldung über die zweite Beschwerde von ex ASE-Präsident Simon Müller vor Bundesgericht wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die Medienwoche nahm den OnlineReports-Leitartikel über die Förderung von Onlinemedien ohne Subventionen in ihr Monitoring auf.

Telebasel, 20 Minuten und Primenews nahmen die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die grünliberale Fraktion wählt Grossrat Bülent Pekerman ins Büro des Basler Grossen Rates und nominiert ihn damit im kommenden Jahr für das Amt des Statthalters und im 2023 zum ersten Grossratspräsidenten der GLP.

Das Basler Silvester-Feuerwerk kann auch dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden.

Die frühere Baselbieter SP-Landrätin und Landrats-Präsidentin Heidy Strub ist am 21. September im Alter von 83 Jahren gestorben.

Die Birsfelder EVP-Landrätin Sara Fritz tritt nach zwölf Jahren zurück, um ihren Muttenzer Parteikollegen Thomas Buser nachrücken zu lassen.

Der Kanton Basel-Stadt budgetiert für das Jahr 2022 einen Überschuss von 78 Millionen Franken.

Ab dem 1. Oktober übernimmt Jonathan Koellreuter die Leitung des Portfolio-Managements bei Immobilien Basel-Stadt (IBS).

Raffael Kubalek wird per 1. Oktober neuer stellvertretender Generalsekretär in der Baselbieter Sicherheitsdirektion und Nachfolger von Katrin Bartels, die Gemeindeverwalterin von Arlesheim wird.

Laut Beschluss der Mitgliederversammlung stehen Patricia von Falkenstein als Präsidentin und Michael Hug als Vize "für (mindestens) vier weitere Jahre" (so die offizielle Medienmitteilung) der Basler LDP vor.

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Der diplomierte Ingenieur Florian Kaufmann wird per 1. September im Baselbieter Amt für Raumplanung die Leitung der Abteilung Öffentlicher Verkehr übernehmen (Nachfolge von Eva Juhasz).