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Erste Stafette zur Erhaltung der elsässischen Sprache

Über die Pfingsttage wird am "Sproochrenner" die Botschaft der elässischen Sprache von Basel auf 375 Kilometern ins französische Wissembourg getragen. Am Start im Basler St. Johanns-Park sprach sich auch Regierungspräsident Beat Jans für diesen bedrohten Dialekt aus.
Basel, 4. Juni 2022

"Es isch ebbis nöis", raunte jemand auf Elsässisch zu den rund 50 Personen, die sich heute Samstagmorgen beim St. Johanns-Park zum Start des "Sproochrenner" einfanden, darunter mehrere prominente Gastredner. Es war auch ein Stelldichein grenzüberschreitender Politiker.

Für den Basler Regierungspräsidenten Beat Jans (SP) machte es sehr viel Sinn, den Stafettenlauf zugunsten der elsässischen Sprache in Basel am Rhein zu beginnen. Hier stand einst der Bahnhof für die erste grenzüberschreitenden Eisenbahn der Welt. Aus dem Elsass kamen früher vor allem Lebensmittel, aber auch "geistige Nahrung". Ohne Gelehrte aus dem Elsass hätte beispielsweise die Universität Basel 1460 gar nicht eröffnet werden können, erinnerte Jans.

Elsässer Dialekt ist bedroht

Der elsässische Dialekt sei bedroht, Experten sprechen davon, es sei fünf vor zwölf. Der "Sproochrenner" ist für Jans deshalb eher ein "Sproochretter". Er beklagte, dass Basel zwar den Dialekt nicht als minderwertig abwerte, aber selbst die französische Sprache zu wenig pflege.


Der Präsident des Vereins "Sprochrenner", Patrick Puppinck, spricht kein elsässisch sondern nur französisch, wie er in seiner Rede gestand. Deshalb wurde ihm besonders gedankt für seinen Einsatz für diese "langue blessée". Es gelte nun diese zu erhalten. "Man kommt nicht als Elsässer zur Welt, man wird es", sagte Daniel Adrian, der Präsident der Kommission für internationale Zusammenarbeit und zur Förderung der Zweisprachigkeit.

Der Präsident der "Collectivité européenne d'Alsace", Frédéric Bierry, sagte, seine Mutter hätte zwar noch den Elsässer-Dialekt gesprochen, aber leider nicht an ihn weitergegeben. Berry brachte im Verlauf seiner Rede den Basler Regierungspräsidenten dazu, das T-Shirt des "Sproochrenner" anzuziehen. "Ich weiss, das ziemt sich nicht in diesem Rahmen", sagte Berry auf französisch zu Jans, "mais il le faut" – man muss es einfach tun.

Angst vor alemannischem Akzent

Um den Elsässer Dialekt zu retten, müsste er in den Familien weitergegeben werden, sagte Hans-Jörg Renk vom Kulturverein Basel-Elsass zu OnlineReports. Nur leider vermieden es früher die Eltern, weil sie ihren Kindern keinen Akzent in der französischen Sprache mitgeben wollten.

Auch in der Schule sollte der Elsässer-Dialekt gesprochen werden, so Renk, nur leider finden sich zu weniger Lehrpersonen, die diesen Dialekt sprechen. An den französischen Schulen werde die hochdeutsche Sprache gefördert, die das Elsässische verdränge. Aber "ganz aussterben wird der Dialekt nicht", ist Renk überzeugt.


Zwei Läufer starteten den Prolog im St. Johanns-Park und trugen die Botschaft, eingepackt in einer Röhre ("bâton-témoin"), zum eigentlichen Start an der Dreiländerbrücke in Huningue. Dort ist auch der Dreyland-Dichterweg mit elsässischer Poesie. Diese Rolle wird von Hand zu Hand weitergegeben und symbolisiere die immaterielle Kulturbotschaft, wie Puppinck sagte.

Baskenland als Vorbild

Der "Sproochrenner" hat seine Vorbilder im französischen Baskenland, wo vor 40 Jahren mit solchen Stafetten für den Dialekt geworben wurde, erklärte Hans-Jörg Renk weiter. Vor vier Jahren begann der Verein mit den Vorbereitungen für diese Stafette. Wegen der Corona-Pandemie wurde sie zwei Jahre verschoben.

Heute Pfingstsamstag konnte sie endlich starten. Am Samstagmorgen hatten sich schon rund 30 Personen eingeschrieben. Jeder kann über Pfingsten einen Teil der fast 400 Kilometer Laufstrecke durch 109 Gemeinden absolvieren, zu Fuss, per Velo, Trottinett oder Roller. Gerannt und gefahren wird Tag und Nacht.



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"So funzt das Dreiland"

Volltreffer @Christoph Schwegler. In Anmerkung "Muller" hier ein Schmankerl: End’ Siebziger sendete ein Einmann Piraten-Radio namens "Mülli Pop" (wie passend) 24h auf UKW. Via Nachbars Antenne zwecks Verschleierung des Standorts. Einen Steinschleuderwurf neben Radio DRS2 auf dem Bruderholz. Beides Geschichte. Einmann-Betrieb weg, Radio DRS2 ausgewandert. So funzt das Dreiland. Wir sind endgültig im Digital-Zeitalter angekommen.


Simon Gilgen, Breitenbach




"Tempi passati!"

Vor gefühlt 100 Jahren konnte der Strassburger Kulturbürgermeister Germain Muller noch eine regelmässige Kolumne auf elsässisch in der "National-Zeitung" platzieren. Tempi passati! Gerne erinnere ich mich auch daran, mit dem Radio Basel in den siebziger Jahren zur Unterstützung der elsässischen Sprache und Kultur sein "Cabaret Barabli" produziert zu haben.


Christoph Schwegler, Basel



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"Auch mein LKW fasste Feuer."

Blick
vom 20. August 2022
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Der Lastwagen konnte nicht mehr Feuer fangen, also fasste er nach ihm.

RückSpiegel


Telebasel konfrontierte die SVP-Regierungsrats-Kandidatin Sandra Sollberger mit einem Kommentar aus OnlineReports (worauf sie die Stellungnahme verweigerte).

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen den OnlineReports-Bericht über Pläne zum Abbruch des Spitals Laufen auf.

Die OnlineReports-News über den Wechsel des Telefon-Anbieters durch die Basler Verwaltung wurde von der BZ Basel und Happy Radio aufgenommen.

In seiner Aufstellung über "Politiker, die Wasser predigen und Wein trinken", nahm der Nebelspalter auch auf einen Artikel in OnlineReports Bezug.

20 Minuten griff die OnlineReports-Meldung über einen Autolenker, der bei der verbotenen Fahrt durch eine Einbahnstrasse in Birsfelden eine Radfahrerin schwer verletzte, auf.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Baselbieter Regierungsrats Urs Wüthrich nahmen Telebasel, die BZ Basel, die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, Prime News, die Nachrichtenagentur SDA, 20 Minuten und Happy Radio auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Recherche über Lärm-Überschreitungen im Osten des Gundeldinger-Quartiers auf.

Auf die OnlineReports-News über den Rücktritt der Laufener Finanzkommission reagierte die BZ Basel mit einem Nachzug.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Analyse der Basler FDP auf einen OnlineReports-Artikel aus dem Jahr 2005 Bezug.

Die BZ Basel nahm in ihrem Bericht über den Protest gegen entwässerte Basler Brunnen auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-News über stehengelassene BVB-Buspassagiere wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Aufnahme von Frauen in die drei Kleinbasler Ehrengesellschaften auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über Login-Probleme bei der Basler Kantonalbank (BKB) nach. Ebenso das Regionaljournal, das aber keine Quelle nannte.

Die BZ Basel und das SRF-Regionaljournal nahmen die OnlineReports-Meldung vom Tod des ehemaligen Baselbieter LdU-Nationalrats Claudius Alder auf.

In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Per 1. Januar 2023 übernimmt Christopher Henry Tütsch (49) die Geschäftsleitung des Ausländerdienstes Baselland als Nachfolger von Oliver Bolliger, der zum selben Zeitpunkt die Geschäftsleitung der Stiftung Wohnhilfe in Basel übernimmt.

Die Delegierten des Gewerbeverbandes Basel-Stadt haben am 20. September Hansjörg Wilde zum neuen Präsidenten gewählt.

Nach einjährigem Studium am Basler Gymnasium Kirschgarten konnten dieses Jahr 65 junge Erwachsene ihre Passerelle-Ausweise entgegennehmen, die ihnen nach der Berufs- oder Fachmatur den Zugang zu sämtlichen Studiengängen an den Schweizer Hochschulen ermöglichen.

In Muttenz beim Hallenbad beginnen im September /Oktober die Bohrarbeiten zur Erkundung des Untergrundes, da es dort zu Dolineneinstürzen und grossflächigen Absenkungen gekommen ist.

Der Verein "Treffpunkt Arlesheim" (ehemals "Verkehrsverein Arlesheim") beschloss bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung, sich aufzulösen.

Gleichzeitig mit dem Start der Bundeskampagne zum Energiesparen senkt die Basler Regierung die Heiztemperatur in seinen Verwaltungsgebäuden auf 19 Grad Celsius.

Der Liestaler Stadtrat hat beschlossen, den "Engel-Saal" unter dem Namen "Stadtsaal" in eigener Regie zu betreiben, womit er den Liestaler Vereinen zukünftig zu vergünstigten Konditionen angeboten werden kann.

Die Baumann & Cie übernimmt rückwirkend per 30. Juni 100 Prozent der Aktien der Vögeli Vermögensverwaltung AG.

In Basel-Stadt ist am 19. August die aus Lehrerkreisen angeregte Initiative zur Erweiterung der Integrativen Schule durch heilpädagogisch geführte Förderklassen eingereicht worden.

Die beiden Ludotheken Bläsi und St. Johann der Robi-Spiel-Aktionen werden nach 2022 nicht weiter betrieben.

Anouk Feurer, die Co-Präsidentin des "Jungen grünen Bündnisses Nordwest", ist Nachrückende für die zurücktretende grüne Basler Grossrätin Michelle Lachenmeier.

Die grosse Silberlinde im Riehener Solitude-Park musste durch die Stadtgärtnerei gefällt werden, weil sich aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit zwei gefährliche Risse im Kronenansatz gebildet haben und der Baum zusätzlich stark in Schieflage geraten ist.

Auch die Gemeinden Arisdorf, Bubendorf, Frenkendorf, Füllinsdorf, Hersberg, Itingen, Lausen, Liestal, Lupsingen, Seltisberg und Ziefen haben per sofort das Feuerwerksverbot beschlossen.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt mit 118'000 Franken aus dem Pendlerfonds den Bau einer Mobilitätsdrehscheibe in Lörrach-Brombach, die dazu beitragen soll, den Pendler- und Besucherverkehr nach Basel auf umweltfreundliche Verkehrsmittel zu verlagern.

Der Landrat hat am 30. Juni Lucia Mikeler Knaack (SP) mit 68 von insgesamt 78 abgegebenen Stimmen zur neuen Präsidentin gewählt.

Die Volksinitiative "Sichere Velorouten in Basel-Stadt" ist am 24. Juni mit 3'176 beglaubigten Unterschriften bei der Basler Staatskanzlei eingereicht worden.

Claraspital-Direktor Peter Eichenberger wird per Jahresende Nachfolger von Fritz Jenny als Präsident des Verwaltungsrats der "Rehab Basel".

Nach 12 Jahren als Delegierte des Vorstands trat Ruth Ludwig-Hagemann an der GGG-Mitgliederversammlung vom 16. Juni zurück; als Nachfolger wurde David Andreetti gewählt.

Markus Leuenberger wird ab  August 2023 neuer Rektor des Gymnasiums Laufental-Thierstein und damit Nachfolger von Isidor Huber, der in Pension gehen wird.

Andreas Eggimann, Chief Digital & Information Officer (CDIO) und Mitglied des Executive Board der MCH Group verlässt das Unternehmen im Verlaufe des Sommers.

Der Liestal Gymnasiums-Rektor Thomas Rätz wird im Sommer 2023 in Pension gehen, worauf die bisherigen Konrektoren Urban Kessler und Andreas Langlotz seine Nachfolge als Co-Rektoren antreten werden.

Die Basler Regierung hat die Wohnschutzkommission gewählt: Rico Michael Maritz (vorsitzender Präsident), Béatrice Elisabeth Müller Schnürle, Piotr Franciszek Brzoza (Präsidium); Vera Gruber, Felix Spiegel, und Markus Anderegg (Vermietende); Beat Leuthardt (Mieterschaft); Martin Schlatter (Schreiber).

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) des Basler Grossen Rates unterstützt die Beteiligung des Kantons Basel-Stadt an einer Kapitalerhöhung der MCH Group AG, wie es die Regierung vorschlägt.

Die künftige Direktorin des Basler Waisenhauses ist Anita Conrad, die auf den Ende November 2023 pensionierten Uli Hammler folgt.