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"WhatsApplen" Sie noch oder "signalen" Sie schon?

Basel, 19. Januar 2021

Es war ein kategorischer Aufruf aus dem Kreise meiner Familie: "WICHTIGE INFO – Ich werde mich von WhatsApp trennen und nur noch auf "Signal' verfügbar sein. Ich möchte meine Daten nicht der Facebook-Datenkrake zur Verfügung stellen."

Meine erste Reaktion war ein lustloses müdes Lächeln: Zwangen dich bisher die grossen IT-Konzerne auf neue Angebote und Applikationen, so sind es jetzt enge Familienangehörige. "Signal" war mir bisher aus dem Verkehrswesen vertraut oder vielleicht als diskreter Hinweis, es wäre gelegentlich Zeit zum Schneeschaufeln.

Bis mir in einer Konsumenten-Zeitschrift die Schlagzeile "WhatsApp saugt immer mehr Daten ab" ins Auge sprang. Zwar war ich schon immer der Meinung, dass die sogenannten "Asozialen Medien" uns naive User so richtig ausgeknockt haben, indem wir Kritischen ihnen längst unsere persönlichsten Daten auf dem Silbertablett serviert haben. Wir können uns nun nicht mehr beklagen, der Staat mache uns zu "gläsernen Bürgern". Wir selbst haben uns gläsern gemacht und uns vor den Datensammlern freiwillig bis auf die letzte Socke ausgezogen.

Nun gut, vielleicht wäre es doch nicht die dümmste Idee, den privaten Talk auf "Signal" zu verlagern (aber den "WhatsApp"-Stream als Archiv zu behalten, steht halt zu viel Liebenswürdiges drin), weil diese Plattform selbst von der Konsumenten-Zeitschrift als "gut und sicher" bezeichnet wird. Im Ernst: Ich glaube solchen Empfehlungen schon lange nicht mehr, lasse mich aber immer gern verführen.

Inzwischen wurde die "Signal"-App aufs Smartphone geladen, der erste Test-Chat erfolgreich durchgeführt. Doch schon schwant mir Ungemütliches: "Darf 'Signal' auf deine gespeicherten Adressen Zugriff nehmen?", war eine der ersten Fragen vor Inbetriebnahme. Und nun rasselt ein Name nach dem andern von Personen auf meinen Bildschirm, die auch "bei 'Signal'!" sind.

Schon verliert das Neue seinen ersten Reiz: Wollen alle diese Personen aus meiner privaten Kontaktliste, dass ich weiss, dass sie auch "bei 'Signal'!" sind? Habe ich mich vergewissert, welches Geschäftsmodell sich hinter "Signal" versteckt? Natürlich nicht. Wir vertrauen unser Persönlichstes fortgesetzt irgendwelchen anonymen Anbietern an im wohl naiven Glauben, dass sie Datenschutz ernst nehmen.

Das reicht uns zur Beruhigung, auch wenn sich "Signal" nur als "WhatsApp" mit anderem Namen herausstellen sollte.



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"Europäische Anbieter bevorzugen"

Wer sich in die Arme amerikanischer Datenkraken begibt, wird dies meist bereuen. Der Unterschied von WhatsApp und Signal liegt in der Ende zu Ende Verschlüsselung. Das verhindert zum Teil das Mitlesen bzw. -kopieren. Viel besser sind Threema (Schweiz, kompliziert und nicht völlig umsonst), Viber und für wichtige Mail protonmail.ch (Schweiz, gratis bis 500MB, kein SPAM), welche ich wegen der Verschlüsselung alle verwende. Signal war in den letzten 10 Tagen wegen Überlastung fast nicht mehr zu gebrauchen: Telefonate waren teilweise halbtageweise unmöglich, Messages kamen erst etliche Stunden später an. Deshalb sind europäische Anbieter zu bevorzugen. Anwender von gmail, gmx etc. sind nicht mehr auf dem neusten Stand und werden oft vom Empfänger als unseriös erkannt.


Simon Gilgen, Breitenbach




"Warum nicht 'Threema'?"

Warum nicht "Threema" anwenden?


Urs Erny, Pfeffingen



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100g nur für Oligarchen.

Frisch pubertiert

Die Angst vor dem alten Mann

RückSpiegel


Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

Den OnlineReports-Bericht über Masken-Sicherheit an Spital-Porten nahm die Konsumenten-Sendung "Espresso" von Radio SRF zum Anlass, das Thema vertieft zu untersuchen.

Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Die BZ, die zu Recht die Intransparenz der Baselbieter Steuer(ab)rechnungen kritisierte, nahm in ihren Nachzug auf einen bestätigenden OnlineReports-Kommentar Bezug.

Prime News ging in der Kritik an "Weltwoche"-Kolumnist Christoph Mörgeli auf einen satirischen OnlineReports-Text über Lukas Engelberger ein.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in einem Artikel über Impf-Privilegien auch auf einen OnlineReports-Artikel über UKBB-CEO Marco Fsicher.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Abschiedstext über den Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels in Text und Bild auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-Todesnachricht über alt-Landrat Peter H. Müller wurde von der BZ aufgenommen.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Lina Arti hat heute als 10'000. Baslerin im Impfzentrum die Corona-Zweitimpfung und von Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger einen grossen Blumenstrauss erhalten.

Der Kanton Basel-Stadt hat bis 2. März gesamthaft 25,2 Millionen Franken A-fonds-perdu-Beiträge aus dem Härtefall-Programm an Unternehmen ausbezahlt und 4,9 Millionen Franken Bürgschaften für KMU-Kredite bewilligt.

Dominik Scherrer wird als Nachfolger von Titus Hell neuer Präsident der Jungfreisinnigen Basel-Stadt.

Die Fluxdock AG wird den Kasernen-Hauptbau betreiben, in dem Anfang 2022 das Kultur- und Kreativzentrum seine Tore öffnet.

Marcus Vetter ist neuer Chefarzt für Onkologie und Hämatologie des Kantonsspitals Baselland.

Alexa Ipen-Providoli wird ab 1. April neue Leiterin des Amtes für Beistandschaften und Erwachsenenschutz und damit Nachfolgerin von Sarah Thönen, die ins Erziehungsdepartement wechselt.

Bis 1. Februar erhielten in Basel-Stadt über 9'800 Personen eine erste Impfdosis gegen das Coronavirus, über 3'700 weitere Personen haben bereits zwei Dosen erhalten.

Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat bei 36 Haarfärbemittel-Proben neun Produkte mit einem Verkaufsverbot belegt.

Die Wahlvorbereitungs-Kommission beantragt dem Grossen Rat, am 10. März Staatsanwalt Urs Jürg Müller-Egli zum Leitenden Staatsanwalt und Leiter der Allgemeinen Abteilung zu wählen.

Elisabeth Simon wird am 1. August neue Rektorin des Gymnasiums Bäumlihof und somit Nachfolgerin von Anna-Katharina Schmid, die auf diesen Zeitpunkt in Pension geht.

Mit einer Mehrheit von 89,4 Prozent beschlossen die Mitglieder der CVP Basel-Stadt am 25. Januar den Namenswechsel in "Die Mitte Basel-Stadt".

Gegen die Kreditbewilligung des Landrates in Höhe von 17,15 Millionen Franken für die Verlängerung der Tramlinie 14 von Pratteln nach Augst reichte am 25. Januar die Aktionsgruppe "aapacke" Pratteln das Referendum ein.

Mark Eichner (Präsident), Carol Baltermia, Liselotte Henz, Isabelle Mati und Karin Sartorius bilden die Findungskommission zur Evaluation eines neuen Basler FDP-Präsidiums.

Medbase und das Kantonsspital Baselland (KSBL) werden das "Regionale Gesundheitszentrum Laufen" im "Birs Center" betreiben und damit ein breites ambulantes Angebot mit Notfallversorgung anbieten.

Am 18. Januar reichte in Basel das überparteiliche Komitee seine Volksinitiative zur Abschaffung des Präsidialdepartements und Reduktion der Anzahl der Regierungs-Mitglieder von 7 auf 5 mit 3'524 beglaubigten Unterschriften ein.

Am 1. April 2021 tritt Thomas Wenk (48) die neu geschaffene Stelle des Leiters der zentralisierten Informatik des Erziehungsdepartements an.

Der Basler SP-Grossrat Christian von Wartburg übernimmt für das Jahr 2021 die Präsidentschaft des Oberrheinrats.

Über das Referendum gegen den Allschwiler Quartierplan ALBA wid am 13. Juni abgestimmt.

Seit dem 4. Januar werden die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Laufental in einem Neubau unterrichtet.

Raphael Kissling (29) wird zum Jahresbeginn neuer Geschäftsführer der Luftseilbahn Reigoldswil–Wasserfallen und Nachfolger von Johannes Sutter, der Stiftungsrat bleibt.

Die Muttenzer Gemeindeversammlung vom 9. Januar, 14 Uhr, wird auf Beschluss des Gemeinderates Corona-bedingt in der St. Jakob-Halle durchgeführt.

Für das Herbstsemester 2020 hat sich die Rekordzahl von 13'139 Studierenden und Doktorierenden für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben.

In Allschwil ist das Referendum gegen den Quartierplan "Alba" mit 601 gültigen Unterschriften zustande gekommen.

Michael Rolaz, derzeit Chief Development Officer CDO am Kantonsspital Baselland, wird neuer CEO der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK).