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Abhalftern: Die BaZ will sich von Kolumnisten trennen

Basel, 22. Februar 2020

An der "Basler Zeitung", die faktisch zu einem Lokalteil zusammengeschrumpft ist, ist das kleingedruckte Impressum  von Interesse. Hier fällt im Vergleich zur Lokalredaktion (neun Zeilen) die riesige Zahl an Kolumnisten (sieben Zeilen) auf.

Es sind dies: Manuel Battegay, Silvio Borner, Christoph Eymann, Barbara Gutzwiller, Hans-Peter Hammel (-minu), Martin Hicklin, Helmut Hubacher, Tino Krattiger, Rosetta Lopardo, Markus Melzl, Philipp Probst, Linus Reichlin, Christine Richard, Eric Sarasin, Andreas W. Schmid, Jochen Schmid, Roland Stark, Rudolf Strahm, Balz Stückelberger, Martin Suter, Raphael Suter, Patrick Tschan und Tom Wiederkehr. Sie erhalten für ihre Texte Honorare.

Nun ziehen Gerüchte durch die Stadt, Chefredaktor Marcel Rohr wolle im Frühjahr einige Autoren abhalftern – auch solche, die erst letzten Herbst engagiert worden sind. Es wirkt alles ein bisschen nach "Hüst und Hott". Angesichts der ohnehin knappen Personal-Ressourcen im bezüglich Beitragsvielfalt bescheidenen Regionalteil, stellt sich die Frage, was Restrukturierer Rohr im Schilde führt.

An Silvester teilte er seiner Leserschaft mit, Tamedia und die "Basler Zeitung" bekennten sich zur Strategie "Mobile First", die "wir im neuen Jahr noch konsequenter umsetzen wollen". Somit darf angenommen werden, dass mehr Mittel in das Online-Angebot fliessen und vermutlich (noch) weniger in die Printausgabe. Ist also der Verzicht auf eine nicht bekannte Anzahl an Kolumnisten eine weitere Sparmassnahme innerhalb der gedruckten Bezahl-Zeitung, der heute das (noch) kostenlose Online-Angebot schon die Aktualität abgräbt?

Chef reagiert informationsspartanisch

Wir wollten es wissen und fragten bei Tamedia (heute: "TX Group") nach: Wie wird die Neuausrichtung aussehen? Wann wird die neue Kolumnen-Struktur bei der BaZ in Kraft treten? Auf welche Kolumnisten wird künftig verzichtet – welche kommen allenfalls neu hinzu? Welches sind die Beweggründe für die Neuausrichtung (personell, politisch, finanziell)?

Die Antwort – erstklassig informationsasketisch – erhielten wir von Marcel Rohr: "Ich erlaube mir, die Meinungsseite neu zu gestalten. Das Resultat wirst Du ab dem 2. April 2020 sehen." So bleiben wir gespannt, wen er dann freundlich verabschieden wird.




Weiterführende Links:
- Chef der "besten Zeitung" Marcel Rohr: "Nun sitzt der Krawattenknopf"
- Sportredaktor Marcel Rohr wird neuer BaZ-Chefredaktor
- Markus Somms langer Schatten bei der "Basler Zeitung"
- BaZ-Chef Rohr will "Entpolitisierung" und "Botox für Basel"
- BaZ-Chef Rohr: Preisgabe der Rolle als "vierte Gewalt"
- Heute erstmals keine BaZ – die Zürcher arbeiten nicht


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"Nur noch innerstädtisches Schwaudern"

Voll der Meinung von Frau Nogawa! Nur noch rein innerstädtisches Schwaudern. Da macht Herr Rutishauser von der Sonntagszeitung (trotz Tamedia!) doch einen echt ausserordentlichen Job. Und das mit Mut, den man eigentlich von jedem Journalisten/Journalistin gerne erwarten würde! Bin auch gespannt, wer da über die "Gesinnungs-Klinge" springen muss.


Jakob Speiser, Gelterkinden




"Wer nicht im Gleichschritt marschiert, ..."

Die BaZ ist so oder so ein kaum noch lesbares Parteiblatt, das keine Meinung mehr zulässt, die der Redaktion missfällt. Das sieht man schon am geschrumpften Leserbriefanteil. Wer nicht im Gleichschritt mit der Redaktion marschiert, wird nicht zugelassen. Während unter dem von der Linken verhassten Somm, die Zeitung immerhin teilweise auch in Deutschland gelesen wurde, wird sie heute nicht einmal mehr in Basel gelesen. Das deutet nicht gerade auf eine vielversprechende Zukunft hin.


Alexandra Nogawa, Basel



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Frisch pubertiert

Knutschen im Thermalbad
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"Sie können Ihr Couvert bis am Samstag, 12:00 Uhr, auch in den Briefkasten deiner Gemeinde werfen."

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Alles mit scharf

Der Bart nach dem Maskenball

RückSpiegel


Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"
 

Bajour.ch zitiert OnlineReports in einem Interview mit der Basler Regierungsrats-Kandidatin Stephanie Eymann.

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Pfeifer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Das Budgetdefizit 2021 in Höhe von 2,2 Millionen Franken sei "mehrheitlich coronabedingt", schreibt der Birsfelder Gemeinderat.

Sarah Thönen wird am 1. April 2021 die Leitung des Bereichs "Jugend, Familie und Sport" des Kantons Basel-Stadt übernehmen.

Die Birsfelder Gemeinderätin Regula Meschberger wird ab 1. Januar 2021 als Nachfolgerin von Bianca Maag-Streit den "Verband Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) präsidieren.

Gregor Leonhardt (52) übernimmt im Frühjahr 2021 die Leitung des Geschäftsbereichs Infrastruktur im Basler Tiefbauamt.

Der Basler Anwalt und Notar Andreas Waldmann zieht sich per 1. Januar 2021 aus der Kanzlei Waldmann Petitpierre als Partner zurück.

Der Baselbieter Landrat nahm das Gesetz über die Bekämpfung der Schwarzarbeit und das Arbeitsmarktaufsichts-Gesetz mit 71:18 Stimmen an, doch kommt es zur obligatorischen Volksabstimmung, weil die Vierfüntel-Mehrheit nicht erreicht wurde.

Der Baselbieter Polizeikommandant Mark Burkhard ist zum Präsidenten der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz (KKPKS) gewählt worden.

Die Central Real Estate Basel AG, Eigentümerin im Klybeck-Areal, tritt ab sofort unter dem neuen Namen Rhystadt AG auf.

Das Basler Marionetten Theater unterbricht per sofort seine Saison bis mindestens Ende 2020.

Die Basler FDP nominierte für den zweiten Wahlgang der Regierungsrats-Wahlen erwartungsgemäss ihr Mitglied Baschi Dürr sowie die LDP-Liberale Stephanie Eymann.

Auf der Autobahn A3 bei Eiken, wo 120 km/h erlaubt sind, wurde am frühen Morgen des 24. Oktober eine Autofahrerin mit Tempo 214 km/h als Raserin geblitzt.

Die Basler Juso bitten die Regierung in einer Petition, sich aktiv dafür einzusetzen, 100 Menschen aus dem Camp Moria in den Kanton Basel-Stadt aufzunehmen.

Der Stiftungsrat der Stiftung Brasilea hat die 37-jährige brasilianisch-schweizerische Doppelbürgerin Tatiana Andrade Vieira als neue Geschäftsführerin und Nachfolgerin von Daniel Faust gewählt.

Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

Dominik Beeler wird neuer Präsident der Grünen Liestal und damit Nachfolger von Erika Eichenberger.

Die Volksinitiative "für ein klimagerechtes Basel", die die Treibhausgas-Emissionen in Basel-Stadt bis 2030 auf Null senken will, ist am 8. Oktober mit über 3'700 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht worden.

Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.