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Alpnacher Quarzsandstein für Basels Innenstadt

Mit dem "Gestaltungskonzept Innenstadt" will die Basler Regierung das teilweise chaotische und ramponierte Erscheinungsbild der Strassenoberflächen verbessern. Begonnen wird in der Greifengasse und auf dem Rümelinsplatz.
Basel, 15. Januar 2015

Strassenbeläge sowie Strassen- und Platzgestaltungen werden im Alltag oft nicht mehr wahrgenommen. Aber wenn es zu Änderungen kommt, sind lebhafte Diskussionen programmiert. Sichtbare Schritte wurden in Basel in den letzten Jahren bereit unternommen. Statt eines Fahrstreifens aus Asphalt verfügt der Münsterplatz jetzt wieder über einen Belag aus geschliffenen und ungeschliffenen Rheinwacken.

Mit dem "Gestaltungskonzept Innenstadt" reagieren die Basler Behörden auf die Einführung des Verkehrskonzeptes mit den ausgedehnten Fussgängerzonen und wollen das Erscheinungsbild der City auf eine neue Qualitätsstufe heben. Dazu hat versicherte sie sich auch der Unterstützung der "Vereinigung Pro Innerstadt", was die Teilnahme von deren Geschäftsführer Matthias Böhm an der Präsentationskonferenz unterstrich.

Wettbewerb für den Rümelinsplatz

Baudirektor Hans-Peter Wessels machte deutlich, dass die Erneuerungen an der Oberfläche immer in Kombination mit Sanierungen im Untergrund vorgenommen werden. Es gibt aber auch Orte, wo eine Sanierung auch aus ästhetischen Gründen vordringlich ist. Zu diesen gehören der Rümelinsplatz, der Claraplatz und die Greifengasse, wofür Wettbewerbe ausgeschrieben werden. Der Claraplatz wirkt mit seinen Kugelleuchten und Betonplatten provinziell und auf dem Rümelinsplatz verstärkt eine Asphaltfläche den öden Charakter, der durch mittelmässige Architektur und ein seit langem leerstehendes Geschäftshaus dominiert wird.

Als Bodenbeläge sollen in Zukunft nur noch drei verschiedene Materialien zum Einsatz kommen: Asphalt, Kieselwacken und neu der graue Alpnacher Quarzsandstein, der nicht nur aus Alpnach (OW), sondern aus verschiedenen Steinbrüchen in den südlichen Alpen stammt. In grossem Stil wurde er in jüngster Zeit in der Aarauer Altstadt verlegt. Die Kombination aus geschliffenen Wackersteinen an den Strassenrändern und einem Fahrstreifen aus Asphalt im Zentrum der Strasse ist jetzt schon in der Rittergasse und am Spalenberg zu sehen. Platten aus Quarzsandstein sollen überall dort zum Einsatz kommen, wo der mittelalterliche Charakter der Stadt nicht mehr dominiert.

Wieviel Trottoir in der Freien Strasse?

Am hartnäckigsten waren immer die Diskussionen um die Gestaltung der Freien Strasse. Nach Versuchen mit Musterbelägen blieb es bis jetzt beim heutigen Erscheinungsbild. Gemäss dem von Martina Münch (Planungsamt) vorgestellten "Gestaltungskonzept Innenstadt" gibt es nun für die Freie Strasse zwei Varianten: zum einen eine Kombination aus Asphalt-Fahrfläche mit Trottoirs aus den erwähnten Alpnacher Platten (Bild) und zum andern eine rein aus Platten bestehende Oberfläche. In beiden Fällen wäre der Übergang zum Trottoir im Unterschied zu den heutigen Randsteinen mit Höhenunterschied nur noch angedeutet.

Wie gross der Niveauunterschied zwischen Fahrfläche und Fussgängerbereich ist, hängt laut Planungsvorgabe vom Tempo-Unterschied zwischen den Verkehrsteilnehmern ab. Festgehalten sind solche Grundsätze in einem Planungshandbuch, in dem die Plätze und Strassen typisiert und das Oberflächenmaterial und die Begrünung darauf abgestimmt werden.

Ein Kredit von 24,5 Millionen Franken

Für die Umgestaltung der Freien Strasse, der Greifengasse und Ochsengasse, der Rheingasse, der Grünpfahlgasse und des Gerbergässleins sowie der Clarastasse beantragt die Regierung einen Kredit von 24,5 Millionen. Das einheitliche neue Erscheinungsbild für diese Strassenzüge soll bis 2021 Wirklichkeit werden. Dagegen muss der Barfüsserplatz noch länger warten.



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"Was wurde hier alles verschlafen!"

Dass in dieser Sache "emoll eppis goht" ist wirklich höchste Zeit. Wenn ich mir die schönen Fussgängerzonen anderer Städte ansehe, dann – ja, dann frage ich mich schon; was wurde hier alles verschlafen! Ich gehe mit dem Kommentar von Jost Müller völlig einig, wenn er schreibt, dass es kaum glaubhaft ist, dass sich da etwas positives bewegt. Es wäre zu schön, wenn wir das in diesem Jahrhundert noch erleben dürften!

 


Paul Bachmann, Rheinfelden




"Wozu dieser hässliche Teerstreifen?"

Freie Strasse, Greifen-, Ochsen-, Rheingasse, Clarastrasse neu gestaltet – bis 2021? Ich glaub es erst, wenn ich darüber spaziere. Wozu dieser hässliche Teerstreifen in der Mitte nötig ist, hab ich noch nicht verstanden, wenn doch die Oberfläche plan ist. Aber wir Basler und Baslerinnen freuen uns.


Jost Müller, Basel



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Ein Anglizismus der übleren Sorte. (Bedeutung s. Wikipedia)

RückSpiegel


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In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in seinem Artikel über das "Russengrab" auf dem Friedhof "Hörnli" auf die vorausgegangene OnlineReports-Recherche.

In ihrem Bericht über die Forderung nach einer Neudiskussion über ein Windkrafwerk im Muttenzer Hardacker nimmt die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

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Der SF-Bericht von Schweiz aktuell zitiert OnlineReports mit der Erstmeldung über die defekten Gummieinlagen in Basler Tramschienen.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Wegzug der Bank Vontobel aus der Basler Rittergasse nach.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, das Regionaljournal und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-News über beschädigte Gummiprofile auf der Tram-Teststrecke im Gundeldingerquartier auf.

Das Regionaljournal bezog sich in seinem Bericht über die gescheiterte Ausschreibung zum Betrieb des Gärtnerhauses auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung thematisiert den Flächenmiete-Vorschlag von OnlineReports zu einer kantonalen Medienförderung.

Im Bericht über den Ausstieg der BKB aus dem FCB-Sponsoring bezieht sich 20 Minuten auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Erstmeldung über die Planung von fünf Kraftwerken an Birs und Ergolz auf.

In ihrem Artikel über die hohe "Swisslos"-Vergabung an "Primeo Energie" bezieht sich die BZ Basel auf OnlineReports.

Die OnlineReports-Forderung nach kantonaler Medienhilfe nahmen Bajour, das Regionaljournal und die BZ Basel auf.

Die Basler Zeitung beruft sich in ihrem Bericht über den Zubringer Bachgraben auf eine Erstmeldung in OnlineReports.

Die BZ Basel bezieht sich in ihrem Bericht über Gemeindewahlen in Riehen auf OnlineReports.

Im Einspieler zum "Sonntagstalk" nahm Telebasel Bezug auf eine OnlineReports-Kolumne von Andrea Strahm.

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Im Interview mit dem Medienökonomen Matthias Künzler stellt Bajour die Frage, ob es fair sei, dass OnlineReports, da kostenlos zugänglich, von der Medienförderung nicht profitieren könnte.

Prime News nimmt im Kommentar gegen das "Medienförderungsgesetz" auf die Position von OnlineReports Bezug.

Die BZ Basel und Happy Radio bezogen sich in ihrer Meldung über die Kündgung der Gelterkinder Schulleitung auf eine OnlineReports-News.

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In ihrer Meldung über den Widerstand gegen ein Kirchenglocken-Läutverbot geht die BZ Basel auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Traiferhöhung auf den Basler Fähren auf.

Bajour interviewt OnlineReports-Gründer Peter Knechtli zu seiner Ablehnung des vor der Volksabstimmung stehenden "Medienförderungsgesetzes". Die Medienwoche nimmt das Interview auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Claraspital-Direktor Peter Eichenberger wird per Jahresende Nachfolger von Fritz Jenny als Präsident des Verwaltungsrats der "Rehab Basel".

Nach 12 Jahren als Delegierte des Vorstands trat Ruth Ludwig-Hagemann an der GGG-Mitgliederversammlung vom 16. Juni zurück; als Nachfolger wurde David Andreetti gewählt.

Markus Leuenberger wird ab  August 2023 neuer Rektor des Gymnasiums Laufental-Thierstein und damit Nachfolger von Isidor Huber, der in Pension gehen wird.

Andreas Eggimann, Chief Digital & Information Officer (CDIO) und Mitglied des Executive Board der MCH Group verlässt das Unternehmen im Verlaufe des Sommers.

Der Liestal Gymnasiums-Rektor Thomas Rätz wird im Sommer 2023 in Pension gehen, worauf die bisherigen Konrektoren Urban Kessler und Andreas Langlotz seine Nachfolge als Co-Rektoren antreten werden.

Die Basler Regierung hat die Wohnschutzkommission gewählt: Rico Michael Maritz (vorsitzender Präsident), Béatrice Elisabeth Müller Schnürle, Piotr Franciszek Brzoza (Präsidium); Vera Gruber, Felix Spiegel, und Markus Anderegg (Vermietende); Beat Leuthardt (Mieterschaft); Martin Schlatter (Schreiber).

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) des Basler Grossen Rates unterstützt die Beteiligung des Kantons Basel-Stadt an einer Kapitalerhöhung der MCH Group AG, wie es die Regierung vorschlägt.

Die künftige Direktorin des Basler Waisenhauses ist Anita Conrad, die auf den Ende November 2023 persionierten Uli Hammler folgt.

In der Gemeinderats-Ersatzwahl in Füllinsdorf wurde Christoph Keigel als Kandidat der Ortspartei "Pro Füllinsdorf" und Nachfolger des verstorbenen Beat Keller gewählt.

Die Initiative zum Bau einer neuen Stadthalle für Liestal ist bei einer Stimmbeteiligung von 44 Prozent mit einer Mehrheit von fast 69 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt worden.

Einen Unterstützungsbeitrag in Höhe von 25'000 Franken aus dem Swisslos-Fonds hat die Basler Regierung dem türkisch-islamischen Sozial- und Kulturverein an die Infrastruktur von Küche und Aufenthaltsraum am Leimgrubenweg bewilligt.

Lukas Fischler wird neuer Chefarzt Anästhesie, Chief Medical Officer und Mitglied der Geschäftsleitung der Merian Iselin Klinik.

Der bei der Basler Zeitung in Ungnade gefallene Lokalredaktor Daniel Wahl ist in Markus Somms Nebelspalter untergekommen.

Die Gemeinde Reinach budgetierte war ein Defizit von 9,2 Millionen Franken, herausgekommen ist ein Verlust von 440'000 Franken.

Samuel Meyer, Leiter des Geschäftsbereichs Vertrieb der Bank Cler, wird per 1. Mai neuer CEO und Nachfolger von Mariateresa Vacalli.

Bei einem budgetierten Defizit von 5,7 Millionen Franken schliesst die Liestaler Rechnung 2021 nun ausgeglichen ab "dank höherer Steuereinnahmen und tieferen Sozialhilfekosten als erwartet".


Susanne Fisch und Noé Pollheimer sind die Nachfolgenden von Martin Leschhorn Strebel im Präsidium der SP Riehen.


Marc-Oliver Möller wird am 1. August neuer der Zentralen Dienste im Basler Erziehungsdepartement und Nachfolger von Thomas Riedtmann, der im Sommer pensioniert wird.

Der frühere Basler Regierungsrat Baschi Dürr (45) wird Verwaltungsrat bei der Sicherheitsfirma Pantex.

Die Findungskommission für die Direktion des Historischen Museums Basel ab 1. Mai 2024 ist konstituiert und nimmt ihre Arbeit auf, während der Vertrag mit dem interimistischen Direktor Marc Zehntner bis Ende April 2024 verlängert wurde.

Anstelle des zurücktretenden André Auderset soll Anita Treml Nidecker (64) das Präsidium der "Interessen-Gemeinschaft Kleinbasel" (IGK) übernehmen.

Die 35-jährige Zahnärztin Anja von Büren wird per 25. April 2022 neue Baselbieter Kantonszahnärztin und Leiterin des Kantonszahnärztlichen Dienstes im Amt für Gesundheit – als Nachfogerin von Ludmilla Strickler, die in Pension geht.

Für die zurücktretende Grossrätin Grüne Marianne Hazenkamp-von Arx (Riehen) rückt Béla Bartha nach.

In Riehen steigen EVP, Grüne und SP im dritten Wahlgang der Gemeinderatswahlen vom 24. April mit Daniele Agnolazza (EVP) ins Rennen.

Wegen massiven Preissteigerungen der letzten Monate an den internationalen Energiemärkten bei Gas sowie laufenden Investitionen in die CO2-Neutralität erhöhen die IWB die Fernwärmetarife ab 1. April um 12,25 Prozent.

Stephan Erni wird Chefarzt der neuen "Rehaklinik Basel", die in den Neubau Hirzbrunnen des Claraspitals integriert wird.

Die Justiz-, Sicherheits- und Sportkommission (JSSK) des Basler Grossen Rates beantragt dem Plenum einstimmig, der Stimmbevölkerung die Volksinitiative "Abschaffung des Präsidialdepartements und Reduktion der Anzahl der Mitglieder des Regierungsrats von 7 auf 5 Mitglieder" ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung zu empfehlen.

Der Betrieb des neuen Tagesrestaurants mit Cateringbetrieb, das derzeit im ehemaligen Ökonomiegebäude der Merian Gärten entsteht, wird von der Christoph Merian Stiftung an das Basler Gastronomieunternehmen "Berest" übertragen.

Das Basler Staatsarchiv sichert die Geschichte der Anti-AKW-Bewegung, die sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Zusammenhang mit Plänen eines Atomkraftwerks in Kaiseraugst formierte.

Elena Kasper und Clara Bonk, beide 21-jährig, heissen die neuen Co-Präsidentinnen der Baselbieter Juso.

Die Frenkendörfer SP-Landrätin Mirjam Würth tritt per Ende Februar aus dem Landrat zurück, der Birsfelder FDP-Landrat Christof Hiltmann demissioniert per 1. Juni.

Der emeritierte Basler Soziologieprofessor Ueli Mäder wird am 21. März in Stuttgart für sein gesellschaftspolitisches Engagement mit dem Erich Fromm-Preis geehrt.