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Heftige Opposition gegen begehbaren Schwarzpark

Gegen das Projekt zur Öffnung des Basler Schwarzparks für die Bevölkerung sind gegen zwanzig Einsprachen von Anwohnern eingegangen. Jetzt muss das Bauinspektorat entscheiden.
Basel, 11. September 2013

Im Januar dieses Jahres hatte die Basler Regierung beschlossen, den Schwarzpark gemäss einem Projekt der Stadtgärtnerei "sanft" zu öffnen. Die Kosten werden auf 3,5 Millionen Franken beziffert. Der Schwarzpark liegt zwischen den Quartieren Gellert und Lehenmatt entlang des ehemaligen Gewerbekanals St. Alban-Teich (Baseldeutsch: "Dalbedych") und ist bekannt für ein stattliches Rudel von Damhirschen, die sich auf einem riesigen abgezäunten Gebiet frei bewegen können.

Streitpunkt sind nun nicht die Hirsche, die vom Tierpark Lange Erlen betreut werden, sondern die Kastanienallee entlang des Dalbedych, die in Zukunft für Parkbesucher begehbar werden soll. Zu diesem Zweck müssten rund dreissig der alten Kastanienbäume gefällt werden, weil Äste abbrechen und Spaziergänger gefährden könnten.

Parkweg unnötig?

Aus dem Quartier sind, wie OnlineReports erfuhr, fast zwanzig Einsprachen eingegangen, einige davon mehrfach unterzeichnet. Die Einsprecher sind der Meinung, dass dieser Parallele zur Dalbedych-Promenade gelegene Spazierweg nicht nötig ist. Der dichte Baumbestand, dessen Äste weit über den Kanal ragen, müsse möglichst erhalten bleiben, sagt Anwohner Claude Messerli. "Denn er ist für die im Park lebenden Tiere wichtig." Damit meint er nicht in erster Linie die Hirsche, die den Parkrand gerne aufsuchen (Bild), sondern Fledermäuse, Spechte und den seltenen Eisvogel, der am Dalbedych regelmässig zu beobachten sei.

Die Kritiker aus dem Quartier schlagen Alternativen für die ständige Begehrbarkeit des Parkes vor: Monatliche Führungen durch den Park oder aber durch Brücken erreichbare Plattformen, von denen aus der Park besser eingesehen werden könnte. Gemäss dem Projekt der Stadtgärtnerei wird die Allee durch den Parkeingang an der Gellertstrasse und zwei Brücken vom Lehenmattquartier her erreichbar sein. In der Nacht werden die Portale geschlossen.

"Öffentlicher Auftrag"

Die Öffnung des Parks sei ein politischer Auftrag, der mit dem Kauf des Areals im Jahr 1996 verbunden sei, betont Brigitte Vogel, Sprecherin der Stadtgärtnerei. Sie entspreche auch einem Wunsch der Quartier-Organisationen, und im April seien die Anwohner informiert und angehört worden. Ein Gestaltungs- und Nutzungskonzept für den Park bestehe seit 2004. Ein Naturschutzkonzept (Juni 2013) wurde von einem unabhängigen Biologen erstellt. "Die sanfte Öffnung des Schwarzparks erfordert einen sorgsamen Umgang mit den vorhandenen Naturwerten", heisst es darin. Diesen strengen Vorgaben soll Rechnung getragen werden, heisst es seitens der Stadtgärtnerei.  

Die erste Einsprache kam von der Sektion Basel des WWF Region Basel. Dessen Geschäftsführer Jost Müller kritisiert, dass die Projektauflage in einem zu frühen Stadium erfolgt sei. Das Naturschutzkonzept sei erst als Reaktion auf die Einsprache nachgeliefert worden, und die Angaben zu einem umfassenden Parkkonzept wie auch zu den einzelnen Baumfällungen seien ungenügend. Es ist nun an der Baubewilligungsbehörde, den Knoten aufzulösen.




Weiterführende Links:
- Der Schwarzpark wird für das Publikum geöffnet


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"Anpralldämper"

Kantonspolizei Basel-Stadt
in einer Unfallmeldung
vom 7. November 2022
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Er dämpft sogar Buchstaben weg.

RückSpiegel


matthiaszehnder.ch nimmt die beiden News-Artikel aus OnlineReports zum Anlass, sich über die schrumpfende Kulturberichterstattung in den Schweizer Medien Gedanken zu machen.

Bajour zitierte OnlineReports in seinem Bericht über die Verwicklung von Bundesratskandidatin Eva Herzog in umstrittene Basler Geschäfte.

In ihrer Recherche über die sterbende Kulturberichterstattung in Basler Medien bezieht sich Bajour auf OnlineReports.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Angriff auf den Stiefvater vor dem Muttenzer Gerichtsgebäude auf.

Die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Rückkehr von Christine Keller in den Basler Grossen Rat auf.

In ihrer Analyse über die unklare Gesundheitsversorgung des Laufentals ging die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche ein.

Telebasel konfrontierte die SVP-Regierungsrats-Kandidatin Sandra Sollberger mit einem Kommentar aus OnlineReports (worauf sie die Stellungnahme verweigerte).

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen den OnlineReports-Bericht über Pläne zum Abbruch des Spitals Laufen auf.

Die OnlineReports-News über den Wechsel des Telefon-Anbieters durch die Basler Verwaltung wurde von der BZ Basel und Happy Radio aufgenommen.

In seiner Aufstellung über "Politiker, die Wasser predigen und Wein trinken", nahm der Nebelspalter auch auf einen Artikel in OnlineReports Bezug.

20 Minuten griff die OnlineReports-Meldung über einen Autolenker, der bei der verbotenen Fahrt durch eine Einbahnstrasse in Birsfelden eine Radfahrerin schwer verletzte, auf.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Baselbieter Regierungsrats Urs Wüthrich nahmen Telebasel, die BZ Basel, die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, Prime News, die Nachrichtenagentur SDA, 20 Minuten und Happy Radio auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Recherche über Lärm-Überschreitungen im Osten des Gundeldinger-Quartiers auf.

Auf die OnlineReports-News über den Rücktritt der Laufener Finanzkommission reagierte die BZ Basel mit einem Nachzug.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Analyse der Basler FDP auf einen OnlineReports-Artikel aus dem Jahr 2005 Bezug.

Die BZ Basel nahm in ihrem Bericht über den Protest gegen entwässerte Basler Brunnen auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-News über stehengelassene BVB-Buspassagiere wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Aufnahme von Frauen in die drei Kleinbasler Ehrengesellschaften auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über Login-Probleme bei der Basler Kantonalbank (BKB) nach. Ebenso das Regionaljournal, das aber keine Quelle nannte.

Die BZ Basel und das SRF-Regionaljournal nahmen die OnlineReports-Meldung vom Tod des ehemaligen Baselbieter LdU-Nationalrats Claudius Alder auf.

In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Nicola Goepfert, seit Juni Mitglied des Basler Grossen Ratse, wurde als neuer Co-Präsident der Links-Partei "Basta" gewählt.

Heiko Vogel (47), der frühere Cheftrainer, kehrt am 1. Januar 2023 als Sportdirektor zum FC Basel zurück, um den "gesamten operativen Fussball-Alltag des FCB" zu verantworten.

Die Baselbieter Regierung hat die Mietung von Räumlichkeiten für das Amt für Migration und Bürgerrecht im Helvetia Tower in Pratteln beschlossen.

Auf die im Februar zurücktretende "Basta"-Grossrätin Beatrice Messerli (70) wird die Präsidentin des Jungen Grünen Bündnisses Nordwest, die Klimaaktivistin Fina Girard (Jahrgang 2001) folgen.

Lorenz Amiet, bisher Vizepräsident, wird neuer Präsident der SVP-Grossratsfraktion als Nachfolger von Pascal Messerli, der neu Parteipräsident wurde.

In Lörrach bewarf dieser Tage ein Unbekannter die Fassade der Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde mit Eiern.

Am Riehenring entsiegelt das Basler Bau- und Verkehrsdepartement als Versuch ab 31. Oktober insgesamt 14 Parkfelder, so dass dort zukünftig Regenwasser in den Untergrund geleitet wird.

Witterungsbedingt muss die Eröffnung der Kunsteisbahn Eglisee in diesem Jahr um zwei Wochen nach hinten verschoben werden, nämlich auf den 12. November.

Ab 1. November müssen sämtliche Personen, die den Kanton in strategischen Führungsorganen der Beteiligungen des Kantons Basel-Landschaft vertreten, ihre Vergütungen offenlegen.

Der Kanton Baselland beteiligt sich mit 900'000 Franken an der von der Wirtschaftskammer organisierten grössten Berufswahlmesse der Schweiz.

Am 29. Oktober, ab 10.15 Uhr, findet an der Oristalstrasse 100 A in Liestal die öffentliche Fahrzeug-Versteigerung von rund 140 Velos diverser Marken, 4 Autos (BMW X6 xDrive30d, Honda Civic 2.0i Typ R, VW T5 Kombi D 4M BMT, VW Polo Blue GT) und ein Arbeitsanhänger (BZS MA MA MA) statt.

Die Kunsteisbahn Margarethen eröffnet am 22. Oktober, die Eislaufsaison und eine Woche später; ab dem 29. Oktober, ist auch die Kunsteisbahn Eglisee geöffnet.

Die Evangelische Volkspartei Baselland (EVP) feierte am vergangenen 9. Oktober mit Partei- und ihren 100. Geburtstag.

Das Bau- und Verkehrsdepartement erteilt der Wyniger Gruppe den Zuschlag für den Betrieb der Flora-Buvette ab 2023; es soll sich um die "erste klimaneutrale Buvette" handeln.

Per 1. Januar 2023 übernimmt Christopher Henry Tütsch (49) die Geschäftsleitung des Ausländerdienstes Baselland als Nachfolger von Oliver Bolliger, der zum selben Zeitpunkt die Geschäftsleitung der Stiftung Wohnhilfe in Basel übernimmt.

Die Delegierten des Gewerbeverbandes Basel-Stadt haben am 20. September Hansjörg Wilde zum neuen Präsidenten gewählt.

Nach einjährigem Studium am Basler Gymnasium Kirschgarten konnten dieses Jahr 65 junge Erwachsene ihre Passerelle-Ausweise entgegennehmen, die ihnen nach der Berufs- oder Fachmatur den Zugang zu sämtlichen Studiengängen an den Schweizer Hochschulen ermöglichen.

In Muttenz beim Hallenbad beginnen im September /Oktober die Bohrarbeiten zur Erkundung des Untergrundes, da es dort zu Dolineneinstürzen und grossflächigen Absenkungen gekommen ist.