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Widerstand gegen Verzicht auf Todesanzeigen in Printmedien

Basel, 5. April 2021

Viele Menschen – vor allem älteren Semesters – haben die Zeitung nicht nur, aber auch wegen der darin täglich publizierten amtlichen Todesanzeigen (Bild) abonniert. Seit 1. April ist damit zumindest für den Kanton Basel-Stadt Schluss. Grund ist eine Änderung des kantonalen Bestattungsgesetzes, das vorsieht, dass die Bestattungsanzeigen nur noch auf der Homepage der Stadtgärtnerei – also nur noch online – veröffentlicht werden.

Gegen "diese nicht nachvollziehbare Veränderung, die insbesondere digital weniger affine Menschen benachteiligt und verärgert", wehrt sich die LDP. Ihre neue Grossrätin Annina von Falkenstein verlangt in einer Motion die Änderung des einschränkenden Gesetzesartikel auf eine Weise, dass künftig wieder wie bis anhin Bestattungsanzeigen in den Printmedien erscheinen.

"Affront für ältere Menschen"

Andernfalls nehme man den Lesenden "brüsk eine Informationsquelle weg, welche nicht selten mit ein Grund ist, eine Zeitung zu lesen oder sie sogar zu abonnieren". Vor allem viele ältere Menschen seien es nicht gewohnt, Informationen digital zu beschaffen". Nicht nur ihnen gegenüber sei diese Änderung "ein Affront", schreibt die LDP-Politikerin.

Der Staat sollte für die Bürgerinnen und Bürger da sein und nicht Änderungen herbeiführen, die "eine Verschlechterung des Service Public für einen Teil der Bevölkerung bewirken". Die damalige Begründung, dass die Publikationsorgane nicht genügend zeitnah erscheinen, um die Zeit und Ort der Abdankung rechtzeitig beziehungsweise genügend frühzeitig anzukündigen, scheine "nicht plausibel, werden doch keine Verstorbene innert Tagesfrist bestattet", so Annina von Falkenstein weiter.

Es war ein Grossrats-Entscheid

Allerdings war es der Grosse Rat selbst, der der jetzt umstrittenen Änderung zugestimmt hat. Annina von Falkenstein ist sich dessen bewusst. "Er hat diese Änderung wohl einfach in Kauf oder nicht realisiert, was sie bedeutet", meinte die Liberale auf Anfrage von OnlineReports. Es sei auch möglich, dass der Publikations-Verzicht in der vorberatenden Kommission "je nach Stimmung einfach durchgerutscht" sei. Immerhin: Zum Zeitpunkt des Grossrats-Entscheids gehörte die Politikerin dem Parlament noch nicht an.



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"Eine Schweinerei"

Ich finde es grossartig, dass Frau von Falkenstein sich dafür einsetzen will, dies wieder rückgängig zu machen. Hoffentlich bald. Denn es ist eine Schweinerei.


Hans Gerber, Basel




"Zivilstandsnachrichten sind ein Muss"

Klitzeklein haben die BaZ und deutlich grösser die "BZ" am 1. April die Meldung verbreitet, dass für den Kanton Basel-Stadt keine Todesanzeigen mehr geschaltet würden. Meine Frau und ich hielten dies zunächst für einen Aprilscherz, mussten aber feststellen, dass nur noch die Todesfälle der Vorortsgemeinden (ausser Riehen und Bettingen) vermerkt waren.

Mit Jahrgang 1945 bin ich der jungen Grossrätin aus der Familie von Falkenstein sehr verbunden, wenn sie sich für uns Seniorinnen und Senioren einsetzt und wenigstens diesen Service retten will. Sicher sind die Zivilstandsnachrichten für eine Tageszeitung ein Muss. Das Abonnement kostet ja für beide Blätter um die 550 Franken.


Werner Strüby, Reinach



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Frisch pubertiert

Kontroverse am Weihnachtstisch
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"Dear costumer"

Basler Zeitung
Schlagzeile
vom 7. Januar 2022
über Cyberkriminalität
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Dear Schlagzeilen-Builder, zu früh an die Fasnacht gedacht? Kunde in english hat nichts mit Kostüm zu tun. Korrekt ist "customer".

Alles mit scharf

Kleider machen Leute
Reaktionen Reaktionen

RückSpiegel


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Im Interview mit dem Medienökonomen Matthias Künzler stellt Bajour die Frage, ob es fair sei, dass OnlineReports, da kostenlos zugänglich, von der Medienförderung nicht profitieren könnte.

Prime News nimmt im Kommentar gegen das "Medienförderungsgesetz" auf die Position von OnlineReports Bezug.

Die BZ Basel und Happy Radio bezogen sich in ihrer Meldung über die Kündgung der Gelterkinder Schulleitung auf eine OnlineReports-News.

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In ihrer Meldung über den Widerstand gegen ein Kirchenglocken-Läutverbot geht die BZ Basel auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Traiferhöhung auf den Basler Fähren auf.

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Zum 125-Jahre-Jubiläum schenkt die Basler Regierung der F. Hoffmann-La Roche AG einen originalen Basilisken-Brunnen, der 2023 am künftigen Science Square auf dem Roche-Gelände an der Ecke Peter Rot-Strasse / Chrischonastrasse montiert werden soll.

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24 Mitarbeitende der Baselbieter Polizei kommen auf Ersuchen der Genfer Regierung für Aufgaben bei der Durchführung der 12. WTO-Ministerkonferenz zum Einsatz.

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Der FC Basel überträgt der Rennbahnklinik in Muttenz per sofort die medizinische Versorgung der 1. Mannschaft, der Frauen- und der Nachwuchsabteilung.

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Für die demissionierenden Daniela Dolci Reidemeister, Gottlieb A. Keller und Sibylle Schürch treten Bernhard Berger, Annette Luther und Hans-Peter Wessels in Basler Universitätsrat ein.

Für die erstmalige Besetzung des Stiftungsrats der neuen Wohnbaustiftung und die Amtsdauer vom 1. Dezember 2021 bis 30. November 2025 wählte die Basler Regierung Sarah Barth, Agnes Dormann (Präsidentin), Manuela Jessica Scarpellino, Jürg Steiner und Felix Suter.

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