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Vier Jahre und hundert Millionen für den Bahnhof-Westflügel

Nach vierjähriger Bauzeit ist der Westflügel des Basler Bahnhofs SBB für Bahnkunden und Konsumenten wieder zugänglich. Dabei musste dem Denkmalcharakter des Bahnhofs, den modernen Ansprüchen und zukünftigen Planungen Rechnung getragen werden.
Basel, 24. Juni 2021

Seit 1988 steht der Basler Bahnhof SBB unter Denkmalschutz. Erbaut wurde er nach einem komplizierten Wettbewerbsverfahren 1904-1907 als erstes repräsentives Bauwerk der neuen Bundesbahnen. Dieses Erbe verpflichtet, aber die SBB wollen es auch in Übereinstimmung bringen mit einem modernen Bahnbetrieb und ihren kommerziellen Vermietungs-Bedürfnissen.

Für den Totalerneuerung des Westflügels und des alten Elsässer Bahnhofs haben die SBB hundert Millionen Franken investiert. Von morgen Freitag an können sich die Bahnbenützende und Bahnhof-Freunde selber ein Urteil bilden. Der erste Eindruck, der heute Donnerstag den Medien gewährt wurde, überzeugt in den grossen Linien.

Von Einbauten befreit

Das Zwischengeschoss, das den Durchgang von der Haupthalle zum Westflügel niedrig und unansehnlich aussehen liess, ist entfernt. Der Portalcharakter kommt wieder zur Geltung. Auch die grosse Halle des Elsässer Bahnhofs ist von störenden Einbauten befreit, wirkt hell und lässt den Blick nach oben schweifen.

 

Zu den französischen Zügen und zum Zoll geht es jetzt nicht mehr durch einen rumpelkammerartigen Gang, sondern durch ein grosszügiges Portal. Im ehemaligen Durchgangsbereich waren noch letzte Arbeiten an einer schicken Bar im Gange, die sich zu einem neuen Treffpunkt entwickeln könnte.

Auf dreihundert Pfählen abgestützt

Die Arbeiten kann man sich nicht aufwendig genug vorstellen. Wie Projektleiter Mark Brinkhorst berichtete, mussten für Arbeiten am Fundament und den Untergeschoss der darüber liegende Bau durch 300 Mikropfähle abgestützt werden. SBB-Denkmalpfleger Reto Bieli, der den Bahnhof schon als Mitarbeiter der Basler Denkmalpflege betreut hatte, erwähnte als Detail die Farbsondierungen. Von den vier Wandfarben, auf die man stiess, entschied man sich am Ende für ein helles Beige. 

Bei der Vermietung hat sich laut SBB-Immobilienchef Alexander Muhm die Corona-Pandemie etwas ausgewirkt. Gastronomie-Bewerber seien wieder ausgestiegen, so dass jetzt noch Räumlichkeiten zu vergeben sind. Optisch dominiert der Anker-Mieter "Migros" mit einem 1'130 Quadratmeter grossen und von zwei Eingängen erreichbaren Supermarkt im Untergeschoss – ein Standort, der sich noch bewähren muss.

"Eatery" statt Buffet erster Klasse

 

Mit seinem gastronomischen Angebot (neudeutsch: "Eatery") ist "Migros" aber auch im ehemaligen Buffet 1. Klasse präsent, dem früheren Standort des Supermarktes. Die schwarzen Buffet-Einbauten kontrastieren für das empfindliche Auge etwas stark mit den historischen Wandgemälden. Dafür werden in der Schalterhalle bis Oktober die provisorischen Einbauten entfernt. Die zukünftige Verwendung der originalen und damit denkmalgeschützten Billetschalter ist noch ungeklärt.             



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"Störende Migros-Beleuchtung"

Ich kann der Einschätzung beipflichten, würde es aber begrüssen, wenn sich der orange Ankermieter mit seiner orangen Leuchtschrift etwas dezenter präsentieren würde. Eine unbeleuchtete Beschriftung – übrigens auch der übrigen Läden – würde dem noblen Bauwerk meiner Meinung nach besser entsprechen. 


Eneas Domeniconi, Gelterkinden



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Frisch pubertiert

Kontroverse am Weihnachtstisch
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"Eine Anfrage hat deswegen Grünen-Politiker Harald Friedl beim Regierungsrat platziert."

BZ Basel
vom 4. Januar 2022
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Hat nun die Anfrage Friedl oder Friedl die Anfrage bei der Regierung platziert?

Alles mit scharf

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