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Zwei Anlaufstellen für Verdachtsfälle ab Mittwoch geöffnet

Bei einem Verdacht auf Erkrankung am Coronavirus stehen ab morgen Mittwoch in Lausen und Münchenstein zwei ambulante Abklärungsstationen zur Verfügung. Sie sollen Arztpraxen und die Notfallstationen der Spitäler entlasten.
Lausen, 17. März 2020

Wer im Baselbiet mindestens 16-jährig ist und Grippesymptome aufweist, hat ab Mittwochmorgen um 8 Uhr die Möglichkeit, sich in einem der beiden Abklärungs-Ambulatorien im Kanton testen zu lassen. Diese Untersuchungen finden künftig nicht mehr bei Hausärzten oder in Spitälern statt. Heute Dienstagnachmittag fand im Abklärungszentrum "Stutz" an der Stutzstrasse 1 in Laufen ein Medienrundgang statt.

Die Verantwortlichen weisen auf die drei wichtigsten Punkte hin:

• Wer kann, soll die Mehrzweckhalle am Standort Lausen ansteuern, weil sie eine höhere Kapazität hat als das Kuspo in Münchenstein.

• Wenn möglich in Verlaufe des Vormittags erscheinen, weil die Auswertung der Tests Zeit braucht und eine mögliche Spital-Einlieferung möglichst nicht nachts erfolgen sollte.

• Ein Ansturm am Eröffnungstag gleich um 8 Uhr sollte vermieden werden.

Bis 900 Patienten täglich erwartet

In einer ersten Phase rechnet der Zunzger Hausarzt Reto Misteli (Bild links im Bettentrakt), der ärztliche Leiter der Station in Lausen in einer ersten Phase mit täglich 200 bis 400 fiebrigen Patienten, die sich bei Merkmalen wie Fieber, Husten und Atemnot in den beiden Zentren im Kantons abklären lassen. Aufgrund von Hochrechnungen aus Italien und China wird kantonsweit ein steigender Bedarf für bis 900 Personen täglich erwartet.

Das sonst als Mehrzweckhalle verwendete Gebäude in der Nähe des Autobahnanschlusses Lausen ist – nach einer Funktionsänderung innerhalb weniger Tage – fast nicht wiederzuerkennen. Zelte, Pufferzonen, mit Planen unterteilte Kompartimente und ein grosser Trakt mit rund zwei Dutzend Betten dienen dazu, die Patienten korrekt zu registrieren (Krankenkassenkarte mitbringen!), zu testen und zu triagieren. Das Organisationskonzept, räumte Arzt Misteli unumwunden ein, sei von "der Predigerkirche in Basel abgekupfert" worden, wo eine vergleichbare Einrichtung schon in Betrieb ist.

Lausen mit Dreischicht-Betrieb

Rund 50 Arbeitskräfte kümmern sich in Lausen im Dreischicht-Betrieb (in Münchenstein von 8 bis 20 Uhr) um die Patienten. 26 von ihnen gehören dem Gesundheitsbereich an – darunter neun Ärzte und Medizinische Praxis-Assistentinnen. Die weiteren Arbeitsplätze verteilen sich auf Freiwillige und Zivilschützer. Die Arbeit wird entlöhnt. "Die Rekrutierung läuft gut", freut sich Reto Misteli, der seine Hausarztpraxis vorübergehend einem pensionierten Berufskollegen übergeben hat.

Eine wichtige Rolle spielt die Informatik, die mit jener des Kantonsspitals Baselland vernetzt ist. Ebenso ist bei Stromausfall eine Notstromgruppe einsatzbereit.

Arzt entscheidet über Test

Das Personal arbeitet nach Hygienekonzept im Schutzanzug mit Maske und Schutzbrille. Für die Patienten stehen Getränke und leichte Zwischenverpflegung bereit, bei Bedarf aber auch Infusionen. Nach dem Abstrich im Nasen- und Rachenraum, über den der Arzt entscheidet, liegen die Test-Ergebnisse fünf Stunden später vor. Wer ein negatives Ergebnis aufweist, erhält eine Mitteilung per SMS.

Schwere positive Fälle werden direkt in das Corona-Referenzspital auf dem Standort Bruderholz eingewiesen, negative, aber dennoch Fälle mit ärztlichem Betreuungsbedarf in Kantonsspital Liestal. In leichten negativen Fällen wird der Partient zu Hause bleiben.

Kinder unter 16 Jahren, die Corona-Symptome aufweisen, werden auch künftig im Universitäts-Kinderspital beider Basel untersucht. Als Ergänzung zu den beiden grossen kantonalen Abklärungsstationen werden – auf Anweisung des Hausarztes – weiterhin auch mobile Test-Teams unterwegs zu Patienten nach Hause unterwegs sein.



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"Beat Kälin ist der Baulichtreporter der Schweiz"

BZ online
Titel vom 9. Januar 2021
über den Unglücks- und
Verbrechensberichterstatter
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Er recherchiert die Lichter auf Baustellen.

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Sarah Thönen wird am 1. April 2021 die Leitung des Bereichs "Jugend, Familie und Sport" des Kantons Basel-Stadt übernehmen.

Die Birsfelder Gemeinderätin Regula Meschberger wird ab 1. Januar 2021 als Nachfolgerin von Bianca Maag-Streit den "Verband Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) präsidieren.

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Der Baselbieter Landrat nahm das Gesetz über die Bekämpfung der Schwarzarbeit und das Arbeitsmarktaufsichts-Gesetz mit 71:18 Stimmen an, doch kommt es zur obligatorischen Volksabstimmung, weil die Vierfüntel-Mehrheit nicht erreicht wurde.

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Die Central Real Estate Basel AG, Eigentümerin im Klybeck-Areal, tritt ab sofort unter dem neuen Namen Rhystadt AG auf.

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