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Stadtcasino Basel: (Noch) ein neuer Hut für Baschi Dürr

Basel, 11. Mai 2022

Es sei sein Ziel, einmal Bundesrat zu werden. Sinngemäss diesen Inhalts ist ein running gag – laut Wikipedia ein "wiederkehrendes Element der Komik und des Humors" –, der den Basler Politiker Baschi Dürr seit seiner Jugend begleitet. Sozusagen von Kindsbeinen an schnupperte er Luft bei den LDP-Liberalen, bis er sich, wohl auch sein Lebensziel im Auge, den FDP-Liberalen zuwandte und dort tatsächlich aufwärts stieg.

Seiner Eloquenz war keiner gewachsen. So setzte er sich parteiintern in der Nomination der Regierungsrats-Kandidatur durch und wurde 2012 im zweiten Wahlgang in die Regierung gewählt. Wie das Leben (und der operative Alltag des politischen Polizei-Chefs) so spielt, war es mit Regieren acht Jahre später schon wieder vorbei. Die LDP-Neukandidierende Stephanie Eymann schnappte ihm das Mandat weg.

Doch Baschi Dürr, der drei Söhne mit drei verschiedenen Partnerinnen hat, ist nicht der Mann, der nach einer Abwahl den Kopf in den Sand steckt. Flugs liess er sich in den Verwaltungsrat des Universitären Zentrums für Zahnmedizin wählen, sodann zum 60 Prozent-Direktor des Hightech-Entwicklungszentrums "Uptown Basel" auf dem Schoren-Areal in Arlesheim, bevor er sich der lokalen TV-Gemeinde als "Talk"-Moderator bei Telebasel in Erinnerung rief. Ende April wurde er Verwaltungsrat der Sicherheitsfirma Pantex AG.

Und heute Mittwoch gibt das Stadtcasino Basel die "Verjüngung" ihrer Kommission und deren Präsidium bekannt. Unter anderem ist der langjährige Präsident Christoph B. Gloor zurückgetreten – und wereliwer nimmt künftig auf seinem Sitz Platz? Baschi Dürr, der im Bewusstsein der Öffentlichkeit mit der Leitung des Stadtcasinos – einer gutbaslerischen Gesellschaft – bisher nichts am Hut hatte, aber jetzt wieder einen neuen trägt.

Aus der Beobachtung könnte der Schluss gezogen werden, dass sich Hutträger Baschi Dürr über institutionellen Einsitz neue Gemeinschaften erschliesst, die ihm zu einem weiteren neuen Hut verhelfen könnten: Schon dreimal, 1999, 2007 und 2011, kandidierte er für den Nationalrat – erfolglos.

Nach dem Tod von Gewerbedirektor und FDP-Nationalrat Peter Malama 2012 hätte er bequem ins Bundeshaus nachrücken können. Doch Dürr verzichtete zugunsten seiner Regierungskandidatur und liess Daniel Stolz als Zweitnachrückendem den Vorrang.

Jetzt fehlt ihm möglicherweise das Licht der politischen Schaubühne, so dass ihm ein Nationalratssitz diesmal nicht ungelegen käme. Nach dem Motto: Versuchen kann man's ja. So schlank wie vor zehn Jahren dürfte der Sprung nach Bern aber nicht gelingen, weil Basel-Stadt künftig nur noch vier statt fünf Mandate in der Grossen Kammer zugeteilt sind.

Wie es der Zufall so will, war im Grossen Rat gerade heute Mittwoch eine Motion von Joël Thüring (SVP) traktandiert, die – ausdrücklich auch mit Bezug auf Baschi Dürr – eine "Karenzfrist für ehemalige Mitglieder des Regierungsrates" beim Einstieg in neue und oft lukrative Ämtli fordert.

Nur: Pekuniäres Streben kann Baschi Dürr in diesem Fall nicht nachgesagt werden: Die Mitarbeit in der Stadtcasino-Kommission erfolgt "vollumfänglich im Ehrenamt", wie eine OnlineReports-Nachfrage ergab. Nicht einmal Sitzungsgelder fliessen.




Weiterführende Links:
- Peter Malamas Lücke: Baschi Dürr oder Daniel Stolz
- Baschi Dürr will nicht in den Nationalrat nachrücken


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"Auch mein LKW fasste Feuer."

Blick
vom 20. August 2022
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Der Lastwagen konnte nicht mehr Feuer fangen, also fasste er nach ihm.

RückSpiegel


Telebasel konfrontierte die SVP-Regierungsrats-Kandidatin Sandra Sollberger mit einem Kommentar aus OnlineReports (worauf sie die Stellungnahme verweigerte).

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen den OnlineReports-Bericht über Pläne zum Abbruch des Spitals Laufen auf.

Die OnlineReports-News über den Wechsel des Telefon-Anbieters durch die Basler Verwaltung wurde von der BZ Basel und Happy Radio aufgenommen.

In seiner Aufstellung über "Politiker, die Wasser predigen und Wein trinken", nahm der Nebelspalter auch auf einen Artikel in OnlineReports Bezug.

20 Minuten griff die OnlineReports-Meldung über einen Autolenker, der bei der verbotenen Fahrt durch eine Einbahnstrasse in Birsfelden eine Radfahrerin schwer verletzte, auf.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Baselbieter Regierungsrats Urs Wüthrich nahmen Telebasel, die BZ Basel, die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, Prime News, die Nachrichtenagentur SDA, 20 Minuten und Happy Radio auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Recherche über Lärm-Überschreitungen im Osten des Gundeldinger-Quartiers auf.

Auf die OnlineReports-News über den Rücktritt der Laufener Finanzkommission reagierte die BZ Basel mit einem Nachzug.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Analyse der Basler FDP auf einen OnlineReports-Artikel aus dem Jahr 2005 Bezug.

Die BZ Basel nahm in ihrem Bericht über den Protest gegen entwässerte Basler Brunnen auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-News über stehengelassene BVB-Buspassagiere wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Aufnahme von Frauen in die drei Kleinbasler Ehrengesellschaften auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über Login-Probleme bei der Basler Kantonalbank (BKB) nach. Ebenso das Regionaljournal, das aber keine Quelle nannte.

Die BZ Basel und das SRF-Regionaljournal nahmen die OnlineReports-Meldung vom Tod des ehemaligen Baselbieter LdU-Nationalrats Claudius Alder auf.

In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Per 1. Januar 2023 übernimmt Christopher Henry Tütsch (49) die Geschäftsleitung des Ausländerdienstes Baselland als Nachfolger von Oliver Bolliger, der zum selben Zeitpunkt die Geschäftsleitung der Stiftung Wohnhilfe in Basel übernimmt.

Die Delegierten des Gewerbeverbandes Basel-Stadt haben am 20. September Hansjörg Wilde zum neuen Präsidenten gewählt.

Nach einjährigem Studium am Basler Gymnasium Kirschgarten konnten dieses Jahr 65 junge Erwachsene ihre Passerelle-Ausweise entgegennehmen, die ihnen nach der Berufs- oder Fachmatur den Zugang zu sämtlichen Studiengängen an den Schweizer Hochschulen ermöglichen.

In Muttenz beim Hallenbad beginnen im September /Oktober die Bohrarbeiten zur Erkundung des Untergrundes, da es dort zu Dolineneinstürzen und grossflächigen Absenkungen gekommen ist.

Der Verein "Treffpunkt Arlesheim" (ehemals "Verkehrsverein Arlesheim") beschloss bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung, sich aufzulösen.

Gleichzeitig mit dem Start der Bundeskampagne zum Energiesparen senkt die Basler Regierung die Heiztemperatur in seinen Verwaltungsgebäuden auf 19 Grad Celsius.

Der Liestaler Stadtrat hat beschlossen, den "Engel-Saal" unter dem Namen "Stadtsaal" in eigener Regie zu betreiben, womit er den Liestaler Vereinen zukünftig zu vergünstigten Konditionen angeboten werden kann.

Die Baumann & Cie übernimmt rückwirkend per 30. Juni 100 Prozent der Aktien der Vögeli Vermögensverwaltung AG.

In Basel-Stadt ist am 19. August die aus Lehrerkreisen angeregte Initiative zur Erweiterung der Integrativen Schule durch heilpädagogisch geführte Förderklassen eingereicht worden.

Die beiden Ludotheken Bläsi und St. Johann der Robi-Spiel-Aktionen werden nach 2022 nicht weiter betrieben.

Anouk Feurer, die Co-Präsidentin des "Jungen grünen Bündnisses Nordwest", ist Nachrückende für die zurücktretende grüne Basler Grossrätin Michelle Lachenmeier.

Die grosse Silberlinde im Riehener Solitude-Park musste durch die Stadtgärtnerei gefällt werden, weil sich aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit zwei gefährliche Risse im Kronenansatz gebildet haben und der Baum zusätzlich stark in Schieflage geraten ist.

Auch die Gemeinden Arisdorf, Bubendorf, Frenkendorf, Füllinsdorf, Hersberg, Itingen, Lausen, Liestal, Lupsingen, Seltisberg und Ziefen haben per sofort das Feuerwerksverbot beschlossen.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt mit 118'000 Franken aus dem Pendlerfonds den Bau einer Mobilitätsdrehscheibe in Lörrach-Brombach, die dazu beitragen soll, den Pendler- und Besucherverkehr nach Basel auf umweltfreundliche Verkehrsmittel zu verlagern.

Der Landrat hat am 30. Juni Lucia Mikeler Knaack (SP) mit 68 von insgesamt 78 abgegebenen Stimmen zur neuen Präsidentin gewählt.

Die Volksinitiative "Sichere Velorouten in Basel-Stadt" ist am 24. Juni mit 3'176 beglaubigten Unterschriften bei der Basler Staatskanzlei eingereicht worden.

Claraspital-Direktor Peter Eichenberger wird per Jahresende Nachfolger von Fritz Jenny als Präsident des Verwaltungsrats der "Rehab Basel".

Nach 12 Jahren als Delegierte des Vorstands trat Ruth Ludwig-Hagemann an der GGG-Mitgliederversammlung vom 16. Juni zurück; als Nachfolger wurde David Andreetti gewählt.

Markus Leuenberger wird ab  August 2023 neuer Rektor des Gymnasiums Laufental-Thierstein und damit Nachfolger von Isidor Huber, der in Pension gehen wird.

Andreas Eggimann, Chief Digital & Information Officer (CDIO) und Mitglied des Executive Board der MCH Group verlässt das Unternehmen im Verlaufe des Sommers.

Der Liestal Gymnasiums-Rektor Thomas Rätz wird im Sommer 2023 in Pension gehen, worauf die bisherigen Konrektoren Urban Kessler und Andreas Langlotz seine Nachfolge als Co-Rektoren antreten werden.

Die Basler Regierung hat die Wohnschutzkommission gewählt: Rico Michael Maritz (vorsitzender Präsident), Béatrice Elisabeth Müller Schnürle, Piotr Franciszek Brzoza (Präsidium); Vera Gruber, Felix Spiegel, und Markus Anderegg (Vermietende); Beat Leuthardt (Mieterschaft); Martin Schlatter (Schreiber).

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) des Basler Grossen Rates unterstützt die Beteiligung des Kantons Basel-Stadt an einer Kapitalerhöhung der MCH Group AG, wie es die Regierung vorschlägt.

Die künftige Direktorin des Basler Waisenhauses ist Anita Conrad, die auf den Ende November 2023 pensionierten Uli Hammler folgt.