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Bald keine Printmedien mehr auf der SBB-Passerelle

Der grosse Zeitungs- und Zeitschriftenladen von "Press & Books" auf der Passerelle des Basler Bahnhofs SBB ist Vergangenheit. Gedruckter Lesestoff für Bahnhofkunden wird künftig nur noch in den Seitenbereichen zu haben sein. Die Eröffnung des neuen Westflügels ist allerdings im Verzug.
Basel, 6. Januar 2021

Ein Geschäft mit einer wohl assortierten Auswahl an Zeitungen, Zeitschriften und weiterer Lektüre gehörte bis jetzt zu den Fix- und Ruhepunkten in den Bahnhöfen grösserer Städte. Dort konnte man bis zur Zugsabfahrt stöbern und sich mit Lektüre für eine längere Reise versorgen.

Grosse Auswahl ist Vergangenheit

 

Damit ist es jetzt im Basler Bahnhof SBB vorbei. Der grosse begehbare Kiosk von "Press & Books" ist seit Ende Jahr leer und geschlossen. Er zeichnete sich durch eine grosse Auswahl an Fachpresse und fremdsprachigen Pubikationen aus und war auch meist gut frequentiert. Zeitungen und Zeitschriften gibt es noch an den Kiosken in der Eingangshalle, beim Perron 4 und beim Bahnhof-Eingang Gundeldingen. 

 

SBB-Sprecher Martin Meier bestätigt, dass der Mietvertrag mit "Press & Books" per Ende Jahr ausgelaufen ist. Die Ladenfläche wird von Orell Füssli Thalia AG (OF) übernommen, die bis jetzt einen Buchladen gleich nebenan betreibt. Zeitungen und Zeitschriften werden aber von der Buchhandlung keine verkauft, wie OF-Sprecher Alfredo Schilirò auf Anfrage mitteilte.

Zwischennutzung mit Buchladen


Es handelt sich aber nur um eine Zwischennutzung. OF hat von der SBB den Zuschlag für eine "Buchfläche" im neuen Westflügel erhalten. Schilirò: "Da jedoch der Westflügel massive bauliche Verzögerungen hat und frühestens im Sommer 2021 fertig und bezugsbereit ist", konnte sich OF mit den SBB auf die jetzt von "Press & Books" geräumte Ladenfläche als provisorischen Standort einigen.

Die SBB wollen offenbar gemäss dem neuen Vermietungskonzept auf der Passerelle weder Bücher noch Zeitungen und Zeitschriften. Neuer definitiver Mieter wird im ehemaligen Zeitschriftenparadies die Firma "Rituals" mit ihren "Body Cosmetics". Ob das Bedürfnissen der Reisenden besser entspricht?



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"Keine Ahnung vom Fussvolk"

Manchmal denke ich, die SBB – oder präzisieren wir, die Chefs der SBB schweben in irgendwelchen Höhen der Welt und haben irgendwie keine Ahnung vom Fussvolk. Das ist das Eine. Das Andere ist: hier geht es nur um die Vermietung von Ladenflächen mit teuren, sehr teuren Mieten, die sich wohl ein "normaler" Kiosk sowieso nicht leisten kann. Es geht um Geld und nochmals um Geld. Immerhin erhielten ja die "alten" Läden eine Änderungskündigung und die Mieten stiegen massiv. 
 

Wenn nicht auf der Passerelle, wann und wo dann geht der normale Kunde der SBB noch rasch ein Heftli, eine Zeitung kaufen? Sicher nicht per Umweg über den Westflügel. Haben die Verantwortlichen schon mal daran gedacht, dass sehr viele PendlerInnen und weitere SBB-KundInnen via Gundeli in den Bahnhof kommen? Den Kiosk an der Güterstrasse wird es freuen.


Beatrice Isler, Basel




"Wie ein Zug ohne Lokomotive"

Wer der Zeitung ein Ende profezeit, nimmt seine eigene Denkente zu ernst. Eine Passerelle ohne Zeitungsauswahl ist wie ein Zug ohne Lokomotive. Es wird eine postdigitale Dimension der Kommunikation geben.


Xaver Pfister, Basel




"Auf der Passerelle geht die Medienstadt verloren"

Für Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft hat SRF mit Basel, gleich am Ende der SBB-Passerelle den besten Standort gewählt. Dort beginnt die Medienstadt Basel. Auf der Passerelle geht sie jetzt gerade verloren.


Christian B. Schäffler, Basel




"Bedürfnis des breitgefächerten Volkes egal"

Das ist – wie so bei manchen Fragen – völlig Wurscht, was nun das Bedürfnis des breitgefächerten Volkes ist! Was zählt, ist der meist jugendliche Mainstream, die Zukunft und Resultate von Umfragen, die genau dort durchgeführt werden, wo die richtige Antwort erwartet wird: Frage ich die Digital Natives, ob sie eine Zeitung, ein Buch oder ein schönes Magazin oder ein Kreuzworträtselheft für die  Zugfahrt benötigen, dann schauen sie kurz vom Handy auf und sagen: "Nein!". Das führt zur Abschaffung des Kiosks. Ganz egal, was ältere oder "Tired of digital"-Menschen wollen. Die sollen sich doch ihre "Gala" oder "Geo" woanders kaufen.


Daniel Thiret, Riehen



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"Personenwagen erleidet Totalschaden"

Polizei Basel-Landschaft
in einer Medienmitteilung
vom 3. April 2021
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Unsere Anteilnahme. Zum Glück musste er nicht lange leiden.

RückSpiegel


In ihrem Report über die Basler LDP nimmt die WochenZeitung (WoZ) Bezug auf ein OnlineReports-Interview mit LDP-Grossrat Michael Hug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Psychoterror in einem Arlesheimer Wohnblock auf.

Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

Den OnlineReports-Bericht über Masken-Sicherheit an Spital-Porten nahm die Konsumenten-Sendung "Espresso" von Radio SRF zum Anlass, das Thema vertieft zu untersuchen.

Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Die BZ, die zu Recht die Intransparenz der Baselbieter Steuer(ab)rechnungen kritisierte, nahm in ihren Nachzug auf einen bestätigenden OnlineReports-Kommentar Bezug.

Prime News ging in der Kritik an "Weltwoche"-Kolumnist Christoph Mörgeli auf einen satirischen OnlineReports-Text über Lukas Engelberger ein.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in einem Artikel über Impf-Privilegien auch auf einen OnlineReports-Artikel über UKBB-CEO Marco Fsicher.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Abschiedstext über den Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels in Text und Bild auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-Todesnachricht über alt-Landrat Peter H. Müller wurde von der BZ aufgenommen.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Der 615. Liestaler Banntag vom 10. Mai ist durch einen Beschluss der vier Rottenchefs aus pandemischen Gründen abgesagt worden.

Innerhalb von zwei Wochen sind über 3’000 Unterschriften gegen die vom Grossen Rat beschlossene Abschaffung der Parkplätze beim Friedhof Hörnli zusammengekommen.

Daniel Urech, Gemeinderat der Freien Wähler Dornach und Kantonsrat der Grünen Solothurn, tritt für das Gemeindepräsidium Dornach an.

Mit einer Geschwindigkeit von 124 km/h statt der erlaubten 60 km/h erwischte die Polizei am 29. März auf der Oristalstrasse in Liestal einen 33-jährigen italienischen PW-Lenker, der in Richtung Büren raste und es jetzt mit der Justiz zu tun bekommt.

Die neugewählten Basler Regierungsmitglieder Esther Keller (GLP) und Kaspar Sutter (SP) wurden zu neuen Verwaltungsratsmitgliedern des EuroAirport ernannt.

Das Referendum gegen eine flächendeckende Parkraum-Bewirtschaftung in Allschwil ist mit über 800 Unterschriften zustande gekommen; das Quorum beträgt 500 Unterschriften.

Waltraud Parisot wird neue Verwaltungs-Chefin an der Musik-Akademie Basel und damit Nachfolgerin von Marc de Haller, der nach 18 Dienstjahren regulär pensioniert wird.

Lina Arti hat heute als 10'000. Baslerin im Impfzentrum die Corona-Zweitimpfung und von Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger einen grossen Blumenstrauss erhalten.

Der Kanton Basel-Stadt hat bis 2. März gesamthaft 25,2 Millionen Franken A-fonds-perdu-Beiträge aus dem Härtefall-Programm an Unternehmen ausbezahlt und 4,9 Millionen Franken Bürgschaften für KMU-Kredite bewilligt.

Dominik Scherrer wird als Nachfolger von Titus Hell neuer Präsident der Jungfreisinnigen Basel-Stadt.

Die Fluxdock AG wird den Kasernen-Hauptbau betreiben, in dem Anfang 2022 das Kultur- und Kreativzentrum seine Tore öffnet.

Marcus Vetter ist neuer Chefarzt für Onkologie und Hämatologie des Kantonsspitals Baselland.

Alexa Ipen-Providoli wird ab 1. April neue Leiterin des Amtes für Beistandschaften und Erwachsenenschutz und damit Nachfolgerin von Sarah Thönen, die ins Erziehungsdepartement wechselt.

Bis 1. Februar erhielten in Basel-Stadt über 9'800 Personen eine erste Impfdosis gegen das Coronavirus, über 3'700 weitere Personen haben bereits zwei Dosen erhalten.

Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat bei 36 Haarfärbemittel-Proben neun Produkte mit einem Verkaufsverbot belegt.

Die Wahlvorbereitungs-Kommission beantragt dem Grossen Rat, am 10. März Staatsanwalt Urs Jürg Müller-Egli zum Leitenden Staatsanwalt und Leiter der Allgemeinen Abteilung zu wählen.

Elisabeth Simon wird am 1. August neue Rektorin des Gymnasiums Bäumlihof und somit Nachfolgerin von Anna-Katharina Schmid, die auf diesen Zeitpunkt in Pension geht.

Mit einer Mehrheit von 89,4 Prozent beschlossen die Mitglieder der CVP Basel-Stadt am 25. Januar den Namenswechsel in "Die Mitte Basel-Stadt".

Gegen die Kreditbewilligung des Landrates in Höhe von 17,15 Millionen Franken für die Verlängerung der Tramlinie 14 von Pratteln nach Augst reichte am 25. Januar die Aktionsgruppe "aapacke" Pratteln das Referendum ein.

Mark Eichner (Präsident), Carol Baltermia, Liselotte Henz, Isabelle Mati und Karin Sartorius bilden die Findungskommission zur Evaluation eines neuen Basler FDP-Präsidiums.

Medbase und das Kantonsspital Baselland (KSBL) werden das "Regionale Gesundheitszentrum Laufen" im "Birs Center" betreiben und damit ein breites ambulantes Angebot mit Notfallversorgung anbieten.