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Bruno Manser: Film-Premiere von "Paradise War" in Basel

Basel, 1. Oktober 2019

Der unter dem Titel "Paradise War" bekannt gewordene und in der deutschen Fassung als "Bruno Manser - Stimme des Regenwalds" firmierende Film über den Basler Tropenwaldschützer Bruno Manser feierte gestern Montagabend im Basler Kino "Pathé Küchlin" Premiere. Dies im Beisein unter anderen von Produzent Valentin Greutert (Bild rechts), Regisseur Niklaus Hilber, Co-Produzent und Fundraiser Philip Delaquis, Hauptdarsteller Sven Schelker, der Penan-Hauptarstellerin Elizabeth Ballang, Mitgliedern der Regierungen aus Basel-Stadt und Baselland und Lukas Straumann, dem Geschäftsführer des Bruno Manser Fonds (Bild links).

Im Lendenschurz gegen Holzfäller

Die aufwändige 124 Minuten-Produktion zeigt in eindrücklichen Bildern chronologisch die vom Glauben ans Einfache und Nachhaltige inspirierte Reise Mansers zum Indigenen-Volk der Penan im malaysischen Bundesstaat Sarawak. Dort beobachtet er die grossflächige Abholzung des Primärwaldes und wird in der Gemeinschaft der Indigenen – "Weisser Penan" genannt – zu ihrem im Lendenschutz auftretenden Anführer des Widerstands gegen die brutal in die unberührte Welt eindringende Holzfäller-Konzerne. Der Film endet auf Mansers letzter Fährte im Urwald, wo sich seine Spur verliert. Seit dem Jahr 2000 gilt er als verschollen.

Der neuste Manser-Film erhebt keinen dokumentarischen Anspruch, sondern erzählt eine an Mansers Biografie angelehnte Spielfilm-Version, die demzufolge in verschiedenen Punkten vom tatsächlichen Leben des Basler Regenwaldschützers in Sarawak abweicht. Dies auch auf die Gefahr hin, dass die interpretierte Filmversion vom Kino-Publikum als die wirkliche missverstanden wird, wie OnlineReports schon letzten Dezember schrieb.

Der perfekte Zeitpunkt

So wurde der Film nicht in Malaysia selbst gedreht – dort galt Manser als "Staatsfeind Nummer eins" –, sondern im benachbarten Regenwald Indonesiens. Es ist auch nicht belegt, dass Manser sich an einer Strassen-Barrikade vor den Penan heldenhaft den schweren Fahrzeugen der Holzfäller entgegenstellt. Sven Schelker, obschon einen Kopf grösser als Manser, sieht diesem mindestens im Gesicht verblüffend ähnlich. Er hat die Dialoge in Penan-Sprache gelernt und einige anstrengende Dreh-Szenen hinter sich.

Die emotional inszenierte "Stimme des Regenwalds" erscheint angesichts von Klimajugend-Demonstrationen und brennenden Amazonas-Regenwäldern zum perfekten Zeitpunkt. Das Helden-Epos hat die Anlage, zu einem Publikums-Renner zu werden.

Basler Mäzene finanzierten mit

Die Finanzierung der sechs Millionen Franken teuren Produktion bestritten zur Hälfte Private. Interessant sind im Abspann die Namen, die den Film unterstützten – neben den beiden Basel auch Angehörigen alter Basler Geschlechter und Mäzenen. An der Premiere zeigten sich auch Polit-Grössen verschiedener Provenienz.




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Der Bart nach dem Maskenball

RückSpiegel


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Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"
 

Bajour.ch zitiert OnlineReports in einem Interview mit der Basler Regierungsrats-Kandidatin Stephanie Eymann.

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Pfeifer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

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Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

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Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Das Budgetdefizit 2021 in Höhe von 2,2 Millionen Franken sei "mehrheitlich coronabedingt", schreibt der Birsfelder Gemeinderat.

Sarah Thönen wird am 1. April 2021 die Leitung des Bereichs "Jugend, Familie und Sport" des Kantons Basel-Stadt übernehmen.

Die Birsfelder Gemeinderätin Regula Meschberger wird ab 1. Januar 2021 als Nachfolgerin von Bianca Maag-Streit den "Verband Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) präsidieren.

Gregor Leonhardt (52) übernimmt im Frühjahr 2021 die Leitung des Geschäftsbereichs Infrastruktur im Basler Tiefbauamt.

Der Basler Anwalt und Notar Andreas Waldmann zieht sich per 1. Januar 2021 aus der Kanzlei Waldmann Petitpierre als Partner zurück.

Der Baselbieter Landrat nahm das Gesetz über die Bekämpfung der Schwarzarbeit und das Arbeitsmarktaufsichts-Gesetz mit 71:18 Stimmen an, doch kommt es zur obligatorischen Volksabstimmung, weil die Vierfüntel-Mehrheit nicht erreicht wurde.

Der Baselbieter Polizeikommandant Mark Burkhard ist zum Präsidenten der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz (KKPKS) gewählt worden.

Die Central Real Estate Basel AG, Eigentümerin im Klybeck-Areal, tritt ab sofort unter dem neuen Namen Rhystadt AG auf.

Das Basler Marionetten Theater unterbricht per sofort seine Saison bis mindestens Ende 2020.

Die Basler FDP nominierte für den zweiten Wahlgang der Regierungsrats-Wahlen erwartungsgemäss ihr Mitglied Baschi Dürr sowie die LDP-Liberale Stephanie Eymann.

Auf der Autobahn A3 bei Eiken, wo 120 km/h erlaubt sind, wurde am frühen Morgen des 24. Oktober eine Autofahrerin mit Tempo 214 km/h als Raserin geblitzt.

Die Basler Juso bitten die Regierung in einer Petition, sich aktiv dafür einzusetzen, 100 Menschen aus dem Camp Moria in den Kanton Basel-Stadt aufzunehmen.

Der Stiftungsrat der Stiftung Brasilea hat die 37-jährige brasilianisch-schweizerische Doppelbürgerin Tatiana Andrade Vieira als neue Geschäftsführerin und Nachfolgerin von Daniel Faust gewählt.

Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

Dominik Beeler wird neuer Präsident der Grünen Liestal und damit Nachfolger von Erika Eichenberger.

Die Volksinitiative "für ein klimagerechtes Basel", die die Treibhausgas-Emissionen in Basel-Stadt bis 2030 auf Null senken will, ist am 8. Oktober mit über 3'700 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht worden.

Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.