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Appellationsgericht bestätigt Schutz für das "Torre"

Das "Torre"-Gebäude zwischen Basler Batterie und Wasserturm bleibt gemäss heutigem Urteil des Appellationsgerichtes unter Denkmalschutz. Ein Restaurant wird es wohl kaum wieder.
Basel, 24. November 2021

Es heisst im Volksmund immer noch "Torre", doch das Wirtshausschild ist abmontiert. Das ehemalige "Café Keuerleber" zuoberst auf dem Bruderholz befindet sich äusserlich in einem bedauernswerten Zustand, wie das aktuelle Aufmacherbild zeigt. 

Doch das Basler Appellationsgericht bestätigte den Entscheid des Regierungsrates, den Bau von 1928 unter Schutz zu stellen. Es lehnte damit den Rekurs des Eigentümers ab, der die Liegenschaft verkaufen und an Stelle von Haus und Garten Wohnhäuser bauen lassen wollte.

Ein hochrangiges Denkmal


Gerichtspräsident Claudius Gelzer machte in seiner mündlichen Urteilsbegründung deutlich, dass es sich um ein hochrangiges Denkmal handelt. Dies weniger wegen seiner klassizistischen Architektur, sondern wegen seiner historischen Bedeutung als Ausflugs-Restaurant und seiner Bedeutung innerhalb der Grünanlage zwischen Batterie und Wasserturm.

Für die Erhaltung des "Torre" hatte sich unter anderen der Neutrale Quartierverein Bruderholz eingesetzt. Viele der Petenten hatten wohl auch gehofft, dass damit auch das Restaurant gerettet werden könnte. Aus den Voten im Gerichtssaal wurde aber deutlich, dass daraus wohl nichts wird.

Nicht unverhältnismässig

Das Gericht lehnte aber die Argumentation der Eigentümer ab, dass der Denkmalschutz unverhältnismässig oder gar gegen Treu und Glauben sei. Durch einen Verkauf und Umbau zu einem Wohnhaus könne das in seiner Bausubstanz solide "Torre" weiterhin wirtschaftlich genutzt werden. Die Denkmalbehörde und die Regierung seien auch befugt gewesen, die deutlichen Signale aus der Öffentlichkeit zu berücksichtigen. 

Nachdem der Denkmalrat das "Torre" in einem ersten Durchgang aus dem Inventar der schützenswerten Bauten gestrichen hatte, schloss der Eigentümer einen Kauf-Vorvertrag mit einem Immobilieninvestor ab, der einen Wettbewerb vorbereitete. Der Garten und das Innere des Hauses wurden praktisch zum Abbruch vorbereitet.

Fensterläden: Mahnung zur Sorge

Die originalen Fensterläden verschwanden von der Fassade und wurden auf dem Balkon gestapelt. Beim Augenschein wies Denkmalpfleger Daniel Schneller die Eigentümer an, dazu besser Sorge zu tragen. Denn die Läden gehören zum geschützten Bestand. 




Weiterführende Links:
- Bruderholz-Liegenschaft "La Torre" unter Denkmalschutz
- Festnahmen nach Überfall auf Restaurant "La Torre"
- Einbrecher finden Ausgang nicht – und Polizei fährt vorbei


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"Wenn jetzt die frühere Regierungsrätin und heutige Ständerätin Verena Herzog (SP) antritt, hat sie nach fünfzig Jahren nicht nur den Stadtbasler Anspruch auf ihrer Seite. "

Christoph Mörgeli
"Weltwoche"-Autor
am 1. Dezember 2022
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Herr Mörgeli hätte wohl gern die Thurgauer SVP-Nationalrätin Verena Herzog als Bundesrätin, muss aber mit Eva Herzog Vorlieb (SP) nehmen.

RückSpiegel


In ihrer Recherche über die sterbende Kulturberichterstattung in Basler Medien bezieht sich Bajour auf OnlineReports.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Angriff auf den Stiefvater vor dem Muttenzer Gerichtsgebäude auf.

Die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Rückkehr von Christine Keller in den Basler Grossen Rat auf.

In ihrer Analyse über die unklare Gesundheitsversorgung des Laufentals ging die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche ein.

Telebasel konfrontierte die SVP-Regierungsrats-Kandidatin Sandra Sollberger mit einem Kommentar aus OnlineReports (worauf sie die Stellungnahme verweigerte).

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen den OnlineReports-Bericht über Pläne zum Abbruch des Spitals Laufen auf.

Die OnlineReports-News über den Wechsel des Telefon-Anbieters durch die Basler Verwaltung wurde von der BZ Basel und Happy Radio aufgenommen.

In seiner Aufstellung über "Politiker, die Wasser predigen und Wein trinken", nahm der Nebelspalter auch auf einen Artikel in OnlineReports Bezug.

20 Minuten griff die OnlineReports-Meldung über einen Autolenker, der bei der verbotenen Fahrt durch eine Einbahnstrasse in Birsfelden eine Radfahrerin schwer verletzte, auf.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Baselbieter Regierungsrats Urs Wüthrich nahmen Telebasel, die BZ Basel, die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, Prime News, die Nachrichtenagentur SDA, 20 Minuten und Happy Radio auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Recherche über Lärm-Überschreitungen im Osten des Gundeldinger-Quartiers auf.

Auf die OnlineReports-News über den Rücktritt der Laufener Finanzkommission reagierte die BZ Basel mit einem Nachzug.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Analyse der Basler FDP auf einen OnlineReports-Artikel aus dem Jahr 2005 Bezug.

Die BZ Basel nahm in ihrem Bericht über den Protest gegen entwässerte Basler Brunnen auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-News über stehengelassene BVB-Buspassagiere wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Aufnahme von Frauen in die drei Kleinbasler Ehrengesellschaften auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über Login-Probleme bei der Basler Kantonalbank (BKB) nach. Ebenso das Regionaljournal, das aber keine Quelle nannte.

Die BZ Basel und das SRF-Regionaljournal nahmen die OnlineReports-Meldung vom Tod des ehemaligen Baselbieter LdU-Nationalrats Claudius Alder auf.

In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


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