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Basel-Stadt: Contact-Tracing vor dem Zusammenbruch

Basel/Riehen, 28. Oktober 2020

"Das Contact-Tracing in Basel-Stadt ist zusammengebrochen", teilte heute Mittwoch ein Leser OnlineReports mit. Der Informant führt diese harte Diagnose auf die vielen Corona-Fälle im Stadtkanton zurück und auf die Tatsache, dass negativ getestete Personen nicht mehr von den Mitarbeitenden des staatlichen Contact-Tracing informiert würden.

Prioritäten beim Contact-Tracing

Anne Tschudin, die Sprecherin des Gesundheitsdepartements präzisiert: "Das Contact-Tracing ist nicht zusammengebrochen." Vielmehr würden Prioritäten gesetzt.
Im Schulumfeld fokussiere man sich auf die positiven Fälle, erläutert Tschudin. Ebenfalls würden Personen, die in Quarantäne gesetzt worden sind, nicht mehr betreut.

Das stosse aber nicht immer auf Verständis, räumt die Mediensprecherin ein, sei aber bei rund 3'500 Fällen (positive Tests und angeordnete Quarantänen) einfach nicht mehr seriös zu handhaben.
Damit steht das Contact Tracing bereits wieder am Anschlag. Erst letzten Samstag wurden zehn Zivilschutz-Angehörige dem Team frisch zugeteilt. Weitere sollen laut einer SDA-Meldung aber in den nächsten Tagen folgen.

Demente sollte ihre Kontakte informieren

Auch ein Fall in Riehen löste heute Stirnrunzeln aus und zeigt deutlich, wie stark das Personal gefordert ist. Das Contact-Tracing-Team teilte einer dementen Dame mit, dass ihr Test positiv ausgefallen sei, und bat sie, ihre Kontakte selber zu informieren. Laut Informationen von OnlineReports sei die Spitex Riehen-Bettingen zu Hilfe gekommen und habe diese Aufgabe übernommen. 

Wenige Kilometer weiter östlich hat der kantonsärztliche Dienst Aargau gegenüber der Ärzteschaft erklärt, dass die Meldepflicht von positiven Fällen heute eingeschränkt würde. Mitgeteilt werden müssten nur noch hospitalisierte Personen sowie jene, die in Alters- und Pflegeheimen wohnen. Einzig die Laboratorien melden ihre Test-Ergebnisse weiterhin.



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"George Orwell wird überholt"

Trotz allem Respekt vor den Bemühungen staatlicher Stellen, die Covid-19-Krise unter Kontrolle zu bringen – ich habe nie viel vom elektronischen Contact-Tracing gehalten. Wir haben dem Smartphone schon zu lange zu viel Kontrolle über unser aller Leben überlassen. Wegen der aktuellen Pandemie hat man ihm noch mehr Überwachungsmacht eingeräumt. George Orwell wird weiträumig von links und rechts überholt!
 

Dass jetzt die Technologie an ihre Grenzen stösst, war zu erwarten. Setzen wir doch bitte lieber auf gesunden Menschenverstand, Rücksicht und Vorsicht statt auf little big brother Handy! Die totale Kontrolle lässt sich eben doch nicht erreichen. Und schon gar nicht auf so entmenschte Weise.


Esther Murbach, Basel




"Diesem Fall gehen wir nach"

Das erwähnte Beispiel der dementen Dame tut uns sehr leid. Wir gehen dem Fall natürlich nach.


Anne Tschudin, Leiterin Kommunikation Gesundheitsdepartement Basel-Stadt, Basel



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"Nach der Dompteuse wird Massimo gewaschen, geföhnt."

Migros-Zeitung
vom 18. November 2020
über Hundepflege
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Tondeuse heisst das Hundescheren. Oder war es die Hunde-Dompteuse, die zuvor gewaschen und geföhnt wurde?

Frisch pubertiert

Knutschen im Thermalbad

Alles mit scharf

Der Bart nach dem Maskenball

RückSpiegel


Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"
 

Bajour.ch zitiert OnlineReports in einem Interview mit der Basler Regierungsrats-Kandidatin Stephanie Eymann.

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Pfeifer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Baselbieter Regierung senkt den Verzugszins 2021 bei der Staatssteuer von 6 auf 5 Prozent, während der Vergütungszins unverändert bei 0,2 Prozent bleibt.

Das Budgetdefizit 2021 in Höhe von 2,2 Millionen Franken sei "mehrheitlich coronabedingt", schreibt der Birsfelder Gemeinderat.

Sarah Thönen wird am 1. April 2021 die Leitung des Bereichs "Jugend, Familie und Sport" des Kantons Basel-Stadt übernehmen.

Die Birsfelder Gemeinderätin Regula Meschberger wird ab 1. Januar 2021 als Nachfolgerin von Bianca Maag-Streit den "Verband Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) präsidieren.

Gregor Leonhardt (52) übernimmt im Frühjahr 2021 die Leitung des Geschäftsbereichs Infrastruktur im Basler Tiefbauamt.

Der Basler Anwalt und Notar Andreas Waldmann zieht sich per 1. Januar 2021 aus der Kanzlei Waldmann Petitpierre als Partner zurück.

Der Baselbieter Landrat nahm das Gesetz über die Bekämpfung der Schwarzarbeit und das Arbeitsmarktaufsichts-Gesetz mit 71:18 Stimmen an, doch kommt es zur obligatorischen Volksabstimmung, weil die Vierfüntel-Mehrheit nicht erreicht wurde.

Der Baselbieter Polizeikommandant Mark Burkhard ist zum Präsidenten der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz (KKPKS) gewählt worden.

Die Central Real Estate Basel AG, Eigentümerin im Klybeck-Areal, tritt ab sofort unter dem neuen Namen Rhystadt AG auf.

Das Basler Marionetten Theater unterbricht per sofort seine Saison bis mindestens Ende 2020.

Die Basler FDP nominierte für den zweiten Wahlgang der Regierungsrats-Wahlen erwartungsgemäss ihr Mitglied Baschi Dürr sowie die LDP-Liberale Stephanie Eymann.

Auf der Autobahn A3 bei Eiken, wo 120 km/h erlaubt sind, wurde am frühen Morgen des 24. Oktober eine Autofahrerin mit Tempo 214 km/h als Raserin geblitzt.

Die Basler Juso bitten die Regierung in einer Petition, sich aktiv dafür einzusetzen, 100 Menschen aus dem Camp Moria in den Kanton Basel-Stadt aufzunehmen.

Der Stiftungsrat der Stiftung Brasilea hat die 37-jährige brasilianisch-schweizerische Doppelbürgerin Tatiana Andrade Vieira als neue Geschäftsführerin und Nachfolgerin von Daniel Faust gewählt.

Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

Dominik Beeler wird neuer Präsident der Grünen Liestal und damit Nachfolger von Erika Eichenberger.

Die Volksinitiative "für ein klimagerechtes Basel", die die Treibhausgas-Emissionen in Basel-Stadt bis 2030 auf Null senken will, ist am 8. Oktober mit über 3'700 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht worden.

Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.