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Der Teil-Lockdown kommt: Beizen und Sportbetriebe zu

Was OnlineReports schon vor wenigen Tagen erfuhr, hat die Basler Regierung heute Freitagnachmittag bestätigt: Alle Gastbetriebe und zahlreiche Sporteinrichtungen sowie weitere kritische Angebote müssen in den kommenden drei Wochen schliessen.
Basel, 20. November 2020

Diese Massnahmen verkündeten heute Freitagnachmittag der Basler Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger (CVP) und Christoph Brutschin (SP), der Chef des Departements für Wirtschaft, Soziales und Umwelt an einer virtuellen Medienkonferenz. Laut der Regierung gilt die Schliessung vom kommenden Montag, 23. November, bis Sonntag, 13. Dezember.

Beizen und Sporteinrichtungen: Stillstand

Von der Schliessung der Restaurationsbetriebe ausgenommen sind Betriebs- und Schulkantinen, Gassenküchen und ähnliche Angebote, an Hotels angeschlossene Restaurants für Gäste, Lieferdienste für Mahlzeiten sowie Take-Away einschliesslich Foodtrucks. Allerdings muss das Take-Away-Angebot zwischen 23 und 5 Uhr eingestellt werden.

Von der Drei Wochen-Schliessung betroffen sind auch Einrichtungen im Sportbereich: Turnhallen, Hallenbäder, Tanzstudios, Fitness- und Wellnesszentren, Eissportanlagen und Innenräume von sonstigen Sportanlagen und Sportstadien (inklusive Garderoben). Davon ausgenommen sind professionelle Trainings-Aktivitäten und Wettkämpfe.

Ausnahmen gibt es auch für Primarschülerinnen und Primarschüler, Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe für alternativen Unterricht sowie für Profisportlerinnen und -sportler.

Spielsalons und Bordelle betroffen


Geschlossen bleiben müssen auch Spielsalons und Casinos, Innenräume von Freizeit- und Unterhaltungseinrichtungen wie insbesondere Jugendtreffpunkte oder Bowling- und Billiardcenter sowie Erotikbetriebe.

Für Veranstaltungen gilt eine Obergrenze von maximale 15 Personen. Diese Zahl sei "streng, aber einheitlich und somit klar", meinte Engelberger.

Regierungsrat Engelberger sagte, die Pandemie-Entwicklung in Basel sei "Besorgnis erregend". Im Gegensatz zur abflachenden Kurve auf Bundesebene, zeige Basel-Stadt einen "gegenläufigen Trend". So kam es heute zu 110 Neuansteckungen, 29 Patienten liegen auf Intensivstationen. Gestern Donnerstag starben vier Personen, es gebe "mehr Schwer- und Schwerstkranke".

Im Universitätsspital sind zur Verstärkung Armeeangehörige und Pflegepersonal aus Privatspitälern im Einsatz.

"Man hörte vermehrt Französisch"

Die jetzt getroffenen Massnahmen zielen laut Engelberger darauf ab, das Gesndheitswesen "funktionstüchtig" zu erhalten. Er sei sich bewusst, dass es sich um "harte und schwere Einschränkungen" handle. "Aber so kann es nicht weitergehen." Für den steigen Anstieg der Fälle in Basel gebe es nicht eine hauptsächliche Erklärung. Aber vergangenes Wochenende, an dem sich zahlreiche Personen bei angenehmstem Wetter in der Innenstadt aufhielten, "hat man vermehrt Französich gehört". Das könne mit Besuchern aus dem Jura oder dem Elsass zusammenhängen.

Auf die OnlineReports-Frage, unter welchen Umständen in Basel-Stadt mit einer weiteren Verschärfung der Massnahmen gerechnet werden müsste, zeigte sich Engelberger ausnahmsweise leicht optimistisch: "Wir möchten das vermeiden und glauben, dass die Massnahmen wirken werden." Auf Weihnachten und auf das Jahresende hin soll damit eine Beruhigung eintreten.

Dass diese Massnahmen bis zum 13. Dezember gelten, hat den Zweck, dass den betroffenen Betrieben zumindest ein Teil des Weihnachts-Geschäfts ermöglicht werden kann. Wirtschaftsminister Brutschin wies darauf hin, dass Hotels, die Gastronomie und der Tourismus in den letzten zwölf Monaten Einbussen von 62 Prozent hinnehmen mussten.

Millionen für Gastro und Tourimus
 

Schon im Frühling leistete Basel-Stadt zügig finanzielle Unterstützung an notleidende Firmen etwa in Form von Taggeldern für indirekt betroffene Selbstständige oder das Dreidrittel-Modell für Geschäftsmieten. Seit Frühling beteiligt sich der Kanton auch am Bundesprogramm für Kulturschaffende und an der Entlastung der Lehrbetriebe.

Am Dienstag nun verabschiedete die Regierung eine Verordnung und ein Reglement für ein Gastro-Unterstützungspaket, das mit dem Bundes-Anteil eine Höhe von 22,5 Millionen Franken umfasst. Später sollen in einer zweiten Tranche voraussichtlich nochmals knapp 30 Millionen Franken dazu kommen. Brutschin: "Damit werden wir in der Lage sein, die schlimmsten wirtschaftlichen Folgen bei den betroffenen Unternehmen abzufedern."

Verstärkte Polizei-Präsenz

Nach der Demonstration von Maskenkritikern und "Querdenkern" kam es laut einem Facebook-Video auf der Passerelle des Bahnhofs SBB zu Provoktionen Unmaskierter gegenüber dem Sicherheitspersonal. Gesundheitsdirektor Engelberger sind indes keine diesbezüglichen "Hotspots" bekannt. Doch kommendes Wochenende werde in Basel ein "verstärktes Polizeiaufgebot" patrouillieren.

Der Basler Gewerbeverband zeigt in einer ersten Stellungnahme "Verständnis dafür, dass der Kanton versucht, die Situation besser in den Griff zu bekommen". Als kritisch beurteilt er aber, dass dies "überdurchschnittlich stark zulasten der Wirtschaft passiert". Absurd findet der Verband, "dass nun in der kleinräumigen Region Basel wieder unterschiedliche Regimes gelten – zulasten der baselstädtischen Unternehmen".

Breite Kritik

Das "Netzwerk Kulturpolitik Basel", dem grosse und kleine zahlreiche Kultur-Institutionen angehören, erachtet die Reduktion der Personenanzahl  auf 15 als ein "falsches Signal", das es "nicht nachvollziehen" kann. Im Plädoyer für eine "Differenzierung" heisst es wörtlich: "In professionell durchgeführten Kulturveranstaltungen sitzt das Publikum aktuell auf Abstand, mit Maske, hintereinander, schweigend in zum Teil sehr grossen Räumen. Ob 15 Personen oder 50 Personen im Saal sitzen, verändert die Situation im Hinblick auf die Möglichkeit einer Ansteckung nicht." Deshalb sollte es "weiterhin möglich sein, für 50 Personen zu veranstalten".




Weiterführende Links:
- Kommt es in Basel bald zu einem Teil-Lockdown?


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"Welche Fakten waren massgeblich?"

Ich würde zu gerne wissen, auf welche Fakten die Regierung ihre Massnahmen stützt. Hat sie irgendwelche Daten, die belegen, dass die Corona-Patienten die ganze Zeit in Restaurants und Fitnesscenters oder Konzerten verbracht haben? Bei 92-Jährigen finde ich das eher unwahrscheinlich. Oder haben sie persönliche Aversionen gegen diese Institutionen? 


Alexandra Nogawa, Basel




"Engstirnig von Partikularinteressen geleitet"

Ich lese: "Wie ein Hohn" und "Fast nicht zu glauben". Für mich sind genau diese Leserzuschriften "fast nicht zu glauben" und wirken "wie ein Hohn". Wie kann man sich in der heutigen wirklich besorgniserregenden Situation nur so engstirnig von Partikularinteressen leiten lassen? Damit man das Ansteckungsrisiko in den nun zu schliessenden Etablissements nicht sieht, braucht man schon ein sehr stark eingeschränktes Blickfeld. Und das Wort "Eigenverantwortung" kann ich schon längst nicht mehr hören.

Jüngstes Beispiel, das ich heute auf dem Barfüsserplatz sah: Zwei Damen im Gespräch, vorschriftsgemäss Schutzmasken tragend, verabschieden sich, wie es sich gehört, unter Vermeidung eines Händedrucks; dafür (mir droht das Herz stehen zu bleiben) UMARMEN sie sich … Definitiv keine Frage des Geschlechts, sondern der Intelligenz beziehungsweise Vernunft. Eigenverantwortung sollte nicht dort aufhören, wo andere vom eigenen Verhalten mitbetroffen werden!


Florian Suter, Basel




"Die Polizei griff nicht ein"

Mir scheint, wenn die Polizei rechtzeitig eingegriffen hätte, wäre der Lockdown nicht nötig gewesen. 90 Prozent aller Flaneure in der Freien Strasse trugen am Mittwoch keine Masken. Die Polizei fuhr mit dem Auto durch die Strasse und griff nicht ein. In den Läden konnte man ruhig einkaufen, die Leute flanierten nur.


Liselotte Reber-Liebrich, Basel




"Wie ein Hohn"

Was haben Sport-, Freizeit- und Unterhaltungseinrichtungen im Kanton Basel-Stadt, die vorwiegend von der lokalen Bevölkerung genutzt werden, mit Ausflüglern aus anderen Regionen zu tun, die samstags die Basler Innenstadt zum Shopping besuchen? Wozu haben Restaurants, Wirtshäuser, Freizeiteinrichtungen, Spielcasinos, Erotikbetriebe etc. in den vergangenen Monaten Tausende von Franken für funktionierende Schutzkonzepte aufgewendet, wenn ihnen die Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit schon wieder verboten wird?

Der Zweck, mit diesem Verbot den betroffenen Betrieben zumindest einen Teil des Weihnachtsgeschäfts ermöglichen zu können, liest sich wie ein Hohn für alle, die diesem Berufsverbot unterliegen. Der Basler Regierung scheint das Gefühl für die Verhältnismässigkeit abhandengekommen zu sein. Im Gegenzug scheint sie bereit zu sein, noch viel grössere gesellschaftliche und ökonomische Schäden in Kauf zu nehmen. Wie sieht das finanzielle Entschädigungs- und Unterstützungsprogramm aus, das konsequenterweise per 23. November 2020 ausbezahlt werden muss?

Bleibt zu hoffen, dass diese Regierungsbeschlüsse vor Gericht angefochten werden.


Olivier Savoy, Riehen




"Fast nicht zu glauben"

Das kann ich fast nicht glauben, dass auch alle normalen Restaurants geschlossen werden. Traut uns Herr Engelberger keine Eigenverantwortung zu?


Louis van der Haegen, Aesch




"Baselbieter Beizer machen Kasse"

… und einmal mehr nicht abgesprochen mit dem Baselbiet? Dann machen die Beizen in der Landschaft gute Kasse? Es wird Zeit, die beiden Kantone abzuschaffen.


Markus Lehmann, Basel



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Frisch pubertiert

Knutschen im Thermalbad
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"Ein Blick über die Grenzen zeigt, wie sich die Menschen im Elsass und Sübdaben auf die neue Situation einstellen."

Regionaljournal Basel online
vom 30. Oktober 2020
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Das ist dort, wo die Dabenser belen.

Alles mit scharf

Der Bart nach dem Maskenball

RückSpiegel


Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"
 

Bajour.ch zitiert OnlineReports in einem Interview mit der Basler Regierungsrats-Kandidatin Stephanie Eymann.

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Pfeifer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Baselbieter Regierung senkt den Verzugszins 2021 bei der Staatssteuer von 6 auf 5 Prozent, während der Vergütungszins unverändert bei 0,2 Prozent bleibt.

Das Budgetdefizit 2021 in Höhe von 2,2 Millionen Franken sei "mehrheitlich coronabedingt", schreibt der Birsfelder Gemeinderat.

Sarah Thönen wird am 1. April 2021 die Leitung des Bereichs "Jugend, Familie und Sport" des Kantons Basel-Stadt übernehmen.

Die Birsfelder Gemeinderätin Regula Meschberger wird ab 1. Januar 2021 als Nachfolgerin von Bianca Maag-Streit den "Verband Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) präsidieren.

Gregor Leonhardt (52) übernimmt im Frühjahr 2021 die Leitung des Geschäftsbereichs Infrastruktur im Basler Tiefbauamt.

Der Basler Anwalt und Notar Andreas Waldmann zieht sich per 1. Januar 2021 aus der Kanzlei Waldmann Petitpierre als Partner zurück.

Der Baselbieter Landrat nahm das Gesetz über die Bekämpfung der Schwarzarbeit und das Arbeitsmarktaufsichts-Gesetz mit 71:18 Stimmen an, doch kommt es zur obligatorischen Volksabstimmung, weil die Vierfüntel-Mehrheit nicht erreicht wurde.

Der Baselbieter Polizeikommandant Mark Burkhard ist zum Präsidenten der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz (KKPKS) gewählt worden.

Die Central Real Estate Basel AG, Eigentümerin im Klybeck-Areal, tritt ab sofort unter dem neuen Namen Rhystadt AG auf.

Das Basler Marionetten Theater unterbricht per sofort seine Saison bis mindestens Ende 2020.

Die Basler FDP nominierte für den zweiten Wahlgang der Regierungsrats-Wahlen erwartungsgemäss ihr Mitglied Baschi Dürr sowie die LDP-Liberale Stephanie Eymann.

Auf der Autobahn A3 bei Eiken, wo 120 km/h erlaubt sind, wurde am frühen Morgen des 24. Oktober eine Autofahrerin mit Tempo 214 km/h als Raserin geblitzt.

Die Basler Juso bitten die Regierung in einer Petition, sich aktiv dafür einzusetzen, 100 Menschen aus dem Camp Moria in den Kanton Basel-Stadt aufzunehmen.

Der Stiftungsrat der Stiftung Brasilea hat die 37-jährige brasilianisch-schweizerische Doppelbürgerin Tatiana Andrade Vieira als neue Geschäftsführerin und Nachfolgerin von Daniel Faust gewählt.

Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

Dominik Beeler wird neuer Präsident der Grünen Liestal und damit Nachfolger von Erika Eichenberger.

Die Volksinitiative "für ein klimagerechtes Basel", die die Treibhausgas-Emissionen in Basel-Stadt bis 2030 auf Null senken will, ist am 8. Oktober mit über 3'700 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht worden.

Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.